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DE1053149B - Verfahren zur kosmetischen Wasser- und Massage-behandlung der Gesichts- und Halshaut und Vorrichtung dazu - Google Patents

Verfahren zur kosmetischen Wasser- und Massage-behandlung der Gesichts- und Halshaut und Vorrichtung dazu

Info

Publication number
DE1053149B
DE1053149B DEM34293A DEM0034293A DE1053149B DE 1053149 B DE1053149 B DE 1053149B DE M34293 A DEM34293 A DE M34293A DE M0034293 A DEM0034293 A DE M0034293A DE 1053149 B DE1053149 B DE 1053149B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
neck
massage
mask
face
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM34293A
Other languages
English (en)
Inventor
Renee Meckelburg Geb Brauns
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ADOLF NUESSE
Original Assignee
ADOLF NUESSE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ADOLF NUESSE filed Critical ADOLF NUESSE
Priority to DEM34293A priority Critical patent/DE1053149B/de
Publication of DE1053149B publication Critical patent/DE1053149B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D44/00Other cosmetic or toiletry articles, e.g. for hairdressers' rooms
    • A45D44/002Masks for cosmetic treatment of the face

Landscapes

  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)
  • Massaging Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES
In einer Badeanstalt, einem Kosmetik- oder Massageinstitut besteht infolge der dort vorhandenen Einrichtungen die Möglichkeit, den menschlichen Körper und vor allem seine Haut mit Dampfbädern, Kompressen u.dgl. sachgemäß zu behandeln.Dagegen stößt eine solche Behandlung im allgemeinen auf Schwierigkeiten, wenn sie im eigenen Heim durchgeführt werden soll. Das-gilt insbesondere für die kosmetische Behandlung der Gesichtshaut, die bekanntlich von besonderer Bedeutung für die Frau ist. Dabei müssen der Haut, vor allem der alternden, die unter Wasserverlust, Sauerstoffmangel und unter fehlender Nährund Wirkstoffzufuhr leidet, die fehlenden Stoffe zugeführt bzw. ergänzt werden.
Eine Behandlung mit Wasser ist an sich bekannt, ebenso auch das Auf- und Einbringen von Fettcreme, öl, Balsam, Kräutermischungen, Milch u. dgl. in die Haut. Die Anwendung solcher Mittel erfolgt vorzugsweise in Verbindung mit Massagen, d.h. im trockenen Zustand vorgenommenen sogenannten Streich-, Klopfoder Vibrationsmassagen. Eine sinnvolle Wasserzufuhr gehört unbedingt zur Vervollständigung der Anreicherung der Haut mit den obengenannten Ingredienzien.
Im allgemeinen ist eine solche Behandlung nur mittels einer Hilfsperson möglich, abgesehen von der Anwendung von Wasser, soweit sie in dem Nehmen eines Wannenbades besteht. Hierbei ist jedoch nicht zu übersehen, daß sich zwar der Körper im wesentlichen im Wasser befindet, der Kopf jedoch herausragt. Bei den hier genannten Behandlungsmethoden spielt die Wasserbehandlung, sei es nun mit gewöhnlichem Leitungswasser, mit Regenwasser, Meerwasser, Mineralwässern od. dgl. eine nicht zu unterschätzende Bedeutung. Feuchtigkeit wird von der Haut dauernd ausgeschieden und muß daher auch ständig ergänzt werden. Eine solche Ergänzung ist aber bezüglich der Gesichtshaut nur möglich, wenn man ihr eine besondere Pflege angedeihen läßt. Diese stößt jedoch, wie bereits bemerkt, bei der Heimbehandlung auf Schwierigkeiten, da selbst bei einem Wannenvollbad das Gesicht nicht in der wünschenswerten Weise erfaßt wird. Ein Wannenbad kann trotz aufsteigender Wasserschwaden unmittelbare Gesichtsdampfbäder oder eine sonstige direkte Wasserbehandlung nicht ersetzen. Auch wenn sich eine Frau beispielsweise über einen Topf mit kochendem Wasser unter Zuhilfenahme eines Handtuches beugt, so fehlen hier das Auflegen von Kompressen und eine sachgemäße Selbstmassage, die für die Durchblutung der Haut unbedingt erforderlich ist.
Gesichtsmasken sowohl aus feuchtigkeitsdurchlässigem als auch -undurchlässigem Material sind für die verschiedensten Zwecke bekannt; sie dienen beispiels-
Verfahren
zur kosmetischen Wasser- und Massagebehandlung der Gesichts- und Halshaut
und Vorrichtung dazu
Anmelder:
Adolf Nüsse, Celle, Stechbahn 10
Renee Meckelburg, geb. Brauns, Celle,
ist als Erfinder genannt worden
vveise zum Schutz gegen die vorbeistreichende Heißluft bei der Haartrocknung, als sogenannte Toilettenmaske mit einer inneren Lage saugfähigen Materials und einer äußeren wasserdichten Lage, ferner als Kopf schnell verband in Form einer aufstülpbaren Haube, als aus mehreren Teilen bestehender Gesichts-, Kopf- oder Teilverband, zur Dampfbehandlung der Kinn- und Halspartien sowie als Binde, Bandage oder Schnellverband, der nur aus einem einzigen Streifen aus Kunstschaumstoff besteht. In den bekannten, Masken sind zum Teil Schlitze für Augen, Nase und Mund vorgesehen. Aus einem einzigen Stück bestehende Gesichtsmasken aus feuchtigkeitsdurchlässigem Material, mit denen gleichzeitig eine Wasser- und eine Massagebehandlung der Gesichtshaut durchgeführt werden kann, sind noch nicht bekannt. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Behandlung der Gesichtshaut mittels des nachstehend beschriebenen Verfahrens und einer Vorrichtung zu seiner Durchführung, nämlich einer feuchtigkeitsdurchlässigen Gesichtsbade- und Massagemaske, bei der es sich um eine zweckentsprechende Kombination an sich bekannter Merkmale handelt.
Die Durchführung des Verfahrens ist so gedacht, daß sie gleichzeitig bei der Vornahme eines Wannenbades erfolgen kann, was jedoch nicht Bedingung oder Voraussetzung ist. Eine solche Gesichtsbehandlung unter Benutzung der erfindungsgemäß beschriebenen Bade- und Massagemaske ist jederzeit auch außerhalb der Wanne durchführbar.
Das Verfahren besteht darin, daß die feuchtigkeitsdurchlässige, vorher im Wasser getränkte und damit vollgesogene Maske aus Kunstschaumstoff od. dgl. auf das Gesicht aufgesetzt wird, wobei verbrauchte Flüssigkeit ständig ergänzt werden kann, beispielsweise durch Nachträufeln aus einem Fläschchen. Gleich-
809 770/26

