DE1053017B - Schienenverbinder, vorzugsweise fuer Grubenbetriebe - Google Patents
Schienenverbinder, vorzugsweise fuer GrubenbetriebeInfo
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- DE1053017B DE1053017B DEC13614A DEC0013614A DE1053017B DE 1053017 B DE1053017 B DE 1053017B DE C13614 A DEC13614 A DE C13614A DE C0013614 A DEC0013614 A DE C0013614A DE 1053017 B DE1053017 B DE 1053017B
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B11/00—Rail joints
- E01B11/02—Dismountable rail joints
- E01B11/08—Angle fishplates
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B11/00—Rail joints
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Description
- Schienenverbinder, vorzugsweise für Grubenbetriebe Die Erfindung- bezieht sich auf einen Schienenverbinder, vorzugsweise für Grubenbetriebe., mit einer die beiden Schienenenden umfassenden Tasche, in der beiderseits der Schiene ein oder mehrere als Laschen ausgebildete, mit Anschlägen versehene Längskeile angeordnet sind, wobei die die Keile umfassenden, zur Schiene umgebogenen seitlichen Schenkel der im wesentlichen U-förmigen Tasche aus federndem Material bestehen.
- Bei den in dieser Hinsicht bisher bekannten Schienenverbindern konnte von einer genauen Lage der Keile innerhalb der Lagertaschen und vor allen Dingen der Lagertasche zum Schienenstoß nicht gesprochen werden, da diese Lage jeweils von der manuellen Fertigkeit des Arbeiters abhängig war.
- Zur teilweisen Vermeidung dieser Nachteile ist es bereits bekannt, -die Schienenverbinder mit Anschlägen zur Einschlagsbegrenzung auszurüsten. Bei diesen Ausführungen wurden die Keile mittels sogenannter Endanschläge an den jeweiligen Stirnflächen der Lagertasche festgelegt. Auch hierbei war eine genaue mittige Einstellung der Lagertasche zum eigentlichen Schienenstoß nur von der jeweiligen manuellen Fertigkeit des Arbeiters abhängig, was insbesondere bei schlechten Lichtverhältnisfsen in Untertagebetrieben der Bergwerke auf erhebliche Schwierigkeiten stieß.
- Demgegenüber hat sich die Erfindung zum Ziel gesetzt, die vorerwähnten Schienenverbinder dahingehend zu verbessern, daß sie auch bei schlechten Lichtverhältnissen ohne Schwierigkeiten genau mittig zum Schienenstoß angeordnet werden können und in einfachster Art und Weise eine sichere Lage der Keile in den Lagertaschen gewährleisten. Erreicht wird dieses gemäß der Erfindung dadurch, daß in Längsmitte eines oder beider Taschenschenkel eine Durchbrechung oder eine nach außen gedrückte Ausbuchtung oder ein nach innen gedrückter Nocken und, an einem oder beiden Keilen ein in entsprechender Lage angeordneter Nocken bzw. eine Ausnehmung vorgesehen sind, die nach Einchlagen des Keiles ineinander einrasten.
- Der wesentliche Vorteil der Erfindung wird darin gesehen, die an sich bekannten Schienenverbinder derart zu verbessern, daß ihre Montage, schon allein durch ihren einfachen Aufbau bedingt, durch, ungeschulte Arbeitskräfte .bei schlechten Lichtverhältnissen mit einer größtmöglichen Sicherheit vorgenommen werden kann, um die bei einer nicht mittigen Anordnung der Tasche bisher auftretenden Unfälle zu vermeiden.
- Die Erfindung wird an Hand einer Zeichnung, die in teilweise übertriebener Darstellung ein beliebiges AusfühTungsbeispiel veranschaulicht, näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 die Seitenansicht eines Schienenstoßes, Fig. 2 einen Schnitt durch die Keilverbindung nach der Linie A-B der Fig. 2, Fig. 3 die Vorderansicht der Lagertasche und Fig. 4 und 5,die Seitenansicht und Draufsicht eines Keiles.
- Wie aus den Fig. 1 und 2 zu ersehen ist, werden die beiden Schienenenden 1 und 2 durch die im Querschnitt U-förmig ausgebildete Tasche 3, derem.@seitlichen Schenkel 3a zur Schiene hin umgebogen sind, umfaßt. Diese Schenkel 3a bilden mit den. Schienen die Lager zur Aufnahme ,der Keile 4. Diese sind als Laschen ausgebildet, werden gegenläufig eingebracht und weisen im unteren, den Schenkeln 3 a der Tasche 3 zugewendeten Bereich in Längs- und Querrichtung keilörmig ausgebildete Verbreiterungen 4a auf, die in die entsprechenden Keillager der Schenkelaa der Tasche 3 zu liegen kommen.
