[go: up one dir, main page]

DE1052325B - Verfahren zur Trennaufbereitung von zerkleinertem Roherz - Google Patents

Verfahren zur Trennaufbereitung von zerkleinertem Roherz

Info

Publication number
DE1052325B
DE1052325B DEST7148A DEST007148A DE1052325B DE 1052325 B DE1052325 B DE 1052325B DE ST7148 A DEST7148 A DE ST7148A DE ST007148 A DEST007148 A DE ST007148A DE 1052325 B DE1052325 B DE 1052325B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bed
medium
channel
particles
heavy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST7148A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Jonas Valter Svensson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stripa Gruvaktiebolag
Original Assignee
Stripa Gruvaktiebolag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stripa Gruvaktiebolag filed Critical Stripa Gruvaktiebolag
Publication of DE1052325B publication Critical patent/DE1052325B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/28Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation
    • B03B5/30Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation using heavy liquids or suspensions
    • B03B5/44Application of particular media therefor
    • B03B5/442Application of particular media therefor composition of heavy media
    • B03B5/445Application of particular media therefor composition of heavy media composition of dry heavy media

Landscapes

  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Trennaufbereitung von zerkleinertem Roherz oder ähnlichen Stoffen, die aus Partikeln von voneinander verschiedenem spezifischem Gewicht bestehen, unter Verwendung von auf einer Schüttelrinne fließendein Trennmedium, dem das Roherz beigegeben wird. Bisher bekannte !^erfahren dieser Art umfassen sowohl trockene wie nasse Methoden.
Bei den trockenen Methoden besteht das Trennmedium aus einem Sand-Luft-Gemisch, in welchem feiner Sand durch aufsteigende Luftströme aufgewirbelt und in Schwebe gehalten wird. Das Trennvermögen und die Trennschärfe dieser Methoden sind gegenüber den nassen Methoden sehr gering. Trotzdem das Gut geschüttelt wird, ist die Reibung zwisehen den Partikeln, groß, was eine rasche und effektive Trennung hindert. Die trockenen Methoden haben deshalb nur eine beschränkte Anwendung, und zwar hauptsächlich für Kohlenaufbereitung gefunden. Sie eignen sich nicht für die Separierung von Erz.
Bei den nassen Methoden wird eine Schwerflüssigkeit bzw. eine Mischung von Feststoffpartikeln und Wasser als Trennmedium verwendet. Die bisher beinahe ausschließlich zur Anwendung gekommenen nassen Methoden arbeiten mit einer Suspension von feinvermahlenen Feststoffen in Wasser, wobei der größere Teil der Partikelchen so klein ist, daß sie sich ohne Umrühren schwebend erhalten. Diese Methoden haben den Nachteil, daß man kein genügend hohes spezifisches Gewicht des Trennmediums erreichen kann. Die Konzentration von Feststoffen kann nicht über 40 Volumenprozent hinaus erhöht werden, weil die Suspension dann viskos oder zähfließend wird, wodurch die Trennung verzögert und die Trennschärfe vermindert wird.
