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DE1055027B - Duennwandiger Vorderwandpfeiler fuer Siemens-Martin-OEfen, insbesondere Kippoefen - Google Patents

Duennwandiger Vorderwandpfeiler fuer Siemens-Martin-OEfen, insbesondere Kippoefen

Info

Publication number
DE1055027B
DE1055027B DEO3872A DEO0003872A DE1055027B DE 1055027 B DE1055027 B DE 1055027B DE O3872 A DEO3872 A DE O3872A DE O0003872 A DEO0003872 A DE O0003872A DE 1055027 B DE1055027 B DE 1055027B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
front wall
ovens
hanging
pillar
siemens
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO3872A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Mont Luis Huetter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osterreichisch Amerikanische Magnesit AG
Original Assignee
Osterreichisch Amerikanische Magnesit AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Osterreichisch Amerikanische Magnesit AG filed Critical Osterreichisch Amerikanische Magnesit AG
Publication of DE1055027B publication Critical patent/DE1055027B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
    • F27B3/10Details, accessories or equipment, e.g. dust-collectors, specially adapted for hearth-type furnaces
    • F27B3/12Working chambers or casings; Supports therefor
    • F27B3/16Walls; Roofs
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D1/00Casings; Linings; Walls; Roofs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Dünnwandiger Vorderwandpfeiler für Siemens-Martin-Öfen, insbesondere Kippöfen Die Längswände von Siemens-Martin-Öfen, insbesondere die Vorderwand dieser Ofen und vor allem die Vorderwand von Kippöfen, geben vielfach zu Schwierigkeiten Anlaß, da Ausbesserungsarbeiten während des Betriebes wegen der Unzugänglichkeit der auszubessernden Stellen oder zufolge der schlechten Arbeitsbedingungen vielfach nicht möglich sind. Der Verschleiß insbesondere der unteren Partie der Vorderwände führt aber 'häufig dazu, daß der obere, noch besser erhaltene Teil in den Ofenraum hineinfällt. Besonders häufig ist dies bei Kippöfen der Fall, weil die Vorderwand durch die Kippbewegung oft über die Senkrechte hinaus geneigt wird.
  • Die bislang zur Abhilfe dieser Schwierigkeiten und Nachbeile angewandten Maßnaihmen, wie stärkere Neigung der Innenseite der Vorderwand:, Neigung der Steinscharen selbst, Einbau starker Blecheinlagen in mehrere Horizontalfugen der Vorderwand, die Verwendung von blechummantelten Steinen zwecks Herbeiführung einer besseren Verfrittung der Steine und schließlich der Einbau von Kühlrohren zum zusätzlichen Halten der Vorderwand':, haben sich entweder nicht voll bewährt oder ergeben wieder andere Nachteile, wie umständliche Bauart, teure Herstellung USW.
  • Das über die Vorderwand von Siemens-Martin-Ofen Ausgeführte gilt in besonderem Maße für die Vorderwandpfeiler, welche die Türbogen tragen und ferner zum Teil den Gewölbebogen abstützen - zum Teil ist das Gewölbe selbsttragend -, somit also zwei Funktionen zu erfüllen haben.
  • Die Entwicklung der Zustellung bzw. des Aufbaues der Vorderwandpfeiler ist in der Weise vor sich gegangen., daß ursprünglich alle vier Pfeiler aus Stabilitätsgründen mit einem breiten Fuß ausgebildet wurden. Dadurch wurde jedoch viel Herdraum weggenommen, es mußte sehr viel Baumaterial verwendet werden, und der Verschleiß durch Schlackenangriff war groß. Man ging daher dazu über, die Pfeiler möglichst klein auszubilden, mußte dabei jedoch die Nachteile in Kauf nehmen, daß die Pfeiler dann zu wenig stabil waren, an den unteren Enden bald durch Schlackenangriff ausgehöhlt wurden und dann, da sie, das sie belastende Gewicht nicht mehr zu tragen vermochten, einstürzten. Da diesen Nachteilen die Vorteile gegenüberstanden, daß bei dünner Ausbildung der Vorderwand, d. h. mit einer Dicke von etwa 380 mm, eine Beschädigung durch das Einsetzen möglichst ausgeschlossen und ferner eine gute Kühlung des Mauerwerks durch, Außenluft erzielt werden konnte, versuchte man - abgesehen von den oben angeführten Maßnahmen für den Aufbau von Vorderwänden ganz allgemein -, eine Festigung des Mauerwerks durch Einlegen von Blechen in die Horizontalfugen zu erreichen. Es zeigte sich jedoch, daß auch durch Anwendung dieser Maßnahme eine wesentliche Festigung der Vorderwandpfeiler nicht erzielt werden konnte, ein Verschleiß bzw. Einsturz früher als bei dicken Pfeilern erfolgte und Reparaturen mit großen Schwierigkeiten, verbunden waren.
