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DE1054650B - Vorrichtung zum Abscheiden von fluessigen Beimengungen aus Druckluft, Gasen und Daempfen - Google Patents

Vorrichtung zum Abscheiden von fluessigen Beimengungen aus Druckluft, Gasen und Daempfen

Info

Publication number
DE1054650B
DE1054650B DEG15711A DEG0015711A DE1054650B DE 1054650 B DE1054650 B DE 1054650B DE G15711 A DEG15711 A DE G15711A DE G0015711 A DEG0015711 A DE G0015711A DE 1054650 B DE1054650 B DE 1054650B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compressed air
vapors
gases
cylindrical
separating liquid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG15711A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Graefe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG15711A priority Critical patent/DE1054650B/de
Publication of DE1054650B publication Critical patent/DE1054650B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/12Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abscheiden von flüssigen Beimengungen aus Druckluft, Gasen und Dämpfen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Reinigung von Druckluft, Gasen und Dämpfen, deren abzuscheidende BeimCengungen sich in festem, tropfhar kondensiertem oder noch in dampfförmigem Zustand befinden.
  • Es sind zwar für diesen Zweck schon Vorrichtungen verschiedener Bauart vorgeschlagen worden, I)ei denen das zu reinigende NIediium, z. B. Druckluft, zuerst kegelartig erweiterte oder mit Prallflächen und Siehen versehene Expansi onskammern, anschließend daran zylindrische, mit Filtermaterial gefüllte Behälter durchströmen muß. Derartige Vorrichtungeol Dind nicht nur sehr groß, sehr schwer und sehr teuer, sondern sie sind auch in der Bedienung außerordentlich unbequem, zeitraubend und kostspielig. Von derartigen Vorrichtungen unterscheidet sich die vorliegende Erfindung ganz hesonders dadurch, daß hierbei ein gesdlossenes kompaktes Gehäuse verwendet wird. hei dem die sonst üblichen. den mehrteiligen Gehäusekörper verbindenden teuren Flansche wegfallen und I,ci welchem die vom Einströmstutzen her gleichmäßig zuströmende Druckluft durch ein bis in den Boden des einteiligen Abscheidergehäuses führendes Einströmrohr mit gleichbleihencler Geschwindigkeit durch ein zylindrisches. siebartig gelochtes Ansatzstück in radialer Richtung gleichförmig und unmittelbar in das i:mgel>ende Filtermaterial so eingeblasen wird, daß der Hauptteil des Flüssigkeitsgehaltes durch Adhäsions- und Kapillarwirkung festgehalten und in axialer Wichtung nach unten abgeführt wird. Während nun hei den bisher bekannten Vorrichtungen die das Filtermaterial ahgrenzenden Siehe nur nach dem Lösen der großen Gehäuseflansche herausgenommen. gereinigt oder erneuert werden können, können beim Erfindungsgegenstand sowohl das als Verlängerung des Einströmrohres dienende zylindrische. siel)artig gelochte Ansatzstück wie auch die den seitlichen Ahschluß der Abströmöffnung bildende zylindrische Siehpatrone nach außen herausgezogen werden. Die patronenartige Ausbildung der zylindrischen Ahsperrsiehe erfolgte aus der Üherlegunglheraus. daß erstens ein zylindrischer Körper bei kleinem Raumbedarf eine große Oberfläche für den Gas- und Luftdurchtritt bietet. daß zweitens hei teilweisem Zusetzen des Siebes ein zylindrisches Sieb eine viel größere Festigkeit gegen Zusammendrücken besitzt als ein ebenes Flachsieb, wie solches z. B. bei den bekannten Filtern verwendet wird, und daß drittens ein zylindrisches Sieb his fast in die Ätitte des Filtermaterials hineinragt. so daß auch die inneren Partien des Filters viel stärker an der Gas- oder Luftreinigung teilnehmen als l)ei den bekanntgewordenen Abscheidern.
  • Zur Erneuerung der Filterfüllung braucht heim Erfindungsgegenstand nur das untere Verschlußstiick mit dem Ansatzstüclr abgenommen und das Filtermaterial abgelassen zu werden. Xach Einsetzen des Ansatzstückes und des Verschlußstückes sowie nach Aufschrauben des Verschlußstopfens oder Blindflansches des Abscheidergehäuses kann das Filtermaterial erneuert werden, was bisher bei den bekanntgewordenen Filtern auf so einfache Weise nicht möglich war.
  • Die neue Vorrichtung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
  • Diese zeigt einen Längsschnitt durch eine Vorriehtung mit gegossenem, geschweißtem oder nahtlos gepreßtem Stahlgehäuse.
