DE1052131B - Einrichtung zum Abschalten eines Plattenspielers - Google Patents
Einrichtung zum Abschalten eines PlattenspielersInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Abschalten eines Plattenspielers mit mehreren Geschwindigkeitsstufen,
bei dem die Reibrolle zwischen dem Plattenteller und dem Antriebsorgan eingeschaltet ist
und in einer die Dauerabschaltung bewirkenden Nullstellung gehalten werden kann und bei dem eine Verbindung
zwischen dem Stopschalter des Antriebsmotors und eine Einrichtung zur Abschaltung der Zwischenreibrolle
das Einschalten des Motors in der Stellung der Dauerabschaltung oder die Überführung in die
Dauerabschaltung unmöglich machen, wenn der Stopschalter des Antriebsmotors geschlossen ist.
Bekannte Geräte dieser Art, insbesondere solche, die auf mehrere Geschwindigkeiten eingestellt werden
können, sind derart ausgeführt, daß die Zwischenreib- *5
rolle in eine sogenannte Nullstellung oder Dauerabschaltung ausgerückt werden kann, in welcher sie
außer Eingriff mit dem Steuerorgan und/oder dem Plattenteller steht.
Wenn die Plattenspieler auf verschiedene Geschwindigkeiten einstellbar sind, wird die Dauerabschaltung
der Zwischenrolle durch eine zusätzliche Schaltbewegung im Sinne einer vorübergehenden Abkupplung
während des Geschwindigkeitswechsels vorgenommen.
Die Erfahrung hat jedoch gelehrt, daß es bei derartigen Geräten vorkommen kann, daß der Motor angeschaltet
bleibt, selbst wenn der ganze Mechanismus in die Stellung der Dauerabschaltung gebracht ist. Da
der Motor sehr geräuschlos läuft und im allgemeinen für die Bedienungsperson unsichtbar ist, hat man keine
Kontrolle.
Die Erfindung bezweckt, diesen Mangel zu beheben. Dies geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß zusätzlich
ein Sperrglied vorgesehen ist, welches mit dem Tonarm mit einem Kontaktträgerhebel und mit einem
Steuerorgan derart zusammenarbeitet, daß nach Beendigung des Abspiele einer Platte der Stromkreis geöffnet
wird oder eine Überführung in dieDauerabschal-Einrichtung
zum Abschalten
eines Plattenspielers
eines Plattenspielers
Anmelder:
Marcel Staar, Ixelles, Brüssel (Belgien)
Marcel Staar, Ixelles, Brüssel (Belgien)
Vertreter:
Dipl.-Ing. F. Weickmann und Dr.-Ing. A. Weickmann,
Patentanwälte, München 2, Brunnstr. 8/9
Beanspruchte Priorität:
Belgien vom 4. Januar 1955
Belgien vom 4. Januar 1955
Marcel Staar, Ixelles, Brüssel (Belgien),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 2 Grundriß eines Teiles der Fig. 1 bei Schaltung
auf eine der Geschwindigkeiten,
Fig. 3 die gleiche Darstellung in der Stellung, welche die Zwischenrolle bei Dauerabschaltung einnimmt,
Fig. 4 bis 7 verschiedene Arbeitsstellungen der Einrichtung nach den Fig. 2 und 3,
Fig. 8 und 9 eine Einrichtung zur Verriegelung des Tonarmes,
Fig. 10 bis 14 eine von den Fig. 2 bis 7 abweichende Ausführungsform,
Fig. 15 bis 18, 19 bis 25 und 26 bis 31 weitere Ausführungsformen.
In den Fig. bezeichnen: 1 den Plattenteller, 2 die Motorwelle, 3 die Zwischenrolle zwischen dem Plattenteller
1 und einer Stufenscheibe 4, die fest auf der Motorwelle 2 sitzt. Die Stufen der Stufenscheibe4 ent-
tung unmöglich wird, wenn der selbsttätige Stopschal- 40 sprechen in bekannter Weise verschiedenen Geschwinter
geschlossen ist. digkeiten des Plattentellers 1 (beispielsweise 33, 45
Ferner wird bei der erfindungsgemäßen Einrichtung bei Herstellung der Dauerabschaltung durch die Betätigung
eines Elementes der Tonarm auf seinem Auflager in Ruhestellung verriegelt.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform kann die Herstellung der Dauerabschaltung von einem Handbetätigungsorgan
unabhängig von der Einrichtung zur Umschaltung der Geschwindigkeiten erfolgen.
