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DE1054442B - Verfahren zum kontinuierlichen Vermischen von Alkalicellulose mit fluessigen oder festen Veraetherungsmitteln - Google Patents

Verfahren zum kontinuierlichen Vermischen von Alkalicellulose mit fluessigen oder festen Veraetherungsmitteln

Info

Publication number
DE1054442B
DE1054442B DEH30464A DEH0030464A DE1054442B DE 1054442 B DE1054442 B DE 1054442B DE H30464 A DEH30464 A DE H30464A DE H0030464 A DEH0030464 A DE H0030464A DE 1054442 B DE1054442 B DE 1054442B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
alkali cellulose
mixture
cellulose
finely divided
solid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH30464A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hans Hellmut Grun
Dipl-Ing Dr Joachim Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henkel AG and Co KGaA
Original Assignee
Henkel AG and Co KGaA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Henkel AG and Co KGaA filed Critical Henkel AG and Co KGaA
Priority to DEH30464A priority Critical patent/DE1054442B/de
Publication of DE1054442B publication Critical patent/DE1054442B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B11/00Preparation of cellulose ethers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Polysaccharides And Polysaccharide Derivatives (AREA)

Description

  • Verfahren zum kontinuierlichen Vermischen von Alkalicellulose mit flüssigen oder festen Verätherungsmitteln Die Überführung von Cellulose in Celluloseäther verläuft im allgemeinen über drei Verfahrensstufen: Herstellen der Alkalicellulose, Vermischen der Alkalicellulose mit dem Verätherungsmittel und Durchführen der Verätherungsreaktion. Diese Verfahren, vor allen Dingen das Vermischen der Alkalicellulose mit dem Verätherungsmittel, sind bisher meist diskontinuierlich durchgeführt worden, indem man die zerkleinerte Alkalicellulose in an sich bekannten Mischvorrichtungen mit dem Verätherungsmittel versetzt und dann das Gemisch dem Reaktionsgefäß zugeführt hat.
  • Das Vermischen im allgemeinen in Vorrichtungen, in denen das Gemisch aus Alkalicellulose und Verätherungsmittel durch Schaufeln, Greifarme, gekröpfte Wellen usw. bewegt wird. Diesem Verfahren haften die bekannten Nachteile des diskontinuierlichen Arbeitens an: Um große Durchsätze zu erzielen, braucht man verhältnismäßig große Gefäße, in denen das Ausgangsmaterial aber verhältnismäßig lange bearbeitet werden muß, um einen guten Mischeffekt zu erzielen. Dabei läßt sich aber eine dauernde Einwirkung der Luft auf die Alkalicellulose schlecht vermeiden; das Cellulosemolekül wird mehr oder minder abgebaut, und man erhält Produkte, deren Polymerisationsgrad erheblich schwanken kann. Hinzu kommen die Schwierigkeiten, die auftreten, wenn feste hygroskopische oder sehr reaktionsfähige Verätherungsmittel verwendet werden. Diese geben bei zu langer Dauer des Vermischens Anlaß zur Klumpenbildung und erschweren die Verarbeitung der Masse.
  • Diese Schwierigkeiten werden nun vermieden, wenn man den ganzen Arbeitsgang erfindungsgemäß dadurch kontinuierlich gestaltet, daß man einen Gasstrom erzeugt, in dem zerfaserte Alkalicellulose und feinverteiltes, flüssiges oder festes Verätherungsmittel aufgewirbelt sind, dann das in Form einer lockeren Masse vorliegende Gemisch aus zerfaserter Alkalicellulose und Verätherungsmittel derart bewegt, daß die einzelnen Partikeln des Gemisches ihre Lage zueinander dauernd ändern, und schließlich dieses Gemisch in einer Zerkleinerungsvorrichtung, deren Zerkleinerungsorgane sich in relativer Bewegung befinden, scherenden Kräften aussetzt.
