DE1053571B - Magnetische Frequenzeinstellung fuer elektrodynamische Lautsprecher - Google Patents
Magnetische Frequenzeinstellung fuer elektrodynamische LautsprecherInfo
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- DE1053571B DE1053571B DESCH22986A DESC022986A DE1053571B DE 1053571 B DE1053571 B DE 1053571B DE SCH22986 A DESCH22986 A DE SCH22986A DE SC022986 A DESC022986 A DE SC022986A DE 1053571 B DE1053571 B DE 1053571B
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R9/00—Transducers of moving-coil, moving-strip, or moving-wire type
- H04R9/02—Details
-
- H—ELECTRICITY
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- H04R9/02—Details
- H04R9/025—Magnetic circuit
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Description
DEUTSCHES
Gegenstand der Erfindung ist eine magnetische Frequenzeinstellung für elektrodynamische Lautsprecher.
Bei den bisher bekannten Lautsprechern sind durch die Eigenschaften der Zentrierungen und Membranen
der Wiedergabebereich und die Resonanzfrequenz bestimmt und nicht veränderlich. Um bei
der Tonwiedergabe einen großen Frequenzbereich zu erhalten, sind im allgemeinen mehrere Lautsprecher
mit verschiedenen Frequenzen als Hoch- oder Tieftonlautsprecher erforderlich.
Es sind auch elektromagnetisch wirkende Dämpfungseinrichtungen bekannt, die vom Wiedergabestrom
beeinflußt werden.
So z. B. ist eine Anordnung zum Dämpfen der Eigenschwingungen von Membranen für Telefone,
Mikrophone, Grammophone und ähnliche Apparate beschrieben, bei welcher eine auf eine oder mehrere
Eigenschwingungsfrequenzen der Membran abgestimmte Selektivdämpfung angebracht wird zu
dem Zweck, ein in bezug auf erzwungene Schwingungen ungedämpftes oder schwach gedämpftes elastisches
System ohne oder mit nur schwachen Eigenschwingungen zu erhalten.
Die Bewegungen der Membran rufen dabei in den Windungen eines Elektromagneten Stromänderungen
hervor, die ihrerseits einen auf Eigenfrequenz der Membran abgestimmten, eine Dreielektrodenröhre
steuernden Schwingungskreis im Resonanzfall beeinflussen. Im Ausgangskreis der Röhre liegt ein auf die
Membran rückwirkender Elektromagnet, der in Phasenopposition mit dem Magneten arbeitet.
Eine weitere Einrichtung betrifft die Dämpfung mechanisch schwingender Körper, insbesondere bei
akustischen Geräten, bei welcher aus der Schwingungsenergie des Körpers elektromagnetisch abgenommene
Energie über ein Elektronenröhrensystem auf den schwingenden Körper elektromagnetisch
zurückwirkt. Bei dieser Einrichtung dient dasselbe elektromagnetische System, welches die Dämpfungskraft auf den schwingenden Körper überträgt, zu-
gleich dazu, entweder die den Körper in Bewegung setzende äußere Kraft zuzuführen oder die zur Erzeugung
der Dämpfungskraft benutzte Energie dem Körper zu entnehmen oder schließlich zur gleichzeitigen
Ausübung aller dieser Funktionen herangezogen zu werden. Es kann dem Elektromagnet-Magnetische
Frequenzeinstellung
für elektrodynamische Lautsprecher
für elektrodynamische Lautsprecher
Anmelder:
Karl Schulz,
Berlin-Weißensee, Schönstr. 54
Berlin-Weißensee, Schönstr. 54
Karl Schulz, Berlin-Weißensee,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
system auch eine Brückenanordnung
zugeschaltet
sein, in welcher der Ausgangskreis des Röhrensystems gegenüber dem Eingangskreis ausgeglichen wird.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, auf magnetischem Wege mit nur einem Lautsprecher,
d. h. unter Ausnutzung des Magnetflusses, den Wiedergabebereich und die Grundresonanzfrequenz zu
ändern.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß innerhalb der Schwingspule ein bis zum Membrankopf
am Spulenende reichender Zapfen vorgesehen ist, dessen freies Ende eine drehbar gelagerte sternförmige,
die Polenden bildende Scheibe trägt, und daß in gleicher Höhe der Polenden an den schwingenden
Teilen des Lautsprechers, z. B. Zentrierung, Schwingspule oder Membran, den Polenden mit geringem Abstand
gegenüberstehende Metallteile angeordnet sind, die beim Drehen der Scheibe in den Anziehungsbereich der Polenden gelangen, derart, daß die Membran
in ihren Schwingungen bei hohen Frequenzen festgehalten oder bei tiefen Frequenzen freigegeben
wird. Der Durchmesser der Scheibe ist hierbei kleiner gehalten als der Schwingspulendurchmesser.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform näher veranschaulicht.