Die Fig. zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung. 50 ter des Motors und/oder auf ein Element, z.B. einen
Es stellen dar Hebel, der den Tonarm in seiner Ruhestellung festhält.
Fig. 1 Perspektivische Ansicht eines Gerätes mit Auf einer vertikalen Welle 12 ist drehbar ein hori-
Geschwindigkeitsumschaltung in Verbindung mit der zontaler Arm 13 gelagert, dessen Ende unter der Einerfindungsgemäßen
Einrichtung, wirkung einer Feder 14 steht und der an seinem an-
809 768/260
und 78 Touren).
Eine horizontale Welle5, welche durch einen Steuerhebel
8 betätigt wird, trägt einen Steuerkopf 9.
Dieser Steuerkopf hat folgende Aufgaben. Er wirkt einerseits mit der Einrichtung zur Geschwindigkeitsänderung
zusammen, die auch die vorübergehende und dauernde Abschaltung der Zwischenrolle bewirkt.
Andererseits wirkt er auf den automatischen Schal-
deren Ende bei 15 abgewinkelt ist und eine zu dem Arm 13 parallele Klaue 16 bildet, die als Lager für die
Welle 12 dient.
Auf dem abgewinkelten Teil 15 ist an einer Seite ein Vorsprung 17 (Fig. 2) befestigt, der einen Stift 18
trägt, welcher mit einer an dem Steuerkopf 9 vorgesehenen Verzahnung 10 in Wechselwirkung arbeitet.
Au£ der anderen Seite des Teiles 15 befindet sich ein Randansatz 19, der auf eine Verbindung 20 zwischen
der Welle 12 und einem auf die Achse 22 der Rolle 3 aufgekeilten Arm 21 wirkt und dem Einfluß einer Zugfeder
23 unterliegt.
Der Verbindungsteil 20 besteht aus einem U-förmigen Bügel und sitzt auf der Achse 12; er trägt eine
Achse 25, welche ihn mit dem Arm 21 verbindet.
Der Steuerkopf 9 trägt außerdem einen Anschlag 26, der so angeordnet ist, daß er zwischen die beiden, den
Verbindungsbügel 20 bildenden Platten tritt und diesen Bügel aufheben oder senken kann.
Wenn die Welle 5 mit Hilfe des Hebels 8 in Drehung versetzt wird, dann führt der Steuerkopf 9 eine entsprechende
Drehbewegung aus. Diese bewirkt, daß der Stift 18, der normalerweise in einer der Zahnlücken 27
der Verzahnung 10 liegt (Fig. 4), aus dieser Lücke auf die Spitze eines Zahnes gehoben wird. Hierdurch wird
der Mitnehmer 16 um die Achse 12 gedreht; der Randansatz 19 wirkt dabei auf das Verbindungsstück 20,
das um die Welle 12 im Sinne der Ablösung oder Abkupplung der Zwischenrolle 3 von der Stufenscheibe 4
gedreht wird.
Bei der Drehung des Steuerkopfes 9 wirkt der Anschlag 26 auf das Verbindungsstück 20 im Sinne des
Anhebens oder Absenkens dieses Zwischenstückes längs der Welle 12. An dieser Hub- oder Senkbewegung
nimmt das durch das Verbindungsstück 20, den Arm 21 und die Rolle 3 gebildete System teil, und die
Einstellung auf eine andere Stufe der Stufenscheibe 4 wird dadurch bewirkt.
Bei Fortsetzung der Drehung des Steuerkopfes 9 fällt der Stift 18 in die nächstfolgende Lücke 27 der
Verzahnung 10, während unter der Einwirkung der Feder 23 die Zwischenrolle 3 wieder mit der Plattenträgerscheibe
1 und mit derjenigen Stufe der Stufenscheibe 4 in Reibungsberührung gebracht wird, die
durch Anheben bzw. Absenken des Verbindungs-Stückes 20 durch den Anschlag 26 eingestellt worden
war.