  • Es ist ein besonderes Merkmal des erfindungsgemäßen Verfahrens, daß es sich innerhalb sehr kurzer Zeitspannen abspielt. Die Verweilzeit der Alkalicellulose in der Apparatur, in der der Gasstrom mit der darin verteilten zerfaserten Alkalicellulose erzeugt wird, hier der Einfachheit halber Zerfaserer genannt, beträgt etwa 0,02 bis 2 Sekunden, vorzugsweise 0,1 bis 1 Sekunden. Die Zeit, während der das Gemisch aus Alkalicellulose und Verätherungsmittel in dem anschließenden Vormischprozeß bewegt wird, ist demgegenüber wesentlich größer; sie kann 10 bis 120 Sekunden, vorzugsweise 30 bis 60 Sekunden, betragen. Die Verarbeitung des so vorgemischten Materials unter Einwirkung scherender Kräfte spielt sich wiederum innerhalb sehr kurzer Zeiträume ab, die annähernd der Verweilzeit im Zerfaserer gleich sind. Das ganze Verfahren kann daher innerhalb von 20 bis 200 Sekunden ablaufen.
  • Die Erzeugung des Gasstromes mit den darin feinverteilten zerfaserten Alkalicellulosepartikeln vollzieht sich im allgemeinen in Vorrichtungen, in denen die Alkalicellulose der Einwirkung scherender Kräfte ausgesetzt wird. Diese scherenden Kräfte entstehen durch relative Bewegung zweier Zerkleinerungsorgane. Derartige Zerkleinerungsorgane sind z. B. zwei verzahnte Mahlscheiben, von denen wenigstens eine mit hoher Geschwindigkeit rotiert.
  • Die andere Mahl scheibe kann ruhen oder in gleichem oder entgegengesetztem Sinne rotieren, wobei lediglich eine relative Bewegung zwischen beiden bestehen muß, wodurch die Zerfaserung bewirkt wird. Zu dem gleichen Zweck können aber auch andere Apparaturen verwandt werden, z. B. rotierende Schlagkreuz- oder Hammermühlen, wobei die rotierenden Zerkleinerungsorgane sich in einem meist ruhenden Siebkorb befinden. Bei allen diesen Einrichtungen wird durch das Rotieren der Zerkleinerungsorgane ein Gas strom erzeugt, der die zerfaserte Alkalicellulose aus dem Ausblasstutzen der Zerkleinerungsvorrichtung herausschleudert.
  • Unter der Wirkung der Zentrifugalkraft wird die eingebrachte Alkalicellulose zwischen den Mahlscheiben hindurchgetrieben, wobei sie in feine Fasern errissen wird. Gibt man nun die Alkalicellulose in inem in Zusammensetzung und Gewicht pro Zeitein .eit gleichmäßigen Strom in den Zerfaserer, so iefert dieser einen im wesentlichen gleichmäßigen ,uftstrom, der mit den Partikeln der zerfaserten ilkalicellulose beladen ist. Es empfiehlt sich, die klkalicellulose, die nach dem Tauchen und Abpressen neist noch die Form der ursprünglich angewandten Melluloseblätter hat, gegebenenfalls so weit vorzu-:erkleinern, daß sie in kontinuierlichem Strom in die tingabeöffnung der Maschine gegeben werden kann. kleine Schwankungen in der Eindosierung derAlkaliellulose werden durch den Zerfaserer ausgeglichen.
  • Das flüssige oder feste Verätherungsmittel, mit lem die Alkalicellulose umgesetzt werden soll, wird iun in feinverteilter Form, vorzugsweise als ver täubte oder vernebelte Flüssigkeit oder als vertäubter Feststoff, in den Zerfaserer gegeben. Dabei wann ~ das feinverteilte Verätherungsmittel bereits nit der Cellulose durch die Zerkleinerungsorgane hinlurchtreten; es hat sich aber als besonders zwecknäßig erwiesen, das Verätherungsmittel erst dem lurch den Zerfaserer erzeugten Strom feinverteilter, n Luft aufgewirbelter Alkalicellulose zuzusetzen.
