DE1053563B - Einrichtung zur UEbersetzung einer Information in eine Kodegruppe - Google Patents
Einrichtung zur UEbersetzung einer Information in eine KodegruppeInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Übersetzung einer Information in eine Kodegruppe,
welche eine Kodiermaske besitzt, auf der in mehreren Zeilen den Kodegruppen entsprechende
Gruppen von Kodeelementen in Form von entweder lichtdurchlässigen und nichtlichtdurchlässigen Flächen
oder in Form von lichtreflektierenden und nichtlichtreflektierenden Flächen angebracht sind, wobei
die Übersetzung der Information in eine Kodegruppe dadurch erfolgt, daß ein Lichtpunkt sich über eine
Zeile bewegt und das von den lichtdurchlässigen Kodeelementen durchgelassene Licht bzw. das von
den lichtreflektierenden Kodeelementen reflektierte Licht auf eine Photozelle geworfen wird und damit
in die der betreffenden Information zugeordnete Impulskodegruppe umgesetzt wird. Eine solche Einrichtung
ist bereits bekannt.
Der Lichtpunkt wird bei dieser bekannten Einrichtung vom Elektronenstrahl in einer Elektronenstrahlröhre
erzeugt, und die Kodiermaske ist außerhalb der Elektronenstrahlröhre, deren Schirm gegenüber, angeordnet.
Die Anordnung der Kodiermaske außerhalb der Elektronenstrahlröhre bietet gegenüber ihrer Anordnung
im Inneren der Elektronenstrahlröhre den Vorteil, daß die Kodiermaske leicht auswechselbar
gemacht werden kann. Dies gilt insbesondere, wenn die Kodiermaske eine besondere, z. B. auf photographischem
Wege hergestellte Platte ist, auf der der auf dem Schirm der Elektronenstrahlröhre erzeugte
Punkt mittels eines optischen Systems abgebildet wird. Die Erfindung ist grundsätzlich unabhängig
von der Weise, wie der Lichtpunkt auf der Kodiermaske erzeugt wird, jedoch die Erzeugung mittels
eines Elektronenstrahls bietet den Vorteil, daß dadurch die Trägheitseffekte praktisch beseitigt sind.
Die Erfindung ist weiterhin unabhängig von der besonderen Form der Zeilen. Diese können z. B. auch
konzentrische Kreise sein, oder die Kodeelemente können spiralförmig angebracht sein. Das Wort
»Zeile« muß also hinreichend allgemein aufgefaßt werden, um diese Fälle miteinzuschließen.
Wenn die Zeilen sehr nahe aneinanderliegen, ist es erwünscht, die Einrichtung mit einem korrigierenden
Organ zu versehen, das den Lichtpunkt auf der einmal gewählten Zeile zentriert hält. Eine kleine Bewegung
des Lichtpunktes senkrecht zur betreffenden Zeile würde den Lichtpunkt bereits auf eine andere
Zeile überspringen lassen, so daß die Information in einen falschen Kode übersetzt werden würde. Es sind
zur Zeit keine Mittel bekannt, die dieses Problem für leicht auswechselbare Kodiermasken lösen. Die
Erfindung bezweckt, diese Lücke aufzufüllen. Nach der Erfindung besitzen die Zeilen der Kodiermaske,
neben den Kodeelementen, mehrere in gleichen Ab-Einrichtung
zur übersetzung einer Information
in eine Kodegruppe
in eine Kodegruppe
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter:
Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 22. November 1956
Niederlande vom 22. November 1956
Alphonsus Heetman, Hüversum (Niederlande),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
ständen angeordnete Stabilisierelemente, deren Länge in Richtung der Zeile sich mit dem Abstand zur
