DE1054050B - Rasteranordnung bei einer Tiefdruckwalze, insbesondere fuer Textildruck - Google Patents
Rasteranordnung bei einer Tiefdruckwalze, insbesondere fuer TextildruckInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Tiefdruckwalze für verschiedene Verwendungszwecke, die eine
Rasterung aus gleichmäßig verteilten mehreckigen Näpfen aufweist.
Bei der Erfindung ist insbesondere an die Verwendung für den Textildruck gedacht, jedoch eignet sich
die erfindungsgemäße Tiefdruckwalze auch für das Bedrucken von Papier oder anderen Materialien.
Die nachstehende Beschreibung ist jedoch wegen der besonders großen Vorteile auf den Textildruck
als vornehmliches Anwendungsbeispiel abgestellt.
Die Herstellung von Tiefdruckwalzen ist sowohl mittels Handgravur oder durch mechanische Bearbeitung
als auch auf photochemischem Weg durch Atzung bekannt. Man hat dabei punktrasterartige
Systeme in Anwendung gebracht, bei welchen runde Vertiefungen oder rhombenförmige Näpfe hintereinander
zur Aufnahme der Farbe in der Druckwalze vorgesehen sind. Diese Näpfe weisen Randleisten auf,
die ein System sich kreuzender gerader Linien bilden. Dadurch entstehen an den Kreuzungsetellen der Napfränder
Flächen von verhältnismäßig größeren Ausmaßen, als es der Stärke der Randleisten entspricht.
Die an den Kreuzungsstellen der Randleisten vorhandenen vergrößerten Flächenteile haben zur Folge,
daß das Druckbild ungleichmäßig ausfällt. Wird die rhombenförmige Punktrasterung auf photochemischem
Wege hergestellt, so kommt — was auf Grund des Vorhergesagten ohne weiters verständlich ist — die
Ätzwirkung der angewendeten Säure an den Seitenkanten der Rhomben rascher zur Wirkung als an
deren Spitzen.
Durchgeführte Versuchsreihen haben gezeigt, daß die bekannte rhombenförmige Punktrasterung, insbesondere
im Textildruck, nur für Halbtöne zu brauchbaren Ergebnissen führt, während in allen anderen Anwendungsfällen
die unvermeidbare Ungleichmäßigkeit des Druckes zu einem unruhigen Gesamtbild führt.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch behoben, daß die napfförmige Rasterung höchstens
in einer Richtung durchgehend verlaufende Napfränder aufweist, während die übrigen Teile der Ränder
benachbarter Näpfe gegeneinander versetzt sind. Hierbei kann die Ausbildung der Rasterung mit
gegeneinander versetzten viereckigen, insbesondere rhombischen Näpfen erfolgen.
Die Ausbildung kann jedoch mit noch größerein Vorteil in der Weise erfolgen, daß die Rasterung mit
sechseckigen Näpfen in bienenwabenartiger Anordnung ausgebildet wird.
Die Herstellung der Rasterung kann auf mechanischem oder photochemischem Weg erfolgen.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele veranschaulicht, wobei
Rasteranordnung bei einer Tiefdruckwalze, insbesondere für Textildruck
Anmelder:
Zimmer's Erben K. G., Kufstein, Tirol
(Österreich)
(Österreich)
Vertreter: Dipl.-Chem. Dr. phil. E. Sturm, Patentanwalt,
München 23, Leopoldstr. 20
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 10. Januar 1957
Österreich vom 10. Januar 1957
Istvan Hermann, Kufstein, Tirol (Österreich),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 1 und 2 Draufsichten auf stark vergrößerte Rasterungen und
Fig. 3 ein Teillängsschnitt durch eine Oberflächenpartie einer Tiefdruckwalze sind;
Fig. 4 zeigt ein Dessin mit der Rasterung nach Fig. 2.
In Fig. 1 ist eine Rhombenrasterung veranschaulicht. Rhombenförmige Näpfe 1 sind für Rasterungen
bei Tiefdruckwalzen an sich bekannt, doch sind hierbei die Näpfe in der Weise angeordnet, daß die Randleisten
2, 3 der Näpfe in den beiden Richtungen durchgehend nach sich kreuzenden geraden Linien
verlaufen.
