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DE1052131B - Einrichtung zum Abschalten eines Plattenspielers - Google Patents

Einrichtung zum Abschalten eines Plattenspielers

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Publication number
DE1052131B
DE1052131B DEST9345A DEST009345A DE1052131B DE 1052131 B DE1052131 B DE 1052131B DE ST9345 A DEST9345 A DE ST9345A DE ST009345 A DEST009345 A DE ST009345A DE 1052131 B DE1052131 B DE 1052131B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
rod
projection
tonearm
locking member
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST9345A
Other languages
English (en)
Inventor
Marcel Staar
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1052131B publication Critical patent/DE1052131B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B19/00Driving, starting, stopping record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor; Control thereof; Control of operating function ; Driving both disc and head
    • G11B19/20Driving; Starting; Stopping; Control thereof
    • G11B19/26Speed-changing arrangements; Reversing arrangements; Drive-transfer means therefor

Landscapes

  • Feeding And Guiding Record Carriers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Abschalten eines Plattenspielers mit mehreren Geschwindigkeitsstufen, bei dem die Reibrolle zwischen dem Plattenteller und dem Antriebsorgan eingeschaltet ist und in einer die Dauerabschaltung bewirkenden Nullstellung gehalten werden kann und bei dem eine Verbindung zwischen dem Stopschalter des Antriebsmotors und eine Einrichtung zur Abschaltung der Zwischenreibrolle das Einschalten des Motors in der Stellung der Dauerabschaltung oder die Überführung in die Dauerabschaltung unmöglich machen, wenn der Stopschalter des Antriebsmotors geschlossen ist.
Bekannte Geräte dieser Art, insbesondere solche, die auf mehrere Geschwindigkeiten eingestellt werden können, sind derart ausgeführt, daß die Zwischenreib- *5 rolle in eine sogenannte Nullstellung oder Dauerabschaltung ausgerückt werden kann, in welcher sie außer Eingriff mit dem Steuerorgan und/oder dem Plattenteller steht.
Wenn die Plattenspieler auf verschiedene Geschwindigkeiten einstellbar sind, wird die Dauerabschaltung der Zwischenrolle durch eine zusätzliche Schaltbewegung im Sinne einer vorübergehenden Abkupplung während des Geschwindigkeitswechsels vorgenommen.
Die Erfahrung hat jedoch gelehrt, daß es bei derartigen Geräten vorkommen kann, daß der Motor angeschaltet bleibt, selbst wenn der ganze Mechanismus in die Stellung der Dauerabschaltung gebracht ist. Da der Motor sehr geräuschlos läuft und im allgemeinen für die Bedienungsperson unsichtbar ist, hat man keine Kontrolle.
Die Erfindung bezweckt, diesen Mangel zu beheben. Dies geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß zusätzlich ein Sperrglied vorgesehen ist, welches mit dem Tonarm mit einem Kontaktträgerhebel und mit einem Steuerorgan derart zusammenarbeitet, daß nach Beendigung des Abspiele einer Platte der Stromkreis geöffnet wird oder eine Überführung in dieDauerabschal-Einrichtung zum Abschalten
eines Plattenspielers
Anmelder:
Marcel Staar, Ixelles, Brüssel (Belgien)
Vertreter:
Dipl.-Ing. F. Weickmann und Dr.-Ing. A. Weickmann, Patentanwälte, München 2, Brunnstr. 8/9
Beanspruchte Priorität:
Belgien vom 4. Januar 1955
Marcel Staar, Ixelles, Brüssel (Belgien),
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 2 Grundriß eines Teiles der Fig. 1 bei Schaltung auf eine der Geschwindigkeiten,
Fig. 3 die gleiche Darstellung in der Stellung, welche die Zwischenrolle bei Dauerabschaltung einnimmt,
Fig. 4 bis 7 verschiedene Arbeitsstellungen der Einrichtung nach den Fig. 2 und 3,
Fig. 8 und 9 eine Einrichtung zur Verriegelung des Tonarmes,
Fig. 10 bis 14 eine von den Fig. 2 bis 7 abweichende Ausführungsform,
Fig. 15 bis 18, 19 bis 25 und 26 bis 31 weitere Ausführungsformen.
