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DE1054050B - Rasteranordnung bei einer Tiefdruckwalze, insbesondere fuer Textildruck - Google Patents

Rasteranordnung bei einer Tiefdruckwalze, insbesondere fuer Textildruck

Info

Publication number
DE1054050B
DE1054050B DEZ6378A DEZ0006378A DE1054050B DE 1054050 B DE1054050 B DE 1054050B DE Z6378 A DEZ6378 A DE Z6378A DE Z0006378 A DEZ0006378 A DE Z0006378A DE 1054050 B DE1054050 B DE 1054050B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grid
gravure roller
textile printing
edge strips
cup
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ6378A
Other languages
English (en)
Inventor
Istvan Hermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zimmer S Erben KG
Original Assignee
Zimmer S Erben KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zimmer S Erben KG filed Critical Zimmer S Erben KG
Publication of DE1054050B publication Critical patent/DE1054050B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F5/00Screening processes; Screens therefor
    • G03F5/20Screening processes; Screens therefor using screens for gravure printing

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Tiefdruckwalze für verschiedene Verwendungszwecke, die eine Rasterung aus gleichmäßig verteilten mehreckigen Näpfen aufweist.
Bei der Erfindung ist insbesondere an die Verwendung für den Textildruck gedacht, jedoch eignet sich die erfindungsgemäße Tiefdruckwalze auch für das Bedrucken von Papier oder anderen Materialien.
Die nachstehende Beschreibung ist jedoch wegen der besonders großen Vorteile auf den Textildruck als vornehmliches Anwendungsbeispiel abgestellt.
Die Herstellung von Tiefdruckwalzen ist sowohl mittels Handgravur oder durch mechanische Bearbeitung als auch auf photochemischem Weg durch Atzung bekannt. Man hat dabei punktrasterartige Systeme in Anwendung gebracht, bei welchen runde Vertiefungen oder rhombenförmige Näpfe hintereinander zur Aufnahme der Farbe in der Druckwalze vorgesehen sind. Diese Näpfe weisen Randleisten auf, die ein System sich kreuzender gerader Linien bilden. Dadurch entstehen an den Kreuzungsetellen der Napfränder Flächen von verhältnismäßig größeren Ausmaßen, als es der Stärke der Randleisten entspricht. Die an den Kreuzungsstellen der Randleisten vorhandenen vergrößerten Flächenteile haben zur Folge, daß das Druckbild ungleichmäßig ausfällt. Wird die rhombenförmige Punktrasterung auf photochemischem Wege hergestellt, so kommt — was auf Grund des Vorhergesagten ohne weiters verständlich ist — die Ätzwirkung der angewendeten Säure an den Seitenkanten der Rhomben rascher zur Wirkung als an deren Spitzen.
Durchgeführte Versuchsreihen haben gezeigt, daß die bekannte rhombenförmige Punktrasterung, insbesondere im Textildruck, nur für Halbtöne zu brauchbaren Ergebnissen führt, während in allen anderen Anwendungsfällen die unvermeidbare Ungleichmäßigkeit des Druckes zu einem unruhigen Gesamtbild führt.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch behoben, daß die napfförmige Rasterung höchstens in einer Richtung durchgehend verlaufende Napfränder aufweist, während die übrigen Teile der Ränder benachbarter Näpfe gegeneinander versetzt sind. Hierbei kann die Ausbildung der Rasterung mit gegeneinander versetzten viereckigen, insbesondere rhombischen Näpfen erfolgen.
Die Ausbildung kann jedoch mit noch größerein Vorteil in der Weise erfolgen, daß die Rasterung mit sechseckigen Näpfen in bienenwabenartiger Anordnung ausgebildet wird.
Die Herstellung der Rasterung kann auf mechanischem oder photochemischem Weg erfolgen.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele veranschaulicht, wobei
Rasteranordnung bei einer Tiefdruckwalze, insbesondere für Textildruck
Anmelder:
Zimmer's Erben K. G., Kufstein, Tirol
(Österreich)
Vertreter: Dipl.-Chem. Dr. phil. E. Sturm, Patentanwalt, München 23, Leopoldstr. 20
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 10. Januar 1957
Istvan Hermann, Kufstein, Tirol (Österreich),
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 1 und 2 Draufsichten auf stark vergrößerte Rasterungen und
Fig. 3 ein Teillängsschnitt durch eine Oberflächenpartie einer Tiefdruckwalze sind;
Fig. 4 zeigt ein Dessin mit der Rasterung nach Fig. 2.
In Fig. 1 ist eine Rhombenrasterung veranschaulicht. Rhombenförmige Näpfe 1 sind für Rasterungen bei Tiefdruckwalzen an sich bekannt, doch sind hierbei die Näpfe in der Weise angeordnet, daß die Randleisten 2, 3 der Näpfe in den beiden Richtungen durchgehend nach sich kreuzenden geraden Linien verlaufen.
