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DE1054779B - Zweitakt-Brennkraftmaschine - Google Patents

Zweitakt-Brennkraftmaschine

Info

Publication number
DE1054779B
DE1054779B DES49680A DES0049680A DE1054779B DE 1054779 B DE1054779 B DE 1054779B DE S49680 A DES49680 A DE S49680A DE S0049680 A DES0049680 A DE S0049680A DE 1054779 B DE1054779 B DE 1054779B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotary valve
cylinder
shaft
internal combustion
combustion engine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES49680A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sulzer AG
Original Assignee
Sulzer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sulzer AG filed Critical Sulzer AG
Publication of DE1054779B publication Critical patent/DE1054779B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L7/00Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements
    • F01L7/12Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements specially for two-stroke engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)

Description

  • Zweitakt-Brennkraftmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Zweitakt-Brennkraftmaschine, bei welcher der Gasauslaß durch vom Kolben überfahrene Schlitze des Zylinders und zusätzlich durch einen in Serie zu diesen Schlitzen vom Gas durchflossenen Drehschieber 'gesteuert ist und für jeden Zylinder ein selbständiges, einen Drehschieber mit beiderseitigen Wellenstücken und Lagern enthaltendes Drehschiebergehäuse vorhanden ist, welches lösbar am Auslaßkanal des Zylinders sowie am Auslaßsammler angeschlossen ist.
  • Bei Maschinen dieser Gattung dient der zusätzliche Auslaßdrehschieber z. B. dazu, trotz symmetrischer Steuerdaten der vom Kolben gesteuerten Schlitze ein Nachladen zu ermöglichen, oder außerdem noch dazu, die Bauhöhe einer einfach wirkenden Maschine zu verringern.
  • Oszillierend angetriebene Auslaßdrehschieber lassen sich, wie schon vorgeschlagen wurde, mit nachgiebigen Verbindungselementen in ihren der Phasenverschiebung wegen ohnehin für die einzelnen Schieber notwendigen Einzelantrieben versehen, wodurch ein Bruch des Schieberantriebes bei etwaigem Festsitzen eines Schiebers verhütet wird.
  • Umlaufend angetriebene Au.slaßdrehschieber dagegen haben den Vorteil, keinen Einzelantrieb zu benötigen, und ergeben daher eine wesentlich einfachere Anordnung, zwingen aber dazu, bei der Lagerung der Schieber größte Sorgfalt anzuwenden, damit ein hier unvermeidlich zum Bruch des Schieberantriebes führendes Festsitzen eines Schiebers möglichst vermieden wird. Zwecks sorgfältiger Lagerung hat man schon vorgeschlagen, die Schieber und Schieberwellenstücke einer Zylinderreihe zu einer starren Schieberwelle zusammenzusetzen, wobei auf jedem Wellenstück zwischen zwei Schiebern jeweils ein am Gehäuse der Maschine befestigtes Rollenlager angeordnet ist. Dies hat aber den Nachteil, daß es dann nur möglich ist, die gesamte Schieberwelle der Zylinderreihe als Ganzes aus- und einzubauen. Wird also z. B. an einem der Schieber ein verdächtiges Geräusch festgestellt, so kann nicht dieser Schieber allein revidiert und gegebenenfalls ausgewechselt werden, sondern es müssen zugleich alle Schieber der Zylinderreihe ausgebaut werden.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß unter Verwendung von an sich bekannten umlaufenden, annähernd koaxial miteinander und mit der Antriebswelle verbundenen Drehschiebern die Drehschieberwellenstücke einer Zylinderreihe sowie die Antriebswelle mit Hilfe von axial und radial nachgiebigen Kupplungen untereinander verbunden sind und daß die Kupplungen derart gewählt sind, daß das axiale Spiel zwischen einander egenüberstehenden Wellenstücken durch Lösen der' Kupplung freigelegt wird, so daß jedes Drehschiebergehäuse für sich, ohne Demontage der übrigen, ausbaubar ist.
