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DE1054821B - Mehrlagiger Kreuzbodenventilsack mit schlauchfoermiger Einfuelloeffnung sowie Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Mehrlagiger Kreuzbodenventilsack mit schlauchfoermiger Einfuelloeffnung sowie Verfahren zu seiner Herstellung

Info

Publication number
DE1054821B
DE1054821B DEB32646A DEB0032646A DE1054821B DE 1054821 B DE1054821 B DE 1054821B DE B32646 A DEB32646 A DE B32646A DE B0032646 A DEB0032646 A DE B0032646A DE 1054821 B DE1054821 B DE 1054821B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sack
corner
layer
valve
cross
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB32646A
Other languages
English (en)
Inventor
Hanns Janssen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Erwin Behn Verpackungsbedarf GmbH
Original Assignee
Erwin Behn Verpackungsbedarf GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Erwin Behn Verpackungsbedarf GmbH filed Critical Erwin Behn Verpackungsbedarf GmbH
Priority to DEB32646A priority Critical patent/DE1054821B/de
Publication of DE1054821B publication Critical patent/DE1054821B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/14Valve bags, i.e. with valves for filling
    • B65D31/142Valve bags, i.e. with valves for filling the filling port being formed by folding a flap connected to a side, e.g. block bottoms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

  • Mehrlagiger Kreuzb 0 (ienventils ack mit schlauchförmiger Einfüllöffnung sowie Verfahren zu seiner Herstellung Die Erfindung betrifft einen mehrlagigen Kreuzbodenventilsach mit schlauchförmiger Einfüllöffnung aus Papier oder ähnlichem Stoff mit einer aus einer Sackwandlage gebildeten Zunge in der Ventilöffnung und einem auf den Boden aufgeklebten Verstärkungsstreifen sowie einer Tasche zum Verschließen des Ventils sowie ein Verfahren zu seiner Herstellung, wobei das Neue gemäß der Erfindung darin zu sehen ist, daß die Zunge breiter ist als der fiachgedrückte Sackboden, d. h. breiter ist als der Abstand zwischen den Faltlinien der Seitenumschläge, und aus einem aus nur einer Sackwandiage gebildeten Lappen besteht, der über die Abftennkante der diese Lage ergebenden Bahn herausragt und sich beim aufgezogenen offenen Kreuzboden an der Eckeinschlagquerkante in das Sackinnere hinein erstreclçt, wobei die Länge des Lappens selbst oder eines auf ihn aufgeklebten Blattes von gleic,hier Breite so bemessen ist, daß beim Umfalten des Lappens um die F:ckeinschlagquerkan.te vor Zusammenschlagen des Kreuzbodens die Zunge, die hierbei einen U förmigen Querschnitt erhält, mit ihrem Ende aus dem Ventil herausragt, so daß ein über die Ventilmündung hin ausreichendes Ende des Verstärkungsstreifens auf die beiden umgefalteten Randteile des Lappens oder Blattes zu liegen konunt und mit diesen zur Bildung eines Ventilschlauches verklebt ist, der so weit aus dem Ventil herausragt, d.aß er zum Verschließen einmal oder zu einer Spirale mehrmals umgefaltet in die zwischen dem Lappen oder Blatt um dem Eckeinsehilag gebildete Tasche eingesteckt werden kann.
  • Es ist an sich bekannt, die einzelnen Lagen eines mehrlagigen Papiersackes m.it iiber die Abrißkante herausragenden Teilen und ihnen entsprechenden Ausnehmungen zu versehen. Es sind auch derartige Zungen von größerer Breite als der flachgedrückte Saclcboden bekannt, die dann beim Zusammenschlagen des Kreuzbodens eine schlauchförmige Gestalt annehmen.