Es sind auch nasse Methoden bekannt, bei denen das Trennmedium größere Partikeln enthält und z. B. aus einer Sand-Wasser-Mischung besteht. Solche Trennmedien weisen zwar geringe Reibung und größere Trenngeschwindigkeit auf, aber die Dichte des Trennmediums ist ebenfalls gering, weil auch in diesem Falle die Feststoffpartikeln durch kräftiges Umrühren oder Pulsieren des Mediums in Schwebe gehalten werden müssen. Diese Methode ist deshalb ebenso wie die vorerwähnte zu den Methoden mit dünnflüssigem Trennmedium zu rechnen. Sie hat außerdem noch den Nachteil, daß die Separation durch das Umrühren gestört wird.
Bei den bisher bekannten nassen Methoden ist man also immer bestrebt, die Feststoffpartikeln in Schwebe zu erhalten und ein Setzen derselben zu verhindern. Demgegenüber wird gemäß vorliegender Erfindung das Setzen der Partikeln angestrebt. Das Verfahren gemäß vorliegender Erfindung ist hauptsächlich da-Verfahren zur Trennaufbereitung
von zerkleinertem Roherz
Anmelder:
Stripa Gruvaktiebolag,
Ludvika (Schweden)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Leinweber, Patentanwalt,
Berlin-Zehlendorf West, Goethestr. 30
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 4. Dezember 1952
Karl Jonas Valter Svensson,
Guldsmedshyttan (Schweden),
ist als Erfinder genannt worden
durch gekennzeichnet, daß Festkörpern eines Korngrößengemisches von in der Hauptsache 0,05 mm bis 5 mm so viel Wasser beigegeben wird, daß das Trennmedium durch das Schütteln unter Abtrennung einer über dem Trennmedium abfließenden Schicht von Überschußwasser ein leicht bewegliches Bett mit zumindest 50, vorzugsweise 60 Volumprozent fester Substanz bildet, in welchem Stücke des Roherzes von größerem spezifischen Gewicht als dasjenige des Bettes sinken, während die leichteren schwimmen oder schweben, wobei der Gutstrom am Rinnenauslauf in bekannter Weise aufgeteilt und das Trennmedium nach Abtrennen überflüssigen Wassers aufs neue der Rinne zugeführt wird.
Die Vibrierung der Rinne hat den Zweck, zuerst ein schnelles Setzen des Trennmediums am Eintrittsende der Rinne unter Abscheidung von Überschußwasser herbeizuführen und dann die Leichtflüssigkeit des Bettes der ganzen Rinne entlang aufrechtzuerhalten. Da die Vibrierung kein Umrühren hervorruft, fließt der Gutstrom ruhig durch die Rinne, so daß die größtmögliche Konzentration des Bettes erreicht werden kann. Das entsprechend große Trenngewicht stellt einen wesentlichen Fortschritt dar, der insbesondere bei Trennaufbereitung von Erzen von Bedeutung ist. Infolge der durch die Vibrierung aufrechterhaltenen Leichtbeweglichkeit des Bettes wird auch die Trenngeschwindigkeit und die Trennschärfe groß.
Die Trennfähigkeit des Bettes kann gemäß der Erfindung innerhalb gewisser Grenzen der Rinne ent-
809 769/201
3 4
lang dadurch geregelt werden, daß von unten her Was- des Mediums bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ser durch das Bett gepreßt wird. Bei fließenden Sand- und bei den jetzt gebräuchlichen Verfahren im Prinzip betten hat man bereits Luft- oder Wasserströme im dasselbe ist, so sind die -erwähnten Materialien auch Auf strom benutzt, jedoch nur zur Stabilisierung des hier als Bettmedien geeignet. Bei den jetzt üblichen feinkornigen bzw. staubformigen Sandstromes. Bei 5 Methoden kann man kaum höhere Volumgewichte des dem Verfahren nach der Erfindung dagegen dient das Mediums anwenden als etwa 2,6, wenn nur Magnetit von unten durch das Bett gepreßte Wasser lediglich und etwa 3,4, wenn nur Ferrosilicium