DE1051945B - Verfahren zur Herstellung glasierter Drahtwiderstaende - Google Patents
Verfahren zur Herstellung glasierter DrahtwiderstaendeInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01C—RESISTORS
- H01C17/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors
- H01C17/02—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors adapted for manufacturing resistors with envelope or housing
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Description
- Verfahren zur Herstellung glasierter Drahtwiderstände Bei der Herstellung von glasierten, elektrischen Drahtwiderständen wird gewöhnlich der Widerstandsdraht auf einen Träger, gewickelt und mit einer Glasur umgeben, welche schichtenweise nach und nach aufgetragen wird, bis die erforderliche Dicke erreicht ist. Die Herstellung erfordert zahlreiche Arbeitsgänge, und zwar insbesondere ein mehrmaliges Brennen der Glasurschicht, wobei sorgfältig beachtet werden muß, daß durch den wiederholten Brennvorgang keine zu hohen Ausfälle entstehen. Insbesondere dünne Widerstandsdrähte können jedoch auch späterhin zerstört werden an scharfen Glasurkanten, wenn sich infolge der betriebsmäßig bedingten, wechselnden hohen Erwärmung und Abkühlung des Widerstandes Risse in der Glasur bilden. Eine solche Rissebildung muß auf alle Fälle vermieden werden durch genaue Anpassung der Ausdehnungskoeffizienten der Glasur an den Ausdehnungskoeffizienten des verwendeten keramischen Trägerkörpers.
- Es ist an anderer Stelle vorgeschlagen worden, einen Widerstandsdraht zwischen Abdeckkörpern aus keramischer Glasurmasse anzuordnen und das Ganze durch Erhitzen zu einem einheitlichen Körper zu verschmelzen. Der Vorschlag sieht vor. den Draht auf einem Zwischenkörper gleicher keramischer Glasurmasse aufzuwickeln und in der angegebenen \ÄTei.se zu verschmelzen. Die dabei gebildeten Schmelzkörper haben willkürliche, durch den Schmelzvorgang bedingte Formen.
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von glasierten Drahtwiderständen, bei dem ein mit dem Widerstandsdraht bewickelter Trägerkörper aus keramischer Glasurtnasse zwischen zwei Schalen aus keramischer Glasurmasse gelegt und die Teile durch Erhitzen miteinander zur Verschmelzung gebracht werden.
- Gemäß der Erfindung werden vorgesinterte oder vorgebrannte und daher formbeständige Schalen verwendet. Man erhält auf diese Weise Widerstände, die auch nach dem Schmelzvorgang die vorgegebenen Abmessungen aufweisen. Neben einer größeren Festigkeit im Fabrikationsgang tritt noch der ganz besondere Vorteil ein, daß zum Zusammenschmelzen sehr viel kürzere Zeiten genügen.
- Die Herstellung der Widerstände erfolgt in der Weise, daß ein aus keramischer Glasurmasse bestehender, z. B. durch Pressen verfestigter Zwischenkörper mit Widerstandsdraht bewickelt und mit Anschlüssen versehen und der so hergestellte Körper zwischen zwei formbeständige Schalen aus gleichartiger keramischer Glasurmasse gelegt und diese Einheit bis zum Verschmelzen der Teile miteinander gebrannt wird.
- Die zum Schmelzen kommen Schalen aus Glasurmasse vereinigen sich im Brand, indem die Ränder miteinander verschmelzen und auch mit der in der Mitte befindlichen Glasurplatte, so daß alle vorher noch vorhandenen Zwischenräume beseitigt sind und die Drahtwicklung allseits formbeständig eingebettet wird.
- Um die Vorteile des neuen Verfahrens im ganzen Umfang zur Auswirkung kommen zu lassen, ist es besonders vorteilhaft, daß die Glasurmasse, sowohl für den die Drahtwicklung enthaltenden mittleren Teil als auch für die diesen Teil umgebenden Schalen, die gleiche Zusammensetzung, insbesondere den gleichen Ausdehnungskoeffizienten aufweist, um bei der betriebsmäßig vorkommenden, wechselnden hohen Erwärmung und Abkühlung die Bildung von Rissen zwischen den Teilkörpern zu vermeiden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung glasierter Drahtwiderstände, bei dem ein mit dem Widerstandsdraht bewickelter Trägerkörper aus keramischer Glasurmasse zwischen zwei Schalen aus keramischer Glasurmasse gelegt und die Teile miteinander verschmolzen werden, dadurch gekennzeichnet, daß vorgesinterte oder vorgebrannte und daher formbeständige Schalen verwendet werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerkörper für den Widerstandsdraht und die ihn umgebenden Schalen aus schmelzbarer, gleichartig zusammengesetzter keramischer Glasurmasse bestehen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift N r. 228 300; USA.-Patentschrift Nr. 1 334850.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER16907A DE1051945B (de) | 1955-06-25 | 1955-06-25 | Verfahren zur Herstellung glasierter Drahtwiderstaende |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DER16907A DE1051945B (de) | 1955-06-25 | 1955-06-25 | Verfahren zur Herstellung glasierter Drahtwiderstaende |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1051945B true DE1051945B (de) | 1959-03-05 |
Family
ID=7399852
Family Applications (1)
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| DER16907A Pending DE1051945B (de) | 1955-06-25 | 1955-06-25 | Verfahren zur Herstellung glasierter Drahtwiderstaende |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1096463B (de) | 1958-03-15 | 1961-01-05 | Seci | Verfahren zur Herstellung von festen elektrischen Widerstaenden |
Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE228300C (de) * | ||||
| US1334850A (en) * | 1919-01-31 | 1920-03-23 | George Henri | Electrical conductor |
-
1955
- 1955-06-25 DE DER16907A patent/DE1051945B/de active Pending
Patent Citations (2)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1096463B (de) | 1958-03-15 | 1961-01-05 | Seci | Verfahren zur Herstellung von festen elektrischen Widerstaenden |
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