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DE1051702B - Sicherheitsskibindung - Google Patents

Sicherheitsskibindung

Info

Publication number
DE1051702B
DE1051702B DEB27319A DEB0027319A DE1051702B DE 1051702 B DE1051702 B DE 1051702B DE B27319 A DEB27319 A DE B27319A DE B0027319 A DEB0027319 A DE B0027319A DE 1051702 B DE1051702 B DE 1051702B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shoe
ski
rotatable
toe
tip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB27319A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernard E Berlenbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB27319A priority Critical patent/DE1051702B/de
Publication of DE1051702B publication Critical patent/DE1051702B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
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    • A63C9/08Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings
    • A63C9/085Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with sole hold-downs, e.g. swingable
    • A63C9/08557Details of the release mechanism
    • A63C9/08564Details of the release mechanism using cam or slide surface
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    • A63C9/086Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings using parts which are fixed on the shoe of the user and are releasable from the ski binding

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitsbindung für Skier.
Bei den üblichen ,Skibindungen liegt wegen der großen vom Ski ausgeübten Verdrehmomente eine besondere Gefahr darin, daß der Schuh mit der Spitze starr auf dem Ski festliegt und ein Lösen der Bindung nur durch Lösen des'·-Strammers erfolgen kann. Die Schuhspitze wird hierbei im allgemeinen durch eine U-förmige, sich nach vorn verengende Halterung seitlich und durch einen an dieser Halterung angebrachten Riemen od. dgl., der ©bef der Schuhspitze liegt, nach oben festgelegt. ··-i ' -·
Um diese Gefahrerfzu verringern bzw. gänzlich zu beseitigen, hat man bereits Sicherheitsbindungeri vorgeschlagen, bei denen der-Schuh durch Mittel gehalten wird, die bei abnormal- starken seitlichen Verdrehkräften, die vom Ski'Jäuf den Schuh ausgeübt werden, die Verbindungen zwischen-beiden lösen und damit den Ski freigeben. BeT-bekannten Ausführungen-derartiger Sicherheitsbihdungen wird der Schuh an der breitesten Stelle seiner: Sohle von einem Führungsorgan gehalten· und durch den üblichen· Strammer mit seiner Spitze gegen0· eine -Spitzenhalterung gepreßt, welche ein seitliches Ausweichen der Schuhspitze bei bestimmten Kräften ermöglicht. Als Spitzenhalterung ist eine um eine ortsfester zur Skioberfläche senkrechte Achse drehbare Rolle bekannt, die sich in eine Einkerbung des .Spitzenbeschlages des Schuhes einlegt. Bei einer anderen Ausführung besteht die Spitzenhalterung aus einem Schraubenbolzen, der in eine schräge Platte eingeschraubt ist und an seinem freien Ende über ein Universalgelenk mit einem Halteelement verbunden ist, dessen anderes Ende gabelförmig "ausgebildet ist. Die Gabelafme legen sich in entsprechende Einkerbungen des Spitzeribeschiages des Schuhes. In beiden Fällen ist die "Kraft, bei der sich der Schuh vom Ski löst, ausschließlich von der Kraft des Strammers abhängig, der den Schuh gegen die Spitzen preßt.
Schließlich ist auch'schon eine Sicherheitsskibindung vorgeschlagen 'worden, bei der j eweils in der Nähe der beiden Kanten des Skis ein Backen vorgesehen ist. Die Backen bestehen aus einem Schwenkglied, das auf einem senkrecht zur Skioberfläche liegenden Lagerbolzen drehbar ist und einen an ihm angelenkten, die Sohlenvorderkante übergreifenden Stützbacken, der in ganzer Höhe an der Sohlenvorderkante anliegt. Zwischen Schwenkglied und Stützbacken ist dabei eine einstellbare, den Stützbacken zum Drehen um seine Anlenkachse erst nach Überschreiten eines bestimmten Drehmoments freigebende Rastvorrichtung vorgesehen. Die Rastvorrichtung besteht dabei aus einer unter Federbelastung stehenden Kugel in dem einen Teil und einer Rastkerbe in dem anderen Teil, wobei die Spannung der Feder einstellbar ist.
