DE1052146B - Hubrad fuer Kartoffelerntemaschinen - Google Patents
Hubrad fuer KartoffelerntemaschinenInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D19/00—Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners
- A01D19/04—Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools rotating around a horizontal axis arranged parallel to the direction of travel
- A01D19/10—Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools rotating around a horizontal axis arranged parallel to the direction of travel with receiving screens; Implements for depositing the root crops
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A01D17/14—Digging machines with sieving and conveying mechanisms with cylindrical screens
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Hubrad für Kartoffelerntemaschinen.
Es ist bekannt, am Ende eines Siebbandes, Schüttelsiebes oder Trommel siebe s einer Kartoffelerntemaschine
ein Hubrad anzuordnen, welches das von Erde befreite Erntegut einer oberhalb des Siebes angeordneten
Reinigungs- und Sortiereinrichtung zuführt. \'Torbekannte Hubräder dieser Art bestehen aus
zwei Blechringen sowie einem außen aufgesetzten Blechmantel. Der Blechmantel liegt an den beiden
Stirnseiten auf Antriebs- und Führungsrollen. Innerhalb des Mantels sind zwischen den Blechringen eine
Schaumgummimatte angebracht sowie Schaufeln aus Gummiplatten, die einzeln an den Stirnseiten befestigt
sind. Die Verwendung der Schauimgummimatte und
der Gummiplatten ist mit Rücksicht auf die bei Kartoffeln bestehende Beschädigungsgefahr erforderlich.
Ein Nachteil der beschriebenen Ausführung besteht darin, daß die Hubradkammern 'bei feuchten Böden
zubacken und dadurch Betriebsstörungen verursachen. Ferner haben die Schaumgummimatten nur eine geringe
Lebensdauer. Außerdem ist das umständliche Herstellungsverfahren und das große Gewicht von
Nachteil.
Ferner ist es bekannt, bei Siebtrommeln an Stelle des aus Siebstäben bestehenden Trommelmantels
Schnüre aus elastischem Material zu verwenden. Diese Ausführungen haben den Nachteil, daß sich leicht
Kartoffeln oder Steine zwischen den einzelnen Schnüren festklemmen und die nachfolgenden kleineren
Kartoffeln durchfallen lassen.
Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, an Stelle des Bl'echmantels mit der Schaumgummimatte oder der
Gummischnüre einen Gummimantel mit oder ohne Textileiniage oder einen breiten Textil- oder Kunststoffmantel
zu verwenden, der außen um das Hubrad gelegt wird. Das Hubrad besteht nur aus den beiden
Blechringen und einer Anzahl 'dazwischen eingesetzter Stäbe, über die der Mantel gespannt wird. An Stelle
eines durchlaufenden Mantels können auch einzelne Mantelteile benutzt wenden, z. B. für jede Hubradkammer
ein Mantelstück, das an seinen Enden mit Schlaufen versehen ist oder ringartige Bänder, die
jeweils über zwei Querstäbe geschoben werden. Ebenso können an Stelle von geschlossenen Bändern
auch gelochte Gummi-, Textil- oder Kunststoffmantel verwendet werden.
Eine weitere Möglichkeit ist die Aufteilung des Gummi-, Textil- oder Kunststoffmantels bzw. Mäntel
in Streifen, 'die in an sich bekannter Weise nebeneinander eventuell unter Verwendung von Abstandsbuchsen
um die Quierstäbe gelegt werden. Diese Aufteilung hat den Vorteil, daß das Hubrad zusätzlich
als Sieb wirken kann.
Hubrad für Kartoffelerntemaschinen
Anmelder:
Franz Bergmann, Goldenstedt (Oldbg.)
Franz Bergmann, Goldenstedt (Oldbg.)