In den Fig. bezeichnen: 1 den Plattenteller, 2 die Motorwelle, 3 die Zwischenrolle zwischen dem Plattenteller 1 und einer Stufenscheibe 4, die fest auf der Motorwelle 2 sitzt. Die Stufen der Stufenscheibe4 ent-
tung unmöglich wird, wenn der selbsttätige Stopschal- 40 sprechen in bekannter Weise verschiedenen Geschwinter geschlossen ist. digkeiten des Plattentellers 1 (beispielsweise 33, 45
Ferner wird bei der erfindungsgemäßen Einrichtung bei Herstellung der Dauerabschaltung durch die Betätigung eines Elementes der Tonarm auf seinem Auflager in Ruhestellung verriegelt.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform kann die Herstellung der Dauerabschaltung von einem Handbetätigungsorgan unabhängig von der Einrichtung zur Umschaltung der Geschwindigkeiten erfolgen.
Die Fig. zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung. 50 ter des Motors und/oder auf ein Element, z.B. einen Es stellen dar Hebel, der den Tonarm in seiner Ruhestellung festhält.
Fig. 1 Perspektivische Ansicht eines Gerätes mit Auf einer vertikalen Welle 12 ist drehbar ein hori-
Geschwindigkeitsumschaltung in Verbindung mit der zontaler Arm 13 gelagert, dessen Ende unter der Einerfindungsgemäßen Einrichtung, wirkung einer Feder 14 steht und der an seinem an-
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und 78 Touren).
Eine horizontale Welle5, welche durch einen Steuerhebel 8 betätigt wird, trägt einen Steuerkopf 9.
Dieser Steuerkopf hat folgende Aufgaben. Er wirkt einerseits mit der Einrichtung zur Geschwindigkeitsänderung zusammen, die auch die vorübergehende und dauernde Abschaltung der Zwischenrolle bewirkt.
Andererseits wirkt er auf den automatischen Schal-
deren Ende bei 15 abgewinkelt ist und eine zu dem Arm 13 parallele Klaue 16 bildet, die als Lager für die Welle 12 dient.
Auf dem abgewinkelten Teil 15 ist an einer Seite ein Vorsprung 17 (Fig. 2) befestigt, der einen Stift 18 trägt, welcher mit einer an dem Steuerkopf 9 vorgesehenen Verzahnung 10 in Wechselwirkung arbeitet. Au£ der anderen Seite des Teiles 15 befindet sich ein Randansatz 19, der auf eine Verbindung 20 zwischen der Welle 12 und einem auf die Achse 22 der Rolle 3 aufgekeilten Arm 21 wirkt und dem Einfluß einer Zugfeder 23 unterliegt.
Der Verbindungsteil 20 besteht aus einem U-förmigen Bügel und sitzt auf der Achse 12; er trägt eine Achse 25, welche ihn mit dem Arm 21 verbindet.
Der Steuerkopf 9 trägt außerdem einen Anschlag 26, der so angeordnet ist, daß er zwischen die beiden, den Verbindungsbügel 20 bildenden Platten tritt und diesen Bügel aufheben oder senken kann.
Wenn die Welle 5 mit Hilfe des Hebels 8 in Drehung versetzt wird, dann führt der Steuerkopf 9 eine entsprechende Drehbewegung aus. Diese bewirkt, daß der Stift 18, der normalerweise in einer der Zahnlücken 27 der Verzahnung 10 liegt (Fig. 4), aus dieser Lücke auf die Spitze eines Zahnes gehoben wird. Hierdurch wird der Mitnehmer 16 um die Achse 12 gedreht; der Randansatz 19 wirkt dabei auf das Verbindungsstück 20, das um die Welle 12 im Sinne der Ablösung oder Abkupplung der Zwischenrolle 3 von der Stufenscheibe 4 gedreht wird.
