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DE1052518B - Schaltungsanordnung zur elektrischen Fernsteuerung oder Fernueberwachung von in einer Unterstation angeordneten Schaltelementen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur elektrischen Fernsteuerung oder Fernueberwachung von in einer Unterstation angeordneten Schaltelementen

Info

Publication number
DE1052518B
DE1052518B DET12799A DET0012799A DE1052518B DE 1052518 B DE1052518 B DE 1052518B DE T12799 A DET12799 A DE T12799A DE T0012799 A DET0012799 A DE T0012799A DE 1052518 B DE1052518 B DE 1052518B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transmitter
elements
receiver
circuit according
remote control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET12799A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Paul-Gerhard Zehnel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET12799A priority Critical patent/DE1052518B/de
Publication of DE1052518B publication Critical patent/DE1052518B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/30Electric signal transmission systems in which transmission is by selection of one or more conductors or channels from a plurality of conductors or channels

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

DEUTSCHES
In Sclhailtinnigsanordnungen zur Fernsteuerung oder auch in industriellen Anlagen ist es häufig erforderlich, gewisse Teile dieser Anlagen, die sich außerhalb der Reichweite des Bedienungspersonals befinden, mit Hilfe elektrischer Fernsteuerungen einzuschalten, auszuschalten oder auf bestimmte Betriebsfunktionen umzuschalten. In der Regel ist dann auch eine Rückmeldung darüber erwünscht, ob das Fernsteuerungskommando· bei dem entfernten Anlagenteil auch, richtig angekommen und ausgeführt worden ist. Darüber hinaus ist es auch vielfach erwünscht, die Funktion des entfernten Anlagenteiles durch Fernübertragung von Meßgrößen bei der Bedienungsstelle zu überwachen.
Derartige Schaltungen zur elektrischen Fernsteuerung oder Fernüberwachung müssen zuverlässig arbeiten und sollen mit einem, möglichst geringen zusätzlichen Kostenaufwand hergestellt werden, können. Ein wesentlicher Teil der Kosten entfällt im allgemeinen auf die zwischen der Bedienungsstelle und der ferngesteuerten bzw. fernüberwachten Anlage herzustellenden Verbindungsleitungen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einem möglichst geringen Aufwand, an Verbindungsleitungen eine Mehrzahl verschiedenartiger Fernsteuerkommandos zu übertragen bzw. eine Mehrzahl von. Überwachungsvorgängen auszuüben. Dabei soll der für die Schaltung einzusetzende Aufwand an. zusätzlichen Schaltelementen, wie Relais und. Spannungsquellen, möglichst gering sein.
Es sind bereits Fernsteuerungsschaltungen bekannt, bei denen über eine Fernleitung Gleichströme verschiedener Richtung übertragen werden. Durch, die getrennte Verwendung der positiven und negativen Strom richtung können dann, beispielsweise mit Hilfe eines polarisierten Relais als Empfangselement, zwei verschiedene Kommandos übertragen werden. In diesen Schaltungen ist jedoch der Aufwand einer mehrzelligen Akkumulatorenbatterie oder einer entsprechenden Gleichrichteranordnung, welche positive oder negative Spannungen abzugeben gestattet, erforderlich. Es sind, auch Schaltungen zur Fernsteuerung bekannt, welche mit Wechselstrom für die Erregung der Empfangsorgane arbeiten. Diese Empfangsorgane waren bei den bekannten Anordnungen als Wechselstromrelais ausgebildet. Dabei entfällt die. Möglichkeit, durch Ausnutzung der verschiedenen Polaiität eine Übertragung verschiedener Kommandos über die gleiche Leitung zu bewirken.
Die Erfindung bietet die Möglichkeit, die Vorteile der beiden erwähnten bekannten Anordnungen miteinander zu vereinen, so daß bei Wechselstromspeisung der Schaltung doch eine Übertragung mehrerer Kommandos über die gleiche Leitung möglich wird. Dabei handelt es sich vorzugsweise um die Verwen-Schaltungsanordnung zur elektrischen
Fernsteuerung oder Fernüberwachung
von in einer Unterstation angeordneten
Schaltelementen
Anmelder:
Telefunken G.m.b.H.,
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Dipl.-Ing. Paul-Gerhard Zehnel, Berlin-Steglitz,
ist als Erfinder genannt worden
dung technischen Wechselstromes als Speisestrom, so daß nicht wie bei einigen bekannten Anordnungen der Aufwand von Wechselstromquellen, mit verschiedenen Tonfrequenzen erforderlich ist.