angewandt zur Beeinflussung der Trennfähigkeit des Bettes. Der wird. Bei Anwendung des Verfahrens gemäß der ErWassergehalt bzw. die Porosität des Trennmediums findung kann das Bett auf einem spezifischen Gewicht erhält sich zwar im allgemeinen der ganzen Rinne io bis 3,4 gehalten werden, wenn Magnetit und bis zu entlang ziemlich unverändert, aber, falls erforderlich, etwa 4,5, wenn Ferrosilicium angewandt wird. Von kann die Porosität durch Einpressen von Wasser in besonders großer praktischer Bedeutung ist dieser den Gutstrom beeinflußt und geregelt werden. Die Umstand bei der Schwimmanreicherung magnetit-Menge des eingepreßten Wassers wird so geregelt, haitiiger Eisenerze, die die Trennung bei einem spezidaß das Wasser das Bett ziemlich langsam durch- 15 fischen Gewicht von 3,0 bis 3,4 erfordern, um ein strömt und an der Oberseite des Bettes abfließt, ohne brauchbares Produkt zu 'anhalten. Bei dem jetzt die Stabilität des Bettes zu stören. Das Bett wird da- üblichen Verfahren ist man hierbei darauf angewiesen, durch etwas leichtbeweglicher, ohne daß die Porosität ein Ferrosiliciummedium anzuwenden. Dadurch, daß wesentlich verändert wird. Wird die vertikale Strö- der Magnetit, der von dem Erz herrührt, bei der Reimungsgeschwindigkeit des eingepreßten Wassers ge- 20 nigung dem Ferrosilicium folgt und sich in dem Mesteigert, so erreicht man eine mehr oder weniger dium anreichert, wird es unmöglich, das spezifische scharfe Grenze, bei der das Bett schnell leichtbeweg- Gewicht des Mediums aufrechtzuerhalten, wenn keine lieh wird; man spricht dann davon, daß das Bett flui- besonderen Maßnahmen ergriffen werden, um das disiert wird. Dieses fluidisierte Bett ist innerhalb Ferrosilicium von dem Magnetit zu trennen. Bisher eines gewissen Geschwindigkeitsintervalls stabil. Wird 25 ist es nur gelungen, dieses Problem zu meistern, wenn die Geschwindigkeit darüber hinaus erhöht, so begin- der Magnetitgehalt in dem Erz verhältnismäßig niednen die Bettpartikel dem vertikalen Flüssigkeitsstrom rig war und das Erz hart und nicht mulmig ist, indem zu folgen, und das Bett geiht in eine Suspension über. man einen besonderen Reinigungskies für das Medium Innerhalb des Geschwindigkeitsintervalls, in dem das vorsieht, in dem das Ferrosilicium von dem Magnetit fluidisierte Bett existiert, wird die Porosität des 30 durch Schüttelherde oder Flotation getrennt wird. Bei Bettes ungefähr linear mit der vertikalen Strömungs- dem Verfahren nach der Erfindung fällt dieses Progeschwindigkeit der Flüssigkeit vergrößert. Innerhalb blem völlig fort, da ein reines Magnetitmedium angedieses Intervalls kann die Porosität in dem Bett von wandt werden kann.
ungefähr 0,4 bis zu ungefähr 0,5 variieren, voraus- Man hat auch bereits vorgeschlagen, bei der trockegesetzt, daß das Bettmaterial aus einigermaßen abge- 35 nen Rinnenwäsche als staubformigen festen Stoff die rundeten Körnern besteht. Praktisch kann man das in dem zu trennenden Gut enthaltenen feinen Festfluidisierte Bett dadurch bilden, daß man den Boden körper zu benutzen. Bei nassen Methoden wäre es der Rinne ganz oder teilweise perforiert, wobei die aber nicht möglich, das Sinkprodukt als Feststoff für Löcher selbstverständlich nicht größer sein dürfen als das Trennmedium zu verwenden, wenn nicht das Voder