Bei der Drehung des Steuerkopfes 9 wirkt der Anschlag 26 auf das Verbindungsstück 20 im Sinne des Anhebens oder Absenkens dieses Zwischenstückes längs der Welle 12. An dieser Hub- oder Senkbewegung nimmt das durch das Verbindungsstück 20, den Arm 21 und die Rolle 3 gebildete System teil, und die Einstellung auf eine andere Stufe der Stufenscheibe 4 wird dadurch bewirkt.
Bei Fortsetzung der Drehung des Steuerkopfes 9 fällt der Stift 18 in die nächstfolgende Lücke 27 der Verzahnung 10, während unter der Einwirkung der Feder 23 die Zwischenrolle 3 wieder mit der Plattenträgerscheibe 1 und mit derjenigen Stufe der Stufenscheibe 4 in Reibungsberührung gebracht wird, die durch Anheben bzw. Absenken des Verbindungs-Stückes 20 durch den Anschlag 26 eingestellt worden war.
Der Mitnehmer 16 wird dann durch die Wirkung der Feder 14 auf den Arm 13 wieder in die Ausgangsstellung zurückgeführt.
Die Fig. 4, 5 und 6 zeigen die verschiedenen Stellungen des Armes 21, des Verbindungsstückes 20, der Zwischenrolle 3 und des Steuerkopfes 9, bei Einstellung auf die drei verschiedenen Geschwindigkeitsstufen von 33 bzw. 45 bzw. 78 Umdrehungen. Diese Einfichtung ist nicht Gegenstand der Erfindung.
Fig. 7 zeigt die Stellung der Dauerabschaltung, in welcher die Rolle 3 weder mit der Plattenträgerscheibe 1, noch mit der Stufenscheibe 4 in Berührung steht, sondern gegen einen festen Anschlag 28 gedrückt wird. In dieser Stellung befindet sich der Stift 18 in Eingriff mit einem Zahn 30 der Verzahnung 10, der weiter vorsteht (Fig. 9).
Gemäß den Fig. 2 und 3 ist ein automatischer Stoppschalter vorgesehen, der sich im Stromkreis des Motors befindet und aus zwei Kontaktfedern 32 besteht, zwischen welchen ein Kontaktdorn 33 eines Hebels 34 aus Isolierstoff eingeführt werden kann. Der Hebel 34 schwingt um eine Achse 35 unter der Einwirkung eines Steuerelementes 31, welches von dem Tonarm getragen wird; er wird in der den Stromkreis schließenden Stellung der Fig. 2 durch ein Sperrglied 36 gehalten, das um eine Achse 37 schwingen kann und mit einem Arm 38 versehen ist, der unter der Einwirkung einer Feder 40 mit einem Vorsprung 39 des Hebels 34 in Wechselwirkung arbeitet. Das Sperrglied 36 unterliegt der Beeinflussung eines Steuerorganes 50, welches mit dem Tonarm zusammenarbeitet, indem es am Ende der Wiedergabe einer Aufnahme um seine Achse 37 schwingt, den Arm 38 aus der Sperrstellung mit dem Vorsprung 39 ausrückt und dadurch den Hebel 34 freigibt, so daß dieser unter der Einwirkung der Feder 40 in die den Stromkreis öffnende Stellung schwingt.
Bei Einschaltung der mechanischen Arretierung durch übliche Verstellung des Tonarmes nehmen die Teile 34 und 36 die Stellung der Fig. 2 ein, in welcher der Arm 38 gegen den Vorsprung 39 des Hebels 34 abstützt und der Kontaktdorn 33 zwischen den Kontaktfedern 32 gehalten wird.
Wenn der Steuerkopf 9 in die der Dauerabschaltung entsprechende Stellung gebracht wird, tritt ein Anschlag 41 (Fig. 3) des Steuerkopfes mit der Sperrklinke 36 (Fig. 3) in Wechselwirkung und bewirkt deren Verschwenkung; die Sperrklinke geht dann in die Stellung der Fig. 3 über, in welcher der Arm 38 den Anschlag 39 verlassen hat und dadurch ein Verschwenken des Hebels 34 in die Stellung 341 gestattet, in welcher der Kontakt zwischen den Federn 32 unterbrochen ist.