  • Es empfiehlt sich, als Kupplung eine Kette zu verwenden, die, wie an sich bekannt, um zwei auf den zu kuppelnden Wellenenden angeordnete, gleich große Kettenräder zugleich geschlungen und dann in sich geschlossen wird.
  • Die Zähnezahl der Kettenräder ist zweckmäßig so gewählt, daß alle in der Zylinderreihe vorkommenden Phasenversetzungen der Drehschieber jeweils einem ganzzahligeu Zahnversatz entsprechen und daß daher alle Schiebergehäuse mit Inhalt gegeneinander austauschbar sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt: Fig. 1 zeigt einen senkrecht zur Kurbelwelle gelegten, die Achse eines Zylinders der Zweitakt-Brennkraftmaschine enthaltenden Ouerschnitt; Fig. 2 zeigt eine Ansicht der Auslaßseite der -Maschine; Fig.3 zeigt eine Ansicht der Stirnseite der 1Taschine; Fig. 4 zeigt einen Horizontalschnitt der Maschine; Fig. 5 und 6 zeigen in größerem Maßstab Einzelheiten einer Kettenkupplung der Drehschieber.
  • In den Fig.1 bis 4 wird der Gasauslaß der Zweitakt-Brennkraftmaschine durch vom Kolben 1 überfahrene Schlitze 2 des Zylinders 3 und zusätzlich durch einen in Serie zu diesen Schlitzen 2 vom Gas durchflossenen Drehschieber 4 gesteuert, der in ein Drehschiebergehäuse 5 eingebaut ist. Für jeden Zylinder 3 ist ein selbständiges Drehschiebergehäuse 5 vorhanden, welches einen umlaufenden Drehschieber 4 mit beiderseitigen, im Drehschiebergehäuse 5 gelagerten Wellenstücken 6 enthält und mit ILiihlriiumen 7 versehen ist. Das Drehschiebergehäuse 5 ist lösbar an den Auslaßkanal 8 des ZvIinders 3 sowie mit :einer Auslaßöflnung 9 mittels eines nicht gezeichneten Krümmers an einem nicht gezeichneten Auslaßsammler angeschlossen.
  • Vom Ende der Kurbelwelle 10 aus ist der in den Fig.3 und -I sichtbare Zahnradtrieb angetrieben, von dem mittels einer Antriebskette 11 auch die Antriebswelle 12 für die Drehschieber angetrieben ist. Die Drehschieberwellenstücke 6 sowie ihre Antriebswelle 12 sind annähernd koaxial mit Hilfe von axial und radial nachgiebigen Kupplungen 13 miteinander verbunden und auf diese Weise gegen Verklemmungen geschützt, die sonst infolge von Verwerfungen des Gehäuses der -Maschine oder von Ungenauigkeiten in der Ausrichtung der Schiebergehäuse 5 relativ zueinander sowie zur Antriebswelle 12 entstehen könnten. Die Kupplungen 13 sind ferner so gewählt, daß jedes beliebige der Schiebergehäuse 5, nach Entfernen des obenerwähnten Krümmers und Lösen seiner beiderseitigen Kupplungen 13, vom Auslaßkanal 8 seines Zylinders 3 abgenommen werden kann, ohne daß hierzu eine Demontage weiterer Schiehergehäuse nötig wird.
  • Fig; 5 und 6 zeigen eine für den vorliegenden Fall besonders geeignete Kupplung: Als Kupplungsflansche dienen Kettenräder 14, die auf die zu kuppelnden Enden der Wellenstücke 6 gesetzt sind. Genau wie zwischen den Wellenstücken 6 verbleibt auch zwischen den Kettenrädern 14 ein Axialspiel 15, das mittels einer Bolzenkette 16 überbrückt wird, welche um beide Kettenräder 14 zugleich geschlungen und dann durch Einstecken eines Schlußbolzen> in sich geschlossen wird. Durch Abnehmen der Kette 16 kann dann das Axialspie115 zwecks Ermöglichung des Ausbaues eines einzelnen Schiebergehäuses ohne Schwierigkeit freigelegt werden. Die ohne besondere Spannung um die beiden Kettenräder 14 geschlungene Kette 16 gestattet in ausreichendem Maße eine axiale und radiale Nachgiebigkeit und damit auch eine hinreichende Nachgiebigkeit fiirAbweichungen in der Richtung der Wellen, so daß ein Verklemmen nicht mehr eintreten kann.