Claims (2)

zeitig kann durch abwechselndes Andrücken und Loslassen von Handfläche oder Fingern eine Saug-Druck-Massage durchgeführt werden, die die erwünschte Durchblutung und Bewegung der Haut bewirkt, dabei das Häutgewebe nicht verzieht und die Bhit- und Lymphzirkulation günstig beeinflußt. Zur Behandlung der Halspartien wird um den Hals gleichzeitig ein rechteckiger flacher Halswickel gelegt, der aus demselben Schaumstoff besteht wie die Gesichtsmaske selbst. Wasserbehandlung und Massage werden in der gleichen Weise durchgeführt. Es handelt sich sowohl bei der Gesichts- als auch der Halsmassage um eine noch nicht bekannte Saug-Druck-Massage, die dank der Ausbildung von Maske und Halswickel in der oben beschriebenen Weise anders durchgeführt wird als die bisher bekannte, nur im trockenen Zustand vorgenommene Streich-, Klopfund Vibrationsmassage. In der Zeichnung eines erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels zeigt Abb. 1 eine feuchtigkeitsdurchlässige Gesichtsbade- und Massagemaske aus Kunstschaumstoff od. dgl. mit für Mund, Xase und Augen vorgesehenen Schlitzen in Seitenansicht mit den dazugehörigen, nur andeutungsweise dargestellten Befestigungsbändern aus Leinen od. dgl., Abb. 2 die Vorderansicht zu Abb. 1, Abb. 3 einen Halswickel aus dem gleichen Material in Aufsicht. Die Maske muß den gängigen Gesichtsformen und Profilen entsprechend angepaßt sein und wird zweckmäßig in verschiedenen Größen und Ausführungsformen hergestellt. Die aus feuchtigkeitsdurchlässigem Material, z. B. Kunstschaumstoff od. dgl., bestehende Gesichtsbade- und Massagemaske saugt das zugeführte Wasser über ihre gesamte Fläche verteilt gleichmäßig auf, so daß die unteren Teile der Maske nicht etwa schwerer werden als die oberen und somit das Hautgewebe nicht nach unten ziehen. Die Maske kann also im Sitzen und nicht nur, wie bisher Kompressen, im Liegen angelegt werden. Nach der Behandlung können auf die Haut bei geöffneten Poren Fettcreme, Öl, Balsam u. dgl. aufgebracht werden; auch können selbstverständlich dem Badewasser vonvornherein Kräutermischungen od. dgl. zugesetzt werden. Unter die Gesichtsbade- und Massagemaske kann im Bedarfsfalle vorher eine Gesichtsbandage aus Leinen und ebenso unter den Halswickel aus Kunstschaumstoff noch ein solcher aus Leinen auf Gesicht und Hals aufgelegt werden; hierdurch wird jedoch nicht der Grundgedanke der Erfindung berührt. Patentansprüche:
1. Verfahren zur kosmetischen Wasser- und Massagebehandlung der Gesichts- und Halshaut, dadurch gekennzeichnet, daß eine feuchtigkeitsdurchlässige Gesichtsbade- und Massagemaske sowie ein Halswickel vor ihrer Anwendung mit Wasser getränkt und anschließend an Gesicht und Hals angelegt werden, wobei verbrauchtes Wasser ständig ergänzt und durch wiederholtes Andrücken von Handfläche oder Fingern an Maske und Halswickel und abwechselndes Wiederloslassen gleichzeitig eine Saug-Druck-Massage durchgeführt wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine aus einem einzigen Stück bestehende feuchtigkeitsdurchlässige Gesichtsbade- und Massagemaske aus Kunstschaumstoff od. dgl., wobei Schlitze für Augen, Nase und Mund vorgesehen sind und die Maske in ihrer Gestaltung den gängigen Gesichtsformen und Profilen angepaßt ist, sowie einen rechteckigen flachen Halswickel aus dem gleichen Material.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 839 404;
deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 689 405,1 702 451; österreichische Patentschrift Nr. 169 827;
USA.-Patentschriften Nr. 1464645, 2 509 519,
952.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 809 770/26 3.59
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