In einer Schaltung zur elektrischen Fernsteuerung und/oder Fernüberwachung von in einer Unterstation angeordneten Schaltelementen, in welcher über eine Verbindungsleitung und ihre Rückleitung bzw. Erde in der einen Richtung eine Mehrzahl unterschiedlicher Fernsteuersignale oder in der anderen Richtung eine Mehrzahl unterschiedlicher Fernüberwachungssignale oder in beiden Richtungen je eine Anzahl der genannten Signale übertragen werden, kann, in welcher ferner mit der gemeinsamen Vexbindungsleitung oder der Rüddeitung eine Wechselspannungsquelle in Reihe geschaltet ist und die gemeinsame Verbindungsleitung an ihren mit dem jeweiligen Geber und Empfänger verbundenen Enden sich in je ein Paar paralleler Zweige aufteilt, soll erfindungsgemäß zur getrennten Ausnutzung der Halbwellen entgegengesetzter Polarität in den einander parallelen. Zweigen beider genannten Paare wenigstens ein. Richtleiter mit einem Geber- bzw. Empfängerelement in Reihe geschaltet sein, und die Richtleiter der Zweige eines Paares sollen in bezug auf eine angenommene Richtung des Momentanstromes in der gemeinsamen Verbindungsleitung einander entgegengesetzte Durchlaßrichtungen aufweisen.
Durch die angegebene Schaltung werden, die positiven und negativen Halbwellen des speisenden
809 769/428
Wechselstromes für die Steuer- und Rückmeldezwecke getrennt ausgenutzt. Die durch einander entsprechende Durchlaßrichtungen der mit ihnen in Reihe geschalteten Richtleiter zusammenarbeitenden Geber- und Empfängerelemente können zusätzlich derartig ausgebildet sein, daß die Geberelemente Amplitudenänderungen der durchgelassenen Wechselstromhalbwellen hervorzurufen geeignet siind, auf welche die Empfängerelemente ansprechen. Vorzugsweise werden die Amplituden der durchgelassenen Wechselstromhalbwellen durch die Geberelemente von einem Ausgangswert, beispielsweise von Null aus auf wenigstens zwei unterschiedliche Beträge geändert, beispielsweise vergrößert, und die den Geberelementen, zugeordneten Empfängerelemente werden derartig ausgebildet, daß eines davon nur auf die größere der beiden Amplitudenänderungen, ein anderes auch auf die kleinere Amplitudenänderung anspricht. Die Geberelemente können dabei im. einfachsten Falle als Ein-Aus-Schalter ausgebildet sein. Um. die Amplitude durch diese Schalter auf mehrere Stufen einstellen zu können, können mit einem oder mehreren dieser Ein-Aus-Schalter entsprechend bemessene Widerstände zur Begrenzung der sich einstellenden Amplituden der durchgelassenen Wechselstromhalbwellen in Reihe geschaltet sein.
Durch die getrennte Ausnutzung der positiven und negativen Halbwellen des speisenden Wechselstromes in Kombination mit der getrennten Ausnutzung verschiedener Amplitudenstufen ergibt sich eine für die Praxis meist hinreichende Anzahl verschiedener Fernsteuerkommandos bzw. Rückmeldevorgänge, welche über eine einzige Leitung übertragen werden kann. Ein wesentlicher Vorzug der Schaltung nach der Erfindung besteht darin, daß die Fernsteuerkommandos und die Rückmeldesignale über die gleiche Leitung gleichzeitig und andauernd übertragen werden können. Die Übertragung der Kommandos in der einen Richtung, welche mit Hilfe der Ausnutzung der einen Halbwelle des speisenden Wechselstromes erfolgt, beeinflußt die übertragung der Rückmeldesignale in der anderen. Richtung, welche durch die Ausnutzung der anderen Halbwelle des speisenden Wechselstromes erfolgt, überhaupt nicht. Es ist daher nicht erforderlich, die Übermittlung eines der Kotnmandogabe dienenden Dauerimpulses für die Übertragung eines zweiten Kcmmandoimpulses oder einer Rückmeldung zu unterbrechen. Entsprechendes gilt umgekehrt auch für ein Rückmelde-Dauersignal, das nicht unterbrochen werden muß, um andere Kommando- oder Rückmeldesignale über die gleiche Leitung zu übertragen.