  • Das Kettenrad 14 hat vierundzwanzig Zähne. Ein Zahn entspricht also einem Versatz um 15°, zwei Zähne um 30°, drei Zähne um 45°, vier Zähne um 60°, fünf Zähne um 75°, sechs Zähne um 90° usf. Schon mit dieser Zähnezahl vierundzwanzig lassen :ich also die gewöhnlich in einer Zylinderreihe vorkommenden Phasenversetzungen der Drehschieber erzielen, ohne daß eine Änderung am Drehschieber nötig wäre. Alle Schiebergehäuse mit Inhalt sind dann gegeneinander austauschbar. Das gleiche kann durch eine entsprechende andere Zähnezahl des Kettenrades 14 auch für weniger gewöhnliche Phasenversetzungen erzielt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zweitakt-Brenukraftmaschine, bei welcher der Gasauslaß durch vom Kolben überfahrene Schlitze des Zylinders und zusätzlich durch einen in Serie zu diesen Schlitzen vom Gas durchflossenen Drehschieber gesteuert ist und für jeden Zylinder ein selbständiges, einen Drehschieber mit beiderseitigen Wellenstücken und Lagern enthaltendes Drehschiebergehäuse vorhanden ist, welches lösbar am Auslaßkanal des Zylinders sowie am Auslaßsaminler angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung von an sich bekannten umlaufenden, annähernd koaxial miteinander und mit der Antriebswelle verbundenen Drehschiebern die Drehschieberwellenstücke (6) einer Zylinderreihe sowie die Antriebswelle (12) mit Hilfe von axial und radial nachgiebigen Kupplungen (13) untereinander verbunden sind und daß die Kupplungen (13) derart gewählt sind, daß das axiale Spiel zwischen einander gegenüberstehenden Wellenstücken (6 und 6 bzw. 6 und 12) durch Lösen der Kupplung (13) freigelegt wird, so daß jedes Drehschiebergehäuse (5) für sich, ohne Demontage der übrigen, ausbaubar ist.
  2. 2. Zweitakt-BrennkraftmaschinenachAnspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Kupplung eine Kette (16) verwendet wird, die, wie an sich bekannt, um zwei auf den zu kuppelnden Wellenenden (6 und 6 bzw. 6 und 12) angeordnete, gleich große Kettenräder (14) zugleich geschlungen und dann in sich geschlossen wird.
  3. 3, Zweitakt-Brennkraftmaschine nachAnspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähnezahl der Kettenräder (14) so gewählt ist, daß alle in der Zylinderreihe vorkommenden Phasenversetzungen der Drehschieber (4) jeweils einem ganzzahligen Zahnversatz entsprechen, und daß daher alle Schiebergehäuse (4) mit Inhalt gegeneinander austauschbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 841526; schweizerische Patentschrift Nr. 290 093.
DES49680A 1956-07-14 1956-07-23 Zweitakt-Brennkraftmaschine Pending DE1054779B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1054779X 1956-07-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1054779B true DE1054779B (de) 1959-04-09

Family

ID=4555032

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES49680A Pending DE1054779B (de) 1956-07-14 1956-07-23 Zweitakt-Brennkraftmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1054779B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1165933B (de) 1960-12-01 1964-03-19 Sulzer Ag Mehrzylindrige Zweitaktbrennkraftmaschine mit Drehschieber
DE3310085A1 (de) * 1983-03-21 1984-09-27 Gerd Jürgen 6530 Bingen Tekaat Auslasssteuerschieber fuer zweitaktmotoren
DE3712750A1 (de) * 1987-04-15 1988-11-10 Bayerische Motoren Werke Ag Zweitakt-brennkraftmaschine, insbesondere in hubkolbenbauart
FR2663081A2 (fr) * 1989-06-28 1991-12-13 Inst Francais Du Petrole Moteur a deux temps multicylindre a injection pneumatique et a restriction de debit dans ses conduits de transfert.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE841526C (de) * 1948-10-01 1952-06-16 Suedwerke Motoren Und Kraftwag Luftgekuehlte Mehrzylinder-Brennkraftmaschine
CH290093A (de) * 1951-01-31 1953-04-15 Sulzer Ag Mehrzylindriger Verbrennungsmotor.

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