[go: up one dir, main page]

DE1053563B - Einrichtung zur UEbersetzung einer Information in eine Kodegruppe - Google Patents

Einrichtung zur UEbersetzung einer Information in eine Kodegruppe

Info

Publication number
DE1053563B
DE1053563B DEN14358A DEN0014358A DE1053563B DE 1053563 B DE1053563 B DE 1053563B DE N14358 A DEN14358 A DE N14358A DE N0014358 A DEN0014358 A DE N0014358A DE 1053563 B DE1053563 B DE 1053563B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light
line
code
pulses
elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN14358A
Other languages
English (en)
Inventor
Alphonsus Heetman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1053563B publication Critical patent/DE1053563B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N11/00Colour television systems
    • H04N11/02Colour television systems with bandwidth reduction
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C13/00Digital stores characterised by the use of storage elements not covered by groups G11C11/00, G11C23/00, or G11C25/00
    • G11C13/04Digital stores characterised by the use of storage elements not covered by groups G11C11/00, G11C23/00, or G11C25/00 using optical elements ; using other beam accessed elements, e.g. electron or ion beam
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • H03M1/12Analogue/digital converters
    • H03M1/22Analogue/digital converters pattern-reading type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Transforming Light Signals Into Electric Signals (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Übersetzung einer Information in eine Kodegruppe, welche eine Kodiermaske besitzt, auf der in mehreren Zeilen den Kodegruppen entsprechende Gruppen von Kodeelementen in Form von entweder lichtdurchlässigen und nichtlichtdurchlässigen Flächen oder in Form von lichtreflektierenden und nichtlichtreflektierenden Flächen angebracht sind, wobei die Übersetzung der Information in eine Kodegruppe dadurch erfolgt, daß ein Lichtpunkt sich über eine Zeile bewegt und das von den lichtdurchlässigen Kodeelementen durchgelassene Licht bzw. das von den lichtreflektierenden Kodeelementen reflektierte Licht auf eine Photozelle geworfen wird und damit in die der betreffenden Information zugeordnete Impulskodegruppe umgesetzt wird. Eine solche Einrichtung ist bereits bekannt.
Der Lichtpunkt wird bei dieser bekannten Einrichtung vom Elektronenstrahl in einer Elektronenstrahlröhre erzeugt, und die Kodiermaske ist außerhalb der Elektronenstrahlröhre, deren Schirm gegenüber, angeordnet. Die Anordnung der Kodiermaske außerhalb der Elektronenstrahlröhre bietet gegenüber ihrer Anordnung im Inneren der Elektronenstrahlröhre den Vorteil, daß die Kodiermaske leicht auswechselbar gemacht werden kann. Dies gilt insbesondere, wenn die Kodiermaske eine besondere, z. B. auf photographischem Wege hergestellte Platte ist, auf der der auf dem Schirm der Elektronenstrahlröhre erzeugte Punkt mittels eines optischen Systems abgebildet wird. Die Erfindung ist grundsätzlich unabhängig von der Weise, wie der Lichtpunkt auf der Kodiermaske erzeugt wird, jedoch die Erzeugung mittels eines Elektronenstrahls bietet den Vorteil, daß dadurch die Trägheitseffekte praktisch beseitigt sind. Die Erfindung ist weiterhin unabhängig von der besonderen Form der Zeilen. Diese können z. B. auch konzentrische Kreise sein, oder die Kodeelemente können spiralförmig angebracht sein. Das Wort »Zeile« muß also hinreichend allgemein aufgefaßt werden, um diese Fälle miteinzuschließen.