Franz Bergmann, Goldenstedt (Oldbg.),
und Gregor Bergmann, Oythe bei Vechta,
sind als Erfinder genannt worden
Die Schaufeln können wieder als Gummiplatten zwischen die Ringe gesetzt werden, oder sie werden
ebenfalls aus dem umgelegten Band gebildet, indem man auch am inneren Rand der Blechringe Querstäbe
ao anbringt und das Band zickzackförmig zwischen den inneren und äußersten Stäben hin- und herführt. Ein
bevorzugtes Herstellungsverfahren besteht darin, am inneren Rand Querstäbe aus Rohr einzuschweißen,
die dem ganzen Hubrad die erforderliche Stabilität verleihen. Außen werden dagegen in Schlitze eingesetzte
Bolzen mit Gewinde vorgesehen, die durch einen in bekannter Weise übergeschobenen Gummischlauch
geschützt sind, um die Beschädigung auftreffender Kartoffeln zu vermeiden. Durch diese Bauweise
ist die Möglichkeit gegeben, sowohl den Gummimantel als auch die Gummischutzüberzüge .auf
den Bolzen schnell auszutauschen. An der einen Stirnseite des Hubrades ist in bekannter Weise ein
U-förmiger Führungsring vorgesehen, der von mehreren Antriebs- und Leitrollen gehalten wird. Durch diese
Anordnung ist es möglich, den Mantel rasch auszuwechseln, ohne das Hubrad aus der Erntemaschine
auszubauen.
Die vorgeschlagene Neuerung bat gegenüber den bisher bekannten Hubrädern den Vorteil, daß ein Zubacken
auch bei feuchten und schweren Böden infolge der Elastizität das verwendeten Materials, das bei
jeder Bewegung der Maschine vibriert, gänzlich ausgeschlossen ist. Hinzu kommt noch, daß die Kartoffeln
.bei 'dieser Neuerung besonders schonend behandelt werden. Außerdem ist die Einfachheit des Herstellungsverfahrens
und das geringe Eigengewicht des Hubrades von großem Vorteil.
Zwei Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäß hergestellten Hubrades sind in der Zeichnung dargestellt.
Es zeigt
Abb. 1 ein Hubrad mit eingesetzten Gummischaufeln und außen aufgelegtem Gummimantel, nach
der Schnittlinie E-F der Abb. 2,
80» 768/48
Abb. 2 einen Schnitt nach 'der Linie A-B der Abb. 1,
Abb. 3 das Hubrad mit einem zickzackförmig zwischen den Querstäben ausgespanntem Mantel, nach
dem Schnitt G-H der Abb. 4, und
Abb. 4 einen Schnitt nach, Linie C-D der Abb. 3.
Das Hubrad gemäß den Abb. 1 und 2 besteht aus den beiden Biechringen 1 und den Querstäben 2. Über
die Querstäbe 2 ist der Mantel 3 gespannt. Zwischen die Ringe 1 sind die Schaufeln 4 eingesetzt. Auf einen
Blechring 1 ist außen der U-förmig profilierte Laufring 5 aufgesetzt.
Die Ausführung gemäß den Abb. 3 und 4 besteht ebenfalls aus den beiden Blechringen 1, die am inneren
Rand durch die Querstäbe 6 zusammengehalten werden. Die Quers-täbe 6 bestehen nach einer bevorzugten
Ausführungsform aus Rohr und sind an beiden Seiten mit den Ringen 1 verschweißt. Am äußeren
Rand liegen die Querstäbe 7, die aus auswechselbaren Bolzen mit Gewinde an einer Seite bestehen, über
welche Gummischläuche 8 übergeschoben sind. Jedem Querstab 6 sind zwei Querstäbe 7 mit Gummischlauch
8 zugeordnet. Über 'diese Stäbe 6, 7 ist der Mantel 3 gespannt und zwar, wie die Abb. 3 zeigt,
zickzackförmig zwischen den Stäben 6, 7 hin- und hergehend. An- -einer beliebigen Stelle wird 'der Mantel 3
durch einen bekannten Riemenverbinder 9 zusammengehalten. Auf einem Blechring 1 sitzt außen wiederum
der U-förmig profilierte Führungsring 5.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Ausführung ist folgende: Die von einem Sieb kommenden
Kartoffeln nebst Verunreinigungen fallen an der tiefsten Stelle in das Hubrad. Das Rad läuft in der
Pfeiirichtung um und hebt das Fördergut zum oberen Scheitel, wo- es aus den Kammern in ein obenliegendes
Sortiersieb fällt. Drei Leit- bzw. Antriebsrollen greifen in den U-förmigen Ring 5 ein und setzen das
Hubrad in Drehung. Ist der Mantel 3 im Betrieb beschädigt worden, so läßt er sich ohne den Abbau
sonstiger Teile durch öffnen des Verschlusses 9 abnehmen bzw. herausziehen. Ebenso lassen sich die
Gummiüberzüge 8 der Querstäbe 7 durch Lösen einer Mutter schnell auswechesln. Ebenso' wie bei einer
Reparatur ist auch bei der ersten Anfertigung das erfindungsgemäße Hubrad mit wenig Arbeit und
Materialaufwand herzustellen. Der frei gespannte Mantel ist sehr dauerhaft, und durch seine Elastizität
wird jede Kartoffelbeschädigung ausgeschlossen.