Der Mitnehmer 16 wird dann durch die Wirkung der Feder 14 auf den Arm 13 wieder in die Ausgangsstellung
zurückgeführt.
Die Fig. 4, 5 und 6 zeigen die verschiedenen Stellungen des Armes 21, des Verbindungsstückes 20, der
Zwischenrolle 3 und des Steuerkopfes 9, bei Einstellung auf die drei verschiedenen Geschwindigkeitsstufen
von 33 bzw. 45 bzw. 78 Umdrehungen. Diese Einfichtung ist nicht Gegenstand der Erfindung.
Fig. 7 zeigt die Stellung der Dauerabschaltung, in welcher die Rolle 3 weder mit der Plattenträgerscheibe
1, noch mit der Stufenscheibe 4 in Berührung steht, sondern gegen einen festen Anschlag 28 gedrückt
wird. In dieser Stellung befindet sich der Stift 18 in Eingriff mit einem Zahn 30 der Verzahnung 10, der
weiter vorsteht (Fig. 9).
Gemäß den Fig. 2 und 3 ist ein automatischer Stoppschalter vorgesehen, der sich im Stromkreis des Motors
befindet und aus zwei Kontaktfedern 32 besteht, zwischen welchen ein Kontaktdorn 33 eines Hebels 34 aus
Isolierstoff eingeführt werden kann. Der Hebel 34 schwingt um eine Achse 35 unter der Einwirkung eines
Steuerelementes 31, welches von dem Tonarm getragen wird; er wird in der den Stromkreis schließenden
Stellung der Fig. 2 durch ein Sperrglied 36 gehalten, das um eine Achse 37 schwingen kann und mit einem
Arm 38 versehen ist, der unter der Einwirkung einer Feder 40 mit einem Vorsprung 39 des Hebels 34 in
Wechselwirkung arbeitet. Das Sperrglied 36 unterliegt der Beeinflussung eines Steuerorganes 50, welches mit
dem Tonarm zusammenarbeitet, indem es am Ende der Wiedergabe einer Aufnahme um seine Achse 37
schwingt, den Arm 38 aus der Sperrstellung mit dem Vorsprung 39 ausrückt und dadurch den Hebel 34 freigibt,
so daß dieser unter der Einwirkung der Feder 40 in die den Stromkreis öffnende Stellung schwingt.
Bei Einschaltung der mechanischen Arretierung durch übliche Verstellung des Tonarmes nehmen die
Teile 34 und 36 die Stellung der Fig. 2 ein, in welcher der Arm 38 gegen den Vorsprung 39 des Hebels 34 abstützt
und der Kontaktdorn 33 zwischen den Kontaktfedern 32 gehalten wird.
Wenn der Steuerkopf 9 in die der Dauerabschaltung entsprechende Stellung gebracht wird, tritt ein Anschlag
41 (Fig. 3) des Steuerkopfes mit der Sperrklinke 36 (Fig. 3) in Wechselwirkung und bewirkt
deren Verschwenkung; die Sperrklinke geht dann in die Stellung der Fig. 3 über, in welcher der Arm 38
den Anschlag 39 verlassen hat und dadurch ein Verschwenken des Hebels 34 in die Stellung 341 gestattet,
in welcher der Kontakt zwischen den Federn 32 unterbrochen ist.
Wenn der Tonarm aus seiner Ruhestellung in Arbeitsstellung gebracht wird, dann wirkt er durch das
Organ 31 auf den Hebel 34 im Sinne der Rückführung dieses Hebels in die Stellung der Fig. 2; der Hebel 34
wird jedoch in dieser Kontakt schließenden Stellung durch den Arm 38 des Sperrgliedes 36 nicht gehalten,
da dieses durch den Anschlag 41 des Steuerkopfes 9 in der ausgerückten Stellung (Fig. 3) steht.
