DE1053607B - Schraubverbindung zwischen einem eindraehtigen oder mehrdraehtigen Leiter und einem beliebigen Gegenkontakt mittels UEberwurfmutter - Google Patents
Schraubverbindung zwischen einem eindraehtigen oder mehrdraehtigen Leiter und einem beliebigen Gegenkontakt mittels UEberwurfmutterInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R4/00—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
- H01R4/56—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation one conductor screwing into another
-
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- H01R4/28—Clamped connections, spring connections
- H01R4/30—Clamped connections, spring connections utilising a screw or nut clamping member
- H01R4/32—Conductive members located in slot or hole in screw
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- Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)
Description
Ein- oder mehrdrähtige Leiter mit Gegenkontakten gut leitend zu verbinden, bereitet Schwierigkeiten. Es
ist bekannt, die Verbindung bei eindrähtigen Leitern durch ösenbiegen und bei flexiblen Leitern durch
Löten herzustellen. Biegeverbindungen sind insofern nachteilig, weil durch das mehrfache Biegen oder
durch Erschütterungen Ermüdungserscheinungen des Leitermaterials auftreten. Bei Lötverbindungen dagegen
muß ein Brüchigwerden des Leitermaterials in Kauf genommen werden. Des weiteren ist es bekannt,
zum Verbinden eindrähtiger Leiter oder Litzenleiter Cu-Hülsen zu verwenden, die gleichzeitig einen Schutz
gegen Leiterbrüche infolge Materialermüdung bieten sollen. Ein erweiterter Teil einer solchen Hülse wird
auf die Leiterisolation geschoben und hierauf befestigt, so daß er Erschütterungen in diesem erweiterten
Hülsenteil abfangen und das blanke Leiterende entlasten kann. Aber auch solche Anordnungen befriedigen
nicht in bezug auf einen einwandfreien Stromübergang.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine Schraubverbindung zwischen einem eindrähtigen oder mehrdrähtigen
Leiter und einem beliebigen Gegenkontakt mittels Überwurfmutter zu schaffen, die sowohl kontaktsicher
als auch bruchsicher ist. Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß auf dem mit dem Gegenkontakt
zu verbindenden Leiterende eine Befestigungshülse sitzt, deren dem Gegenkontakt zugewandter Teil
kapseiförmig ausgebildet ist, daß in diesem kapseiförmigen Teil ein Kontaktpolster aus gut leitfähigem
Material, z. B. Cu-Gewebe, eingesetzt ist, das ungelocht oder entsprechend dem Leiterdurchmesser gelocht
oder mit Sackloch versehen ist, und daß der am kapseiförmigen Teil der Befestigungshülse angrenzende
Hülsenteil ein Loch im Boden der Überwurfmutter durchsetzt.
Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Schraubverbindung zeigt die Zeichnung. In allen
Figuren bedeutet 6 das abisolierte Leiterende, 7 die Leiterisolation, 1 die Befestigungshülse, 4 das Kontaktpolster
aus gut leitfähigem Material, z. B. Cu-Gewebe, 8 die Überwurfmutter und 11 den Gegenkontakt,
z. B. einen Durchführungsbolzen. Auf die Leiterisolation ist die Befestigungshülse 1 mit ihrem aufgeweiteten
Teil 2 geschoben. Sie paßt sich am abisolierten Leiterende diesem Leiterende an und läuft in einem
kapseiförmigen Teil 3 aus. Der am kapseiförmigen Teil 3 angrenzende Hülsenteil durchsetzt ein Loch 9
im Boden der Überwurfmutter 8.
Gemäß Fig. 1 ist das abisolierte eindrähtige Leiterende gerade und sitzt in einem Loch des Kontaktpolsters
4l, das auch ein Sackloch sein kann.
In Fig. 2 handelt es sich um einen Litzenleiter 6, der das Kontaktpolster durchsetzt und über letzterem
Schraubverbindung
zwischen einem eindrähtigen
oder mehrdrähtigen Leiter
und einem beliebigen Gegenkontakt
mittels überwurfmutter
zwischen einem eindrähtigen
oder mehrdrähtigen Leiter
und einem beliebigen Gegenkontakt
mittels überwurfmutter
Anmelder:
Dr. Ewald Nelken,
Essen, Alfredstr. 93
Essen, Alfredstr. 93
Dr. Ewald Nelken, Essen,
ist als Erfinder genannt worden
derart umgebogen ist, daß seine Litzendrähte 12 in radialer Richtung liegen.