Wenn die Zeilen sehr nahe aneinanderliegen, ist es erwünscht, die Einrichtung mit einem korrigierenden Organ zu versehen, das den Lichtpunkt auf der einmal gewählten Zeile zentriert hält. Eine kleine Bewegung des Lichtpunktes senkrecht zur betreffenden Zeile würde den Lichtpunkt bereits auf eine andere Zeile überspringen lassen, so daß die Information in einen falschen Kode übersetzt werden würde. Es sind zur Zeit keine Mittel bekannt, die dieses Problem für leicht auswechselbare Kodiermasken lösen. Die Erfindung bezweckt, diese Lücke aufzufüllen. Nach der Erfindung besitzen die Zeilen der Kodiermaske, neben den Kodeelementen, mehrere in gleichen Ab-Einrichtung
zur übersetzung einer Information
in eine Kodegruppe
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter:
Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 22. November 1956
Alphonsus Heetman, Hüversum (Niederlande),
ist als Erfinder genannt worden
ständen angeordnete Stabilisierelemente, deren Länge in Richtung der Zeile sich mit dem Abstand zur Mittellinie dieser Zeile ändert, und die Einrichtung besitzt ein Organ, welches die Zeitintervalle mißt, in denen der Lichtpunkt sich über die Stabilisierelemente bewegt, und aus ihnen eine Regelgröße ableitet, die in korrigierendem Sinne einem den Lichtpunkt steuernden Organ zugeführt wird. Hierbei wird bemerkt, daß der Gedanke, ein Organ vorzusehen, das den Elektronenstrahl in einer Elektronenstrahlröhre mit einer Kodiermaske auf einer einmal gewählten Zeile zentriert hält, als solcher nicht neu ist. Die in dieser Patentschrift vorgeschlagene Lösung dieses Problems ist im vorliegenden Falle, d. h. für leicht auswechselbare Kodiermasken, jedoch nicht brauchbar. Ferner ist auch der Gedanke, einen Elektronenstrahl auf einer bestimmten Zeile mittels einer Regelgröße zu setzen, die vom Zeitintervall zwischen den Zeitpunkten abhängig ist, in denen der Elektronenstrahl zwei die Zeile schneidende, nichtparallele Zeilen passiert, als solcher bereits bekannt. Die hierzu getroffene Maßnahme kann aber nur dazu dienen, den Elektronenstrahl auf eine bestimmte Zeile zu setzen, nicht aber um den Elektronenstrahl bei seiner Bewegung über eine Zeile auf dieser Zeile zentriert zu halten.
Da die Zentrierung des Lichtpunktes auf eine bestimmte Zeile der Kodiermaske mittels auf dieser
809 787/378
Maske selbst angebrachter Stabilisierelemente erfolgt, ist die Einrichtung nach der Erfindung, wenigstens innerhalb gewisser Grenzen, unempfindlich für die Lage der Kodiermaske und die Genauigkeit, mit der die Zeilen auf der Kodiermaske angebracht sind. Dies erleichtert die Auswechselbarkeit der Kodiermaske, die z. B. auf photographischem Wege erzeugt werden kann. Auch kleine Unregelmäßigkeiten in der senkrechten und waagerechten Abtastung werden selbsttätig korrigiert. Außerdem können den Stabilisierelementen Taktimpulse entnommen werden, welche mit der Bewegung des Lichtpunktes über eine Zeile synchronisiert sind. Diese Taktimpulse können sehr zweckmäßig zur Bestimmung der Stelle des Lichtpunktes in einer Zeile benutzt werden, was erforder-Hch ist, wenn jede Zeile zwei oder mehr Kodegruppen enthält.
Die Erfindung wird an Hand der drei Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt das Blockschema einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform der Kodiermaske, bei der die Zeilenzahl und die Zahl der Kodeelemente je Zeile zur Verdeutlichung sehr niedrig gehalten sind;
Fig. 3 zeigt eine Abart eines Details der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung, und
Fig. 4 und 5 zeigen die Blockschemas zwei weiterer Ausführungsformen der Erfindung.