Die Erfindung ist bei der Behandlung von Aufgaben zur Fernsteuerung von Fernmeldeanlagen der Hochfrequenztechnik entstanden und daher vorzugsweise bei solchen Anlagen anwendbar. Ihre Anwendung ist jedoch nicht auf das Gebiet der Hochfrequenztechnik beschränkt. Auch bei Anlagen zur Erzeugung und Umformung elektrischer Energie treten, ähnliche Fernsteuerungsprobleme auf. Die Schaltung nach der Erfindung ist daher auch mit ähnlichen Vorteilen für die Fernbedienung und Überwachung von. Wasserhaltungen bei Kraftwerken, von Schleusentoren, von Transformatorstationen usw. geeignet.
In der Zeichnung sind in den Fig. 1 bis 5 verschiedene Ausführungsbeispiele von Schaltungen nach der ■ Erfindung dargestellt.
In Fig. 1 ist mit L die Übertragungsleitung bezeichnet, welche die Fernbedienungszentrale mit dem fernzusteuernden Anlagenteil verbindet. Im linken Leitungscn.de spaltet sich die Leitung L in zwei einander parallele Zweige auf, in denen die Richtleiter G1 und G2 mit einander entgegengesetztem Richtungssinn in bezug auf die von der Leitung kommenden 5 oder auf die Leitung fließenden Ströme eingeschaltet sind. In Reihe mit jedem Richtleiter liegt einer der Schalter S1 und S2- Die beiden Drehpunkte der Schalter sind miteinander und mit Erde verbunden, welche als gemeinsame Rückleitung dient. Am rechten Leitungsende gabelt sich bei der fernzusteuernden Station die Leitung ebenfalls in zwei einander parallele Zweige, in denen die Richtleiter G3 und, G4 in entsprechender Weise wie die Richtleiter G1 und G2 in der Verzweigung der Bedienungsstelle eingeschaltet sind,. In Reihe mit den Richtleitern G., und G4 liegen die Empfiuigcrelcmentc A und B in Gestalt elektromagnetischer Kontaktrelais. Die Rdaiswicklungen sind durch Kondensatoren überbrückt. An beide RelaiswickluKgen ist das obere Ende der Sekundärao wicklung des Transformators T1 angeschlossen. Das untere Ende der Sekundärwicklung ist geerdet. Die Primärseite des Transformators ist mit dem Kraftstromnetz, verbunden.
Wird in der beschriebenen Schaltung der Schalter S1 geschlossen, so fließt der Strom von der Sekundärwicklung des Transformators T1 über das Relais A, den Richtleiter G3, die Leitung L, den Richtleiter G1, den Schalter S1 und zurück über Erde. Nur eine der beiden Halbwellen der Sekundärspannung des Transformato'rs T1 kann einen Strom zum, Fließen bringen, nämlich diejenige Halbwelle, welche der Durchlaßrichtung der Richtleiter G1 und G3 entspricht. Der durch Schließen des Schalters S1 zum Fließen kommende Strom hat also eine solche Richtung, daß er in dem fernzusteuernden Gerät nur das Empfangselement A betätigen kann, weil ihm der Weg über den Richtlaiter G4 und das Empfangselement B versperrt ist. Durch getrenntes Betätigen der Schalter S1 und S2 können demnach die Empfangselemente A und B einzeln zum Ansprechen gebracht werden. Durch gleichzeitiges Betätigen der genannten Schalter können aber auch beide Empfangselemente1 gleichzeitig erregt werden.
In. Fig. 1 a ist ein zusätzliches Schaltschema dargestellt, aus welchem ersichtlich ist, wie mit der in Fig. 1 dargestellten Schaltung drei unterschiedliche Fernsteuerkommandos gebildet werden können. Beim Kommando I wird der Arbeitskontakt α des Relais A geschlossen, beim Kommando II wird entsprechend der Arbeitskontakt b des Relais B geschlossen. Das Kommando1 III . ergibt sich durch gleichzeitiges Schließen der Arbeitskontakte von A und B, wodurch ein Relais C zum Ansprechen gebracht wird. Dieses liefert durch Schließen seines Arbeitskontaktes c die Ausführung des Kommandos III und verhindert durch öffnen seiner Ruhekontakte c, daß gleichzeitig auch die Kommandos I und II ausgeführt werden.