  • Hier setzt nun die Erfindung ein, welcher der Gedanke zugrunde liegt, für den Aufbau der Vorderwandpfeiler nur die unbedingt erforderliche Menge an Steinen zu verwenden, also die Pfeiler so dünn wie möglich und noch dünner als bisher auszubilden und dabei in vollem Umfang zwar die Vorteile zu erhalten, die bei der Bauweise, bei der Bleche in die Horizontalfugen eingelegt werden, auftreten, ohne jedoch die dieser Bauweise anhaftenden Nachteile, wie geringe Verschleißfestigkeit und Schwierigkeit bei Reparaturen, in Kauf nehmen zu müssen. Zur Verwirklichun.g dieses Gedankens bzw. dieser Aufgabenstellung wird gemäß der Erfindung ein dünnwandiger Vordarwandpfeiter für Siemens-Martin-Öfen, insbesondere Kippöfen, mit in die horizontalen Steinfugen eingelegten Eisenblechen in der Weise ausgebildet, daß die in seinem mittleren Teil befindlichen Steine durch Verhängen mit einer Trageinrichtung gehaltert sind. Aus Gründen der Vollständigkeit soll Bier festgehalten werden, daß es an sich bekannt ist, für dem Aufbau von Wänden von Industrieöfen durch Verhängung mittels einer Trageinrichtung gehaltene Steine zu verwenden.
  • Es hat sich überraschenderweise gezeigt, daß der Verschleiß von 1%Torderwandpfeilern gemäß der Erfindung geringer und deren Festigkeit somit größer ist als die von dickeren Vorderwandpfeilern der üblichen Art und daß ferner das bislang gefürchtete Einstürzen dieser Pfeiler in außerordentlich wirksamer Weise verhindert werden 'kann. Ferner gewährleistet die Verwendung .einer Steinschar im mittleren Teil der Pfeiler eine gute Kühlung des Mauerwerks, und schließlich kann eine Erneuerung eines ganzen Pfeilers oder eines seiner Teile in sehr kurzer Zeit, ohne Abstellung des Ofens, erfolgen.
  • Die im mittleren Teil der Vorderwandpfeiler gemäß der Erfindung befindlichen, durch 'Verhängen mit einer Trageinrichtung gehalterten Steine können einzeln von Verhängemitteln erfaßt sein; zweckmäßig ist es aber, die Steine paarweise durch die Verhängemittel zu erfassen. Ferner ist es vorteilhaft. die durch Verhängung gehaltenen Steine lösbar mit dem Verhängemittel zu verbinden. Eine diesbezügliche, wegen ihrer besonderen Einfachheit und großen Betriebssicherheit vorteilhafte Verhängung besteht darin, daß die Steine am kalten Ende mit unterschnittenen Öffnungen oder Taschen zum Einhängen von Verhängegliedern ausgestattet sind. Zweckmäßig können diese Verhängeglieder auch lösbar mit einer an der Außenseite des Herdgefäßes angeordneten Trageinrichtung verbunden sein, die bei einer bevorzugten Ausführungsform aus parallel zueinander verlaufenden Halteschienen besteht, die durch Querschienen zum Einhängen der Hängeglieder im Abstand miteinander verbunden sind. Zweckmäßig stützen sich die in ihren horizontalen Steinfugen mit Blecheinlagen versehenen, nicht verhängten Steine der Pfeilerseitenteile an der Trageinrichtung ab.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel, und zwar bei einem Pfeiler einer Vorderwand eines Siemens-Martin-Ofens, veranschaul icht.
  • Fig. 1 zeigt den einen Pfeiler umfassenden Teil der Vorderwand in der Ansicht von außen; Fig. 2 stellt einen Längsschnitt nach Linie II-II der Fig. 1 dar; in Fig. 3 ist ein Querschnitt nach Linie III-III der Fig. 1 veranschaulicht, und Fig. 4 zeigt in größerem Maßstab Einzelheiten der Steinverhängung in einem Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 1.