Es zeigt
Abb. 1 den Lautsprecher im Teilschnitt und
Abb. 2 die Draufsicht desselben.
Der magnetische Fluß des Magnetkernes wird durch den Zapfen 1 innerhalb der Schwingspule bis
zum Spulenende am Membrankopf weitergeführt. Der Zapfen 1 trägt an seinem freien Ende eine sternförmig
ausgebildete Eisenscheibe 2, welche drehbar gelagert ist. Die Scheibe 2 bildet die Polenden 3. Sie
ist kleiner als der Schwingspulendurchmesser gehalten. In gleicher Höhe mit der Scheibe 2 sind an
den schwingenden Teilen des Lautsprechers (Zentrie-
809 787/386
Claims (1)
- rung, Membran oder Schwingspule) kleine Metallteile 4 angeordnet, die nur ganz geringen Abstand von den Polenden 3 haben. Durch Drehen der Scheibe 2 werden die Metallteile 4 mehr oder weniger in den Anziehungsbereich der Scheibenpole gebracht und dadurch stärker oder schwächer festgehalten. Somit wird wahlweise die Membran in ihren Schwingungen bei hohen Frequenzen festgehalten und bei tiefen Frequenzen freigegeben.Durch natürliche Ermüdungserscheinungen der Zentrierungen und Membranschwingrillen bei den bisher bekannten Lautsprechern hat jede Membran das Bestreben, durchzuhängen und dadurch die Schwingspule aus dem Magnetspalt zu drücken. Dies bewirkt jedoch, daß der Wirkungsgrad der Lautsprecher beträchtlich vermindert wird. Dies wird durch die erfxndungsgemäße Ausbildung einwandfrei beseitigt, da die Membran durch die an ihr befestigten kleinen Metallteile 4 immer wieder in die ursprüngliche Lage gezogen wird, d. h. in die Höhe der drehbaren Scheibe 2.Gleichzeitig wird noch eine Gewichtsaufhebung der schwingenden Teile erreicht.Patentanspruch:Magnetische Frequenzeinstellung für elektrodynamische Lautsprecher, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Schwingspule ein bis zum Membrankopf am Spulenende reichender Zapfen vorgesehen ist, dessen freies Ende eine drehbar gelagerte sternförmige, die Polenden bildende Scheibe trägt, und daß in gleicher Höhe der Polenden an den schwingenden Teilen des Lautsprechers, z. B. Zentrierung, Schwingspule oder Membran, den Polenden mit geringem Abstand gegenüberstehende Metallteile angeordnet sind, die beim Drehen der Scheibe in den Anziehungsbereich der Polenden gelangen.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 430216, 497 251.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen •-iigMi© 809· 787/386 3.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH22986A DE1053571B (de) | 1957-10-23 | 1957-10-23 | Magnetische Frequenzeinstellung fuer elektrodynamische Lautsprecher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH22986A DE1053571B (de) | 1957-10-23 | 1957-10-23 | Magnetische Frequenzeinstellung fuer elektrodynamische Lautsprecher |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1053571B true DE1053571B (de) | 1959-03-26 |
Family
ID=7429470
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH22986A Pending DE1053571B (de) | 1957-10-23 | 1957-10-23 | Magnetische Frequenzeinstellung fuer elektrodynamische Lautsprecher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1053571B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE430216C (de) * | 1924-05-16 | 1926-06-11 | Hermann Schunck Dr Ing | Anordnung zum Daempfen der Eigenschwingungen von Membranen fuer Telephone, Mikrophone, Grammophone und aehnliche Apparate |
| DE497251C (de) * | 1927-03-25 | 1930-05-05 | Gen Electric | Einrichtung zur Daempfung mechanisch schwingender Koerper, insbesondere bei akustischen Geraeten |
-
1957
- 1957-10-23 DE DESCH22986A patent/DE1053571B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE430216C (de) * | 1924-05-16 | 1926-06-11 | Hermann Schunck Dr Ing | Anordnung zum Daempfen der Eigenschwingungen von Membranen fuer Telephone, Mikrophone, Grammophone und aehnliche Apparate |
| DE497251C (de) * | 1927-03-25 | 1930-05-05 | Gen Electric | Einrichtung zur Daempfung mechanisch schwingender Koerper, insbesondere bei akustischen Geraeten |
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