Hauptteil der Bettmediumpartikel, damit diese 40 lumprozent von Feststoff sehr hoch ist. Das Vernicht hindurchdringen können. Unter dem perforier- fahren gemäß der Erfindung ermöglicht erstmalig, ten Teil der Rinne wird ein nach oben offenes Gefäß gröbere Bestandteile des zu trennenden Gutes als angebracht, in das die Flüssigkeit über einen Gummi- Festkörper für das Bett zu verwenden. Die Erfindung schlauch, ein regulierbares Ventil und eine Rohr- richtet sich demgemäß auch auf ein Verfahren zum leitung zugeleitet wird, und zwar von einem größeren 45 Trennen von vorzerkleinerten Erzen unter Verwen-Behälter, der auf geeigneter Höhe über dem Bett an- dung des eigenen Konzentrates für die Bildung des geordnet ist und in dem das Flüssigkeitsniveau mit Trennmediums.
Hilfe eines flotteur-manövrierten Hahns konstant ge- In der Zeichnung sind Anlagen zum Durchführen
halten wird. Die Strömungsgeschwindigkeit der Flüs- des Verfahrens nach der Erfindung beispielsweise
sigkeit durch das Bett kann dann einfach mit Hilfe 50 dargestellt, und zwar zeigt
des Ventils reguliert werden. Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine Ausfüh-
Der Vorteil der Anwendung des erfindungsgemäßen rungsform der Trennrinne und des daran angeschlos-
Verfahrens beim Schwimmaufbereitung im Vergleich senen Waschsiebes,
mit den vorbekannten Verfahren besteht in erster Fig. 2 eine Aufsicht auf dieselbe Rinne und das
Linie darin, daß die Trennung bei einem bedeutend 55 Waschsieb,
höheren spezifischen Gewicht als früher ausgeführt Fig. 3 und 4 in gleicher Darstellung eine andere
werden, oder, wenn man die Ausführung der Tren- Ausführungsform der Trennrinne und des zugehöri-
nung bei demselben spezifischen Gewicht wie früher gen Waschsiebes,
wünscht, ein leichteres und daher billigeres Material Fig. 5, 6 und 7 Schnitte nach den Linien 5-5, 6-6
für die Bereitung des Bettmediums angewandt werden 5o bzw. 7-7 der Fig. 4,
kann. Fig. 8 eine schematische Draufsicht auf eine geeig-
Gemäß der üblichen Praxis bei der Schwimm- nete Einrichtung zur Trennung mit Hilfe eines besonanreicherung von schwererem Material bestehen die deren für den Zweck hergestellten magnetischen Bettfesten Bestandteile des Mediums gewöhnlich aus mediums, und
Ferrosilicium mit etwa 15°/o Silicium oder aus Ma- 65 Fig. 9 zeigt gleichfalls in Draufsicht eine andere
gnetit oder aus einer Mischung von beiden. Der Grund Einrichtung für die Trennung einer Stoff mischung,
für die Bevorzugung dieser Materialen ist vor allem, wobei die feinkörnigen, schweren Partikeln der Mi-
daß sie auf Grund ihrer magnetischen Eigenschaften schung selbst das Bettmedium bilden.
leicht wiedergewonnen und gereinigt werden können. Die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Trennrinne ist
Da das Problem der Reinigung und Wiedergewinung 7a nach oben und an dem rechten Ende offen und hat