  • Das Abscheidergehäuse a besitzt einen Einströmstutzen b, der unmittelbar mit dem bogenförmig nach unten führenden Einströmrohr c verbunden ist, dessen freies, in den Gehäuseboden ragendes zylindrisches, siebartig gelochtes Ansatzstück d durch das mit Gewinde, Blindflansch od. dgl. befestigte Verschlußstück e gemeinsam mit dem Spiralkörper f in seiner Lage festgehalten wird. Die Abströmöffnung 6 wird gleichfalls durch eine zylindrische Siebpatrone h die von einer am Einströmrohr c angebrachten Schraube i od. dgl. gehalten wird, abgeschlossen. Der Innenraum des Abscheidergehäuses a ist ganz mit Filtermaterial k beliebiger Art ausgefällt, das, vom oberen Verschlußstopfen oder Blindflansch 1 her eingefüllt, am Verschlußstück e bei Bedarf abgelassen werden kann. Die Abströmöffnung g kann beliebig weit ausgeführt werden, um eine große zylindrische Siebpatrone h von der Abströmöffnung her einsetzen zu können, wenn besondere Verhältnisse es verlangen.
  • Der einfache Filtervorgang mit obiger Vorrichtung ist folgender: Die zu reinigende Druckluft (od. dgl.) tritt in Pfeilrichtung durch den Einströmstutzen b und das Einströmrohr c in das siebartig gelochte Ansatzstiick d, wo sie zusätzlich durch eine Blechspirale oder durch eine spiralförmig gewickelte Drahtbürste t in kreisende Bewegung versetzt werden kann und seitlich durch die Öffnungen des Ansatzstückes d in das Filtermaterial k abströmt, während der Wasser- oder Ölgehalt der Druckluft durch die Adhäsions- und Kapillarwirkung der dicht stehenden Borsten der Drahtbürste f und des Filtermaterials aufgefangen und nach unten zur Abflußöffnung ni abgeführt wird. Die Druckluft durchströmt dann das Filtermaterial k in ganzer Gehäusehöhe von unten nach oben und verläßt trocken durch die Siehpatrone h das Abscheidergehäuse an der Abströmöffnung g.
  • PATENTNspn0cnE: 1. Vorrichtung zum Abscheiden von flüssigen Beimengungen aus Druckluft, Gasen und Dämpfen mittels eines Filtermaterials beliebiger Art, bei welcher ein nach unten führendes Einströmrohr von gleichbleibendem Eintritts- und Austrittsquerschnitt mit einem siebartig durchlochten Ansatzstück versehen ist, die Abströmöffnung des Ab- scheidergehäuses innen von einem Sieb abgedeckt wird und eine am Boden befindliche Entleerungsöffnung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdecksieb der Abströmöffnung als zylindrische Patrone (h) und das Ansatzstück (d) des Einströmrohres (c) als zylindrisches Sieb ausgebildet und so angeordnet sind, daß sowohl das bis in das Verschluß stück (n,) des Gehäusebodens reichende Ansatzstück (d) durch die Öffnung für das Verschlußstück als auch die zylindrische Siebpatrone (h) durch die Füll- oder die Abströmöffnung (g) von außen her ein- oder ausgebaut werden können, so daß als Abscheidergehäuse (a) ein einteiliger Hohlkörper verwendbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeiclmet, daß das Ansatzstück (d) mit einem Spiralkörper (/), beispielsweise mit einer spiralförmig gewickelten Drahtbürste, versehen ist.
    In Betracht gezogene nruckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 658 966, 899 036, 918 043.
DEG15711A 1954-11-02 1954-11-02 Vorrichtung zum Abscheiden von fluessigen Beimengungen aus Druckluft, Gasen und Daempfen Pending DE1054650B (de)

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DE1054650B true DE1054650B (de) 1959-04-09

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ID=7120502

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DE (1) DE1054650B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1226741B (de) 1961-07-06 1966-10-13 Schumacher Sche Fabrik Verfahren zum Abscheiden von Fluessigkeit aus einem Druckgasstrom
WO2015004078A3 (de) * 2013-07-12 2015-09-11 Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH Druckluftbehälter eines strassen- oder schienenfahrzeugs

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DE658966C (de) * 1934-07-22 1938-04-20 Hundt & Weber G M B H Vorrichtung zum Ausscheiden von Fremdbestandteilen aus Gasen oder Luft
DE899036C (de) * 1951-06-12 1953-12-07 Hundt & Weber G M B H Verfahren und Vorrichtung zum Entoelen und/oder Entwaessern von unter Druck stehenden Gasen, Luft oder Daempfen, insbesondere Abdampf
DE918043C (de) * 1952-03-25 1954-09-20 Paul Graefe Vorrichtung zur vollkommenen Abscheidung von festen, fluessigen und dampffoermigen Beimengungen aus Druckluft, Gasen und Daempfen

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