Mittellinie dieser Zeile ändert, und die Einrichtung besitzt ein Organ, welches die Zeitintervalle mißt, in
denen der Lichtpunkt sich über die Stabilisierelemente bewegt, und aus ihnen eine Regelgröße ableitet, die in
korrigierendem Sinne einem den Lichtpunkt steuernden Organ zugeführt wird. Hierbei wird bemerkt, daß
der Gedanke, ein Organ vorzusehen, das den Elektronenstrahl in einer Elektronenstrahlröhre mit einer
Kodiermaske auf einer einmal gewählten Zeile zentriert hält, als solcher nicht neu ist. Die in dieser
Patentschrift vorgeschlagene Lösung dieses Problems ist im vorliegenden Falle, d. h. für leicht auswechselbare
Kodiermasken, jedoch nicht brauchbar. Ferner ist auch der Gedanke, einen Elektronenstrahl auf
einer bestimmten Zeile mittels einer Regelgröße zu setzen, die vom Zeitintervall zwischen den Zeitpunkten
abhängig ist, in denen der Elektronenstrahl zwei die Zeile schneidende, nichtparallele Zeilen passiert,
als solcher bereits bekannt. Die hierzu getroffene Maßnahme kann aber nur dazu dienen, den Elektronenstrahl
auf eine bestimmte Zeile zu setzen, nicht aber um den Elektronenstrahl bei seiner Bewegung
über eine Zeile auf dieser Zeile zentriert zu halten.
Da die Zentrierung des Lichtpunktes auf eine bestimmte
Zeile der Kodiermaske mittels auf dieser
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Maske selbst angebrachter Stabilisierelemente erfolgt, ist die Einrichtung nach der Erfindung, wenigstens
innerhalb gewisser Grenzen, unempfindlich für die Lage der Kodiermaske und die Genauigkeit, mit der
die Zeilen auf der Kodiermaske angebracht sind. Dies erleichtert die Auswechselbarkeit der Kodiermaske,
die z. B. auf photographischem Wege erzeugt werden kann. Auch kleine Unregelmäßigkeiten in der senkrechten
und waagerechten Abtastung werden selbsttätig korrigiert. Außerdem können den Stabilisierelementen
Taktimpulse entnommen werden, welche mit der Bewegung des Lichtpunktes über eine Zeile
synchronisiert sind. Diese Taktimpulse können sehr zweckmäßig zur Bestimmung der Stelle des Lichtpunktes
in einer Zeile benutzt werden, was erforder-Hch ist, wenn jede Zeile zwei oder mehr Kodegruppen
enthält.
Die Erfindung wird an Hand der drei Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt das Blockschema einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform der Kodiermaske, bei der die Zeilenzahl und die Zahl der Kodeelemente
je Zeile zur Verdeutlichung sehr niedrig gehalten sind;
Fig. 3 zeigt eine Abart eines Details der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung, und
Fig. 4 und 5 zeigen die Blockschemas zwei weiterer Ausführungsformen der Erfindung.
In Fig. 1 ist eine Elektronenstrahlröhre mit elektromagnetischer
Ablenkung dargestellt. Vor dem Schirm der Elektronenstrahlröhre 1 ist ein optisches
System 2 angeordnet, das den unter der Einwirkung des Elektronenstrahls auf dem Schirm erzeugten
Lichtpunkt scharf auf einer Kodiermaske 3 abbildet. Eine Ausführungsform mit absichtlich verhältnismäßig
wenig Zeilen und Kodeelementen je Zeile ist in Fig. 2 dargestellt. Diese Kodiermaske besitzt siebzehn
waagerechte Zeilen mit lichtdurchlässigen Flächen in einer im übrigen lichtundurcblässi'gen Platte.
