DE1055360B - Feststellvorrichtung fuer Handspindelpressen - Google Patents
Feststellvorrichtung fuer HandspindelpressenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B1/00—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
- B30B1/18—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means
- B30B1/20—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means driven by hand
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Description
- Feststellvorrichtung für Handspindelpressen Es sind Feststellvorrichtungen für motorisch angetriebene Spindelpressen bekanntgeworden, bei denen oberhalb oder in der Mitte des Querhauptes eine Klemmvorrichtung in Form einer Gewindemutter vorgesehen ist, die als Gewindebremse wirkt und die bei Stillstand der Presse verhindern soll, daß der Pressenstößel infolge des Eigengewichtes sich abwärts bewegt.
- Diese bekannte Klemmvorrichtung ist für die motorisch angetriebene, große Abmessungen aufweisenden Spindelpressen geeignet. Sie ist aber für Handspindelpressen nicht zweckmäßig, insbesondere weil die Herstellung dieser Klemmvorrichtung in Gestalt einer Gewindebremse kompliziert und teuer ist.
- Nach der Erfindung sollen diese Nachteile dadurch vermieden werden, daß die Klemmvorrichtung in Gestalt eines durch eine Knebelschraube spannbaren Spreizringes ausgebildet ist, der eine glatte Innenfläche aufweist, die auf die Kopffläche des Spindelgewindes einwirkt, wobei der Spreizring gegen Verdrehen gesichert ist.
- Diese neue Klemmvorrichtung ist im Aufbau einfacher als die bekannte Gewindebremse und hat außerdem den Vorteil, daß sie beim Bremsvorgang auf die Gewindegänge der Spindel schonender einwirkt, als dies bei der Gewindebremse der Fall ist. Dieses hängt damit zusammen, daß die erfindungsgemäße Klemmvorrichtung lediglich auf die Kopfflächen des Spindelgewindes einwirkt.
- Bei der neuen Klemmvorrichtung ist es notwendig, den Spreizring gegen Verdrehen zu sichern, da andernfalls die Gefahr bestünde, daß bei Abwärtsbewegung der Spindel zusammen mit dem Spreizring der an der Klemmvorrichtung vorgesehene Hebel der Knebelschraube gegen das Querhaupt oder gegen andere Teile der Presse anstößt, so daß die Klemmvorrichtung in unbeabsichtigter Weise sich löst und daher die von ihr erwartete Sicherung nicht unter allen Umständen gewährleistet ist.
- Werden bei einer Handspindelpresse der Spindel Zugstangen zugeordnet, dann ist es zweckmäßig, den Spreizring mit zwei Nasen oder zwei gabelartigen Ansätzen an diametral gegenüberliegenden Stellen zu versehen, die an den Zugstangen angreifen und den Spreizring gegen Drehen sichern.
- Sofern Handspindelpressen ohne Zugstangen gebaut werden, ist es vorteilhaft, am Spreizring zwei nach unten gerichtete Arretierbolzen oder Schraubenbolzen vorzusehen, die in entsprechende Bohrungen des Querhauptes eingreifen und den Spreizring gegen Drehen sichern.
- Schließlich kann es bei Anordnung des Spreizringes innerhalb einer Aussparung in der Mitte des Querhauptes vorteilhaft sein, Bolzen durch Bohrungen des Querhauptes von oben her durchzuziehen und diese durch entsprechende Bohrungen des Spreizringes hindurchgreifen zu lassen. Diese zuletzt beschriebene Ausführungsform der Klemmvorrichtung hat den Vorteil, daß auf der Oberseite des Querhauptes keine besonderen Klemmbügel vorhanden sind, so daß eine besonders gedrungene Bauart der Presse erreicht wird.