Wenn der Tonarm aus seiner Ruhestellung in Arbeitsstellung gebracht wird, dann wirkt er durch das Organ 31 auf den Hebel 34 im Sinne der Rückführung dieses Hebels in die Stellung der Fig. 2; der Hebel 34 wird jedoch in dieser Kontakt schließenden Stellung durch den Arm 38 des Sperrgliedes 36 nicht gehalten, da dieses durch den Anschlag 41 des Steuerkopfes 9 in der ausgerückten Stellung (Fig. 3) steht.
Sobald aber die Drehung des Steuerkopfes vorgenommen wird, entfällt die Einwirkung des Anschlages 41 auf das Sperrglied 36, so daß dieses unter der Einwirkung der Feder 40 in die Stellung der Fig. 2 zurückgeht; der Hebel 34 wird dann durch Anschlag des Armes 38 an dem Vorsprung 39 gehalten, da der Hebel 34 unter der Einwirkung des mit dem Tonarm in Wechselwirkung stehenden Organes 31 in einer Kontakt schließenden Stellung gehalten wird.
Wie die Fig. 8 und 9 zeigen, kann der Steuerkopf 9 an seinem Umfang mit einem Vorsprung 43 versehen sein, dessen Stellung so gewählt ist, daß, wenn der Steuerkopf die Dauerabschaltung bewirkt, dieser Vorsprung einen Hebel 44 beeinflußt, der normalerweise die Stellung der Fig. 8 einnimmt, um ihn in die Stellung der Fig. 9 überzuführen, wo er den Tonarm 45 in der Ruhestellung verriegelt.
Die Einrichtung der Fig. 8 und 9 kann auch vorgesehen sein, ohne daß die oben beschriebene Verbindung zwischen der Dauerabschaltung und dem automatischen Stoppschalter benutzt wird.
Diese Verbindung kann im übrigen verschiedene Ausführungsformen erhalten; eine davon ist in den Fig. 10 bis 14 gezeigt. Diese Ausführungsform, die im allgemeinen die gleichen Bauelemente zeigt wie die Fig. 2 und 3, ist derart, daß ein Überführen in die Stellung der Dauerabschaltung unmöglich gemacht ist, wenn der automatische Stoppschalter die geschlossene Stellung einnimmt.
Zu diesem Zweck ist an dem Umfang des Steuerkopfes 9 ein Vorsprung 48 derart angeordnet, daß er mit einem Anschlag 49 des Sperrgliedes 36 in Wechselwirkung arbeitet.
Wie die Fig. 12 und 13 erkennen lassen, kann der Steuerkopf zum Zwecke der Geschwindigkeitsumschaltung nicht gedreht werden, ohne daß der Vorsprung 48 den Anschlag 49 trifft.
Zum Zwecke der Fortsetzung der Drehung des Steuerkopfes 9 aus der Stellung der Fig. 13 ist es jedoch unerläßlich, daß der Anschlag 49 in die Stellung der Fig. 14 gebracht wird.
Die Stellung, welche der Anschlag 49 in den Fig. 11 und 14 einnimmt, entspricht jener des Sperrgliedes 36, wenn der Schalter geöffnet ist.
Bei der Ausführungsform der Fig. 15, 16 und 17 wird die Überführung in die Nullstellung (Dauerabschaltung) durch einen Handgriff vorgenommen, der völlig unabhängig von einer Geschwindigkeitsänderung ist.
Dieser Handgriff 60 befindet sich über der Grundplatte 51 auf einer vertikalen Achse 52, welche diese Grundplatte durchsetzt und eine Scheibe 53 trägt, an welcher das gekröpfte Ende einer horizontalen Stange 54 angreift, die mit ihrem anderen Ende mit einem Zwischenstück 55 verbunden ist, das um eine Achse56 schwingen kann und eine solche Gestalt hat, daß es gleichzeitig einerseits auf das Sperrglied 36, andererseits auf den die Zwischenrolle 3 tragenden Arm 21 wirken kann.