Jede Kodegruppe besitzt acht Impulsstellen und jede Zeile drei Kodegruppen. Jede Zeile besitzt außerdem
sechs nicht zu den Kodegruppen gehörige, dreieckige, lichtdurchlässige Flächen, die gegenseitig durch je
vier Impulsstellen getrennt sind. Jede Zeile beginnt mit einer solchen dreieckigen lichtdurchlässigen
Fläche. Vor den linken Enden der. Zeilen ist eine Säule lichtdurchlässiger Flächen angebracht, die auch
nicht zu den Kodegruppen gehören. Zu jeder Zeile gehört eine solche lichtdurchlässige Fläche. Die siebzehn
Zeilen der Kodiermaske sind in den Figuren durch die Nummern 1, 2 ... 17, die drei Kodegruppen
jeder Zeile durch die römischen Ziffern I, II und III und die acht Impulsstellen je Kodegruppe durch die
Nummern 1, 2 ... 8 bezeichnet. Die dreieckigen lichtdurchlässigen Flächen sind die obenerwähnten Stabilisierelemente,
die übrigen lichtdurchlässigen oder lichtundurchlässigen Flächen der Zeilen sind die obenerwähnten.
Kodeelemente, und die lichtdurchlässigen Flächen der senkrechten Säule lichtdurchlässiger
Flächen links von den linken Enden der Zeilen werden im nachfolgenden als die Zeilen identifizierende
Elemente bezeichnet. Jede Kodegruppe der Kodiermaske besteht somit aus zwei durch ein Stabilisierelement
gegenseitig getrennten Gruppen von vier Kodeelementen.
Hinter der Kodiermaske 3 ist ein zweites optisches System 4 (Fig. 1) angeordnet, welches die Kodiermaske
auf dem lichtempfindlichen Element einer Photozelle 5 abbildet. Die von der Photozelle 5 gelieferten
Impulse werden über einen Verstärker 6 nach drei Torschaltungen 7, 13 und 19 geführt.
Die von der Torschaltung 7 durchgelassenen Impulse werden einer Zählschaltung 8 zugeführt, die
durch ein (in der Figur nicht dargestelltes) Register R
auf eine der Zahlen! bis 17 einstellbar ist. Die Zählschaltung 8 steuert auf eine im nachfolgenden beschriebene
Weise die Torschaltungen 7, 13 und 19 sowie einen Sägezahngenerator 9, der eine senkrechte
Ablenkspule 10 speist, und einen Sägezahngenerator 11, der eine waagerechte Ablenkspule 12 der Elektronenstrahlröhre
1 speist.
Die von der Torschaltung 13 durchgelassenen Impulse werden einem differenzierenden Organ 14 zugeführt,
welches somit zusammengehörige Paare von je einem positiven und einem negativen Impuls liefert.
Das Zeitintervall zwischen den beiden Impulsen jedes Paares wird mittels eines Organs 17 gemessen und in
einen ihm direkt oder umgekehrt proportionalen Strom umgesetzt, der einer zusätzlichen Wicklung
18 der senkrechten Ablenkspule der Elektronenstrahlröhre 1 zugeführt wird. Außerdem wird der negative
Impuls von je zwei . zusammengehörigen Impulsen über einen Gleichrichter 15 einem Taktimpulsgenerator
16 zugeführt. Der Taktimpulsgenerator sendet Taktimpulse nach einem Schieberegister 21 und steuert
gleichzeitig auf eine im nachfolgenden beschriebene Weise die Torschaltung 13. Das Organ 17 kann z. B.
eine bekannte bistabile Tickerschaltung besitzen, welche infolge- der vom Organ 14 gelieferten positiven
und negativen Impulse umklappt und somit in der Dauer modulierte Impulse liefert. Letztere können
mit Hilfe von bekannten technischen Mitteln in eine von der Impulsdauer auf eine gewünschte Weise abhängige
Spannung bzw. einen Strom umgesetzt werden. ,
Die von der Torschaltung 19 durchgelassenen Impulse werden dem Schieberegister 21 zugeführt. Die
aus diesem Schieberegister heraustretenden Impulse werden einer vom Register R (nicht dargestellt) eingestellten
Zählschaltung 23 zugeführt, welche die Torschaltung 19, den Taktimpulsgenerator 16 und
eine in einem Rückkopplungsweg des Schieberregisters liegende Torschaltung 22 steuert. Die Zählschaltung
23 kann mittels des Registers auf eine der Zahlen 1, 2 oder 3 eingestellt werden.