In Fig. 2 ist eine Ausführungsform der Schaltung nach der Erfindung dargestellt, in welcher außer der getrennten Ausnutzung der positiven und. negativen Halbwelle auch noch zwei unterschiedliche Amplitudenstufen benutzt werden. Zu diesem Zweck besitzt der links dargestellte Geberteill außer den Schaltern S1 und S2 noch die Schalter S3 und 6"4. Mit dem Schalter S3 ist der Widerstand R1 und mit dem Schalter S11 ist der Widerstand R2 in Reihe geschaltet. Die getrennte Ausnutzung positiver und negativer Halbwellen wird wie in Fig. 1 durch die entsprechende Anordnung der Richtleiter G1 und G4 bewirkt. In der rechts dargestellten Empfängerseite sind außer den
Jl \J \J t-l
Relais A und B in den beiden einander parallelen Zweigen auch noch die Relais C und D vorgesehen, welche eine größere Ansprechempfindlichkeit als A und B besitzen und daher bereits beim Schließen des Geberkreises über einen der Schalter Sz bzw. Si ansprechen. Wird einer der Schalter S1 oder S2 geschlossen, so spricht auch das zugehörige der beiden Relais A und B an. Damit in diesem Falle die empfindlicheren Relais C bzw. D nicht überlastet werden, sind Ruhekontakte α bzw. b von A bzw. B in die Erregerstromkreise von C bzw. D gelegt. Die Relaiswicklungen sind wie in Fig. 1 durch die Kondensatoren K1 überbrückt.
Mit der in Fig. 2 dargestellten Schaltung lassen sich insgesamt acht verschiedene Kommandos übertragen, wenn man gemäß Fig. 2 a die weiteren Relais E, F, G und H hinzunimmt und durch, die dargestellten Kontaktkombinationen, von A, B, C und D steuern läßt. Die zu den einzelnen Relais gehörenden. Kontakte sind jeweils mit den entsprechenden, kleinen Buchstaben bezeichnet. Dabei sind die Arbeitskontakte durch ein nicht ausgefülltes Dreieck, die Ruhekontakte durch ein volles Dreieck bezeichnet. Die Kommandos I bis IV ergeben sich ähnlich wie in Fig. la.durch das Schließen der Arbeitskontakte a, b, c oder d. Da auch das gleichzeitige Schließen zweier dieser Kontakte als Kriterium für weitere Kommandos benutzt werden soll, liegen in den Steuerkreisen für die Kommandos I bis IV jeweils Ruhekontakte der zusätzlichen Relais E, F, G und H, damit wie in Fig. 1 a nicht beim gleichzeitigen Schließen zweier der Kontakte α bis d auch eines der Kommandos I bis IV ausgeführt wird. Für das Kommando V schließen beispielsweise die Arbeitskontakte α und b. Das Relais E wird erregt und schließt seinen Arbeitskontakt e, so> daß Kommando· V ausgeführt wird. Gleichzeitig öffnen aber die Ruhekontakte e in den Kommandokreisen I und, II, so· daß diese letzteren Kommandos nicht ausgeführt werden. Entsprechendes gilt für die Kommandos VI, VII und VIII sowie für die Funktion der Relais F, G und H.
Fig. 3 zeigt eine Schaltung, in. welcher unter Ausnutzung des Prinzips der Erfindung über die Leitung L eine Rückmeldung von dem ferngesteuerten Anlagenteil oder eine Fernüberwachung dieses Anlagenteiles bewirkt werden kann. Dabei ist die. linke Seite der Schaltung die Empfängerseite, welche die Empfangselemente M1 und M2, vorzugsweise in der Gestalt von Zeigermeßwerken, beispielsweise mit Drehspulsystem, enthält. Die rechte Seite ist die Geberseite. Außer der Spannung des Transformators T1, welche der Schaltung in der gleichen Weise zugeführt wird, wie dies an Hand der vorausgehenden Figuren beschrieben wurde, werden den einander parallelen Geberzweigen auch noch Spannungen über die Transformatoren T2 und T3 zugeführt. Die Anordnung ist so getroffen, daß die von T2 und T3 herrührenden Spannungen in bezug auf Ströme auf der gemeinsamen Verbindungsleitung L gegenphasig zu der von T1 kommenden Spannung liegen. Die Transformatoren T2 und T3 erfüllen, in dieser Schaltung die Aufgabe von Meßwerteinkopplern., zu welchem Zweck die von ihnen den Geberzweigen zugeführten Spannungen in eine eindeutige Abhängigkeit von der zu überwachenden Betriebsgröße gebracht werden. Dies kann beispielsweise durch eine entsprechende Änderung der Übertragerkopplung, etwa mit Hilfe einer veränderlichen Vormagnetisierung des Transformatorkernes, bewirkt werden.. Die Richtleiter G5 und G6 haben den Zweck, im Sekundärkreis der Übertrager T2 und T3 lediglich die in dem zugehörigen Geberzweig ausgenutzte Halbwelle des Wechselstromes zum Fließen, kommen zu lassen. Beispielsweise läßt der Richtleiter G5 nur diejenige Halbwelle des Wechselstromes durch, die über den Richtleiter G3, die Übertragungsleitung L und den Richtleiter G1 auf das Empfangselement M1 gelangt. Würde im Sekundärkreis des Transformators T2 auch die entgegengesetzt gerichtete Halbwelle zum Fließen, eines
ίο mit der zugehörigen Meßgröße amplitudenmodulierten Stromes führen, so könnte dieser wegen des Kurzschlußcharakters der einander parallelen Zweige G3, Rz, G4, R1 zu dem Empfangselement M2 gelangen und das Meßergebnis fälschen. Entsprechendes gilt in umgekehrter Weise für die Wirkung des Richtleiters G0 im Sekundärkrais des Transformators T3.