  • 3eispielsweise wird zu diesem Zweck mit Hilfe eines itentilators ein Überdruck erzugt, der dazu dient, das irerätherungsmittel hinter dem Austrittsstutzen des 7erfaserers z. B. tangential einzublasen. Man kann leber auch hinter dem Zerfaserer eine Düse anbringen, lurch die das Verätherungsmittel in den mit Alkaliellulosepartikeln beladenen Gasstrom hineingesaugt zder hineingedrückt wird.
  • Das Verätherungsmittel kann in festem oder flüssigem Zustand angewandt werden. Feste Veritherungsmittel sind beispielsweise Halogenfettsäuren, insbesondere Chloressigsäure, Halogenalkyljulfonsäuren, insbesondere Chloräthansulfonsäure und deren Salze. Man kann aber auch flüssige Veritherungsmittel anwenden, wie z. B. Lösungen der zbengenannten festen Verätherungsmittel. Als Lösungsmittel dient vorzugsweise Wasser. Zu den Flüssigen Verätherungsmitteln gehören auch unter den Arbeitsbedingungen, d. h. bei Temperaturen bis zu 500 C, nicht verdampfende organische Flüssigkeiten, z. B. Sultone. Feste Verätherungsmittel können auch in Luft aufgewirbelt dem Alkalicellulosestrom zugesetzt werden.
  • Es folgt nun das Vormischen, das zu einem wesentlichen Teil für die Erzielung gleichmäßiger und einheitlicher Produkte verantwortlich ist. Beim Vormischen wird das Gemisch aus Alkalicellulose und Verätherungsmittel in Form einer lockeren Masse, d. h. ohne Einwirkung von Druck, bewegt, wobei sich die Lage der einzelnen Partikeln des Gemisches zueinander dauernd ändert.
  • Dieses Vormischen kann in verschiedener Weise durchgeführt werden. Entweder man beruhigt den aus dem Zerfaserer kommenden und mit Verätherungsmittel beladenen Strom, so daß Alkalicellulose und Verätherungsmittel aus dem Strom abgeschieden werden, und führt die Alkalicellulose in ein beliebig gestaltetes Gefäß, in dem diese umgewälzt wird, z. B. in ruhende Gefäße über, in denen Kneter Schnecken oder andere bewegte Vorrichtungen für ein Bewegen der Masse sorgen, oder in bewegte Gefäße, z. B. in Drehrohre oder Mischtrommeln, in denen die Bewegung der Gefäße, gegebenenfalls zusammen mit darin vorhandenen bewegten oder ruhenden Einbauten, für die dauernde Lageänderung der locker zusammenliegenden Partikeln sorgt. Bei den zum Vormischen dienenden Vorrichtungen kann es sich auch um Fördereinrichtungen handeln, wie beispielsweise lange halbrunde Tröge, in denen Schnecken für eine Förderung der Masse sorgen, oder drehende-geneigte Rohre, die langsam von der lockeren Gemischmasse durchwandert werden.
  • Der Vormischprozeß kann aber dadurch noch einfacher gestaltet werden, daß der mit dem Verätherungsmittel beladene Alkalicellulosestrom nicht erst beruhigt, sondern einer Wirbelstrecke zugeführt wird. Zu diesem Zweck wird der Strom durch Apparaturen geleitet, in denen die Bewegung des Gases und der Alkalicellulose bzw. Verätherungsmittel noch eine Zeitlang aufrechterhalten wird. Da die Partikeln der Alkalicellulose und der Verätherungsmittel auf Grund verschiedener Dichten geringe relative Geschwindigkeiten besitzen, findet außer der Wirbelbewegung in der Luft noch ein gegenseitiges Überrollen von Alkalicellulose und Verätherungsmittel statt. Dadurch wird den Partikeln Gelegenheit gegeben, sich zu berühren und aneinanderzuhaften, wobei eine sehr feine und gleichmäßige Verteilung untereinander stattfindet. Das Wirbeln kann in den verschiedensten Apparaturen vorgenommen werden.
