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DE1052721B - Elektrische Werteingabevorrichtung fuer Rechenmaschinen - Google Patents

Elektrische Werteingabevorrichtung fuer Rechenmaschinen

Info

Publication number
DE1052721B
DE1052721B DED25405A DED0025405A DE1052721B DE 1052721 B DE1052721 B DE 1052721B DE D25405 A DED25405 A DE D25405A DE D0025405 A DED0025405 A DE D0025405A DE 1052721 B DE1052721 B DE 1052721B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
potential
line
control
potentials
encoder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED25405A
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Spingies
Herbert Rose
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Bundesbank
Original Assignee
Deutsche Bundesbank
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Bundesbank filed Critical Deutsche Bundesbank
Priority to DED25405A priority Critical patent/DE1052721B/de
Publication of DE1052721B publication Critical patent/DE1052721B/de
Pending legal-status Critical Current

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  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine elektrische Werteingabevorrichtung für Rechenmaschinen, deren Einstellstangen auf wertbestimmenden Anschlägen anlaufen, welche Anschläge unter der Einwirkung von den Rechenwerten zugeordneten elektrischen Potentialen stehenden Elektromagneten verstellt werden.
Die Begrenzung der Einstellbewegung von Rechenmaschinenteilen bei der Wertbewegung und beim Einbringen von Werten von außerhalb erfolgt bisher entweder durch mechanische Antriebe oder elektrisch durch impulsgesteuerte und spannungsgesteuerte Schaltmittel, wie Wähler und Relais. Bei den bekannten Anordnungen ist hierfür ein großer Aufwand erforderlich.
Durch die Erfindung soll eine einfache Schaltungsanordnung geschaffen werden, welche die Wertbewegung der Einstellglieder in einfachster Weise begrenzt. Die zur Verwendung kommenden, elektromagnetisch gesteuerten Anschläge oder Schieber besitzen erfindungsgemäß einerseits über ein Stromventil an eine gemeinsame Geberpotentialleitung angeschaltete Spulen, die andererseits an einem einem bestimmten Wert entsprechenden Steuerpotential liegen. Das Steuerpotential erhöht sich von Spule zu Spule derart, daß alle Spulen mit vom Geberpotential abweichenden Steuerpotential magnetisch ansprechen.
Um die elektrische Leistung gering zu halten, ist im Rahmen der Erfindung vorgesehen, jedem Schieber einen in der Geberleitung liegenden Kontakt zuzuordnen, der mechanisch durch seinen Schieber zu öffnen ist. Dadurch wird erreicht, daß nur der erste ansprechende Schieber bewegt wird und alle folgenden Schieber bei einer Wertaufnahme von der Geberleitung abgeschaltet werden.
Nach der Erfindung ist weiter vorgesehen, mit reinen Additionsmaschinen oder Zählwerken, die nur für Additionsaufgaben geeignet sind, Subtraktionsaufgaben durchzuführen. Zu diesem Zweck ist eine zweite Geberleitung über Stromventile an die Spulen der Magnetschieber angeschlossen. Die als Potentiale ankommenden Werte können von der ersten auf die zweite Geberleitung umgeschaltet werden. Gleichzeitig werden die Steuerpotentiale derart umgeschaltet, daß sie sich von Spule zu Spule verringern und alle Spulen mit unterhalb des Wertes des Geberpotentials liegendem Steuerpotential magnetisch umgekehrt ansprechen. Es wird dann eine Addition der Komplementwerte erreicht, wodurch in der Rechenmaschine eine Subtraktion durchgeführt wird.
IJm auch bei einer solchen Anordnung die Energieaufnahme gering zu halten, kann jedem Schieber in der Geberleitung ein zweiter Kontakt zugeordnet sein. Diese Kontakte liegen dann in der zweiten Geberleitung.
Elektrische Weitergabevorrichtung
für Rechenmaschinen
Anmelder:
Deutsche Bundesbahn, vertreten durch
ίο das Bundesbahn-Zentralamt Minden,
Minden (Westf.), Weser glacis 2
Erwin Spingies, Hamburg,
und Herbert Rose, Wohltorf (Lauenbg.),
sind als Erfinder genannt worden
In der Zeichnung sind zwei Schaltanordnungen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 das Prinzipschaltbild,
Fig. 2 ein Schaltbild für verminderten Energieaufwand.
Zehn Magnetschieberspulen 16 sind über Stromventile 15 an eine Geberleitung 14 angeschlossen. Die Magnetschieberspulen bewegen einen kleinen Kern.
Das andere Ende der Magnetspulen 16 ist mit den Leitungen 17 verbunden. Jede Leitung 17 liegt an einem bestimmten Steuerpotential, welches sich von Spule zu Spule erhöht.
Die Zahlenwerte werden durch den Geber 11 als Spannungspotential über die Leitungen 12 und den Umschalter 13 auf die Geberleitung 14 gegeben. Alle Spulen 16, deren Steuerpotential aus den Leitungen 17 höher ist als das Wertpotential in der Geberleitung 14, werden magnetisch beeinflußt. Sie ziehen ihre Kerne an und bewirken dadurch eine Begrenzung der Einstellstangen der Rechenmaschine. Die Wirksamkeit der Steuerschieber 16 wird durch die eingeschalteten Stromventile 15 erzielt.
Durch den Umschalter 13 kann auch eine zweite Geberleitung 20 eingeschaltet werden. Diese zweite Geberleitung 20 ist über Stromventile 21 mit den Spulen 16 der Magnetschieber verbunden. Die Einschaltung der zweiten Geberleitung 20 ist vorgesehen, um bei einer Rechnung mit Rechenmaschinen, die nur addierend arbeiten kann, die Komplementwerte zu erreichen, wodurch Subtraktionen durchgeführt werden können. Bei der Einschaltung der Geberleitung 20 muß gleichzeitig eine Umschaltung der Steuerpotentiale, die an den einzelnen Spulen der Magnetschieber
809-769/278