. Obzwar die dargestellte Elektronenstrahlröhre
elektromagnetische Ablenkorgane besitzt, ist es einleuchtend, daß diese Röhre auch mit elektrostatischen
Ablenkorganen ausgerüstet sein kann.
Die Einrichtung arbeitet wie folgt. Beispielsweise sei angenommen, daß die Zählschaltung 8 mittels des
Registers auf 12 und die Zählschaltung 23 mittels des
Registers auf 2 eingestellt ist. Gleich nach ihrer Einstellung
sendet· .die Zählschaltung 8 ein Signal zum Sägezahngenerator 9, so daß ein linear zunehmender
Strom durch,die senkrechte Ablenkspule 10 zu fließen
anfängt. Der Lichtpunkt auf der Kodiermaske 3, der sich anfänglich im Punkt 25 befand (Fig. 2), bewegt
sich hierdurch mit einer konstanten Geschwindigkeit über die Säule von zeilenidentifizi.erenden Elementen.
Folgl ich liefert die- Photozelle 5 eine Reihe von Impulsen,
die über die geöffnete Torschaltung 7 der Zählschaltung 8 zugeführt und in dieser gezählt werden.
Die Torschaltungen 13 und 19 sind dann noch geschlossen. Im Augenblick, in dem die Zählschaltung
zwölf Impulse gezählt hat, werden Signale den Sägezahngeneratoren 9 und 11 und den Torschaltungen
7, 13 und 19 zugeführt. Hierdurch wird der Strom durch die senkrechte Ablenkspule 10 von die-
sem Zeitpunkt an konstant gehalten, und es fließt ein linear zunehmender Strom durch die waagerechte Ablenkspule
12, so daß der Lichtpunkt auf der Maske 3 sich dann mit konstanter Geschwindigkeit über die
zwölfte Zeile bewegt. Ferner wird die Torschaltung? von diesem Zeitpunkt an geschlossen, und die anfänglich
geschlossenen Torschaltungen 13 und 19 werden geöffnet. Die Torschaltung 13 läßt den vom Stabilisierelement
am Anfang der zwölften Zeile herrührenden Stabilisierimpuls durch, welcher im Organ 14
differenziert wird. Das Zeitintervall zwischen dem hierdurch entstandenen positiven Impuls und negativen
Impuls entspricht dem Zeitintervall, in dem der Lichtpunkt sich über das Stabilisierelement am Anfang
der zwölften Zeile bewegt hat und ist somit ein Maß für die Höhe des Lichtpunktes in dieser Zeile.
Das erwähnte Zeitintervall wird mittels des Organs 17 gemessen und in einen entsprechenden Strom umgesetzt,
welcher der zusätzlichen senkrechten Ablenkspule 18 zugeführt wird. Es ist einleuchtend, daß das
Ganze derart eingestellt werden kann, daß der Lichtpunkt immer nach der Mitte der zwölften Zeile zurückgetrieben
wird. Der am Ende des ersten stabilisierenden Impulses erzeugte negative Impuls wird
über den Gleichrichter 15 dem Taktimpulsgenerator 16 zugeführt, der somit Taktimpulse erzeugt, die
während der Dauer von wenigstens fünf Impulsstellen mit der Bewegung des Lichtpunktes über die Zeilen
synchronisiert sind. Hierdurch sendet der Taktimpulsgenerator 16 an erster Stelle ein Signal zur Torschaltung
13, welches diese Torschaltung gerade während vier Impulsstellen geschlossen hält und dann wieder
öffnet. In diesem Zeitpunkt geht der vom zweiten Stabilisierelement herrührende Stabilisierimpuls
durch die Torschaltung 13 hindurch, worauf sich der oben beschriebene Zyklus wiederholt. Der Lichtpunkt
auf der Kodiermaske 3 wird somit während seiner ganzen Bewegung über die zwölfte Zeile auf dieser
Zeile zentriert gehalten. Der Taktimpulsgenerator 16 sendet gleichzeitig jeweils fünf mit den Impulsstellen
synchronisierte Taktimpulse zum Schieberegister 21. Hierdurch wird die den ersten zehn Impulsstellen entsprechende
Kodegruppe, welche aus dem ersten Stabilisierelement, den Impulsstellen 1, 2, 3, 4, dem
zweiten Stabilisierelement und den Impulsstellen 5, 6, 7, 8 besteht, stufenweise in das Schieberegister
21 geschoben. Hierdurch ist das Schieberegister voll, so daß beim nächstfolgenden Taktimpuls
der vom ersten Stabilisierelement herrührende Stabilisierimpuls aus dem Schieberegister heraustritt.