Nehmen die Teile die in Fig. 15 gezeigte Stellung ein, so wird bei Drehung des Handgriffes 60 im Sinne des Pfeiles F, das Zwischenstück 55 derart verschwenkt, daß der Arm 21 nicht mehr in Stellung gehalten wird und die Zwischenrolle 3 in Kontakt mit der Plattenträgerscheibe 1 tritt; andererseits hört durch Verschwenken des Zwischenstückes 55 dessen Einwirkung auf das Sperrglied 36 auf; unter dem Einfluß des einen Teil des Tonarmes bildenden Organs 31 wird der Kontaktträgerhebel 34, wie oben an Hand der Fig. 2 und 3 erläutert, derart bewegt, daß die Teile 34 und 36 in die Laufstellung (Fig. 2) übergehen. Das Zwischenstück 55 beeinflußt ferner einen Hebel 57, der in einem festen Lager 571 gelagert ist und der dazu dient, den Tonarm 45 in der Ruhestellung zu verriegeln.
Fig. 18 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher der Handgriff 60 nicht in die Nullstellung (Dauerabschaltung) gebracht werden kann, wenn der Schalter geschlossen ist.
Dies wird durch Wechselwirkung des Zwischenstückes 55 mit einem Sperrglied 58 erreicht, das der Beeinflussung durch den Hebel 34 unterliegt, um eine Achse 59 verschwenkbar ist und eine Nase 61 trägt, die an dem Zwischenstück 55 zur Anlage kommt, wenn die Teile die Gangstellung einnehmen.
Sobald aber der Hebel 34 in die Stellung übergeht, in welcher der Stromkreis geöffnet ist, befindet sich das Sperrglied 58 in der Stellung 581, und das Zwischenstück 55 ist entriegelt.
Es kann daher seine Wirkung ausüben, einerseits auf das Sperrglied 36, andererseits auf den Arm 21, so daß die Zwischenrolle 3 in Abschaltstellung übergeht.
Die Drehfreiheit des Sperrgliedes 58 im Sinne der Entsperrung ist begrenzt durch einen Anschlag 62.
Wie Fig. 19 zeigt, kann an Stelle des Drehgriffes 60 ein schwenkbarer Handgriff 65 Verwendung finden, der um eine Achse schwingt und an welchem die Stange 54 angreift.
Bei der Ausführungsform der Fig. 20 bis 25 besteht das Steuerelement aus einem Druckknopf 66, der einen Schaft 67 aufweist, welcher in einer Führung 68 läuft und in einen plattenförmigen Teil 69 übergeht.
An dem Ende der Stange 54 ist ein Hebel 70 angelenkt, der bei 71 mit der Platte 69 in Gelenkverbindung steht. Etwas unterhalb der Achse 71 ist die Platte 69 mit einem Loch 72 versehen; unterhalb dieses Loches befindet sich in der Platte eine Aussparung 73 zur Wechselwirkung mit einer Klinke 75, die um eine Achse 76 dreht und der Wirkung einer Feder 77 unterliegt.
Zwischen der Achse 71 und dem Loch 72 ist an der Platte 69 ein Winkeleisen 78 befestigt.
Die Fig. 20 und 21 zeigen die Teile in der Gangstellung.