Claims (4)

16 liegen, vorgenommen werden. Zu diesem Zweck sind die Schalter 18 vorgesehen, die von den Steuerpotentialleitungen 19 die entsprechenden Potentiale auf die Leitungen 17 geben. Die Umschaltung der Steuerpotentiale in den Leitungen 17 bewirkt, daß die Steuerpotentiale im Gegensatz zu der vorher beschriebenen Anordnung von Spule zu Spule sich verringern. Alle Spulen mit unterhalb dem Geberpotential liegenden Steuerpotential sprechen jetzt magnetisch an. In der Fig. 2 ist eine Schaltanordnung dargestellt, bei der jedem Schieber in der Geberleitung 14 ein Kontakt 22 zugeordnet ist, der mechanisch durch seinen Steuerschieber 16 zu öffnen ist. Durch die Einschaltung der Kontakte 22 wird erreicht, daß Energie eingespart wird und nur der erste ansprechende Schieber bewegt zu werden braucht. Alle folgenden Schieber werden durch das Öffnen des Kontaktes des ersten ansprechenden Schiebers von der Geberleitung 14 abgeschaltet. In der Schaltanordnung gemäß Fig. 2 ist ebenfalls eine zweite Geberleitung 20 vorgesehen. In diese Geberleitung 20 sind weitere Schaltkontakte 23 eingeschaltet, wobei von jedem Steuerschieber auch ein Kontakt 23 mechanisch betätigt wird. Beim Rechnen mit Komplementwerten wird der Umschalter 13 auf die Leitung 20 gelegt. Es wird somit nur der erste ansprechende Schieber bewegt, und alle folgenden Schieber werden durch das öffnen des ersten Kontaktes 23 von der Geberleitung 20 abgeschaltet. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist ein Geber 11 mit Kreisbewegung dargestellt. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 ist dieser Geber für geradlinige Bewegung mit einem Schleifer 24 ausgelegt. Die einzelnen Kontakte der Geber sind von 0 bis 9 bezeichnet und entsprechen den einzustellenden Zahlenwerten, die als Potentiale in die Geberleitungen gegeben werden. Sowohl die Steuerpotentiale als auch die Geberpotentiale werden von der gleichen Stromquelle entnommen, so daß eine Kompensation der Potentiale nicht erforderlieh ist. Die Potentiale an den Magnetspulen sind gegenüber den Potentialen am Geber um einen Zahlenwert erhöht. Bei einer Rechnung mit Komplementwerten ist der umgekehrte Fall vorhanden, d. h. die Werte sind gegeneinander um eine Wertzahl er niedrigt. PaTENTAXSPBCCHE:
1. Elektrische Werteingabevorrichtung für Rechenmaschinen, deren Einstellstangen auf wertbestimmenden Anschlägen anlaufen, welche Anschläge unter Einwirkung von den Rechenwerten zugeordneten elektrischen Potentialen stehenden Elektromagneten verstellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß alle Spulen der Magnetschieber (16) einerseits über ein Stromventil (15) an eine gemeinsame Geberpotentialleitung (14) und andererseits an eine Steuerleitung (17), deren Potential sich von Spule zu Spule erhöht, angeschlossen ist, derart, daß alle Spulen mit über dem Geberpotential liegenden Steuerpotential magnetisch ansprechen.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Magnetschieber (16) ein in der Geberpotentialleitung (14) liegender Kontakt (22) zugeordnet ist, der mechanisch durch seinen Schieber zu öffnen ist, derart, daß nur der erste ansprechende Schieber bewegt wird und alle folgenden Schieber von der Geberpotentialleitung (14) abgeschaltet sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen der Magnetschieber (16) über Stromventile (21) an eine zweite Geberpötentialleitung (20) anschaltbar sind und die Steuerpotentiale derart umschaltbar sind, daß diese sich von Spule zu Spule verringern und alle Spulen mit unter dem Geberpotential liegenden Steuerpotential magnetisch ansprechen.
4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Steuerschieber (16) in der zweiten Geberpotentialleitung (20) ein weiterer Kontakt (23) zugeordnet ist, so daß nur der erste ansprechende Schieber bewegt wird und alle folgenden Schieber von der Geberpotentialleitung (20) abgeschaltet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©309 769/278 3.59
DED25405A 1957-04-13 1957-04-13 Elektrische Werteingabevorrichtung fuer Rechenmaschinen Pending DE1052721B (de)

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DE (1) DE1052721B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1292414B (de) * 1961-06-19 1969-04-10 Olympia Werke Ag Eingabevorrichtung an datenverarbeitenden Maschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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