Dieser Impuls wird zur geöffneten Torschaltung 22 geführt und über diese Torschaltung mit einer Verzögerung
von einer Impulsperiode oder etwas weniger zum Schieberegister zurückgeführt, so daß dieses
Register mit Ausnahme der ersten beiden Stellen völlig gelöscht wird. Unter der Einwirkung der vom
Taktimpulsgenerator 16 gelieferten Taktimpulse wird darauf eine neue Kodegruppe von zehn Impulsstellen
in das Schieberegister 21 eingeschoben, und der Zykklus wiederholt sich. Die aus dem Schieberegister 21
heraustretenden Impulse werden aber gleichzeitig der Zählschaltung 23 zugeführt und darin gezählt. Hat
diese Zählschaltung die beiden Impulse gezählt, auf die sie vom Register eingestellt war, so sendet sie
ein Signal zu den Torschaltungen 22 und 19, so daß diese Torschaltungen beide geschlossen
werden und das Schieberegister somit nicht vom heraustretenden (vom dritten Stabilisierelement der
zwölften Zeile herrührenden) Impuls gelöscht wird. Gleichzeitig wird dem Taktimpulsgenerator 16 ein
Signal zugeführt, welches diesen Generator sperrt, so daß das Schieberegister 21 keine weiteren Taktimpulse
mehr empfängt. Die im Schieberegister vorhandene Kodegruppe kann daraus somit abgelesen
werden, z. B. mittels eines Satzes Ausgangsklemmen 24. Sofort nach dem Ablesen des Schieberegisters 21
kann mittels bekannter technischer Mittel ein Impuls erzeugt werden, der die Einrichtung in ihren Anfangszustand
zurückführt. Sie ist dann für einen weiteren Teilnehmer verfügbar.
Die durch die verschiedenen Blöcke dargestellten Organe können alle bekannte Schaltungen haben, so
daß eine nähere Beschreibung dieser Organe hier überflüssig ist.
Eine Lösung, bei der es nicht erforderlich ist, eine Verzögerung im mit dem Register 21 verbundenen
Eingang der Torschaltung 22 anzubringen, ist in Fig. 3 dargestellt. Das Schieberegister 21 ist hierbei
derart ausgebildet, daß es nicht nur ein Ausgangssignal liefert, wenn der einer Kodegruppe vorhergehende
binäre Zustand, der einem Stabilisierelement entspricht, das Ende des Schieberegisters 21 erreicht,
sondern auch, wenn dieser Zustand eine vorhergehende Stelle im Schieberegister, z. B. die vorletzte,
passierte. Diese vorhergehende Stelle darf aber nicht die erste sein. Die Zählschaltung 23 ist derart eingerichtet,
daß sie nicht nur ein Ausgangssignal liefert, wenn die Zahl der Impulse n, auf welche die
Zählschaltung mittels des Registers eingestellt ist, gewählt ist, sondern auch wenn die Zahl η—1 gezählt
ist. Für η— 1 liefert die Zählschaltung dieses Signal
also direkt. Ein weiterer Unterschied gegenüber der in Fig. 1 dargestellten Schaltung besteht darin, daß
die Torschaltung 22 nicht von dem aus dem Ende der Zählschaltung 23 heraustretenden Signal, sondern von
dem aus einer vorhergehenden Stelle aus dem Schieberegister 21 heraustretenden Signal geschlossen wird.