Sicherheitsskibindung
Anmelder:
Bernard E. Berlenbach,
Mill Valley, Marin, Calif. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. W. Müller-Bore, Patentanwalt,
Braunschweig, Am Bürgerpark 8
Bernard E. Berlenbach,
Mill Valley, Marin, Calif. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
' Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Spitzenhalterung zu schaffen, die eine sehr feinfühlige Einstellung der Kräfte ermöglicht, bei denen der Schuh freigegeben wird, weiter eine neuartige Kupplung zwisehen Schuh und. Spitzenhalterung, die in einfacher Weise auch ein Lösen des Schuhes bei übermäßig kräftigem Anheben der Schuhspitze, etwa beim Nachhintenfallen, ermöglicht. Diese Aufgäbe wird erfrn-
;- dungsgemäß dadurch gelöst, daß ein um eine zur Skioberfläche senkrechte Achse drehbarer Teil, der mit dem Schuh derart verbunden ist, daß sich dieser bei übermäßig starkem Seitendruck um seine Achse dreht und damit den Schuh freigibt, eine Lagerung für ein unter Federdruck stehendes Rastelement aufweist, das in einen Sitz einrastbar ist, der auf einer zwischen dem drehbaren Teil und der Skioberseite befestigten Grundplatte vorgesehen ist. Die erfindungsgemäßen Kupplungselemente· sind weiter gekennzeichnet durch ein Widerlager an dem der Schuhspitze zugewandten Ende des drehbaren Teiles, das mit einer zur Skioberr fiäche senkrechten, an ihrem oberen Ende durch' ein drehbares Element, beispielsweise eine Kugel oder Rolle, abgeschlossenen Nut zur'Aufnahme einer .an einem Beschlag an der Schuhspitze. vorgesehenen schmalen Zunge versehen ist, die an ihrem oberen Ende zweckmäßig schräg nach rückwärts in Richtung zur Schuhspitze verläuft.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht und im nachstehenden im einzelnen an Hand der Zeichnung beschrieben.
Fig. 1 zeigt den senkrechten Schnitt eines Erfindungsbeispieles, gesehen in Richtung. I-I gemäß Fig. 2, Fig. 2 gibt eine Draufsicht auf den Spitzenhalter nach Fig. 1 wieder, ~
809'767i70
Fig. 3 zeigt im Schnitt eine andere Ausführungsform der federnden Haltemittel des drehbaren Teiles.
Die erfindungsgemäße Spitzenhalterung besteht aus einem an der Schuhspitze befestigten Stützsporn und einem vor der Schuhspitze auf dem Ski befestigten Schuhspitzenhalter. Beide Teile sind mit Kupplungselementen versehen, die eine formschlüssige Verbindung zwischen ihnen herstellen. Als Strammer kann jede bekannte Spannvorrichtung Verwendung finden. Der Stützsporn 50, der nach Art der bekannten Skistiefelbeschläge unter der Sohle an deren Vorderkante befestigt ist, trägt an seinem zur Skioberfläche senkrechten, an der Vorderkante der Sohle liegenden Flansch eine schmale vorstehende Zunge 51, die an ihrem oberen Ende 52 schräg nach hinten verläuft.
' Der Schuhspitzenhalter besteht aus einer Grundplatte 53, die mit Hilfe mehrerer Schrauben 54 auf dem Ski befestigt ist, und aus einer zweiten, auf der Grundplatte aufliegenden Platte 55, die mit Hilfe einer zentralen Schraube 56, die in die Grundplatte 53 eingeschraubt ist, auf dieser Platte drehbar ist. Die obere Platte kann sich also frei um diese Schraube drehen.
Die obere Platte 55 ist an ihrem, der Schuhspitze zugekehrten Ende mit einem Anschlag oder einem Widerlager 60 versehen, in dem sich eine zur Skioberfläche senkrechte Nut 60 α befindet, in die die Zunge 51 des Stützsporns eingreift. Damit ist die Schuhspitze nach den Seiten festgelegt. Das Widerlager ist weiter mit einem drehbaren Element, in diesem Falle einer Rolle 61, versehen, gegen die normalerweise das gebogene obere Ende der Zunge 51 anliegt und die somit die Schuhspitze gegen ein Entweichen nach oben sichert.
Bei übermäßig starken Belastungen, beispielsweise wenn der Skiläufer bei einem Sturz nach hinten fällt oder die Schuhspitze auf eine andere Art mit erheblicher Kraft nach oben gezogen wird, kann die obere Kurve der Zunge 51 unter Überwindung der Kraft der Spannvorrichtung über die Rolle 61 abrollen und somit den Schuh aus der Bindung lösen.