einen ebenen Boden 1 und vertikale Wände an den Seiten 2 und am linken Ende. Der zu trennende Stoff wird an dem linken Ende eingebracht und geht am rechten Ende ab, wo er von dem Waschsieb 4 aufgenommen wird. An diesem Ende ist in die Rinne ein mit dem Boden 1 paralleles Trennblech 5 eingesetzt, das sich quer über die ganze Breite der Rinne erstreckt. Dieses Trennblech ist ungefähr auf der halben Höhe der Rinne angeordnet und zweckmäßig in der Höhe verstellbar. Das Waschsieb 4 hat die Form einer Rinne, die von einer vertikalen, sich unter der äußeren Kante des Trennblechs 5 befindenden Scheidewand 6 in zwei Teile geteilt ist, so daß die über dem Trennblech durchlaufende Materialschicht in die rechte Rinne 7 entleert werden kann, während die untere Materialschicht in die linke Rinne 8 entleert wird. Zu diesem Zweck ist der vordere Teil des Bodens 1 der Trennrinne weggeschnitten, so daß eine Öffnung gebildet wird, durch die das Material in die Rinne 8 ■■herabfließen kann. Der Boden 1 der Trennrinne ist zweckmäßig perforiert, wobei ein nach oben offenes Gefäß 3 zwecks Zufuhr von Flüssigkeit zu dem Bett auf die vorstehend beschriebene Weise unmittelbar unter dem perforierten Teil der Rinne angeordnet ist.
Bei der in den Fig. 3 und 4 gezeigten Ausführungsform ist ein Leitschiene vorgesehen, durch die die beiden Materialschichten auf verschiedene Seiten in der Querrichtung der Trennrinne geleitet werden können. Die Leitschiene besteht aus einem gekrümmten Blech 9, das so ausgebildet ist, daß es gleichzeitig als Trennblech zur Trennung der oberen von der unteren Materialschicht dient. Die auf die Materialschicht hingerichtete Kante 10 des Bleches erstreckt sich somit horizontal quer über die Trennrinnen 1, 2 in der halben Höhe der Materialschicht. Die Kanten des Bleches sind umgebogen, so daß sie Flanschen 11, 12 bilden, von denen der eine 11 nach unten und der andere 12 nach oben gerichtet ist, wie dies aus Fig. 5 hervorgeht. Diese beiden Flansche konvergieren in Richtung auf das nach außen hin verlaufende Ende der Leitschiene, wie dies aus den Fig. 4 und 6 hervorgeht und vereinigen sich an dem letzterwähnten Ende, so daß sie eine vertikale Kante 11, 12 bilden (Fig. 7). Die beiden Materialschichten verlassen die Trennrinne in Form von zwei nebeneinander verlaufenden Strängen von der halben Breite der Trennrinne, aber derselben Höhe wie die Rinne, und sie können auf diese Weise zu einem Waschsieb 4 geleitet werden, dessen Rinnen 7, 8 in derselben Richtung wie die Trennrinnen 1, 2 verlaufen. Hierbei kann das Wasch- so sieb in unmittelbarem Anschluß an die Trennrinne angeordnet werden und eventuell eine Fortsetzung derselben bilden und mit einer Scheidewand 6 versehen sein.
In der Fig. 8 bezeichnet 13 einen Bunker für den zu trennenden Stoff. Der Stoff muß zweckmäßigerweise bis auf unter etwa 60 mm Korngröße zerkleinert sein. Von dem Bunker wird der Stoff mit Hilfe eines Förderapparates 14 kontinuierlich auf ein Waschsieb 15 gefördert, wo Partikel mit weniger als etwa 5 mm abgesiebt werden. Soweit der Stoff mehr als S mm groß ist, gelangt er auf die Trennrinne 16, der auch entwässertes Bettmedium von Klassiervorrichtungen 17 und 18 zugeführt wird. Das Bettmedium wird zweckmäßig ganz am Ende der Trennrinne zügeführt, während der zu trennende Stoff ein Stück weiter innen der Rinne zugeführt wird, so daß das Bett genügend Zeit hat sich auszubilden, bevor der Stoff zugeführt wird. In diesem Fall wird ein magnetisches Bettmedium angewandt (Magnetit oder Ferrosilicium mit 15% Si), dessen größte Partikelgröße kleiner ist als die kleinste Partikelgröße des zu trennenden Stoffes. Die Trennrinne stimmt mit derjenigen der Fig. 3 bis 7 überein und ist mit einer Leitschiene zur