- Die Zeichnung stellt die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dar. Es zeigt Fig. 1 einen Aufriß einer Handspindelpresse mit einer Klemmvorrichtung oberhalb des Querhauptes, Fig. 2 eine Ausführungsform oder Klemmvorrichtung im Grundriß nach der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 eine andere Ausführungsform der Klemmvorrichtung mit zwei Arretierbolzen im Grundriß, Fig. 4 einen Aufriß der Klemmvorrichtung nach der Ausführungsform der Fig. 3 nach der Linie IV-IV der Fig. 3, Fig. 5 eine andere Ausführungsform einer Klemmvorrichtung mit zwei Schraubenbolzen im Aufriß bei gleichzeitig teilweisem Aufriß des Querhauptes und der Gewindespindel und Fig. 6 eine weitere Ausführungsform eines innerhalb einer Aussparung im Querhaupt angebrachten Klemmvorrichtung.
- Nach der Ausführungsform der Fig. I und 2 ist auf der Oberseite des Querhauptes 1 der Handspindelpresse, die Gewindespindel 2 umschließend, eine Klemmvorrichtung in Form eines Spreizringes 3 angeordnet, der an einer Stelle am Umfang einen Schlitz 9 hat. Die Bohrung 10 des Spreizringes 3 ist in angespanntem Zustand so groß, daß zwischen dem äußeren Umfange der Gewindespindel 2 und der Wandung der Bohrung 10 ein geringes Spiel vorhanden ist, so daß die Gewindespindel störungsfrei und unbehindert bewegt werden kann. An zwei diametral gegenüberliegenden Stellen sind am äußeren Umfange des Spreizringes 3 Gabelansätze 11 mit je einem dazwischenliegenden Arretierschlitz 4 vorgesehen. An der Stelle des Schlitzes 9 des Spreizringes 3 sind zwei Ansätze 12, 13 vorhanden. Im Ansatz 13 ist eine Bohrung für das Hindurchführen einer Klemmschraube 5 vorhanden, während im Ansatz 12 eine Gewindebohrung vorgesehen ist, in die die Klemmschraube mittels eines Kugelgriffes 6 eingeschraubt werden kann, wodurch der Schlitz 9 verkleinert und damit eine Klemmwirkung auf die Gewindespindel ausgeübt werden kann. Beim Einbau des Spreizringes muß darauf geachtet werden, daß die beiden Zugstangen 7 des Stößels 14 in die Schlitze 4 des Spreizringes eingreifen. Dadurch wird der Spreizring auch während des Feststellvorganges in seiner Lage gehalten.
- Die Ausführungsform des Spreizringes nach den Fig. 3 und -1 ist für eine Spindelpresse, bei der keine Zugstangen vorhanden sind. Um auch in diesem Fall den Spreizring während des Festspannvorganges in seiner Stellung zu halten, sind an diametral gegenüberliegenden Augen 16 nach unten ragende Bolzen 8 angeordnet, die in Löcher des Querhauptes eingreifen. In diesem Falle kann es zweckmäßig sein, wie es die Ausführungsform nach Fig. 5 zeigt, besondere Schraubenbolzen 18 vorzusehen, die durch Löcher 19 an Ansätzen im Spreizring hindurchgesteckt und in Gewindebohrungen 20 des Querhauptes 1 eingreifen.
- Nach der Ausführungsformder Fig. 6 ist im Querhaupt 1 in der 'Mitte eine Aussparung 22 vorgesehen, in die der Spreizring 3 seitlich eingeführt ist, bevor die Gewindespindel 2 eingeschraubt wird. In diesem Falle werden Arretierbolzen 23 durch Bohrungen im Querhaupt 1 von oben eingesteckt, die durch entsprechende Bohrungen im Spreizring 3 hindurchgreifen und den Ring gegen Verdrehen sichern.
- Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Nachdem die Gewindespindel 2 der Handspindelpresse hochgeschraubt worden ist, wird der geschlitzte Spreizring 3 mittels des Kugelgriffes 6 und der Klemmschraube 5 zusammengezogen, so daß er sich fest um die Gewindespindel legt. Da der Spreizring durch die Zugstangen 7 über die Arretierschlitze 4 festgehalten wird, sind auch die Gewindespindel 2 und der Stößel 14 in ihrer Lage arretiert.