  • Hierzu eignen sich beispielsweise zylindrische oder zylinderförmige Räume, in die man den Strom tangential, vorzugsweise von oben einführt, so daß das Material darin in Spirallinien umherwirbelt. Ein solcher Wirbelstrom unterscheidet sich von den bekannten Zyklonen, die zur Abtrennung von Feststoffen aus Gasströmen dienen, dadurch, daß er in Richtung der Zylinderachse keinen Gasaustritt besitzt. Dadurch bleibt der Strom in dauernder Bewegung, und es erfolgt ein gleichmäßiges Vormischen beider Komponenten.
  • Ist so ein gleichmäßiges Vormischen und Zusammenführen der zunächst getrennten Partikeln von Alkalicellulose und Verätherungsmittel erzielt, so wird das Gemisch in die Mischmühle übergeführt.
  • Wurde das Vormischen in einer Wirbelstrecke durchgeführt, so kann das vorgemischte Gut von der Mischmühle direkt angesaugt werden. Man kann aber auch den Gas strom zunächst von dem Gemisch trennen und das letztere in derselben Weise in die Mischmühle überführen, wie es immer dann erfolgt, wenn man den aus dem Zerfaserer austretenden und mit Alkalicellulose beladenen Luftstrom beruhigt und das Vormischen an der aufgeschütteten Masse vornimmt.
  • Als Mischmühle kann dieselbe Vorrichtung dienen, wie sie zum Zerfasern des Materials benutzt worden ist. Sie hat praktisch keine Zerfaserungsarbeit zu leisten; ihr fällt lediglich die Aufgabe zu, das im Zerfaserer aufgelockerte Material intensiv mit dem Verätherungsmittel zu mischen. Aus diesem Grunde ist es vorteilhaft, eine Mischmühle zu verwenden, die lediglich zwei in relativer Bewegung zueinander befindliche glatte Scheiben, aber keine Verzahnungen besitzt. Dadurch wird ein Verschmieren der Mühle und ein Anbacken von Material an eventuell vorhandenen Zähnen, an Mahlscheiben oder Mahlsegmenten vermieden. Allerdings arbeiten viele derartige Mühlen mit so hohen Geschwindigkeiten, daß die auftretende Zentrifugalkraft die bewegten Teile von Ansätzen frei hält. Stiftmühlen und viele andere Bauarten, wie z. B. ein innerhalb eines Zylinders laufender Rotor, entwickeln solche Zentrifugalkräfte, so daß Zähne, Stifte oder andere Vorsprünge nicht zu Störungen Anlaß geben.
  • Das aus der Mühle austretende Material kann nun der Reaktion zugeführt werden. Die Reaktionsteilnehmer sind in diesem Produkt gut miteinander vermischt, so daß man zu gleichmäßigen Celluloseäthern kommt. Da der ganze Mischprozeß nur sehr wenig Zeit beansprucht, hat die Cellulose wenig Gelegenheit, mit der Luft in Berührung zu kommen und so abgebaut zu werden.
  • Beispiel Durch Tauchen von 100 Gewichtsteilen lufttrockener Cellulose in 170/oiger Natronlauge und Abpressen des Natronlaugeüberschusses bis auf ein Gewicht von 270 Gewichtsteilen wird eine Alkalicellulose mit 13,3 Gewichtsprozent freiem Alkali hergestellt. Diese in Form großer Blätter vorliegende Alkalicellulose wird in einer geeigneten Apparatur in kleine Stücke von etwa 2 bis 3 cm Durchmesser und 0,3 cm Dicke zerrissen. Die zerrissene Alkalicellulose wird dann in einer Menge von etwa 110kg/Stunde einem Zerfaserer zugeführt, in dem sich die verzahnten Mahlscheiben mit einer Geschwindigkeit von 1400 Umdrehungen/Minute relativ zueinander bewegen. Durch die rotierenden Mahlscheiben wird ein starker Luftstrom erzeugt, der die vorzerkleinerte Alkalicellulose in die Mühle saugt und sie nach dem Zerfasern in Form eines damit beladenen Luftstroms auswirft. In den Ausbiasestutzen führt die Zuleitung des Verätherungsmittels hinein. Mittels einer Dosierschnecke werden 32 kg/Stunde feingepulvertes, festes, chloressigsaures Natrium über einen Ventilator mit einem geringen Überdruck in den Ausblasestutzen des Zerfaserers eindosiert. Der so erzeugte Luftstrom, in dem zerfaserte Alkalicellulose und feinpulverisiertes chloressigsaures Natrium zerstäubt sind, tritt nun in einen Wirbelturm über, der etwa 2m Höhe und 1 m Durchmesser besitzt. In diesem Wirbelturm wirbelt das Material umher und tritt nach einer Verweilzeit von etwa 5 bis 20 Sekunden am unteren Ende in die Mischmühle über. Dieser Vorgang wird durch den von der Mischmühle, die von gleicher Bauart wie die Zerfasermühle sein kann, aber Mahlscheiben besitzt, erzeugten Sog begünstigt.