Aufteilung der Stoffströme ausgerüstet, wodurch der untere Teil des Bettes zusammen mit den schwereren Partikeln auf die linke Seite der Rinne, während der obere Teil des Bettes zusammen mit den leichteren Partikeln auf die rechte Seite der Rinne geleitet wird. Die so erhaltenen beiden Stoff ströme gelangen von der Trennrinne auf ein Waschsieb 19, das durch eine Scheidewand in zwei Teile geteilt ist. Das Waschsieb hat eine solche Maschenweite, daß es die Bettmediumspartikel, nicht aber die Partikel des zu trennenden Stoffes hindurchläßt. Auf dem Waschsieb wird somit das Bettmedium weggespült, wonach das fertige schwere Produkt nach 20 und das fertige leichte Produkt nach 21 gelangt. Das mit dem Spülwasser verdünnte Bettmedium, das von dem Waschsieb erhalten wird, läßt man zum größten Teil direkt in die Spiralklassierer 17 und 18 strömen. Ein Teil des Bettmediums, das von der Seite des Waschsiebes erhalten wird, wo das leichte Produkt behandelt wird, muß jedoch zuerst einen magnetischen Trenner 22 passieren. Mit Hilfe des Trenners werden aus dem Medium die unmagnetischen Partikel entfernt, die von dem Stoff abgegeben worden sind, der behandelt wird. Dadurch, daß das Bettmedium der leichten Produkte auf diese Weise einer magnetischen Trennung unterworfen wird, werden in erster Linie die abgegebenen leichten und unmagnetisehen Partikeln entfernt, wa;s zweckmäßig ist, da diese die Dichte des Bettes herabsetzen. Das unmagnetische Produkt aus dem Trenner wird zweckmäßig zusammen mit dem Stoff, der das Waschsieb 15 passiert hat) behandelt. Der Überströmstoff von den Klassifizierungsvorrichtungen wird, wie dies mit den Pfeilen 23 und 24 angedeutet ist, entnommen und entweder direkt oder nachdem der Schlamm abgetrennt worden ist, als Spülwasser für die Waschsiebe benutzt.
Modifikationen des vorstehend beschriebenen Prinzipschemas sind selbstverständlich möglich. So ist es beispielsweise nicht notwendig, daß der Stoff mit weniger als 5 mm vor der Separierung abgetrennt wird. Das gesamte Medium, das die rechte Seite des Waschsiebes 19 durchläuft, wo das leichte Produkt weggewaschen wird, muß in einem solchen Fall magnetisch gereinigt werden, bevor es in die Klassifizierungsvorrichtung 18 strömen darf. Im allgemeinen ist es jedoch nicht notwendig, das Medium zu reinigen, das die linke Seite des Waschsiebes passiert, wo die schweren Produkte reingewaschen werden, da die Verunreinigungen, die im Regelfall dorthin folgen, so schwer sind, daß das Bett trotzdem ein zureichendes Volumgewicht behält. Wie früher hervorgehoben wurde, ist es auch möglich, andere Vorrichtungen zur Aufteilung des Bettes in verschiedene Schichten zu wählen, z. B. kann dies mittels horizontaler Trennbleche gemäß Fig. 1 und 2 erfolgen. Die mechanischen Klassifizierungsvorrichtungen können auch durch Pumpen und Verdicker ersetzt werden.
Bei der in Fig. 9 gezeigten Einrichtung, bei der wie schon erwähnt, die feinkörnigen schweren Partikel des Stoffes selber das Bettmedium bilden, wird zweckmäßig der bis auf unter 60 mm zerkleinerte Stoff aus dem Vorratsbehälter 13 mittels des Förderapparates 14 der Trennrinne 16 zugeleitet, der auch entwässertes Bettmedium von den Klassifizierungsvorriohtungen 17 und 18 zugeführt wird. Da, wie aus dem Späteren hervorgehen wird, das Bettmedium von