Um aus der Gangstellung in die Stellung der Dauerabschaltung überzugehen, wird der Knopf 66 gedruckt (Fig. 22), was zur Folge hat, daß die Stange 54 im Sinne des Pfeiles F3 (Fig. 22) bewegt wird, während durch die Bewegung des Schaftes 67 und der Platte 69 nach unten der obere Rand der Aussparung 73 auf die Nase 74 der Klinke 75 wirkt und deren Verschwenkung um die Achse 76 verursacht. Die Klinke nimmt dabei zunächst die Stellung der Fig. 22 ein; bei Fortsetzung der Bewegung der Teile 67 bis 69 nach unten schnappt jedoch die Nase 74 unter der Einwirkung der Feder 77 in das Loch 72 ein (Fig. 23). Will man aus der Stellung der Fig. 23 in jene der Fig. 20 zurückkehren, so beginnt man mit einem Druck auf den Knopf 66 zwecks Überführung der Teile aus der Stellung der Fig. 23 in jene der Fig. 24, wobei der obere Rand des Loches 72 das Ausrücken der Nase 74 aus dem Loch 72 durch Verschwenken der Klinke 75 um die Achse
76 bewirkt. Anschließend kommt das Winkeleisen 78 in dem Sinne zur Wirkung, daß es die Klinke 75 über die Außenkante der Platte 69 (Fig. 25) senkrecht zur Achse 76 verdreht; unter der Einwirkung der Feder
77 bleibt die Nase 74 gegen die Außenkante der Platte 69 gedruckt und gestattet damit die Hubbewegung derselben in dem Augenblick, in dem der Knopf 66 freigegeben wird; die Teile 67 bis 69 gehen unter der Einwirkung der Feder 80' nach oben; schließlich gelangt die Klinke wieder in den Bereich der Aussparung 73 und kann in die Ausgangsstellung der Fig. 20 zurückkehren.
Die Fig. 26 bis 31 beziehen sich auf eine weitere Ausführungsform, bei welcher an die Stelle eines Druckknopfes oder eines Drehgriffes ein Steuerorgan
80 tritt, das zugleich als Ruheauflager für den Tonarm
81 dient und unter dem Druck des Tonarmes eine Bewegung von oben nach unten ausführen und unter der Einwirkung einer nicht gezeichneten Feder nach oben zurückkehren kann.
Der Träger 80 besitzt eine vertikale Ausbohrung 82, in der sich ein zweiarmiger Hebel 83, 84 befindet, der um eine horizontale Achse 85 schwingt und dessen oberer Arm mittels einer Sperrnase 86 die Verriegelung des. Tonarmes 81 bewirkt. Der Teil 80 trägt außerdem eine Flacheisenstange 87, die nach unten vorsteht und an den Bewegungen des Teiles 80 teilnimmt; die Stange ist seitlich mit einem rechteckigen Zapfen 88 versehen.
Auf einer horizontalen Achse 89 sind zwei Klinken 90 und 91 angeordnet, deren eine, 90, durch ihre Nase 92 auf den Hebel 83, 84 wirkt, und an ihrer Nase einen seitlichen Vorsprung 93 trägt, der schräg nach unten verläuft und sich ungefähr an der Verbindung der Nase mit dem Klinkenkörper befindet. Die Klinke 91 ist an ihrem oberen Ende mit einem seitlichen Vorsprung 94 versehen (Fig. 26A).
In der Gangstellung der Fig. 26 und 27 befindet sich die Nase 92 in Berührung mit der Unterkante des Vorsprunges 88 der Stange 87. Der Tonarm 81 ist nun entriegelt.
Wenn über den Arm 81 ein Druck nach unten ausgeübt wird, so verschiebt sich der Trägerteil 80 eben-

Claims (12)

falls nach unten; dabei wirkt der Vorsprung 88 auf die Nase 92 derart, daß die Klinke 90 nach außen schwingt und ebenso die Klinke 91; der Vorsprung oder Zapfen 88 geht daran vorbei, und die Klinken schwingen zurück, so daß am linde der Abwärtsbewegung des Trägerteiles 80, die durch einen Anschlag 100 begrenzt wird, die Klinken die Stellung der Fig. 28 einnehmen. Nach einer kleinen rückläufigen Aufwärtsbewegung des Trägerteiles 80, deren Ausmaß in Fig. 29 mit h bezeichnet ist, befindet sich der Trägerteil in Sperrstellung (Nullstellung). Die entsprechende Stellung der Klinke 90 ergibt sich aus der Fig. 29 A, in welcher der Vorsprung 93 den Zapfen 88 hintergreift und die Aufwärtsbewegung des Trägerteiles 80 durch die Klinke 90 verhindert ist. Die Klinke 91, die in der Stellung der Fig. 28 der Beeinflussung durch den Zapfen 88 unterworfen war, ist durch die