  • Die im vorstehenden gekennzeichnete Gestaltung und Zusammenfassung von solchen besonders ausge bildeten Teilen, wie sie etwa bei einem bekannten mehrlagigen Sack ersichtlich ist, sind zwar Einschnitte in dem Eckeinschlag der entsprechenden Lage zur Bildung eines Lappens vorgesehen, aber keine über die Abtrennkante der diese Lage bildenden Bahn herausragenden Papierstreifen. Eine solche Ausbildung der Abreißkante liegt für den Fachmann nicht ohne weiteres nahe. Außerdem war nichts darüber zu entnehmen, aus welcher Lage eines mehrlagigen Sackes dieser Teil gebildet werden sollte, wenn etwas derartiges bei einem nur einlagigen Sack angegebe war.
  • Es ist schließlich bei einem mehrlagigen Kreuz- bodenventilsack bekannt, aus einer mittleren Lage einen solchen zungenförmigen Vorsprung herauszugestalten, aber dieser ist von geringer Länge und bietet nicht die Möglichkeit, sich zum Verschließen des Ventils nach erfolgter Füllung einmal oder zu einer Spirale mehrmals umfalten zu lassen, wie es ein wesentliches Ziel der Erfindung ist.
  • Die Erfindung erlaubt das Herstellen von Ventilsäcken der eingangs angegebenen Art in maschineller Fertigung ohne Entstehen von Abfallstücken, welche die Herstelleinrichtung verstopfen könnten oder besonderer Einrichtungen zu ihrer Entfernung bedürfen, um solche Verstopfungen zu verhüten, und ermöglicht damit einen leistungsfähigeren Betrieb als bisher bei geringeren Kosten für seine Durchführung und die Anlage delr für ihn erforderlichen Vorrichtungen.
  • Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele der Erfindung dar und zeigt schematisch in Abb. 1 einen Abschnitt von aufeinanderliegenden Blättern aus Papier oder ähnlichem Stoff, Abb. 2 diesen Abschnitt zu einem Schlauch gefaltet, dessen beide Enden zu Kreuzböden aufgezogen sind, Abb. 3 den daraus hergestellten Sack in fertigem Zustand, Abb. 4 und 5 Schnitte nach den Linien IV-IV und V-V der Abb. 3, Abb. 6 eine Einzelheit, Abb. 7 und 8 eine solche an einem anderen Ausführungsbeispiel.
  • Die gezahnten Sdhnittkanten der einzelnen Blätter sind etwas gegeneinander verschoben gezeichnet, um sie deutlicher erkennen zu lassen. Sie können aber auch genau aufeinander liegen, jedoch muß mindestens an den Stellen der angebrachten Umfaltestellen ein Schneiden der verschiedenen Blätter für sich erfolgen, zweckmäßig durch Vortrennen und nachheriges Abreißen.
  • Die in Abb. 1 dargestellte, zur Bildung des herzustellenden Kreuzbodenventilsåckes dienende Lage oder Schicht besteht aus den drei Blättern 10, 11 und 1-2, die aus Bahnen geschnitten sein können. Die sich dann anschließenden Bahnenden. sind in 10', 11' und 12' sowie 10", 11" und 12" punktiert angedeutet. Das Abtrennen an den Schnittkanten ist mittels Zahnschnitten erfolgt. Das oberste Blatt oder Bahnabschnittsteil 10 ist mit einem langen Vorsprung 13 versehen, dem an der gegenüberliegenden, zahnigen Schnittkante eine gleich große Aussparung 13' entspricht. Das mittlere Blatt 11 ist glatt rechteckig, das untere Blatt 12 aber hat am selben Rande, wo Blatt 10 den Vorsprung 13 trägt, jedoch gegen ihn versetzt, den kürzeren Vorsprung 14, dem am entgegengesetzten Rande dieses Blattes 12 die ebenfalls kürzere Aussparung 14' entspricht.