Claims (3)

der Klassifizierungsvorrichtung 17 ein wesentlich höheres Volumgewicht hat als dasjenige, das von der Klassifizierungsvorrichtung 18 kommt, erfolgt die Einführung auf die Trennungsrinne so, daß zuerst Bettmedium von der Klassifizierungsvorrichtung· 17, danach der zu trennende Stoff und unmittelbar danach das Bettmedium von der Klassifizierungsvorrichtung 18 zugeführt wird, und zwar letzteres ein Stück weiter im Innern der Rinne, wo sich ein Bett in der Zwischenzeit ausgebildet hat. Bei dem Durchlauf durch die Rinne vermögen nur die schweren Partikel in die untere schwere Bettschicht zu dringen, während die leichteren Partikel in der oberen leichten Bettschicht verbleiben. In dem Grenzgebiet zwischen den beiden Schichten sammelt sich ein Teil feinkörniger schwerer Partikeln zusammen mit einem Teil grober leichter Partikel. Mit Hilfe der Leitschiene wird am Ende der Rinne die obere leichte Schicht der rechten Seite der Rinne zugeführt, während die untere schwere Schicht an das linke Ende gelangt. Die oben angeführte Grenzschicht wird zusammen mit der oberen Schicht weggeführt. Jedes der beiden Produkte gelangt auf seine ihm zugeordnete Seite des in zwei Teile geteilten Waschsiebes 19, wo das feinkörnige Material weggespült wird und danach in die Klassifizierungseinrichtungen 17 und 18 strömt, wie dies in Fig. 9 angedeutet ist. Wenn es sich darum handelt, der Trennrinne die feinkörnigen schweren in die obere Schicht gelangten Partikel wieder zuzuführen, aber gleichzeitig so weitgehend wie möglich zu verhindern, daß leichte Partikel mitfolgen, ordnet man zweckmäßig ein relativ feinmaschiges Tuch auf der rechten Seite des Waschsiebes an, wo das leichte Produkt weggewaschen wird. Auf der linken Seite des Waschsiebes muß man dagegen ein relativ grobes Tuch benutzen, damit stets eine ausreichende Menge schweren Bettmediums verfügbar ist. Geeignete Maschenweiten sind etwa 4mm auf der linken Seite des Waschsiebes und etwa 2 mm auf der rechten Seite. Der Stoff, der nicht durch das Waschsieb hindurchgeht, bildet das fertige Produkt. In der Fig. 9 bezeichnet 20 den Ablauf für das fertige schwere Produkt und 21 den Ablauf für das fertige leichte Produkt von dem Waschsieb. Da ständig neues Bettmedium dem Prozeß mit dem zu trennenden Stoff zugeführt wird, kann ein kleinerer Anteil des schweren Bettmediums, das in der Klassifizierungseinrichtung 17 nach oben gelangt, als fertiges schweres Produkt entnommen werden, wie dies bei 25 in Fig. 9 angedeutet ist. Der Überströmstoff von den Klassifizierungsvorricbtungen 17 und 18 wird den Dorr-Verdickern 26 und 27 zugeführt. Die aus diesen Verdickern überströmende Menge wird zweckmäßig als Spülwasser von neuem in den Prozeß eingeführt. Die bei 28 und 29 aus den Verdickern abströmenden Bodenstoffe können nach weiterer Entwässerung im Notfall als fertige Produkte genommen werden, wobei der bei 28 abgehende Stoff hauptsächlich schwere Partikel enthält, während der bei 29 abgehende Stoff hauptsächlich leichte Partikel enthält. Wenn möglich, müssen diese jedoch durch eine andere S Anreicherungsmethode, beispielsweise Flotation, gereinigt werden. Patentansprüche:
1. Verfahren zur Trennaufbereitung von zerkleinertem Roherz oder ähnlichen Stoffen, die aus Partikeln von voneinander verschiedenem spezifischem Gewicht bestehen, unter Verwendung von auf einer Schüttelrinne fließendem Trennmedium, dem das Roherz beigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß Festkörpern eines Korngrößengemisches in der Hauptsache von 0,05 bis 5 mm so viel Wasser beigegeben wird, daß das Trennmedium durch das Schütteln unter Abtrennung einer über dem Trennmedium abfließenden Schicht von Überschußwasser ein leicht bewegliches Bett mit zumindest 50 Volumprozent, vorzugsweise 60 Volumprozent fester Substanz bildet, in welchem Stücke des Raherzes· von größerem spezifischem Gewicht als dasjenige des Bettes sinken, während die leichteren schwimmen oder schweben, wobei der Gutstrom am Rinnenauslauf in bekannter Weise aufgeteilt und das Trennmedium nach Abtrennen überflüssigen Wassers aufs neue der Rinne zugeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennfähigkeit des Bettes dadurch der Rinne entlang aufrechterhalten bzw. geregelt wird, daß Wasser von unten her durch das Bett gepreßt wird.
3. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2 zum Trennen von vorzerkleinerten Erzen unter Verwendung des eigenen Konzentrats für die Bildung des Trennmediums.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 874 582, 743 647;
französische Patentschrift Nr. 963 016;
USA.-Patenits'chrift Nr. 2 303 367;
britische Patentschrift Nr. 627 860;
K. A. Fern, Recent developments in mineral dressing;
»Glückauf«, 5. 3.1932, S. 297, und 10. 9. 1955,
S.1035;
Kirchberg, »Aufbereitung bergbaulicher Rohstoffe«, 1953, S. 235 and 236;
Gründer, »Aufbereitungskunde«, BandI, 1951, S. 278 und 279;
»Erzbergbau und Metallhüttenwesen«, Band VIII, 1955, Heft 4;
»Industry Information«, Heft 4.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
769/201 3.5S
DEST7148A 1952-12-04 1953-10-14 Verfahren zur Trennaufbereitung von zerkleinertem Roherz Pending DE1052325B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE1052325X 1952-12-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1052325B true DE1052325B (de) 1959-03-12