Claims (8)
1. Hubrad für Kartoffelerntemaschinen, dessen zylindrische Umfangsfläche mit einer Bespannung
aus elastischem Material versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubradkammern oder nur
die den Boden der Hubradkammern bildende zylindrische Umfangsfläche des Hubrades aus einem
oder mehreren Gumnti-, Textil- oder Kunststoffmantelstücken
bestehen.
2. Hubrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Hubradkammer bzw. der Boden
jeder Hubradkammer aus einem Gummi-, Textil- oder Kunststoffmantelstück besteht, das zwischen
zwei Querstäben ausgespannt oder aufgehängt ist.
3. Hubrad nach Anspruch 1 oder 2, 'dadurch gekennzeichnet,
daß der Gummi-, Textil- oder Kunststoffmantel zickzackförmig zwischen den Querstäben
(6, T) des Hubrades ausgespannt ist.
4. Hubrad nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zickzackförmig zwischen den
Querstäben (6, 7) ausgespannte Mantel aus Gummi-, Textil- oder Kunststoffstreifen oder
Schnüren oder aus gelochtem oder netzartigem, elastischem Material besteht.
5. Hubrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubradkammern oder nur
die den Boden der Hubradkammern bildende zylindrische Umfangsfläche des Hubrades aus einer
Anzahl nebeneinanderlegender Streifen bestehen.
6. Hubrad flach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hubradkammern oder nur die den Boden der Hubradkammern bildende zylindrische
Umfangsfläche des Hubrades aus einem oder mehreren gelochten Gummi-, Textil- oder
Kunststoff mantelstücken bestehen.
7. Hubrad nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Hubrad aus zwei
Blechringen (1) besteht, die durch Querstäbe (2 bzw. 6, 7, 8) zusammengehalten werden.
8. Hubrad nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Querstab (6) zwei Querstäbe
(7, 8) zugeordnet sind1.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 661 865, 718 771;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 747 624;
USA.-Patentschrift Nr. 2 724 226.
Deutsche Patentschriften Nr. 661 865, 718 771;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 747 624;
USA.-Patentschrift Nr. 2 724 226.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
O 809 768/48 2.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB46422A DE1052146B (de) | 1957-10-15 | 1957-10-15 | Hubrad fuer Kartoffelerntemaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB46422A DE1052146B (de) | 1957-10-15 | 1957-10-15 | Hubrad fuer Kartoffelerntemaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1052146B true DE1052146B (de) | 1959-03-05 |
Family
ID=6967929
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB46422A Pending DE1052146B (de) | 1957-10-15 | 1957-10-15 | Hubrad fuer Kartoffelerntemaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1052146B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1208935B (de) * | 1963-01-23 | 1966-01-13 | Johann Kolweyh | Vorrichtung zum Trennen von Kartoffeln von den diesen beigemengten Steinen, Kluten, Krautresten u. dgl. |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE661865C (de) * | 1938-06-29 | Ernst Schick | Antriebsanordnung an Kartoffelerntemaschinen fuer die an das Schar anschliessende achsenlose Siebtrommel | |
| DE718771C (de) * | 1939-07-18 | 1942-03-20 | Reinhard Schwartzkopff | Kartoffelerntemaschine mit Wurfrad und Auffangsiebhubtrommel |
| US2724226A (en) * | 1952-09-17 | 1955-11-22 | Olav J Askviken | Potato harvesting, devining and separating device |
| DE1747624U (de) * | 1957-01-08 | 1957-06-27 | Maehdrescherwerk Weimar Veb | Kartoffelvollerntemaschine. |
-
1957
- 1957-10-15 DE DEB46422A patent/DE1052146B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE661865C (de) * | 1938-06-29 | Ernst Schick | Antriebsanordnung an Kartoffelerntemaschinen fuer die an das Schar anschliessende achsenlose Siebtrommel | |
| DE718771C (de) * | 1939-07-18 | 1942-03-20 | Reinhard Schwartzkopff | Kartoffelerntemaschine mit Wurfrad und Auffangsiebhubtrommel |
| US2724226A (en) * | 1952-09-17 | 1955-11-22 | Olav J Askviken | Potato harvesting, devining and separating device |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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