- In dien Fig. 3, 4 und 5 ist die nach zwei Richtungen hin keilförmige Gestaltung der Schenkel 3 a der Tasche 3 bzw. der Keile in etwas übertriebener Form dargestellt. Die Keile 4 haben einen Anschlag 5, der sich im eingeschlagenen Zustand vor die jeweils in Einschlagrichtung liegende Stirnfläche 3 b der Schenkel 3 ca anliegt. Um ein selbständiges Loslösen der Keile zu vermeiden und eine genau mittige Einstellung des Schienenverbinders auf die Stoßstelle 8 der Schienenenden 1 und 2 zu -erreichen, sind die Keile erfindungsgemäß, wie aus den Fig. 4 und 5 zu ersehen ist, mit mittig angeordneten. Nocken 6 versehen, die, wie aus den Fig. 1 und 3 zu ersehen ist, in entsprechenden, mittig an den Taschenseiten angeordnete Duschbrechungen oder Ausbuchtungen 10 einrasten. Diese Duschbrechungen oder Ausbuchtungen dienen gleichzeitig als, von außen sichtbare Markierungen, die auf die Stoßstelle 8 der Schlenenenderi eingestellt werden.
- Zur Befestigung der Taschen 3 auf den Schwellen 9 dienen entsprechende Fla-nsehe 7.'
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schienenverbinder, vorzugsweise für Grubenbetriebe, mit einer die beiden Schienenenden umfassenden Tasche, in der beiderseits der Schiene ein oder mehrere als Laschen ausgebildete, mit Anschlägen versehene Längskeile angeordnet sind, wobei die die Keile umfassenden, zur Schiene umgebogenen seitlichen Schenkel der im wesentlichen U-förmigen Tasche aus federndem Material bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß in Längsmitte eines oder beider Taschenschenkel eine Durchbrechung oider eine nach außen gedrückte Ausbuchtung oder ein nach innen gedrückter Nocken und an einem oder beiden Keilen ein in entsprechender Lage angeordneter Nocken bzw. eine Ausnehmung vorgesehen sind, die nach Einschlagen des Keiles ineinander einrasten. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 4973; britische Patentschriften Nr. 6135 aus dem Jahre 1894, 6 711 aus dem Jahre 1896, 4 047 aus dem Jahre 1913; USA.-Patentsehriften Nr. 835 132, 903 315.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC13614A DE1053017B (de) | 1956-09-04 | 1956-09-04 | Schienenverbinder, vorzugsweise fuer Grubenbetriebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC13614A DE1053017B (de) | 1956-09-04 | 1956-09-04 | Schienenverbinder, vorzugsweise fuer Grubenbetriebe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1053017B true DE1053017B (de) | 1959-03-19 |
Family
ID=7015482
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC13614A Pending DE1053017B (de) | 1956-09-04 | 1956-09-04 | Schienenverbinder, vorzugsweise fuer Grubenbetriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1053017B (de) |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH4973A (de) * | 1892-04-23 | 1892-09-15 | Patterson Elisha Gilbert | Verbesserter Schemel für Eisenbahnschienen |
| GB189406135A (en) * | 1894-03-24 | 1894-04-28 | Wheeler Rail-Joint Co | Improvements in Rail-joints. |
| GB189606711A (en) * | 1896-03-27 | 1897-02-13 | Francis Joseph Reynolds | Rail Joint. |
| US835132A (en) * | 1905-03-25 | 1906-11-06 | Horatio G Gillmor | Rail-join |
| US903315A (en) * | 1907-05-24 | 1908-11-10 | James C Rainey | Rail-joint. |
| GB191304047A (en) * | 1913-02-17 | 1913-10-09 | Jefferson Davis Young | Improvements in Railway Rail Joints. |
-
1956
- 1956-09-04 DE DEC13614A patent/DE1053017B/de active Pending
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH4973A (de) * | 1892-04-23 | 1892-09-15 | Patterson Elisha Gilbert | Verbesserter Schemel für Eisenbahnschienen |
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| GB191304047A (en) * | 1913-02-17 | 1913-10-09 | Jefferson Davis Young | Improvements in Railway Rail Joints. |
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