  • Die Mitten s-s der beiden Vorsprfinge 13 und 14 sowie der Aussparungen 13' und 14' liegen in der Querrichtung des fertigen Sackes um die Sackbreite b voneinander entfernt, während die Abstände dieser Mitten von den Blatträndern, a und c> c, zusammen. genommen um d, die Überklebung der beiden Blattränder beim Kleben des Schlauches, größer sind als b (s. Abb. 1). Ist daher der Schlauch aus den drei in üblicher Weise seitlich etwas gegeneinander versetzten Blättern 10, 11 und 12 gebildet und an seinen beiden Ecken zu Kreuzböden aufgezogen, wie Abb. 2 veranschaulicht, so liegen sich die Vorsprünge 13 und 14 an einem Boden und die Aussparungen 13' und 14' am anderen Boden gegenüber. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist der kurze Vorsprung 14 etwas schmaler gehalten als der Abstand der beiden Faltlinien x-x der Kreuzboden-Seitenumschläge 15 und 16 sowie 15' und 16' voneinander, so daß er bei deren Zusammenschlagen frei zwischen die ersteren zu liegen kommt. Dagegen ist beim dargestellten Beispiel der längere Vorsprung 13 in an sich bekannter Weise breiter als der Abstand der Linien x-x, und beim Zusammenschlagen der Seitenumschläge 15 und 16 wird er somit zu einer U-förmigen Rinne gefaltet.
  • Dieser Vorsprung 13 kann sich in der Breite sogar über die ganze Länge der Eckeinschlagquerkante erstrecken, also so breit sein wie der aufgezogene IÇreuzboden; dann werden die Ränder 13 a dieser U-Rinne genau so breit wie die Kreuzboden-Seitenumschläge.
  • Der andere Sackboden erhält d.ie Aussparungen 13' und 14'; die Aussparung 14' kommt, wie Abb. 2 zeigt, auf den Eckeinschlag zu liegen, und die Boden-Seitenumschläge 15' und 16' legen sich darauf, die Aussparung 13' aber erstreckt sich in der inneren Sackwandung 10 von der Eckeinschlagquerkante unter dem Eckeinschlag entlang bis auf die Sackwand. Bei der an dem beschriebenen Ausführungsbeispiel befrächtlichen Größe dieser Aussparung 13' ergibt sich hier also ein Loch von verhältnismäßig großen Abmessungen in dieser Sachwandlage.
  • Vor dem Zusammenschlagen der Sackböden wird nun der Vorsprung 13 gemäß Abb. 2 um ~die zu den Linien s-s und x-x winkelrecJlte Linie y-y umgeknifft und auf den Eckeinschlag aufgelegt, so daß er am fertigen Sack aus dem hier gebildeten Ventil herausragt. Die Linie y-y liegt nach der zeichnerischen Darstellung etwas von der Eckeinschlagquerkante nach dem Sackinnern hin, sie kann jedoch auch mit ihr zusammenfallen. Während nach der Zeichnung der Vorsprung 13 mit seinem ungeknifften Teil frei ins Sackinn.ere hineinragt und eine Ventilzunge bekannter Art bildet, fällt dies im zweiten Fall fort, dafür verstärkt dann die Faltkante des Vorsprungs 13 die Eck -einschlagquerkante.
  • Der kurze Vorsprung 14 wird vor dem Zusammenschlagen der Kreuzböden unter die beid.en Lagen 11 und 12 seines Eckeinschlages gesteckt und verhindert dadurch in bekannter Weise deren Aufspreizen durch eindringendes Füllgut. Um am anderen Kreuzboden dies ebenfalls zu bewirken, wird der Eckeinschlag mit der Aussparung 14' vorher etwas umgebogen, wodurch die Eckeinschlaglagen sich auseinanderspreizen.
  • Dann wird mit einer etwa mit leimiger Flüssigkeit getränkten Bürstenwalze 17 über die Zahnung dieser Lagenkanten gefahren, wie Abb. 6 veranschaulicht.