Sobald aber die Drehung des Steuerkopfes vorgenommen wird, entfällt die Einwirkung des Anschlages
41 auf das Sperrglied 36, so daß dieses unter der Einwirkung der Feder 40 in die Stellung der Fig. 2 zurückgeht;
der Hebel 34 wird dann durch Anschlag des Armes 38 an dem Vorsprung 39 gehalten, da der Hebel
34 unter der Einwirkung des mit dem Tonarm in Wechselwirkung stehenden Organes 31 in einer Kontakt
schließenden Stellung gehalten wird.
Wie die Fig. 8 und 9 zeigen, kann der Steuerkopf 9 an seinem Umfang mit einem Vorsprung 43 versehen
sein, dessen Stellung so gewählt ist, daß, wenn der Steuerkopf die Dauerabschaltung bewirkt, dieser Vorsprung
einen Hebel 44 beeinflußt, der normalerweise die Stellung der Fig. 8 einnimmt, um ihn in die Stellung
der Fig. 9 überzuführen, wo er den Tonarm 45 in der Ruhestellung verriegelt.
Die Einrichtung der Fig. 8 und 9 kann auch vorgesehen sein, ohne daß die oben beschriebene Verbindung
zwischen der Dauerabschaltung und dem automatischen Stoppschalter benutzt wird.
Diese Verbindung kann im übrigen verschiedene Ausführungsformen erhalten; eine davon ist in den
Fig. 10 bis 14 gezeigt. Diese Ausführungsform, die im allgemeinen die gleichen Bauelemente zeigt wie die
Fig. 2 und 3, ist derart, daß ein Überführen in die Stellung der Dauerabschaltung unmöglich gemacht ist,
wenn der automatische Stoppschalter die geschlossene Stellung einnimmt.
Zu diesem Zweck ist an dem Umfang des Steuerkopfes 9 ein Vorsprung 48 derart angeordnet, daß er
mit einem Anschlag 49 des Sperrgliedes 36 in Wechselwirkung arbeitet.
Wie die Fig. 12 und 13 erkennen lassen, kann der
Steuerkopf zum Zwecke der Geschwindigkeitsumschaltung nicht gedreht werden, ohne daß der Vorsprung 48
den Anschlag 49 trifft.
Zum Zwecke der Fortsetzung der Drehung des Steuerkopfes 9 aus der Stellung der Fig. 13 ist es jedoch
unerläßlich, daß der Anschlag 49 in die Stellung der Fig. 14 gebracht wird.
Die Stellung, welche der Anschlag 49 in den Fig. 11 und 14 einnimmt, entspricht jener des Sperrgliedes 36,
wenn der Schalter geöffnet ist.
Bei der Ausführungsform der Fig. 15, 16 und 17 wird die Überführung in die Nullstellung (Dauerabschaltung)
durch einen Handgriff vorgenommen, der völlig unabhängig von einer Geschwindigkeitsänderung
ist.
Dieser Handgriff 60 befindet sich über der Grundplatte 51 auf einer vertikalen Achse 52, welche diese
Grundplatte durchsetzt und eine Scheibe 53 trägt, an welcher das gekröpfte Ende einer horizontalen Stange
54 angreift, die mit ihrem anderen Ende mit einem Zwischenstück 55 verbunden ist, das um eine Achse56
schwingen kann und eine solche Gestalt hat, daß es gleichzeitig einerseits auf das Sperrglied 36, andererseits
auf den die Zwischenrolle 3 tragenden Arm 21 wirken kann.
Nehmen die Teile die in Fig. 15 gezeigte Stellung ein, so wird bei Drehung des Handgriffes 60 im Sinne
des Pfeiles F, das Zwischenstück 55 derart verschwenkt,
daß der Arm 21 nicht mehr in Stellung gehalten wird und die Zwischenrolle 3 in Kontakt mit der Plattenträgerscheibe
1 tritt; andererseits hört durch Verschwenken des Zwischenstückes 55 dessen Einwirkung
auf das Sperrglied 36 auf; unter dem Einfluß des einen Teil des Tonarmes bildenden Organs 31 wird der
Kontaktträgerhebel 34, wie oben an Hand der Fig. 2 und 3 erläutert, derart bewegt, daß die Teile 34 und 36
in die Laufstellung (Fig. 2) übergehen. Das Zwischenstück 55 beeinflußt ferner einen Hebel 57, der in einem
festen Lager 571 gelagert ist und der dazu dient, den Tonarm 45 in der Ruhestellung zu verriegeln.