In Fig. 1 ist eine Elektronenstrahlröhre mit elektromagnetischer Ablenkung dargestellt. Vor dem Schirm der Elektronenstrahlröhre 1 ist ein optisches System 2 angeordnet, das den unter der Einwirkung des Elektronenstrahls auf dem Schirm erzeugten Lichtpunkt scharf auf einer Kodiermaske 3 abbildet. Eine Ausführungsform mit absichtlich verhältnismäßig wenig Zeilen und Kodeelementen je Zeile ist in Fig. 2 dargestellt. Diese Kodiermaske besitzt siebzehn waagerechte Zeilen mit lichtdurchlässigen Flächen in einer im übrigen lichtundurcblässi'gen Platte. Jede Kodegruppe besitzt acht Impulsstellen und jede Zeile drei Kodegruppen. Jede Zeile besitzt außerdem sechs nicht zu den Kodegruppen gehörige, dreieckige, lichtdurchlässige Flächen, die gegenseitig durch je vier Impulsstellen getrennt sind. Jede Zeile beginnt mit einer solchen dreieckigen lichtdurchlässigen Fläche. Vor den linken Enden der. Zeilen ist eine Säule lichtdurchlässiger Flächen angebracht, die auch nicht zu den Kodegruppen gehören. Zu jeder Zeile gehört eine solche lichtdurchlässige Fläche. Die siebzehn Zeilen der Kodiermaske sind in den Figuren durch die Nummern 1, 2 ... 17, die drei Kodegruppen jeder Zeile durch die römischen Ziffern I, II und III und die acht Impulsstellen je Kodegruppe durch die Nummern 1, 2 ... 8 bezeichnet. Die dreieckigen lichtdurchlässigen Flächen sind die obenerwähnten Stabilisierelemente, die übrigen lichtdurchlässigen oder lichtundurchlässigen Flächen der Zeilen sind die obenerwähnten. Kodeelemente, und die lichtdurchlässigen Flächen der senkrechten Säule lichtdurchlässiger Flächen links von den linken Enden der Zeilen werden im nachfolgenden als die Zeilen identifizierende Elemente bezeichnet. Jede Kodegruppe der Kodiermaske besteht somit aus zwei durch ein Stabilisierelement gegenseitig getrennten Gruppen von vier Kodeelementen.
Hinter der Kodiermaske 3 ist ein zweites optisches System 4 (Fig. 1) angeordnet, welches die Kodiermaske auf dem lichtempfindlichen Element einer Photozelle 5 abbildet. Die von der Photozelle 5 gelieferten Impulse werden über einen Verstärker 6 nach drei Torschaltungen 7, 13 und 19 geführt.
Die von der Torschaltung 7 durchgelassenen Impulse werden einer Zählschaltung 8 zugeführt, die durch ein (in der Figur nicht dargestelltes) Register R auf eine der Zahlen! bis 17 einstellbar ist. Die Zählschaltung 8 steuert auf eine im nachfolgenden beschriebene Weise die Torschaltungen 7, 13 und 19 sowie einen Sägezahngenerator 9, der eine senkrechte Ablenkspule 10 speist, und einen Sägezahngenerator 11, der eine waagerechte Ablenkspule 12 der Elektronenstrahlröhre 1 speist.
Die von der Torschaltung 13 durchgelassenen Impulse werden einem differenzierenden Organ 14 zugeführt, welches somit zusammengehörige Paare von je einem positiven und einem negativen Impuls liefert. Das Zeitintervall zwischen den beiden Impulsen jedes Paares wird mittels eines Organs 17 gemessen und in einen ihm direkt oder umgekehrt proportionalen Strom umgesetzt, der einer zusätzlichen Wicklung 18 der senkrechten Ablenkspule der Elektronenstrahlröhre 1 zugeführt wird. Außerdem wird der negative Impuls von je zwei . zusammengehörigen Impulsen über einen Gleichrichter 15 einem Taktimpulsgenerator 16 zugeführt. Der Taktimpulsgenerator sendet Taktimpulse nach einem Schieberegister 21 und steuert gleichzeitig auf eine im nachfolgenden beschriebene Weise die Torschaltung 13. Das Organ 17 kann z. B. eine bekannte bistabile Tickerschaltung besitzen, welche infolge- der vom Organ 14 gelieferten positiven und negativen Impulse umklappt und somit in der Dauer modulierte Impulse liefert. Letztere können mit Hilfe von bekannten technischen Mitteln in eine von der Impulsdauer auf eine gewünschte Weise abhängige Spannung bzw. einen Strom umgesetzt werden. ,
Die von der Torschaltung 19 durchgelassenen Impulse werden dem Schieberegister 21 zugeführt. Die aus diesem Schieberegister heraustretenden Impulse werden einer vom Register R (nicht dargestellt) eingestellten Zählschaltung 23 zugeführt, welche die Torschaltung 19, den Taktimpulsgenerator 16 und eine in einem Rückkopplungsweg des Schieberregisters liegende Torschaltung 22 steuert. Die Zählschaltung 23 kann mittels des Registers auf eine der Zahlen 1, 2 oder 3 eingestellt werden.