Fig. 4 zeigt eine Schaltung, in welcher von der linken Seite aus über die Schalter S2 und 6"4 in zwei Amplitudenstufen die Relais B und D der rechten Seite zum Ansprechen gebracht werden, können. Außerdem ist von der rechten Seite mit Hilfe der vom Transformator T2 gelieferten Spannung eine Rückmeldung möglich, welche in dem Empfangselement M1 angezeigt wird. Die Schaltung nach Fig. 4 stellt also eine Vereinigung der Schaltung von Fig. 2 mit der Schaltung nach Fig. 3 dar. Eine weitere Erläuterung ihrer Wirkungsweise scheint daher nicht erforderlich zu sein.
Die Transformatoren T2 und T3 der Fig. 3 und 4 können auch durch Drosselspulen ersetzt werden, deren Eisenkern durch einen mit der zu überwachenden Größe zusammenhängenden Strom magnetisiert wird. Als treibende Spannung wirkt dann lediglich die vom Transformator T1 zugeführte Wechselspannung.
In Fig. 5 ist eine Schaltung dargestellt, in. welcher durch Anwendung der Erfindung die Übertragung zweier bzw. unter Anwendung der im Zusammenhang mit Fig. 1 a beschriebenen Möglichkeit die Übertragung dreier Fernsteuerkommandos und die Rückübertragung zweier kontinuierlicher Kontrollsignale möglich ist. Durch Schließen des Schalters S1 bzw. S0 wird wie in der Schaltung nach Fig. 1 entweder das Relais A oder das Relais B erregt. Durch gleichzeitiges Schließen beider Schalter können auch beide Relais gleichzeitig erregt werden. Die EmpfangselementeMj und M2 für die Rückmeldesignale sind den Schaltern S1 und S2 parallel geschaltet. Ihre Wirksamkeit wird nur für die Dauer der Übermittlung eines Kommandos unterbrochen. Die kontinuierliche Rückmeldung zweier Kontrollsignale erfolgt nach detn in Fig. 3 dargestellten Prinzip mittels der Meßwerteinkoppler T2 und T3. Die Widerstände R5 und R6 sind so bemessen, daß die Relais A und B durch die von T2 und T3 abgegebenen Spannungen allein nicht ansprechen und. die Meßwerteinkoppler durch die Wicklungen von A und B nicht zu stark belastet werden,.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Schaltung zur elektrischen Fernsteuerung und/oder Fernüberwachung von in einer Unterstation angeordneten Schaltelementen, in welcher über eine Verbindungsleitung und ihre Rückleitung bzw. Erde in der einen Richtung eine Mehrzahl unterschiedlicher Fernsteuersignale oder in der anderen Richtung eine Mehrzahl unterschiedlicher Fernüberwachungssignale oder in beiden Richtungen je eine Anzahl der genannten Signale übertragen werden kann, mit der gemein-
samen X^erbindungsleitung oder der Rückleitung eine Wechselspannungsquelle in Reihe geschaltet ist und die gemeinsame Verbindungsleitung an ihren mit dem jeweiligen. Geber und. Empfänger verbundenen Enden sich in je ein Paar einander paralleler Zweige aufteilt, dadurch gekennzeichnet, daß zur getrennten Ausnutzung der Halbwellen entgegengesetzter Polarität in den einander parallelen Zweigen beider genannten Paare wenigstens je ein Richtleiter (G1, G2, G3, G4) mit einem Geber- bzw. Empfänge.reiement in. Reihe geschaltet ist und daß die Richtleiter der Zweige eines Paares in bezug auf eine angenommene Richtung des Momentanstromes in der gemeinsamen Verbindungsleitung (L) einander entgegengesel.zle 1 )tii ch.laßrichtungen aufweisen.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch einander entsprechende Durchlaßrichtungen der mit ihnen in. Reihe geschalteten Richtleiter zusammenarbeitenden Geber- und Empfängerelemente derartig ausgebildet sind, daß die Geberelemente (S1, S2) Amplitudenänderungen der durangelassenen Wechselstromhalbwellen, hervorzurufen, geeignet sind, auf welche die Empfängerelemente (A, B) ansprechen.