Letzteres Signal passiert aber ein Tor 20, welches normalerweise geschlossen ist, jedoch geöffnet wird,
sobald die Zählschaltung n— 1 Impulse vom Schieberegister empfangen hat. Es ist einleuchtend, daß diese
Schaltung derart ausgebildet sein muß, daß die Torschaltung 20 nach Empfang ihres Steuersignals, daß
ζ. B. ein Impuls sein kann, geöffnet bleibt und daß die Torschaltung 22 nach Empfang ihres Steuersignals geschlossen
bleibt. Gleich nach dem Ablesen des Schieberegisters 21 tritt wieder ein Impuls auf, der die Einrichtung
in ihren Anfangszustand zurückführt.
Fig. 4 zeigt eine Schaltung, welche von der in Fig. 1 dargestellten Schaltung darin abweicht, daß die
Zählschaltung 23 nicht die aus dem Schieberegister 21 heraustretenden, von den Stabilisierelementen herrührenden
Impulse, sondern die vom Gleichrichter 15 durchgelassenen negativen Impulse zählt. Wenn die
Kodegruppe II der Zeile 12 im Schieberegister festgelegt werden soll, so wird die Zählschaltung 23 auf 5
eingestellt. Gleich nach Empfang des fünften Impulses wird die Torschaltung 19 dann geschlossen,
und gleichzeitig wird der Taktimpulsgenerator 16 gesperrt, so daß die betreffende Kodegruppe wieder im
Schieberegister 21 festgelegt ist und daraus mittels der Ausgangsklemmen 24 abgelesen werden kann.
Fig. S zeigt eine Ausführungsform, in der die Stabilisierimpulse von den eigentlichen Kodeimpulsen
getrennt werden, indem die Stabilisierelemente der Kodemaske 3 nur Licht einer bestimmten Farbe
durchlassen (ζ. B. Rot) und die lichtdurchlässigen Kodeelemente der Kodiermaske nur Licht einer
anderen Farbe (z. B. Blau) durchlassen. Hinter dem optischen System 4 ist ein halbdurchlässiger Spiegel
28 so angeordnet, daß der Lichtpunkt auf der Kodiermaske auf den lichtempfindlichen Elementen zweier
verschiedener Photozellen 5 und 26 abgebildet wird. Vor der Photozelle 5 ist ein blaues Filter 29 und vor
der Photozelle 26 ist ein rotes Filter 30 angeordnet. Die Photozelle 5 liefert somit nur die von den lichtdurchlässigen Kodeelementen herrührenden Impulse
und die Photozelle 26 nur die von den Stabilisierelementen herrührenden Stabilisierimpulse. Beide Impulsarten
werden weiterhin auf genau dieselbe Weise ip benutzt wie in der Einrichtung nach Fig. 4. Da das
Schieberegister 21 dann aber nur Kodeimpulse empfängt (also keine Stabilisierimpulse wie in den Einrichtungen
nach Fig. 1 und 3), muß das Schieberegister 21 acht Stellen haben, und der Taktimpulsgenerator
16 muß nach Empfang eines negativen Impulses jeweils vier Taktimpulse an das Schieberegister
21 liefern.
Schließlich sei noch darauf hingewiesen, daß die Kodiermaske, neben mit für Licht durchlässigen und
Licht nichtdurchlässigen Flächen, auch mit das Licht reflektierenden und das Licht nichtreflektierenden oder
streuenden Flächen versehen werden kann.