  • Hierdurch werden die Zähne dieser Zahnschnittkanten in unregelmäßiger Weise benetzt und umgebogen, und wenn dann diese Bodenecke zusammen gedrückt wird, dann kleben wenigstens einige von ihnen mit denen einer Nachbarlage zusammen, was bereits genügt, um hier ein Aufspreizen durch das Füllgut zu verhüten, da dieses ja hier nicht so unmittelbar gegen die Eckeinschlagquerkante geschleudert wird, wie es an dem der Ventilöffnung gegenüberliegenden Eckeinschlag beim Füllen des Sackes geschieht. An der anderen Ecke dieses anderen, unteren Sackbodens ist zum Abdecken der obenerwähnten großen Öffnung 13' in der innersten Sackwandlage 10 ein besonderes Blatt 18 eingelegt und festgeklebt, das sich über die beiden Bandlagen 11 und 12 auf den Eckeinschlag zwischen ihn und die Bodenklappen 15' und 16' legt Sind nun die beiden Kreuzböden zusammengeschlagen, so werden gemäß Abb. 3 außen Verstärkungsstreifen 19 und 19' bekannter Art daraufgeklebt. Den Streifen 19 läßt man hierbei vorteilhaft die von dem Vorsprung 13 gebildete Herausragung bedecken oder sogar noch über sie hinausragen, wie in Abb. 3 gezeichnet ist. Die hier von dem Vorsprung 13 gebildete U-förmige Rinne ergibt dann zusammen mit diesem Teil 19" des Streifens 19 einen ringsum geschlossenen Kanal, der sogar Längsverklebung zwischen seinen beiden Bestandteilen erhalten kann.
  • Wie ferner schon erwähnt, kann der Vorsprung 13 auch so breit sein wie der aufgezogene Kreuzboden, und bei genügender Breite der Kreuzboden-Seitenumschläge kann dann allein schon aus dem Vorsprung ein ringsum völlig geschlossener und auf der oberen Seite, unter den beiden Boden-Seitenumschlägen doppelwandiger Ventilkanal gestaltet werden, auf den dann der Streifen 19 noch als dritte Deckenlage zu liegen kommt. Dies herausragende Ventilrohr wird nach erfolgter Füllung des Sackes vorteilhaft zum Abschließen der Ventilöffnung benutzt. Zu diesem Zweck wird gemäß Abb. 4 zunächst das über das Ende 13" (Abb. 3) des Vorsprunges 13 hinausragende Stück 19" des Streifens 19 um 13" umgefaltet und dann beide Teile 13" und 19" gemeinsam aufgewickelt, um diesen Wickel dann in an sich bekannter Weise in die zwischen ihm und dem Eckeinschlag gebildete Tasche einzustecken.
  • Aus Abb. 7 und 8 ist diese Verschließweise der Ventilöffnung noch deutlicher zu erkennen. Außerdem ist noch ein anderer Weg veranschaulicht, um die große Öffnung 13' beim ersten Ausführungsbeispiel und deren Abdecken durch das Blatt 18 zu vermeiden.
  • Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel des aus den drei Lagen 20, 21 und 22 bestehenden Sackes ist auch an der Ventilecke der Vorsprung 23 der Lage 20 nur kurz bemessen. Er ragt also nicht aus der Ventilöffnung heraus, und um dies zu erreichen, ist auf ihn ein Blatt 24 aufgeklebt, das von dem Streifen 27 bedeckt und iiberragt wird. in diesen beiden Abb. 7 und 8 sind die Klebstoffschichten zwischen den einzelnen Papierlagen durch Schraffierung angedeutet.
  • Es kann auch der aus den beiden Teilen 24 und 27 aufgewickelte und eingesteckte Knäuel auf der Lage 22 des Eckeinschlages verklebt werden, so daß dann eine völlige Verklebung des fertig gefüllten Sackes erfolgt ist.
  • Bei dem zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiel ist ein Schutz gegen Aufspreizen an allen vier Eckeinschl ägen vorgenommen, und zwar an jedem von ihnen in anderer Weise, um den verschiedenen Verhältnissen weitestgehend Rechnung zu tragen. Es kann aber auch an allen vier Ecken gleichartig durchgeführt werden oder nur auf eine oder einige Ecken beschränkt werden.