3. Schaltung naahi Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplitude der durchgelassenen WechselstiOmhalbwellen durch Geberelemente (S1, S3) von einem Ausgangswert, vorzugsweise von Null, auf wenigstens zwei unterschiedliche Beträge geändert, vorzugsweise vergrößert, werden kann und daß den Geberelementen wenigstens zwei Empfängerelemente (A, C) zugeordnet sind, von denen das eine nur auf die größere der beiden Amplitudenänderungen, das andere auch, auf die kleinere Amplitudenänderung anspricht.
4. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß von den als Ein-Aus-Schalter ausgebildeten Geberelementen (S1, S2, Sz, 5"4) wenigstens zwei in. einem, Geberzweig vorgesehen sind, welche bis auf ein Element mit je einem Widerstand (R1, R2) zur Begrenzung der sich einstellenden Amplituden, der durchgelassenen WechselstiOmhalbwellen in Reihe geschaltet, sind.
5. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Geberelemente Drosselspulen vorgesehen sind, deren Eisenkern durch einen mit der zu überwachenden Größe zusammenhängenden Strom magnetisiert ist.
6. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Geberelemente Übertrager (T2, T1) vorgesehen sind., welche; in die Geberzweige eine Wechselspannung einführen, die mit der Spannung der genannten Wechsel-Spannungsquelle (T1) die gleiche Frequenz aufweisen, jedoch, in. bezug auf die von den einzelnen Spannungen in der gemeinsamen Verbindungsleitung hervorgerufenen Ströme zu der Wechsel-Spannungsquelle entgegengesetzte. Phase haben, und. daß die von, den Übertragern in die Geberzweige' eingeführten Spannungen in Abhängigkeit von (Ich zu überwachenden (inißcu veränderlich sind, beispielsweise durch entsprechende Änderung der Kopplung der Übertrager, vorzugsweise durch Änderung der Vormagnetisierung.
7. Schaltung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in. eine Verbindung eines Übertragers mit einem Geberzweig ein Richtleiter (G5, G6) mit derartiger Durchlaßrichtung eingeschaltet ist, daß nur die in dem zugehörigen Geberzweig ausgenutzte Halbwelle des Wechselstromes zum Geberzweig durchgelassen wird.
8. Schaltung nach einem, der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfängerelemente (A, B) als elektromagnetische Relais, vorzugsweise mit zwei oder mehr Empfindlichkeitsstufen, oder als Zeigermeßwerke ausgebildet sind.
Q. Schaltung nach einem, der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Seite der gemeinsamen Übertragungsleitung (L) wenigstens ein Geberelement (S2) zur Fernsteuerung und ein Empfängerelement (M1) zur Fernüberwachung und auf der anderen Seite der genannten Leitung die korrespondierenden Empfänger- und, Geberelemcnte angeordnet sind, wobei beispielsweise ein Empfängerelement (M1) einem als Ein-Aus-Schalter ausgebildeten Geberelement (^1) parallel geschaltet ist (Fig. 5).
In. Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 673 690;
französische Patentschrift Nr. 829 053.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 769/428 3.59
DET12799A 1956-10-26 1956-10-26 Schaltungsanordnung zur elektrischen Fernsteuerung oder Fernueberwachung von in einer Unterstation angeordneten Schaltelementen Pending DE1052518B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0212326A3 (de) * 1985-08-13 1989-04-19 Werner Baumann Schaltungsanordnung zur Fernsteuerung und -überwachung von Stellantrieben
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FR829053A (fr) * 1936-12-24 1938-06-10 Landis & Gyr Sa Procédé pour la commande sélective à distance d'opérations au moyen d'interruptions provoquées par un émetteur dans un réseau de courant alternatif qui alimente les récepteurs
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