Im Sinne der Erfindung darf jedoch die Rasterung höchstens in einer Richtung durchgehende Napfränder
aufweisen. Beim Ausführungsbeispiel sind dies die parallel zueinander verlaufenden Randleisten 2; hingegen
sind die Randleisten 3 versetzt zueinander angeordnet. Würden nicht nur die Randleisten 2,
sondern auch die Randleisten 3 durchgehend durchlaufen, wie dies bei der bekannten Anordnung der
Fall ist, so würden sich an ihren Kreuzungsstellen Flächen ergeben, die mit ihren größten Dimensionen
wahrgenommen werden.DieseDiagonaldimensionen5,6 sind größer als die Breitendimensionen 7 der Randleisten,
wodurch das Rasterbild dadurch, daß größere Flächenpartien an den Kreuzungsstellen in Erscheinung
treten, unruhig wird. Diese Ungleichmäßigkeit
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wirkt sich aber auch schon beim Ätzvorgang und beim Drucken aus. Die Versetzanordnung mindestens
der in einer Richtung verlaufenden Randleisten 3 vermeidet diese Nachteile, und die erfindungsgemäße
Ausbildung der Rasterung nach der in Fig. 1 veranschaulichten Ausführungsmöglichkeit führt zu
gleichmäßiger wirkenden Druckergebnissen.
Noch bessere Resultate werden mit der bienenwabenartigen Rasterung nach Fig. 2 erzielt. Die Randleisten
2,3,4 verlaufen nach drei Richtungen. Wie
sich aus der Darstellung ergibt, verläuft keine der Randleistenserien durchgehend nach einer Geraden.
Am Zusammenstoß von je drei Randleisten ergeben sich nur Stumpfwinkel. Dadurch treten keine Flächen
vergrößert in Erscheinung, und das Druckbild ist besonders gleichmäßig und ruhig. Dies wird auch
noch dadurch günstig beeinflußt, daß alle Randleisten, wie dies für die Randleisten 2 aus Fig. 3 ersichtlich
ist, bis an die Oberfläche 8 der Walze 9 geführt sind. Dabei können die Randleisten, wie ebenfalls aus der
Darstellung ersichtlich, im Querschnitt keilförmig gestaltet sein, so daß sie im Druck nur linienförmig
zum Ausdruck gelangen. Die Tiefe 10 der Näpfe beträgt etwa die Hälfte des Durchmessers.
Fig. 4 zeigt die Anwendung der Bienenwabenrasterung gemäß der Erfindung auf ein Dessin 11. Die
gleichmäßige Wirkung tritt von selbst in Erscheinung. Sie ist ganz wesentlich besser als bei Punktrastern
bekannter Art, und zwar auch besser als bei solchen mit rhombenförmigen Näpfen bei beiderseits durchgehend
verlaufender Rasterlinie. Gegenüber den durch parallele kleine Rinnen nach den ursprünglichen Methoden
gebildeten Vertiefungen, den sogenannten Hachuren, ist der Unterschied im Endergebnis noch
größer.
Um im Textildruck beste Ergebnisse zu erzielen, soll die Farbe nur in der unbedingt notwendigen
Mindestmenge angewendet und auf die Ware gleichmäßig aufgetragen werden; diese geringe Farbmenge
ist jedoch in die Ware hineinzupressen. Diese Forderung wird durch die erfindungsgemäße Ausbildung in
allen möglichen Ausführungsvarianten, von denen nur zwei vorstehend beschrieben sind, erreicht, ohne
daß das Dessin an der Walzenoberfläche verquetscht werden könnte.
Für die Praxis bedeutet daher die Erfindung einen Fortschritt, der sich nicht nur durch wesentlich verbesserte
Druckergebnisse, sondern auch durch besonders große Farbeinsparungen auszeichnet.
Claims (3)
1. Tiefdruckwalze, insbesondere für Textildruck, mit einer gleichmäßig verteilte, mehreckige Näpfe
aufweisenden Rasterung, dadurch gekennzeichnet, daß die napfförniige Rasterung höchstens in einer
Richtung durchgehend verlaufende Napfränder aufweist, während die übrigen Teile der Ränder
benachbarter Näpfe gegeneinander versetzt sind.
2. Tiefdruckwalze nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Ausbildung der Rasterung mit
gegeneinander versetzten viereckigen, insbesondere rhombischen Näpfen.
3. Tiefdruckwalze nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Ausbildung der Rasterung mit
sechseckigen Näpfen in bienenwabenartiger Anordnung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©■ 809 788/5 3.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1054050X | 1957-01-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1054050B true DE1054050B (de) | 1959-04-02 |
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ID=3684725
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ6378A Pending DE1054050B (de) | 1957-01-10 | 1957-11-08 | Rasteranordnung bei einer Tiefdruckwalze, insbesondere fuer Textildruck |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1054050B (de) |
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1957
- 1957-11-08 DE DEZ6378A patent/DE1054050B/de active Pending
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