Ferner kann die Einrichtung auch derart ausgebildet werden, daß der Lichtpunkt von der Anfangslage
25 (Fig. 2) aus zuerst eine waagerechte Linie über die Kodiermasike beschreibt, bis die Säule,
in der die betreffende Kodegruppe sich auf der Kodiermaske befindet, erreicht ist, dann eine senkrechte
Linie über die Kodiermaske beschreibt, bis zur Zeile, auf der sich die betreffende Kodegruppe befindet,
und dann wieder eine waagerechte Linie über die betreffende Kodegruppe beschreibt. Dies kann
mittels einer einfachen Änderung der oben beschriebenen Apparatur erzielt werden. Inisbesondere
muß die Kodiermaske dann unter der ersten Zeile von Kodeelementen eine Zeile von Elementen zur Bestimmung
der vom Lichtpunkt in waagerechter Richtung über die Kodiermaske zurückgelegten Strecke besitzen.
Claims (5)
1. Einrichtung zur Übersetzung einer Information in eine Kodegruppe, welche eine Kodiermaske
besitzt, auf der in mehreren Zeilen den Kodegruppen entsprechende Gruppen von Kodeelementen in Form von entweder lichtdurchlässigen
und nichtliahtdurehlässigen Flächen oder in Form von lichtreflektierenden Flächen
angebracht sind, wobei die Übersetzung der Information in eine Kodegruppe dadurch erfolgt,
daß ein Lichtpunkt sich über eine Zeile bewegt und das von den lichtdurchlässigen Kodeelementen
durchgelassene Licht bzw. das von den Licht auf eine Bhotozelle geworfen wird und damit
Licht auf eine Photozelle geworfen wird und mit in die der betreffenden Information zugeordnete
Impulskodegruppe umgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daiß die Zeilen der Kodiermaske
neben den Kodeelementen mehrere in gleichen Abständen angeordnete Stabilisierelemente besitzen,
deren Länge in Richtung der Zeile sich mit dem Abstand bis zur Mittellinie dieser Zeile ändert,
und daß die Einrichtung ein Organ (17) besitzt, welches die Zeitintervalle mißt, in denen der
Lichtpunkt sich über die Stabilisierelemente bewegt und daraus eine Regelgröße ableitet, die in
korrigierendem Sinne einem den Lichtpunkt steuernden Organ (18) zugeführt wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stabilisierimpulse dadurch von den Kodeimpulsen getrennt werden, daß diese
über eine Torschaltung (13) einem Organ (16) zugeführt werden, das diese Torschaltung, nach
Empfang eines Impulses, für die Dauer zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stabilisierimpulsen geschlossen
hält, wobei jede Zeile der Kodiermaske mit einem Stabilisierelement anfängt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stabilisierimpulse dadurch von den Kodeimpulsen getrennt werden, daß den
Stabilisierelementen der Kodiermaske eine andere Farbe als den Kodeelementen gegeben wird und
daß das von diesen beiden Sorten von Elementen durchgelassene bzw. reflektierte Licht über einen
halbdurchlässigen oder selektiv reflektierenden Spiegel getrennten Photozellen zugeführt wird.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, in der jede Zeile der Kodiermaske wenigstens zwei
Kodegruppen besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilisierimpulse gleichzeitig zum
Suchen der gewünschten Kodegruppe auf einer Zeile benutzt werden.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kodiermaske für
jede Zeile ein lichtdurchlässiges oder lichtreflektierendes, die Zeile identifizierendes Element besitzt
und daß die duroh die Bewegung des Lichtpunktes über die die Zeile identifizierenden Elemente
erzeugten Impulse dazu benutzt werden, den Lichtpunkt auf die gewünschte Zeile zu setzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| EP0189341A1 (de) * | 1985-01-15 | 1986-07-30 | Thomson-Csf | Numerischer Speicher mit photographischem Farbfilm und entsprechende optische Lesevorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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