Fig. 18 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher der Handgriff 60 nicht in die Nullstellung (Dauerabschaltung)
gebracht werden kann, wenn der Schalter geschlossen ist.
Dies wird durch Wechselwirkung des Zwischenstückes 55 mit einem Sperrglied 58 erreicht, das der
Beeinflussung durch den Hebel 34 unterliegt, um eine Achse 59 verschwenkbar ist und eine Nase 61 trägt,
die an dem Zwischenstück 55 zur Anlage kommt, wenn die Teile die Gangstellung einnehmen.
Sobald aber der Hebel 34 in die Stellung übergeht, in welcher der Stromkreis geöffnet ist, befindet sich das
Sperrglied 58 in der Stellung 581, und das Zwischenstück 55 ist entriegelt.
Es kann daher seine Wirkung ausüben, einerseits auf das Sperrglied 36, andererseits auf den Arm 21, so daß
die Zwischenrolle 3 in Abschaltstellung übergeht.
Die Drehfreiheit des Sperrgliedes 58 im Sinne der Entsperrung ist begrenzt durch einen Anschlag 62.
Wie Fig. 19 zeigt, kann an Stelle des Drehgriffes 60 ein schwenkbarer Handgriff 65 Verwendung finden,
der um eine Achse schwingt und an welchem die Stange 54 angreift.
Bei der Ausführungsform der Fig. 20 bis 25 besteht das Steuerelement aus einem Druckknopf 66, der einen
Schaft 67 aufweist, welcher in einer Führung 68 läuft und in einen plattenförmigen Teil 69 übergeht.
An dem Ende der Stange 54 ist ein Hebel 70 angelenkt, der bei 71 mit der Platte 69 in Gelenkverbindung
steht. Etwas unterhalb der Achse 71 ist die Platte 69 mit einem Loch 72 versehen; unterhalb dieses Loches
befindet sich in der Platte eine Aussparung 73 zur Wechselwirkung mit einer Klinke 75, die um eine Achse
76 dreht und der Wirkung einer Feder 77 unterliegt.
Zwischen der Achse 71 und dem Loch 72 ist an der Platte 69 ein Winkeleisen 78 befestigt.
Die Fig. 20 und 21 zeigen die Teile in der Gangstellung.
Um aus der Gangstellung in die Stellung der Dauerabschaltung überzugehen, wird der Knopf 66 gedruckt
(Fig. 22), was zur Folge hat, daß die Stange 54 im Sinne des Pfeiles F3 (Fig. 22) bewegt wird, während
durch die Bewegung des Schaftes 67 und der Platte 69 nach unten der obere Rand der Aussparung 73 auf
die Nase 74 der Klinke 75 wirkt und deren Verschwenkung um die Achse 76 verursacht. Die Klinke nimmt
dabei zunächst die Stellung der Fig. 22 ein; bei Fortsetzung der Bewegung der Teile 67 bis 69 nach unten
schnappt jedoch die Nase 74 unter der Einwirkung der Feder 77 in das Loch 72 ein (Fig. 23). Will man aus
der Stellung der Fig. 23 in jene der Fig. 20 zurückkehren, so beginnt man mit einem Druck auf den Knopf
66 zwecks Überführung der Teile aus der Stellung der Fig. 23 in jene der Fig. 24, wobei der obere Rand des
Loches 72 das Ausrücken der Nase 74 aus dem Loch 72 durch Verschwenken der Klinke 75 um die Achse
76 bewirkt. Anschließend kommt das Winkeleisen 78 in dem Sinne zur Wirkung, daß es die Klinke 75 über
die Außenkante der Platte 69 (Fig. 25) senkrecht zur Achse 76 verdreht; unter der Einwirkung der Feder
77 bleibt die Nase 74 gegen die Außenkante der Platte 69 gedruckt und gestattet damit die Hubbewegung derselben
in dem Augenblick, in dem der Knopf 66 freigegeben wird; die Teile 67 bis 69 gehen unter der Einwirkung
der Feder 80' nach oben; schließlich gelangt die Klinke wieder in den Bereich der Aussparung 73
und kann in die Ausgangsstellung der Fig. 20 zurückkehren.