. Obzwar die dargestellte Elektronenstrahlröhre elektromagnetische Ablenkorgane besitzt, ist es einleuchtend, daß diese Röhre auch mit elektrostatischen Ablenkorganen ausgerüstet sein kann.
Die Einrichtung arbeitet wie folgt. Beispielsweise sei angenommen, daß die Zählschaltung 8 mittels des Registers auf 12 und die Zählschaltung 23 mittels des Registers auf 2 eingestellt ist. Gleich nach ihrer Einstellung sendet· .die Zählschaltung 8 ein Signal zum Sägezahngenerator 9, so daß ein linear zunehmender Strom durch,die senkrechte Ablenkspule 10 zu fließen anfängt. Der Lichtpunkt auf der Kodiermaske 3, der sich anfänglich im Punkt 25 befand (Fig. 2), bewegt sich hierdurch mit einer konstanten Geschwindigkeit über die Säule von zeilenidentifizi.erenden Elementen. Folgl ich liefert die- Photozelle 5 eine Reihe von Impulsen, die über die geöffnete Torschaltung 7 der Zählschaltung 8 zugeführt und in dieser gezählt werden. Die Torschaltungen 13 und 19 sind dann noch geschlossen. Im Augenblick, in dem die Zählschaltung zwölf Impulse gezählt hat, werden Signale den Sägezahngeneratoren 9 und 11 und den Torschaltungen 7, 13 und 19 zugeführt. Hierdurch wird der Strom durch die senkrechte Ablenkspule 10 von die-
sem Zeitpunkt an konstant gehalten, und es fließt ein linear zunehmender Strom durch die waagerechte Ablenkspule 12, so daß der Lichtpunkt auf der Maske 3 sich dann mit konstanter Geschwindigkeit über die zwölfte Zeile bewegt. Ferner wird die Torschaltung? von diesem Zeitpunkt an geschlossen, und die anfänglich geschlossenen Torschaltungen 13 und 19 werden geöffnet. Die Torschaltung 13 läßt den vom Stabilisierelement am Anfang der zwölften Zeile herrührenden Stabilisierimpuls durch, welcher im Organ 14 differenziert wird. Das Zeitintervall zwischen dem hierdurch entstandenen positiven Impuls und negativen Impuls entspricht dem Zeitintervall, in dem der Lichtpunkt sich über das Stabilisierelement am Anfang der zwölften Zeile bewegt hat und ist somit ein Maß für die Höhe des Lichtpunktes in dieser Zeile. Das erwähnte Zeitintervall wird mittels des Organs 17 gemessen und in einen entsprechenden Strom umgesetzt, welcher der zusätzlichen senkrechten Ablenkspule 18 zugeführt wird. Es ist einleuchtend, daß das Ganze derart eingestellt werden kann, daß der Lichtpunkt immer nach der Mitte der zwölften Zeile zurückgetrieben wird. Der am Ende des ersten stabilisierenden Impulses erzeugte negative Impuls wird über den Gleichrichter 15 dem Taktimpulsgenerator 16 zugeführt, der somit Taktimpulse erzeugt, die während der Dauer von wenigstens fünf Impulsstellen mit der Bewegung des Lichtpunktes über die Zeilen synchronisiert sind. Hierdurch sendet der Taktimpulsgenerator 16 