erwähnte kurze Rückbewegung des Trägerteiles 80 frei geworden und kehrt unter dem Einfluß der Feder 97 in die Stellung der Fig. 29 zurück. Der Tonarm 81 ist dadurch gesperrt, daß beim Übergang aus der Stellung der Fig. 26 in jene der Fig. 29 der Hebel 83-84 ausschwingen und mit seiner Sperrnase 86 in die Sperrstellung übergehen konnte. Will man das Gerät aus der Sperrstellung in die Gangstellung zurückführen, dann übt man auf den Tonarm 81 einen leichten Druck aus, wobei der Trägerteil 80 um den Betrag h nach unten geht. Dies hat zur Folge, daß die Stange 87, der Zapfen 88 und der Vorsprung 93 die Stellung der Fig. 30 und 3OA einnehmen, wobei der Tonarm 81 entriegelt wird. Unter der Einwirkung einer nicht gezeichneten Feder bewegt sich der Trägerteil 80 zusammen mit der Stange 87 zurück; der Zapfen 88 wirkt hierbei auf die innere geneigte Fläche des Vorsprunges 93 und verursacht damit ein Ausschwingen der Klinken 90 und 91 im Sinne des Pfeiles F6 (Fig. 31). Wenn nach dem Hochgang des Trägerteiles 80 der Zapfen 88 und der Vorsprung 93 nicht mehr in Berührung miteinander stehen, werden die Klinken durch die Feder 95 im Sinne des Pfeiles F7 zurückgeschwenkt; andererseits wird die Klinke 90 durch die Wirkung der Feder 96 in die Stellung der Fig. 26 zurückgeführt. Wie die Fig. 32 und 33 zeigen, kann die Einrichtung uer Fig. 26 bis 31 benutzt werden zur Beeinflussung einer Stange, welche die Funktionen der Stange 54 gemäß den Fig. 15 bis 18 übernimmt. Zti diesem Zweck genügt es, das innere Ende der Stange 87 über einen Winkelhebel 101, der bei 102 drehbar gelagert und durch ein Lager 103 getragen ist, mit der Stange 54 gelenkig zu verbinden. Bei Bewegung der Stange 87 nach unten oder oben wird die Stange 54 im einen oder anderen Sinne verschoben. 55 PATEXTANSPRCCHE:
1. Einrichtung zum Abschalten eines Plattenspielers mit mehreren Geschwindigkeitsstufen, bei dem eine Reibrolle zwischen dem Plattenteller und dem Antriebsorgan eingeschaltet ist und in einer die Dauerabschaltung bewirkenden Nullstellung gehalten werden kann und bei dem eine Verbindung zwischen dem Stopschalter des Antriebsmotors und eine Einrichtung zur Abschaltung der Zwischenreibrolle das Einschalten des Motors in der Stellung der Dauerabschaltung oder die Überführung in die Dauerabschaltung unmöglich machen, wenn der Stopschalter des Antriebsmotors geschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich ein Sperrglied (36) vorgesehen ist, welches mit dem Tonarm (81), mit einem Kontaktträgerhebel (34) und mit einem Steuerorgan (9) derart zusammenarbeitet, daß nach Beendigung des Abspiels einer Platte der Stromkreis geöffnet wird oder eine Überführung in die Dauerabschaltung unmöglich wird, wenn der selbsttätige Stopschalter geschlossen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktträger durch einen Hebel (34) aus Isolierstoff gebildet wird, der während des Abspiels in einer Stellung gehalten wird, in welcher der Motor unter Strom ist, und zwar durch ein schwingend gelagertes Sperrglied (36), welches der Einwirkung des Steuerorgans (9) unterliegt und einen Arm (38) trägt, der unter der Wirkung einer Feder (40) auf einen Vorsprung (39) einwirkt, welcher durch den Kontaktträgerhebel (34) getragen wird, wobei das Sperrglied (36) durch ein Organ (50), welches mit dem Tonarm zusammenarbeitet, am Ende des Abspiels das Sperrglied (36) unter der Wirkung dieses Organs (50) abkippt und den Kontaktträgerhebel (34) freigibt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das schwingend gelagerte Sperrglied (36) einen Gegenanschlag (49) trägt, welcher mit einem Vorsprung (48) des Steuerorgans derart zusammenarbeitet, daß dieses Organ (9) sich drehen kann, um von einer Geschwindigkeit auf eine andere überzugehen, ohne daß die beiden Anschläge zusammentreffen, daß aber das Organ (9) in die Stellung der Dauerabschaltung, ausgehend von einer Extremstellung, nur dann gedreht werden kann, wenn dieser Gegenanschlag (49) in eine Stellung gebracht ist, welche die Fortsetzung der Drehbewegung des Steuerorgans (9) gestattet.