Die Fig. 26 bis 31 beziehen sich auf eine weitere Ausführungsform, bei welcher an die Stelle eines
Druckknopfes oder eines Drehgriffes ein Steuerorgan
80 tritt, das zugleich als Ruheauflager für den Tonarm
81 dient und unter dem Druck des Tonarmes eine Bewegung von oben nach unten ausführen und unter der
Einwirkung einer nicht gezeichneten Feder nach oben zurückkehren kann.
Der Träger 80 besitzt eine vertikale Ausbohrung 82, in der sich ein zweiarmiger Hebel 83, 84 befindet, der
um eine horizontale Achse 85 schwingt und dessen oberer Arm mittels einer Sperrnase 86 die Verriegelung
des. Tonarmes 81 bewirkt. Der Teil 80 trägt außerdem eine Flacheisenstange 87, die nach unten
vorsteht und an den Bewegungen des Teiles 80 teilnimmt; die Stange ist seitlich mit einem rechteckigen
Zapfen 88 versehen.
Auf einer horizontalen Achse 89 sind zwei Klinken 90 und 91 angeordnet, deren eine, 90, durch ihre Nase
92 auf den Hebel 83, 84 wirkt, und an ihrer Nase einen seitlichen Vorsprung 93 trägt, der schräg nach unten
verläuft und sich ungefähr an der Verbindung der Nase mit dem Klinkenkörper befindet. Die Klinke 91 ist an
ihrem oberen Ende mit einem seitlichen Vorsprung 94 versehen (Fig. 26A).
In der Gangstellung der Fig. 26 und 27 befindet sich die Nase 92 in Berührung mit der Unterkante des Vorsprunges
88 der Stange 87. Der Tonarm 81 ist nun entriegelt.
Wenn über den Arm 81 ein Druck nach unten ausgeübt wird, so verschiebt sich der Trägerteil 80 eben-
Claims (12)
1. Einrichtung zum Abschalten eines Plattenspielers mit mehreren Geschwindigkeitsstufen, bei
dem eine Reibrolle zwischen dem Plattenteller und dem Antriebsorgan eingeschaltet ist und in einer
die Dauerabschaltung bewirkenden Nullstellung gehalten werden kann und bei dem eine Verbindung
zwischen dem Stopschalter des Antriebsmotors und eine Einrichtung zur Abschaltung der
Zwischenreibrolle das Einschalten des Motors in der Stellung der Dauerabschaltung oder die Überführung
in die Dauerabschaltung unmöglich machen, wenn der Stopschalter des Antriebsmotors geschlossen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß zusätzlich ein Sperrglied (36) vorgesehen ist, welches mit dem Tonarm (81), mit einem Kontaktträgerhebel
(34) und mit einem Steuerorgan (9) derart zusammenarbeitet, daß nach Beendigung des Abspiels einer Platte der Stromkreis geöffnet
wird oder eine Überführung in die Dauerabschaltung unmöglich wird, wenn der selbsttätige Stopschalter
geschlossen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktträger durch einen
Hebel (34) aus Isolierstoff gebildet wird, der während des Abspiels in einer Stellung gehalten wird,
in welcher der Motor unter Strom ist, und zwar durch ein schwingend gelagertes Sperrglied (36),
welches der Einwirkung des Steuerorgans (9) unterliegt und einen Arm (38) trägt, der unter der
Wirkung einer Feder (40) auf einen Vorsprung (39) einwirkt, welcher durch den Kontaktträgerhebel
(34) getragen wird, wobei das Sperrglied (36) durch ein Organ (50), welches mit dem Tonarm
zusammenarbeitet, am Ende des Abspiels das Sperrglied (36) unter der Wirkung dieses Organs
(50) abkippt und den Kontaktträgerhebel (34) freigibt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das schwingend gelagerte Sperrglied
(36) einen Gegenanschlag (49) trägt, welcher mit einem Vorsprung (48) des Steuerorgans derart
zusammenarbeitet, daß dieses Organ (9) sich drehen kann, um von einer Geschwindigkeit auf eine
andere überzugehen, ohne daß die beiden Anschläge zusammentreffen, daß aber das Organ (9)
in die Stellung der Dauerabschaltung, ausgehend von einer Extremstellung, nur dann gedreht werden
kann, wenn dieser Gegenanschlag (49) in eine Stellung gebracht ist, welche die Fortsetzung der