an erster Stelle ein Signal zur Torschaltung 13, welches diese Torschaltung gerade während vier Impulsstellen geschlossen hält und dann wieder öffnet. In diesem Zeitpunkt geht der vom zweiten Stabilisierelement herrührende Stabilisierimpuls durch die Torschaltung 13 hindurch, worauf sich der oben beschriebene Zyklus wiederholt. Der Lichtpunkt auf der Kodiermaske 3 wird somit während seiner ganzen Bewegung über die zwölfte Zeile auf dieser Zeile zentriert gehalten. Der Taktimpulsgenerator 16 sendet gleichzeitig jeweils fünf mit den Impulsstellen synchronisierte Taktimpulse zum Schieberegister 21. Hierdurch wird die den ersten zehn Impulsstellen entsprechende Kodegruppe, welche aus dem ersten Stabilisierelement, den Impulsstellen 1, 2, 3, 4, dem zweiten Stabilisierelement und den Impulsstellen 5, 6, 7, 8 besteht, stufenweise in das Schieberegister 21 geschoben. Hierdurch ist das Schieberegister voll, so daß beim nächstfolgenden Taktimpuls der vom ersten Stabilisierelement herrührende Stabilisierimpuls aus dem Schieberegister heraustritt. Dieser Impuls wird zur geöffneten Torschaltung 22 geführt und über diese Torschaltung mit einer Verzögerung von einer Impulsperiode oder etwas weniger zum Schieberegister zurückgeführt, so daß dieses Register mit Ausnahme der ersten beiden Stellen völlig gelöscht wird. Unter der Einwirkung der vom Taktimpulsgenerator 16 gelieferten Taktimpulse wird darauf eine neue Kodegruppe von zehn Impulsstellen in das Schieberegister 21 eingeschoben, und der Zykklus wiederholt sich. Die aus dem Schieberegister 21 heraustretenden Impulse werden aber gleichzeitig der Zählschaltung 23 zugeführt und darin gezählt. Hat diese Zählschaltung die beiden Impulse gezählt, auf die sie vom Register eingestellt war, so sendet sie ein Signal zu den Torschaltungen 22 und 19, so daß diese Torschaltungen beide geschlossen werden und das Schieberegister somit nicht vom heraustretenden (vom dritten Stabilisierelement der zwölften Zeile herrührenden) Impuls gelöscht wird. Gleichzeitig wird dem Taktimpulsgenerator 16 ein Signal zugeführt, welches diesen Generator sperrt, so daß das Schieberegister 21 keine weiteren Taktimpulse mehr empfängt. Die im Schieberegister vorhandene Kodegruppe kann daraus somit abgelesen werden, z. B. mittels eines Satzes Ausgangsklemmen 24. Sofort nach dem Ablesen des Schieberegisters 21 kann mittels bekannter technischer Mittel ein Impuls erzeugt werden, der die Einrichtung in ihren Anfangszustand zurückführt. Sie ist dann für einen weiteren Teilnehmer verfügbar.
Die durch die verschiedenen Blöcke dargestellten Organe können alle bekannte Schaltungen haben, so daß eine nähere Beschreibung dieser Organe hier überflüssig ist.