  • An den Ausblasestutzen der Mischmühle kann ein Zyklon angeschlossen werden, in dem das nunmehr sehr homogene Gemisch aus zerfaserter Alkalicellulose und chloressigsaurem Natrium aus dem Luftstrom abgeschieden wird. Das Gemisch wird nun in an sich bekannter Weise zur Reaktion gebracht, wobei man zweckmäßigerweise für Luftabschluß sorgt.
  • Läßt man das Gemisch in verschlossenen Gefäßen 8 Stunden stehen, so erhält man nach der Aufarbeitung eine Celluloseglykolsäure mit einem Substitutionsgrad von 0,76 C H2 CO O Na - Gruppen pro C6Hl005-Einheit. Das Produkt besitzt einen Fasergehalt von 0,23 O/o.
  • PATENTANSPROCHE 1. Verfahren zum kontinuierlichen Vermischen von Alkalicellulose mit flüssigen oder festen Verätherungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Gasstrom erzeugt, in dem zerfaserte Alkalicellulose und feinverteiltes Verätherungsmittel aufgewirbelt sind, dann das in Form einer lockeren Masse vorliegende Gemisch aus zerfaserter Alkalicellulose und Verätherungsmittel derart bewegt, daß die einzelnen Partikeln des Gemisches ihre Lage zueinander dauernd ändern, und schließlich dieses Gemisch in einer Zerkleinerungsvorrichtung, deren Zerkleinerungsorgane sich in relativer Bewegung befinden, scherenden Kräften aussetzt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Alkalicellulose in einer Zerkleinerungsvorrichtung, in der die Zerkleinerungsorgane mit hoher Geschwindigkeit rotieren, zerfasert und dem durch die rotierenden Zerkleinerungsorgane des Zerfaserers erzeugten Luftstrom mit darin aufgewirbelten Alkalicelluloseteilchen das feinverteilte Verätherungsmittel zusetzt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das Gemisch aus zerfaserter Alkalicellulose und feinverteiltem Verätherungsmittel eine Wirbelstrecke durchlaufen läßt.
    4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die aufgewirbelten Partikeln der zerfaserten Alkalicellulose und des feinverteilten Verätherungsmittels aus dem Gasstrom abscheidet und das in Form einer locker geschichteten Masse vorliegende Gemisch in an sich bekannter Weise derart bewegt, daß die einzelnen Partikeln des Gemisches ihre Lage zueinander dauernd ändern.
    5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man das Vermischen der Masse unter Einwirkung scherender Kräfte zwischen Flächen vornimmt, die sich zueinander in relativer Bewegung befinden und keinerlei Vertiefungen, Verzahnungen oder andere, den Abstand verändernde Oberflächenformen aufweisen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 525 650; USA.-Patentschrift Nr. 2 469 764.
DEH30464A 1957-06-25 1957-06-25 Verfahren zum kontinuierlichen Vermischen von Alkalicellulose mit fluessigen oder festen Veraetherungsmitteln Pending DE1054442B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3857833A (en) * 1969-12-08 1974-12-31 Hoechst Ag Process and apparatus for the uniform alkalization of cellulose

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE525650C (de) * 1926-08-12 1931-05-27 I G Farbenindustrie Akt Ges Verfahren zur Herstellung von Celluloseaethern
US2469764A (en) * 1946-01-16 1949-05-10 Erickson Donald Robert Manufacture of hydroxy alkyl cellulose

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