Family

ID=20419289

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST7148A Pending DE1052325B (de) 1952-12-04 1953-10-14 Verfahren zur Trennaufbereitung von zerkleinertem Roherz

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1052325B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1296581B (de) * 1965-06-08 1969-06-04 Nat Res Dev Schwerkraft-Trennvorrichtung
DE3001973A1 (de) * 1980-01-21 1981-07-23 Erkelenzer Maschinenfabrik Ferd.Clasen KG, 5140 Erkelenz Vorrichtung zur trennung von glasbruch in glasscherben und fremdteile

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2303367A (en) * 1939-10-23 1942-12-01 Adamson Stephens Mfg Co Coal cleaner
DE743647C (de) * 1938-03-24 1944-08-28 Paul Rzezacz Dipl Ing Verfahren und Vorrichtung zum Aufbereiten von Mineralien mittels Schwertruebe
GB627860A (en) * 1946-09-23 1949-08-17 Walter Vogel Improvements relating to the gravity separation of solid materials
FR963016A (de) * 1950-06-28
DE874582C (de) * 1949-11-29 1953-04-23 Walter Dr-Ing Vogel Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung von Kohle, Erzen od. dgl. mittels einer Schwerfluessigkeit

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR963016A (de) * 1950-06-28
DE743647C (de) * 1938-03-24 1944-08-28 Paul Rzezacz Dipl Ing Verfahren und Vorrichtung zum Aufbereiten von Mineralien mittels Schwertruebe
US2303367A (en) * 1939-10-23 1942-12-01 Adamson Stephens Mfg Co Coal cleaner
GB627860A (en) * 1946-09-23 1949-08-17 Walter Vogel Improvements relating to the gravity separation of solid materials
DE874582C (de) * 1949-11-29 1953-04-23 Walter Dr-Ing Vogel Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung von Kohle, Erzen od. dgl. mittels einer Schwerfluessigkeit

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1296581B (de) * 1965-06-08 1969-06-04 Nat Res Dev Schwerkraft-Trennvorrichtung
DE3001973A1 (de) * 1980-01-21 1981-07-23 Erkelenzer Maschinenfabrik Ferd.Clasen KG, 5140 Erkelenz Vorrichtung zur trennung von glasbruch in glasscherben und fremdteile

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2201188C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Abtrennen von Teilchen aus einer Flüssigkeit in einem Becken
DE2809630A1 (de) Verfahren zur nassen verdichtung von feiner kohle
DE2243853A1 (de) Wendelscheider
DE3871905T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur abtrennung und gewinnung von partikeln.
DE3418492C2 (de) Vorrichtung zur Behandlung von Gewässerablagerungen
DE2001280A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trockenabscheiden spezifisch leichterer Metallteilchen
DE2133802B2 (de) Verfahren zur Aufbereitung von mineralischen Korngemengen nach der Dichte und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE3410444A1 (de) Verfahren zum klassieren von sand
DE1052325B (de) Verfahren zur Trennaufbereitung von zerkleinertem Roherz
DE3238676A1 (de) Verfahren zur dynamischen trennung mittels eines dicken mediums von material-gemischen, wie mineralien, die unterschiedliche spezifische gewichte aufweisen, und eine anlage zur durchfuehrung des verfahrens
DE69308594T2 (de) Einrichtung zur sink-schwimmscheidung von festen partikeln
DE3508458C2 (de) Sandklassiertank
AT393117B (de) Vorrichtung zur behandlung von gewaesserablagerungen
DE1784397A1 (de) Filteranlage zur Gewinnung von Brauch- und Trinkwasser und Verfahren zum Spuelen der Filtermassen dieser Anlage
DD214535A5 (de) Verfahren und einrichtung zum trennen verschiedenartiger bestandteile
DE897533C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Waschen von Mineralien, insbesondere zur Scheidung vonKohle von dem sie begleitenden Schiefergestein
DE727867C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trennen einer aus Feststoffen verschiedener Einheitsgewichte bestehenden Mischung mittels Luft o. dgl.
DE653246C (de) Verfahren zum Scheiden von magnetisierbarem Gut, insbesondere von Erzen
DE852532C (de) Verfahren zur Aufbereitung von Kohle
DE208994C (de)
DE931401C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung von Erzen, Kohle und aehnlichem Gut nach dem Schwimm- und Sinkverfahren
DE283921C (de)
DE1048541B (de) Einrichtung zur Schwimm- und Sinkscheidung von Mineralien, insbesondere von feinkörnigem Erz
DE1216211B (de) Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Klassieren und/oder Sortieren von Feststoffen
DE557356C (de) Verfahren zum Trennen von in Wasser oder anderen Fluessigkeiten aufgeschlaemmten Tonen