Drehbewegung des Steuerorgans (9) gestattet.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan (9) auf seinem
Umfang einen Anschlag (43) trägt, der bei Erreichung der Stellung der Dauerabschaltung
einen Hebel (44) in eine Stellung rückt, in welcher dieser Hebel den Tonarm verriegelt.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (36) des selbsttätigen
Unterbrechers mit einem schwingenden Zwischenstück (55) zusammenwirkt, das über eine
Schubstange (54) mit einem von dem Geschwindigkeitswechsel unabhängigen Handgriff zusammenarbeitet,
wobei das Zwischenstück (55) gleichzeitig einerseits auf das Sperrglied (36) und andererseits
auf einen Arm (20) einwirken kann, der ein Teil eines gebogenen Armes (21) ist, der die
Reibrolle (3) trägt.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das schwingende Zwischenstück
(55) mit einem schwingbar gelagerten Sperrorgan (58) zusammenarbeitet, welches unter der Wirkung
des Kontaktträgerhebels (34) steht und das eine Haltenase (61) trägt, welche das Zwischenstück
(55) verriegelt, wenn das Gerät sich in der Gangstellung befindet, und daß, sobald der Hebel (34) in
Offenstellung ist, das Organ (58) in eine Stellung gebracht wird, wo es das Zwischenstück (55) freigibt.
7. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das schwingende Zwischenstück
(55) ebenfalls einen Verriegelungshebel (57) beeinflussen kann, der dazu dient, den Tonarm zu
verriegeln.
8. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstange (54) in Verbindung
mit einem schwenkbaren Handgriff (65) oder mit einem Druckknopf (66) steht.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckknopf (66) eine Stange
(67) trägt, die mit einer Sperrklinke (75) zusammenarbeitet, die sich unter dem Einfluß der Bewegungen
der Stange (67) derart bewegen kann, daß sie die Verschiebungen dieser Stange ge- ίο
stattet.
10. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstange (54) in Verbindung
mit einem Element (80) steht, welches dazu dient, das Gerät in die Stellung der Dauerabschaltung
zu überführen, und daß dieser Auflagerteil (80) als Träger für den Tonarm (81) dient, wobei
der Auflagerteil (80) bei Ausübung eines Druckes auf den Tonarm (81) nach unten beweglich ist und
unter der Einwirkung einer Feder steht, die ihn nach vorausgehender Entriegelung nach oben zurückschiebt.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Auflagerteil (80) eine vertikale Ausnehmung besitzt, in welcher ein zweiarmiger
Schwinghebel (83-84) gelagert ist, dessen oberer Arm mit einer Sperrnase (86) für den Tonarm
versehen ist, und daß der Auflagerteil eine Stange (87) trägt, die mit ihrem vorstehenden
Ende mit einem Sperrmechanismus od. dgl. zusammenarbeitet.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (87) über einen zweiarmigen
Schwinghebel (101) mit der Schubstange (54) gelenkig verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 438 264.
USA.-Patentschrift Nr. 2 438 264.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
© 809 768/260 2.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE1052131X | 1955-01-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1052131B true DE1052131B (de) | 1959-03-05 |
Family
ID=3892859
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|---|---|---|---|
| DEST9345A Pending DE1052131B (de) | 1955-01-04 | 1955-01-24 | Einrichtung zum Abschalten eines Plattenspielers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1052131B (de) |
Cited By (1)
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1955
- 1955-01-24 DE DEST9345A patent/DE1052131B/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3111323A (en) * | 1959-04-22 | 1963-11-19 | Oskar Steidinger | Record player with automatic cut-out device |
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