Fig. 3 zeigt einen eindrähtigen Leiter 6, der das Kontaktpolster 4 durchsetzt und über diesem rechtwinklig
abgebogen ist.
In allen Ausführungsbeispielen wird nun beim Anziehen der Überwurfmutter 8 das Kontaktpolster 4
fest an den Leiter 6 und an die Stirnfläche des Gegenkontaktes 11 gepreßt, so daß eine innige Kontaktverbindung
entsteht. Hierbei drücken sich die Litzen 12 des Leiters in Fig. 2 und das umgebogene Leiterende
10 in Fig. 3 in das Kontaktpolster ein. Erwähnt sei noch, daß das abisolierte Leiterende auch umgebogen
unter dem in diesem Falle ungelochten Kontaktpolster liegen kann.
Der unterhalb des Bodens der Überwurfmutter befindliche Teil 2 der Befestigungshülse 1 wird auf der
Leiterisolation 7 in an sich bekannter Weise durch Einkerben oder durch eine Klemmvorrichtung befestigt
und dient als Schutz gegen Leitungsbruch.
Claims (2)
1. Schraubverbindung zwischen einem eindrähtigen oder mehrdrähtigen Leiter und einem beliebigen
Gegenkontakt mittels Überwurfmutter, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem mit dem Gegenkontakt
zu verbindenden Leiterende (6) eine Befestigungshülse (1) sitzt, deren dem Gegenkontakt
zugewandter Teil (3) kapseiförmig ausgebildet ist, daß in diesem kapselförmigen Teil ein Kontaktpolster
(4) aus gut leitfähigem Material, z. B. Cu-Gewebe, eingesetzt ist, das ungelocht oder ent-
809 787/413
sprechend dem Leiterdurchmesser gelocht oder mit Sackloch versehen ist, und daß der am kapseiförmigen
Teil -der Befestigungshülse angrenzende Hülsenteil ein Loch im Baden der Überwurfmutter
(8) durchsetzt.
2. Schraubverbindung nach Anspruch 1 für Leiter, die, abgesehen von dem zu verbindenden Leiter-
ende, isoliert sind, dadurch gekennzeichnet, daß der unterhalb des Bodens der Überwurfmutter befindliche
Teil (2) der Befestigungshülse entsprechend der Leiterisolation bzw. bei nur durch Isolierschlauch
isolierten blanken Leitern entsprechend dem Isolierschlauch aufgeweitet und hierauf, z. B.
durch Einkerbungen, befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 809 787/413 3.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN11682A DE1053607B (de) | 1955-12-31 | 1955-12-31 | Schraubverbindung zwischen einem eindraehtigen oder mehrdraehtigen Leiter und einem beliebigen Gegenkontakt mittels UEberwurfmutter |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEN11682A DE1053607B (de) | 1955-12-31 | 1955-12-31 | Schraubverbindung zwischen einem eindraehtigen oder mehrdraehtigen Leiter und einem beliebigen Gegenkontakt mittels UEberwurfmutter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1053607B true DE1053607B (de) | 1959-03-26 |
Family
ID=7339459
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN11682A Pending DE1053607B (de) | 1955-12-31 | 1955-12-31 | Schraubverbindung zwischen einem eindraehtigen oder mehrdraehtigen Leiter und einem beliebigen Gegenkontakt mittels UEberwurfmutter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1053607B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1263891B (de) * | 1959-05-20 | 1968-03-21 | Manuel Comorera | Vorrichtung zum Anschliessen eines Kabels an einen Pol eines elektrischen Sammlers |
-
1955
- 1955-12-31 DE DEN11682A patent/DE1053607B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1263891B (de) * | 1959-05-20 | 1968-03-21 | Manuel Comorera | Vorrichtung zum Anschliessen eines Kabels an einen Pol eines elektrischen Sammlers |
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