  • Der dargestellt,-- Vorderwandpfeiler weist feuerfeste Steine 1 auf, die durch Verhängung gehalten sind. Wie insbesondere die Fig. 2 und 4 zeigen, werden je zwei übereinanderliegende Steine paarweise von einem gemeinsamen Verhängemittel2 erfaßt. Diese Verhängemittel bestehen aus Hängeeisen 2, die mit einem T-förmigen Kopf 3 ausgestattet sind, der in unterschnittenen Einhängeöffnungen oder Taschen 4 eingreift, die an der kalten Stirnseite im Stein angeordnet sind. Die Einhängetaschen 4 können zweckmäßig von U-förmigen Metalleinsätzen 4' gebildet sein, die mit den Sähenkeln des U im Steinmaterial eingebettet sind.
  • Der Schaft der Hängeeisen 2 ist zu einem Haken 5 ausgebildet. Die Hängeeisen2 sind mittels derHaken 5 in Querschienen 6 eingehängt, die wie die Sprossen einer Leiter zwischen Halteschienen 7 sich erstrecken. Die Halteschienen 7 verlaufen zueinander parallel und werden bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel von je einem Winkelschienenpaar gebildet. Mittels der Halteschienen 7 ist die Trageinrichtung an den Stehern 8 der Vorderwandarmierung befestigt.
  • Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, sind nur die Steine 1 der mittleren Pfeiderpartie durch Verhängung gehaltert. Die Steine 10 der zu beiden Seiten benachbart liegenden Partien sind durch in den Steinfugen eingelegte Haltebleche 11 gehaltert, die, wie Fig. 2 zeigt, in jede zweite Steinfuge eingelegt sind. Bei der erstmaligen Inbetriebsetzung des Ofens werden die Steine durch die dabei oxydierenden Haltebleche verfrittet. Die durch die Haltebleche 11 gehalterten Steine 10 stützen sich außen an den Stehern 8 der Vorderwandarmierung ab.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRL`LHIS: 1. Dünnwandiger Vorderwandpfeiler für Siemens-Martin-Öfen, insbesondere Kippöfen, mit in seine horizontalen Steinfugen eingelegten Blechen, dadurch gekennzeichnet, daß die im mittleren Teil des Pfeilers befindlichen Steine durch Verhängen mit einer Trageinrichtung gehaltert sind.
  2. 2. Vo.rderwandpfeiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trageinrichtung parallel zueinander verlaufende Halteschienen aufweist, die durch zum Einhängen der Hängeglieder hestimmte Querschienen in Abstand miteinander verbunden sind.
  3. 3. Vorderwandpfeiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in ihren horizontalen Steinfugen mit Blecheinlagen versehenen, nicht verhängten Steine der Pfeilerseitenteile sich an der Trageinrichtung abstützen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 57026; französische Patentschrift Nr. 951624; USA.-Patentschrift Nr. 2 606 017; Zeitschrift »Stahl und Eisen«, 1952, S. 1288 und 1289; Zeitschrift »Blast Furnace and Steel Plant«, 1951, S.687.
DEO3872A 1953-10-26 1954-10-07 Duennwandiger Vorderwandpfeiler fuer Siemens-Martin-OEfen, insbesondere Kippoefen Pending DE1055027B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1055027X 1953-10-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1055027B true DE1055027B (de) 1959-04-16

Family

ID=3684740

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEO3872A Pending DE1055027B (de) 1953-10-26 1954-10-07 Duennwandiger Vorderwandpfeiler fuer Siemens-Martin-OEfen, insbesondere Kippoefen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1055027B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1160467B (de) * 1959-08-17 1964-01-02 Maerz Ofenbau A G Wand aus Magnesit oder Chrommagnesit fuer Siemens-Martin-OEfen

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE57026C (de) * J. WATERS in Glasgow, 4 Berlin Terrace Neuerung an Oefen
FR951624A (fr) * 1945-05-18 1949-10-31 Detrick M H Co Perfectionnements à la construction de l'extrémité de mélange des fours martin
US2606017A (en) * 1949-02-05 1952-08-05 Levi S Longenecker Furnace roof and wall structure

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