Im Sinne der Erfindung darf jedoch die Rasterung höchstens in einer Richtung durchgehende Napfränder aufweisen. Beim Ausführungsbeispiel sind dies die parallel zueinander verlaufenden Randleisten 2; hingegen sind die Randleisten 3 versetzt zueinander angeordnet. Würden nicht nur die Randleisten 2, sondern auch die Randleisten 3 durchgehend durchlaufen, wie dies bei der bekannten Anordnung der Fall ist, so würden sich an ihren Kreuzungsstellen Flächen ergeben, die mit ihren größten Dimensionen wahrgenommen werden.DieseDiagonaldimensionen5,6 sind größer als die Breitendimensionen 7 der Randleisten, wodurch das Rasterbild dadurch, daß größere Flächenpartien an den Kreuzungsstellen in Erscheinung treten, unruhig wird. Diese Ungleichmäßigkeit
809 788/5
wirkt sich aber auch schon beim Ätzvorgang und beim Drucken aus. Die Versetzanordnung mindestens der in einer Richtung verlaufenden Randleisten 3 vermeidet diese Nachteile, und die erfindungsgemäße Ausbildung der Rasterung nach der in Fig. 1 veranschaulichten Ausführungsmöglichkeit führt zu gleichmäßiger wirkenden Druckergebnissen.
Noch bessere Resultate werden mit der bienenwabenartigen Rasterung nach Fig. 2 erzielt. Die Randleisten 2,3,4 verlaufen nach drei Richtungen. Wie sich aus der Darstellung ergibt, verläuft keine der Randleistenserien durchgehend nach einer Geraden. Am Zusammenstoß von je drei Randleisten ergeben sich nur Stumpfwinkel. Dadurch treten keine Flächen vergrößert in Erscheinung, und das Druckbild ist besonders gleichmäßig und ruhig. Dies wird auch noch dadurch günstig beeinflußt, daß alle Randleisten, wie dies für die Randleisten 2 aus Fig. 3 ersichtlich ist, bis an die Oberfläche 8 der Walze 9 geführt sind. Dabei können die Randleisten, wie ebenfalls aus der Darstellung ersichtlich, im Querschnitt keilförmig gestaltet sein, so daß sie im Druck nur linienförmig zum Ausdruck gelangen. Die Tiefe 10 der Näpfe beträgt etwa die Hälfte des Durchmessers.
Fig. 4 zeigt die Anwendung der Bienenwabenrasterung gemäß der Erfindung auf ein Dessin 11. Die gleichmäßige Wirkung tritt von selbst in Erscheinung. Sie ist ganz wesentlich besser als bei Punktrastern bekannter Art, und zwar auch besser als bei solchen mit rhombenförmigen Näpfen bei beiderseits durchgehend verlaufender Rasterlinie. Gegenüber den durch parallele kleine Rinnen nach den ursprünglichen Methoden gebildeten Vertiefungen, den sogenannten Hachuren, ist der Unterschied im Endergebnis noch größer.
Um im Textildruck beste Ergebnisse zu erzielen, soll die Farbe nur in der unbedingt notwendigen Mindestmenge angewendet und auf die Ware gleichmäßig aufgetragen werden; diese geringe Farbmenge ist jedoch in die Ware hineinzupressen. Diese Forderung wird durch die erfindungsgemäße Ausbildung in allen möglichen Ausführungsvarianten, von denen nur zwei vorstehend beschrieben sind, erreicht, ohne daß das Dessin an der Walzenoberfläche verquetscht werden könnte.
Für die Praxis bedeutet daher die Erfindung einen Fortschritt, der sich nicht nur durch wesentlich verbesserte Druckergebnisse, sondern auch durch besonders große Farbeinsparungen auszeichnet.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Tiefdruckwalze, insbesondere für Textildruck, mit einer gleichmäßig verteilte, mehreckige Näpfe aufweisenden Rasterung, dadurch gekennzeichnet, daß die napfförniige Rasterung höchstens in einer Richtung durchgehend verlaufende Napfränder aufweist, während die übrigen Teile der Ränder benachbarter Näpfe gegeneinander versetzt sind.
2. Tiefdruckwalze nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Ausbildung der Rasterung mit gegeneinander versetzten viereckigen, insbesondere rhombischen Näpfen.
3. Tiefdruckwalze nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Ausbildung der Rasterung mit sechseckigen Näpfen in bienenwabenartiger Anordnung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©■ 809 788/5 3.59
DEZ6378A 1957-01-10 1957-11-08 Rasteranordnung bei einer Tiefdruckwalze, insbesondere fuer Textildruck Pending DE1054050B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1054050X 1957-01-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1054050B true DE1054050B (de) 1959-04-02

Family

ID=3684725

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEZ6378A Pending DE1054050B (de) 1957-01-10 1957-11-08 Rasteranordnung bei einer Tiefdruckwalze, insbesondere fuer Textildruck

Country Status (1)

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DE (1) DE1054050B (de)

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