Eine Lösung, bei der es nicht erforderlich ist, eine Verzögerung im mit dem Register 21 verbundenen Eingang der Torschaltung 22 anzubringen, ist in Fig. 3 dargestellt. Das Schieberegister 21 ist hierbei derart ausgebildet, daß es nicht nur ein Ausgangssignal liefert, wenn der einer Kodegruppe vorhergehende binäre Zustand, der einem Stabilisierelement entspricht, das Ende des Schieberegisters 21 erreicht, sondern auch, wenn dieser Zustand eine vorhergehende Stelle im Schieberegister, z. B. die vorletzte, passierte. Diese vorhergehende Stelle darf aber nicht die erste sein. Die Zählschaltung 23 ist derart eingerichtet, daß sie nicht nur ein Ausgangssignal liefert, wenn die Zahl der Impulse n, auf welche die Zählschaltung mittels des Registers eingestellt ist, gewählt ist, sondern auch wenn die Zahl η—1 gezählt ist. Für η— 1 liefert die Zählschaltung dieses Signal also direkt. Ein weiterer Unterschied gegenüber der in Fig. 1 dargestellten Schaltung besteht darin, daß die Torschaltung 22 nicht von dem aus dem Ende der Zählschaltung 23 heraustretenden Signal, sondern von dem aus einer vorhergehenden Stelle aus dem Schieberegister 21 heraustretenden Signal geschlossen wird. Letzteres Signal passiert aber ein Tor 20, welches normalerweise geschlossen ist, jedoch geöffnet wird, sobald die Zählschaltung n— 1 Impulse vom Schieberegister empfangen hat. Es ist einleuchtend, daß diese Schaltung derart ausgebildet sein muß, daß die Torschaltung 20 nach Empfang ihres Steuersignals, daß ζ. B. ein Impuls sein kann, geöffnet bleibt und daß die Torschaltung 22 nach Empfang ihres Steuersignals geschlossen bleibt. Gleich nach dem Ablesen des Schieberegisters 21 tritt wieder ein Impuls auf, der die Einrichtung in ihren Anfangszustand zurückführt.
Fig. 4 zeigt eine Schaltung, welche von der in Fig. 1 dargestellten Schaltung darin abweicht, daß die Zählschaltung 23 nicht die aus dem Schieberegister 21 heraustretenden, von den Stabilisierelementen herrührenden Impulse, sondern die vom Gleichrichter 15 durchgelassenen negativen Impulse zählt. Wenn die Kodegruppe II der Zeile 12 im Schieberegister festgelegt werden soll, so wird die Zählschaltung 23 auf 5 eingestellt. Gleich nach Empfang des fünften Impulses wird die Torschaltung 19 dann geschlossen, und gleichzeitig wird der Taktimpulsgenerator 16 gesperrt, so daß die betreffende Kodegruppe wieder im Schieberegister 21 festgelegt ist und daraus mittels der Ausgangsklemmen 24 abgelesen werden kann.
Fig. S zeigt eine Ausführungsform, in der die Stabilisierimpulse von den eigentlichen Kodeimpulsen getrennt werden, indem die Stabilisierelemente der Kodemaske 3 nur Licht einer bestimmten Farbe durchlassen (ζ. B. Rot) und die lichtdurchlässigen Kodeelemente der Kodiermaske nur Licht einer anderen Farbe (z. B. Blau) durchlassen. Hinter dem optischen System 4 ist ein halbdurchlässiger Spiegel
28 so angeordnet, daß der Lichtpunkt auf der Kodiermaske auf den lichtempfindlichen Elementen zweier verschiedener Photozellen 5 und 26 abgebildet wird. Vor der Photozelle 5 ist ein blaues Filter 29 und vor der Photozelle 26 ist ein rotes Filter 30 angeordnet. Die Photozelle 5 liefert somit nur die von den lichtdurchlässigen Kodeelementen herrührenden Impulse und die Photozelle 26 nur die von den Stabilisierelementen herrührenden Stabilisierimpulse. Beide Impulsarten werden weiterhin auf genau dieselbe Weise ip benutzt wie in der Einrichtung nach Fig. 4. Da das Schieberegister 21 dann aber nur Kodeimpulse empfängt (also keine Stabilisierimpulse wie in den Einrichtungen nach Fig. 1 und 3), muß das Schieberegister 21 acht Stellen haben, und der Taktimpulsgenerator 16 muß nach Empfang eines negativen Impulses jeweils vier Taktimpulse an das Schieberegister 21 liefern.
