DE1054141B - Hochspannungs-Last- oder -Sicherungs-Trennschalter - Google Patents
Hochspannungs-Last- oder -Sicherungs-TrennschalterInfo
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- DE1054141B DE1054141B DEF25901A DEF0025901A DE1054141B DE 1054141 B DE1054141 B DE 1054141B DE F25901 A DEF25901 A DE F25901A DE F0025901 A DEF0025901 A DE F0025901A DE 1054141 B DE1054141 B DE 1054141B
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/02—Details
- H01H33/04—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
- H01H33/12—Auxiliary contacts on to which the arc is transferred from the main contacts
- H01H33/121—Load break switches
Landscapes
- Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)
- Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung befaßt sieb mit einem Hochspannungs-Last-Trennschalter, also einem Schalter, der
nicht nur zur Abschaltung von spannungsführenden Teilen vom Netz geeignet ist, sondern in bestimmten
Grenzen höhere Leistungen abschalten kann. Es ist S bekannt, derartige Schalter auch als Sicherungs-Trennschalter
auszubilden, bei denen auf dem Schaltmesser eine Hochspannungssicherung befestigt ist. Zu
diesem Zweck muß an den Trennschalterkontakten eine Liehtbogenlöschvorrichtung vorgesehen sein. Es
ist bekannt, dafür Schaltröhren zu verwenden, deren Wandungen aus einem unter der Einwirkung des
Lichtbogens gasabgebenden Stoff bestehen. Man hat beispielsweise derartige Schaltröhren auf dem Schaltmesser
von Trennschaltern beweglich angeordnet und den Trennschalter mit einem Antriebsgestänge versehen,
das beim Ausschaltvorgang erst das Schaltmesser vom festen Kontakt löst und anschließend die
Schaltröhre über die Kontaktstelle des Schaltmessers schiebt. Eine derartige Anordnung besitzt jedoch den
Nachteil, daß relativ große Massen (Schaltwelle, Schaltstange, Schaltmesser und Schaltröhre) in kürzester
Zeit beschleunigt werden müssen. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß eine gleitende Schaltröhre
nur auf einfachen Messerkontakten mit rundem oder rechteckigem Querschnitt angebracht werden kann.
Bei einem Trennschalter ist es weiterhin bekannt, eine feststehende Schaltröhre und zwei bewegliche
Kontaktstücke zu verwenden, die noch zudem zeit lieh nacheinander betätigt werden müssen. Zur Betätigung
werden demzufolge eine größere Anzahl Hebel mit voneinander abhängiger Steuerung benötigt.
Zur Behebung dieser Nachteile wird bei einem Hochspannungs-Last- oder -Sicherungs-Trennschalter
mit um einen Drehpunkt schwenkbarem Schaltmesser und einer auf einem der Schaltkontakte beweglich angeordneten
Schaltröhre aus unter der Einwirkung des Lichtbogens gasabgebenden Stoffen vorgeschlagen, erfindungsgemäß
beim Ausschalten die Schaltröhre über den festen Kontakt und die auf ihm befestigte, aus
Isolierstoff bestehende Abschlußkappe durch den beweglichen Kontakt mittels der Kraft einer Feder zu
bewegen, die in dem zu diesem Zweck röhrenförmig ausgebildeten Teil des Kontaktes bzw. der Abschlußkappe
untergebracht ist. Weiterhin soll gemäß der Erfindung bei einem an sich bekannten Doppelmesser
als Schaltmesser das Messer beim Einschalten gegen die Kraft der vorerwähnten Feder die Schaltröhre so
weit herunterdrücken, bis das Doppelschaltmesser mit dem festen Kontakt im Eingriff steht. Eine derartige
Anordnung hat den Vorteil, unter Verwendung des bewährten Doppelmessersystems einen Lasttrennschalter
oder Lastsicherungstrenner so auszubilden, daß Hochspannungs-Last-
oder -Sicherungs-Treruisclialter
oder -Sicherungs-Treruisclialter
Anmelder:
Feiten & Guilleaume Carlswerk
Feiten & Guilleaume Carlswerk
Aktiengesellschaft,
Köln-Mülheim, Schanzenstr. 24/28
Köln-Mülheim, Schanzenstr. 24/28
Dipl.-Ing. Franz-Karl Grossmann, Duisburg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
für das Messer ein normaler Antrieb verwendet werden kann, da dasselbe beim Abschaltvorgang von der
Schaltröhre eine zusätzliche Beschleunigung erhält. Die im Innern des festen Kontaktes und der Abschlußkappe
untergebrachte Feder wirkt beim Abschaltvorgang als Kraftspeicher und bewirkt eine
rasche Bewegung der Schaltröhre nach oben, die sich auf das DoppeImesser überträgt.