  • Weist die Sackwand mehr als drei Lagen auf, etwa fünf solcher, so werden vorteilhaft die beiden äußeren Lagen so ausgebildet, wie hier das Blatt 12, die beiden inneren aber wie das Blatt 10, sofern nicht vorgezogen wird, die drei mittleren Lagen ohne Vorsprünge zu lassen wie hier die Lage 11.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Mehrlagiger Kreuzbodenventilsack mit schlauchförmiger Einfüllöffnung aus Papier oder ähnlichem Stoff mit einer aus einer Sackwandiage gebildeten Zunge in der Ventilöffnung und einem auf den Boden aufgeklebten Verstärkungsstreifen sowie einer Tasche zum Verschließen des Ventils, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge breiter ist als der flachgedrüclçte Sackboden, d. h. breiter ist als der Abstand zwischen den Faltlinien (x-S) der Boden-Seitenumsehläge (15, 16) und aus einem aus nur einer Sachwandiage (10) gebildeten Lappen (13) besteht, der über die Abtrennkante der diese Lage ergebenden Bahn herausragt und sich beim aufgezogenen offenen Kreuzboden an der Eckeinschlagquerkante in das Sackinnere hinein erstreckt, wobei die Länge des Lappens (13) selbst oder eines auf ihn sLufgeklebten Blattes (24) von gleicher Breite so bemessen ist, daß beim Umfalten des Lappens (13) um die Eckeinschlagquerkante vor Zusammenschlagen des Kreuzbodens die Zunge, die hierbei einen U-förmigen Querschnitt erhält, mit ihrem Ende aus dem Ventil herausragt, so daß ein über die Ventilmündung hinausreichendes Ende (19") des Verstärkungs- streifens (19, 27) auf die beiden umgefalteten Randteile (13 a) des Lappens (13) oder Blattes (24) zu liegen kommt und mit diesen zur Bildung eines Ventilschlauches verklebt ist, der so weit aus dem Ventil heraus ragt, daß er zum Verschließen einmal oder zu einer Spirale mehrmals umgefaltet in die zwischen dem Lappen (13) oder Blatt (24) und dem Eckeinschlag gebildete Tasche eingesteckt werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Sack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschlagen des Lappens (13) um eine Faltkante (y-y) erfolgt ist, die in einem Ab stand von der Eckeinschlagquerkante nach dem Sackinnern hin liegt.
    3. Sack nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Abdeckblatt (18), das auf die Lücke aufgelegt ist, die bei Anfertigen der Sacklagen aus Papierbahnen an der Ecke entstanden ist, die auf der Sacklängsseite der Ventilecke gegenüberliegt.
    4. Sack nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen aus der äußersten Lage (12) gebildeten, gleichfalls über deren Abtreunkante herausragenden Lappen (14) von geringerer Breite als der flachgedrückte Sackeoden, der also schmaler als der Abstand zwischen den Faltlinien (x-x) der Boden-Seitenumschläge (15, 16) ist und der beim Aufziehen des Kreuzbodens aus dem der Ventilecke entgegengesetzten Eckeinschlag in das Sackinnere hineinragt und um dessen Querkante nach Zusammenschlagen des Kreuzbodens herumgeschlagen ist.
    5. Verfahren zum Herstellen eines Sackes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Herstellen der Wandlagen dienenden Bahnen (10, 11, 12) beim Abtrennen einzeln vorgetrennt und dann gemeinsam durch Abreißen getrennt werden.
    6. Verfahren nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch Benetzen der Schnitt- oder Abreißkanten mit zwischen sie gefügter etwa leimiger Flüssigkeit (17).
    7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem mehr als dreilagigen Sack die äußersten und bzw. oder innersten Lagen zu einer mehrlagigen Schicht zusammengefaßt werden.
    In Betracht gezogene Drucksebriften: Deutsche Patentschriften Nr. 503 671, 532 472, 557 061, 597 849, 683 059, 714 763, 806 623, 864 045, 883 229, 924 849.
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