Schließlich sei noch darauf hingewiesen, daß die Kodiermaske, neben mit für Licht durchlässigen und Licht nichtdurchlässigen Flächen, auch mit das Licht reflektierenden und das Licht nichtreflektierenden oder streuenden Flächen versehen werden kann.
Ferner kann die Einrichtung auch derart ausgebildet werden, daß der Lichtpunkt von der Anfangslage 25 (Fig. 2) aus zuerst eine waagerechte Linie über die Kodiermasike beschreibt, bis die Säule, in der die betreffende Kodegruppe sich auf der Kodiermaske befindet, erreicht ist, dann eine senkrechte Linie über die Kodiermaske beschreibt, bis zur Zeile, auf der sich die betreffende Kodegruppe befindet, und dann wieder eine waagerechte Linie über die betreffende Kodegruppe beschreibt. Dies kann mittels einer einfachen Änderung der oben beschriebenen Apparatur erzielt werden. Inisbesondere muß die Kodiermaske dann unter der ersten Zeile von Kodeelementen eine Zeile von Elementen zur Bestimmung der vom Lichtpunkt in waagerechter Richtung über die Kodiermaske zurückgelegten Strecke besitzen.

Claims (5)

Patentansprüche: 35 40
1. Einrichtung zur Übersetzung einer Information in eine Kodegruppe, welche eine Kodiermaske besitzt, auf der in mehreren Zeilen den Kodegruppen entsprechende Gruppen von Kodeelementen in Form von entweder lichtdurchlässigen und nichtliahtdurehlässigen Flächen oder in Form von lichtreflektierenden Flächen angebracht sind, wobei die Übersetzung der Information in eine Kodegruppe dadurch erfolgt, daß ein Lichtpunkt sich über eine Zeile bewegt und das von den lichtdurchlässigen Kodeelementen durchgelassene Licht bzw. das von den Licht auf eine Bhotozelle geworfen wird und damit Licht auf eine Photozelle geworfen wird und mit in die der betreffenden Information zugeordnete Impulskodegruppe umgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daiß die Zeilen der Kodiermaske neben den Kodeelementen mehrere in gleichen Abständen angeordnete Stabilisierelemente besitzen, deren Länge in Richtung der Zeile sich mit dem Abstand bis zur Mittellinie dieser Zeile ändert, und daß die Einrichtung ein Organ (17) besitzt, welches die Zeitintervalle mißt, in denen der Lichtpunkt sich über die Stabilisierelemente bewegt und daraus eine Regelgröße ableitet, die in korrigierendem Sinne einem den Lichtpunkt steuernden Organ (18) zugeführt wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilisierimpulse dadurch von den Kodeimpulsen getrennt werden, daß diese über eine Torschaltung (13) einem Organ (16) zugeführt werden, das diese Torschaltung, nach Empfang eines Impulses, für die Dauer zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stabilisierimpulsen geschlossen hält, wobei jede Zeile der Kodiermaske mit einem Stabilisierelement anfängt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilisierimpulse dadurch von den Kodeimpulsen getrennt werden, daß den Stabilisierelementen der Kodiermaske eine andere Farbe als den Kodeelementen gegeben wird und daß das von diesen beiden Sorten von Elementen durchgelassene bzw. reflektierte Licht über einen halbdurchlässigen oder selektiv reflektierenden Spiegel getrennten Photozellen zugeführt wird.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, in der jede Zeile der Kodiermaske wenigstens zwei Kodegruppen besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilisierimpulse gleichzeitig zum Suchen der gewünschten Kodegruppe auf einer Zeile benutzt werden.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kodiermaske für jede Zeile ein lichtdurchlässiges oder lichtreflektierendes, die Zeile identifizierendes Element besitzt und daß die duroh die Bewegung des Lichtpunktes über die die Zeile identifizierenden Elemente erzeugten Impulse dazu benutzt werden, den Lichtpunkt auf die gewünschte Zeile zu setzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809' 787/378 3.59