Gemäß der weiteren Erfindung soll die Schaltröhre an ihrer oberen Kante mit einem Metallring versehen
sein, der dem bei einer Leistungsabschaltung entstehenden Lichtbogen als Fußpunkt dient. Dadurch wird
der weitere Vorteil erreicht, daß nicht wie bei den bekannten Anordnungen der Lichtbogen sichtbar aus
der Löschvorrichtung herausgezogen wird, sondern der Lichtbogen innerhalb der Schaltröhre zwischen
dem festen Kontakt und dem Metallring unsichtbar brennt. Wird nun erfindungsgemäß außer der Schaltröhre
auch die Abschlußkappe des festen Kontaktes aus unter der Einwirkung des Lichtbogens gasabgebenden
Stoffen hergestellt und die Schaltröhre und/ oder die Abschlußkappe in an sich bekannter Weise
mit Eindrehungen versehen, so wird ein besonders hoher Löscheffekt und damit eine Fieraufsetzung der
Abschaltleistung erreicht.
Läßt man nun gemäß der weiteren Erfindung die auf dem festen Kontakt bewegliche Schaltröhre durch
ein Hilfsschaltmesser betätigen, so kann man für eine Hinterdrehung im festen Kontakt Sorge tragen, in
die das Hilfsmesser nach dem Einschaltvorgang einrastet. In bekannter Weise wird das Hilfsmesser
beim AusschaltvoTgang zwangläufig vom Hauptschaltmesser aus der Hinterdrehung herausgedrückt, nachdem
die Verbindung der Hauptkontakte gelöst ist.
In den Fig. 1 bis 8 ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Löscheinrichtung eines Lasttrennschalters im Längsschnitt, Fig. 2 dieselbe Anordnung
im Querschnitt. Auf der Kappe 1 des Stützisolators 2
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Claims (6)
1. Hochspannungs-Last- oder -Sicherungs-Trennschalter mit einem um einen Drehpunkt
schwenkbaren Schaltmesser und einer auf dem festen Schaltkontakte beweglich angeordneten
Schaltröhre aus unter der Einwirkung des Lichtbogens gasabgebenden Stoffen, dadurch gekennzeichnet,
daß beim Ausschalten die Schaltröhre (15) über den festen Kontakt (5) und die aus
Isolierstoff bestehende Abschlußkappe (10) durch den beweglichen Kontakt mittels der Kraft einer
Feder (13) bewegt wird, die in dem zu diesem Zweck röhrenförmig ausgebildeten Teil des Kontaktes
bzw. der Abschlußkappe untergebracht ist.
2. Hochspannungs-Last- oder -Sicherungs-Trennschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schaltmesser in bekannter Weise als Doppelmesser ausgebildet ist und beim Einschalten
die Schaltröhre (15) gegen die Kraft der Feder (13) so weit herunterdrückt, bis das Doppelschaltmesser
mit dem festen Kontakt (5) im Eingriff steht.
3. Hochspannungs-Last- oder -Sicherungs-Trennschalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schaltröhre (15) an ihrer oberen Kante mit einem Metallring (16) versehen
ist, der einem bei der Abschaltung entstehenden Lichtbogen als Fußpunkt dient.
4. Hochspannungs-Last- oder -Sicherungs Trennschalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß auch die Abschlußkappe (10) aus unter der Einwirkung des Lichtbogens
gasabgebenden Stoffen hergestellt ist und die Schaltröhre (15) und/oder die Abschlußkappe
(10) in an sich bekannter Weise mit Eindrehungen versehen sind.
5. Hochspannungs-Last- oder -Sicherungs-Trennschalter nach den Ansprüchen 1, 3 und 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltröhre (15) von einem Hilfsschaltmesser (19) betätigt wird.
6. Hocbspannungs-Last- oder -Sicherungs-Trennschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Hilfsmesser (19) in einer Hinterdrehung (20) des festen Kontaktes (5) einrastet,
aus der es beim Ausschaltvorgang in bekannter Weise zwangläufig vom Hauptschaltmesser
herausgedrückt wird, nachdem die Verbindung der Hauptkontakte gelöst ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 681 648.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
;© 309·788/264 3.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF25901A DE1054141B (de) | 1958-06-04 | 1958-06-04 | Hochspannungs-Last- oder -Sicherungs-Trennschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF25901A DE1054141B (de) | 1958-06-04 | 1958-06-04 | Hochspannungs-Last- oder -Sicherungs-Trennschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1054141B true DE1054141B (de) | 1959-04-02 |
Family
ID=7091806
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF25901A Pending DE1054141B (de) | 1958-06-04 | 1958-06-04 | Hochspannungs-Last- oder -Sicherungs-Trennschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1054141B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE681648C (de) * | 1935-01-29 | 1939-09-27 | Frida Strauss Geb Ruppel | Gasschalter mit Lichtbogenloeschung durch stroemende Gase und Daempfe |
-
1958
- 1958-06-04 DE DEF25901A patent/DE1054141B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE681648C (de) * | 1935-01-29 | 1939-09-27 | Frida Strauss Geb Ruppel | Gasschalter mit Lichtbogenloeschung durch stroemende Gase und Daempfe |
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