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan (9) auf seinem Umfang einen Anschlag (43) trägt, der bei Erreichung der Stellung der Dauerabschaltung einen Hebel (44) in eine Stellung rückt, in welcher dieser Hebel den Tonarm verriegelt.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (36) des selbsttätigen Unterbrechers mit einem schwingenden Zwischenstück (55) zusammenwirkt, das über eine Schubstange (54) mit einem von dem Geschwindigkeitswechsel unabhängigen Handgriff zusammenarbeitet, wobei das Zwischenstück (55) gleichzeitig einerseits auf das Sperrglied (36) und andererseits auf einen Arm (20) einwirken kann, der ein Teil eines gebogenen Armes (21) ist, der die Reibrolle (3) trägt.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das schwingende Zwischenstück (55) mit einem schwingbar gelagerten Sperrorgan (58) zusammenarbeitet, welches unter der Wirkung des Kontaktträgerhebels (34) steht und das eine Haltenase (61) trägt, welche das Zwischenstück (55) verriegelt, wenn das Gerät sich in der Gangstellung befindet, und daß, sobald der Hebel (34) in Offenstellung ist, das Organ (58) in eine Stellung gebracht wird, wo es das Zwischenstück (55) freigibt.
7. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das schwingende Zwischenstück (55) ebenfalls einen Verriegelungshebel (57) beeinflussen kann, der dazu dient, den Tonarm zu verriegeln.
8. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstange (54) in Verbindung mit einem schwenkbaren Handgriff (65) oder mit einem Druckknopf (66) steht.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckknopf (66) eine Stange (67) trägt, die mit einer Sperrklinke (75) zusammenarbeitet, die sich unter dem Einfluß der Bewegungen der Stange (67) derart bewegen kann, daß sie die Verschiebungen dieser Stange ge- ίο stattet.
10. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstange (54) in Verbindung mit einem Element (80) steht, welches dazu dient, das Gerät in die Stellung der Dauerabschaltung zu überführen, und daß dieser Auflagerteil (80) als Träger für den Tonarm (81) dient, wobei der Auflagerteil (80) bei Ausübung eines Druckes auf den Tonarm (81) nach unten beweglich ist und
unter der Einwirkung einer Feder steht, die ihn nach vorausgehender Entriegelung nach oben zurückschiebt.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Auflagerteil (80) eine vertikale Ausnehmung besitzt, in welcher ein zweiarmiger Schwinghebel (83-84) gelagert ist, dessen oberer Arm mit einer Sperrnase (86) für den Tonarm versehen ist, und daß der Auflagerteil eine Stange (87) trägt, die mit ihrem vorstehenden Ende mit einem Sperrmechanismus od. dgl. zusammenarbeitet.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (87) über einen zweiarmigen Schwinghebel (101) mit der Schubstange (54) gelenkig verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 438 264.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
© 809 768/260 2.59
DEST9345A 1955-01-04 1955-01-24 Einrichtung zum Abschalten eines Plattenspielers Pending DE1052131B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
BE1052131X 1955-01-04

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DE1052131B true DE1052131B (de) 1959-03-05

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ID=3892859

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DEST9345A Pending DE1052131B (de) 1955-01-04 1955-01-24 Einrichtung zum Abschalten eines Plattenspielers

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US3111323A (en) * 1959-04-22 1963-11-19 Oskar Steidinger Record player with automatic cut-out device

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