DEN14358A 1956-11-22 1957-11-19 Einrichtung zur UEbersetzung einer Information in eine Kodegruppe Pending DE1053563B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL1192975X 1956-11-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1053563B true DE1053563B (de) 1959-03-26

Family

ID=19871431

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN14358A Pending DE1053563B (de) 1956-11-22 1957-11-19 Einrichtung zur UEbersetzung einer Information in eine Kodegruppe

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1053563B (de)
FR (1) FR1192975A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2576130A1 (fr) * 1985-01-15 1986-07-18 Thomson Csf Memoire numerique a film photographique couleur, et dispositif de lecture optique correspondant

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1312000A (fr) * 1961-11-02 1962-12-14 Bull Sa Machines Système de mémoire photographique
US3276008A (en) * 1963-08-08 1966-09-27 Dick Co Ab Character alignment and proportional spacing system

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2576130A1 (fr) * 1985-01-15 1986-07-18 Thomson Csf Memoire numerique a film photographique couleur, et dispositif de lecture optique correspondant
EP0189341A1 (de) * 1985-01-15 1986-07-30 Thomson-Csf Numerischer Speicher mit photographischem Farbfilm und entsprechende optische Lesevorrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
FR1192975A (fr) 1959-10-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2503851C2 (de) Schaltung zur Ansteuerung einer Lichtquellenzeile zur gerasterten Reproduktion eines Bildes
DE2918446C2 (de) Vorrichtung zum Implantieren von Ionen in eine Auftreffplatte
DE937237C (de) Verfahren und Anordnung zum Registrieren von Reihen-Zeichen-Informationen in einem Speicher
DE1257458B (de) Zentrierverfahren fuer die maschinelle Zeichenerkennung
DE2213171A1 (de) Vorrichtung zum Ausrichten zweier Gegenstände
DE2544102A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur fehlerauffindung an werkstuecken mittels optischer abtastung
DE1424805A1 (de) Zeichen-Erkennungsvorrichtung
DE1235046B (de) Vorrichtung zum maschinellen Erkennen von Zeichen
DE857597C (de) Anzeigevorrichtung zur Sichtbarmachung von Zahlen bzw. Buchstaben, vorzugsweise fuer durch Zaehlkarten gesteuerte statistische oder Geschaeftsmaschinen
DE3029881A1 (de) Vorrichtung zur wiedergabe eines in datenform vorliegenden bildes
DE1185849B (de) Photographische Speicheranordnung
DE1053563B (de) Einrichtung zur UEbersetzung einer Information in eine Kodegruppe
DE3034161C2 (de) Photographische Kamera mit Einrichtung zur zusätzlichen Aufnahme alphanumerischer Informationen
DE1574689C3 (de) Vorrichtung zum Darstellen von Zeichen
DE1463031B2 (de) Geraet zur steuerung einer arbeitsmaschine
DE2334509A1 (de) Verfahren und einrichtung zur positionierung eines lichtpunktes auf einem gitternetz
DE697402C (de) Vorrichtung zum optischen Abfuehlen von Aufzeichnungsblaettern
CH535456A (de) Schaltungsanordnung mit mindestens einem Vorschubmotor für Werkzeugmaschinen
DE2012265A1 (de) Photoelektrische Registriereinrichtung zur Reproduktion eines Originals
DE1193710B (de) Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Erkennen gedruckter Zeichen
DE1115497B (de) Einrichtung zum Abtasten von Registrierungen
AT237652B (de) Photographische Setzmaschine
DE1597774B1 (de) Vorrichtung zum darstellen graphischer zeichen auf dem schirm einer kathodenstrahlroehre
DE1597774C (de) Vorrichtung zum Darstellen graphischer Zeichen auf dem Schirm einer Kathodenstrahlröhre
DE2020522A1 (de) Generator zum Erzeugen von Kennzeichen mittels einer Kathodenstrahlroehre