- Um eine Abnutzung oder Beschädigung der in der Regel aus Stahl bestehenden Gewindespindel zu vermeiden, wird der Spreizring aus einem weicheren Werkstoff als die Gewindespindel hergestellt, also z. B. aus Grauguß, Messing, Bronze, Kunststoff od. dgl.
Claims (4)
- PATENTANSPRCCHE: 1. Feststellvorrichtung für Handspindelpressen, bei der eine oberhalb oder in der Mitte des Querhauptes angeordnete Klemmvorrichtung in Form eines unmittelbar auf die Gewindespindel einwirkenden Spreizringes vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der durch eine Knebelschraube (5) spannbare Spreizring (3) eine glatte, auf die Kopffläche des Spindelgewindes einwirkende Innenfläche aufweist und gegen Verdrehen gesichert ist.
- 2. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung der Spindelpresse mit Zugstangen (7) der Spreizring (3) mit zwei Nasen oder zwei gabelartigen Ansätzen (11) an diametral gegenüberliegenden Stellen versehen ist, die an den Zugstangen (7) angreifen.
- 3. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Spindelpressen ohne Zugstangen an dem Spreizring (3) zwei nach unten gerichtete Arretierbolzen (8) oder Schraubenbolzen (18) vorgesehen sind, die in entsprechende Bohrungen (20) des Querhauptes (1) eingreifen.
- 4. Festellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung des Spreizringes (3) innerhalb einer Aussparung (22) in der Mitte des Querhauptes (1) Bolzen (23) durch Bohrungen des Querhauptes (1) von oben her durchgezogen sind, die durch entsprechende Bohrungen des Spreizringes hindurchgreifen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 406 195, 572 630, 892274.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN8143A DE1055360B (de) | 1953-12-04 | 1953-12-04 | Feststellvorrichtung fuer Handspindelpressen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN8143A DE1055360B (de) | 1953-12-04 | 1953-12-04 | Feststellvorrichtung fuer Handspindelpressen |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1055360B true DE1055360B (de) | 1959-04-16 |
Family
ID=7338949
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN8143A Pending DE1055360B (de) | 1953-12-04 | 1953-12-04 | Feststellvorrichtung fuer Handspindelpressen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1055360B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3055224A (en) * | 1960-01-15 | 1962-09-25 | Budd Co | Anti-backlash crosshead positioning means |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE406195C (de) * | 1923-03-25 | 1924-11-17 | Schuler L Ag | Reibraederspindelpresse |
| DE572630C (de) * | 1931-03-15 | 1933-03-18 | Eisen Und Weicheisengiesserei | Spindelpresse, bei welcher die Pressenspindel am Ende ihres Aufwaertsganges durch eine unmittelbar an der Pressenspindel angreifende Bremsvorrichtung abgebremst wird |
| DE892274C (de) * | 1951-08-17 | 1953-10-05 | Kieserling & Albrecht | Mechanische Steuerung fuer Reibspindelpressen |
-
1953
- 1953-12-04 DE DEN8143A patent/DE1055360B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE406195C (de) * | 1923-03-25 | 1924-11-17 | Schuler L Ag | Reibraederspindelpresse |
| DE572630C (de) * | 1931-03-15 | 1933-03-18 | Eisen Und Weicheisengiesserei | Spindelpresse, bei welcher die Pressenspindel am Ende ihres Aufwaertsganges durch eine unmittelbar an der Pressenspindel angreifende Bremsvorrichtung abgebremst wird |
| DE892274C (de) * | 1951-08-17 | 1953-10-05 | Kieserling & Albrecht | Mechanische Steuerung fuer Reibspindelpressen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3055224A (en) * | 1960-01-15 | 1962-09-25 | Budd Co | Anti-backlash crosshead positioning means |
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