Die obere Platte 55 ist durch geeignete Mittel gegen Drehung gesichert. Die Normallage ist so, daß das Widerlager 60 und die Schraube 56 auf der Mittellinie des Skis liegen. Die Mittel, die die obere Platte gegen Drehung sichern, sind so eingerichtet, daß sie bei starkem Seitendruck oder bei einer Verdrehung des Schuhes, etwa bei einem schweren Sturz, nachgeben. Die Größe des für ein Drehen der Platte erforderlichen Drehmoments ist beliebig einstellbar. Die oben genannte Sicherung besteht aus einem Nocken 62, der exzentrisch auf der Platte 55 steht. In diesem Nocken gleitet eine Kugel 57, die in eine entsprechende, im Durchmesser gegenüber der Kugel etwas kleiner gehaltene Bohrung 63 in der Grundplatte 53 einrastet und mit Hilfe einer Schraube 59 über eine Feder 58 in dieser Lage gehalten wird. Die Spannung der Feder 58 ist mit Hilfe dieser Schraube 59 im Nocken 62 einstellbar.
Bei plötzlichem seitlichem Druck wird die Kugel 57 entgegen der Federkraft aus der Bohrung 63 herausgedrückt, und die obere Platte kann sich drehen. Durch diese Drehung der Platte 55 wird die Verbindung zwischen dem Stützsporn an der Schuhspitze und dem Widerlager auf der Platte 55 unterbrochen und damit der Schuh freigegeben.
Falls.die Platte schon bei ziemlich leichtem Druck nachgeben soll, wird die Spannung der Feder 58 mit Hilfe der Schraube 59 vermindert; ebenso kann die Spannung aber auch durch Hineindrehen der Schraube erhöht werden, wenn ein Drehen der Platte nur bei
ίο sehr starkem Druck gewünscht wird.
Eine andere Ausführungsform der Sicherung ist in Fig. 3 gezeichnet. Hier ist statt der Kugel als Rastelement ein konisch zugespitzter Zapfen 57α vorgesehen, dessen konisches Ende in die Bohrung 63 der Grundplatte 53 eingreift. Die Spannung der Feder 58 wird hierbei mit Hilfe einer Rändelschraube 59ο verstellt, die in einer Gewindebohrung des Nockens 62 geführt ist.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Sicherheitsskibindung, bei der zur Befestigung der Schuhspitze eine Halterung dient, welche einen um eine etwa auf der Mittellinie des Skis liegende, zur Skioberflädhe senkrechte Achse drehbaren Teil aufweist, der mit der Schuhspitze formschlüssig im Eingriff steht und sich bei übermäßig starkem Seitendruck um seine Achse dreht und ■damit den Schuh von der Halterung freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß der um die zur Skioberfläche senkrechte Achse drehbare Teil (55) eine Lagerung (62) für ein unter Federdruck stehendes Rastelement (57 bzw. 57 a) aufweist, das in einen Sitz (63) einrastbar ist, der auf einer zwischen dem drehbaren. Teil und der; Skioberseite befestigten Grundplatte (53) vorgesehen ist.
2. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einstellen des das Rastelement (57 bzw. 57 o) beeinflussenden Federdruckes Stellschrauben (59 bzw. 59 a) vorgesehen sind.
3. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch ein Widerlager (60) an dem der Schuhspitze zugewandten Ende des drehbaren Teiles (55), das mit einer zur Skioberflädhe serik-
rechten, an ihrem oberen Ende durch ein drehbares Element (61), beispielsweise eine Kugel oder Rolle, abgeschlossenen Nut (60 a·) zur Aufnahme einer an einem Beschlag an der Schuhspitze vorgesehenen schmalen Zunge (51) versehen ist.
4. Sicherheitsiskibindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrecht zur Skioberfläche verlaufende Zunge (51) an ihrem oberen Ende (52) schräg nach rückwärts in Richtung zur Schuhspitze verläuft.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschriften Nr. 251 672,
087.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1 008 161.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB27319A 1953-07-06 1953-09-04 Sicherheitsskibindung Pending DE1051702B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB27319A DE1051702B (de) 1953-07-06 1953-09-04 Sicherheitsskibindung

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1108797X 1953-07-06
DEB27319A DE1051702B (de) 1953-07-06 1953-09-04 Sicherheitsskibindung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1051702B true DE1051702B (de) 1959-02-26

Family

ID=25738910

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB27319A Pending DE1051702B (de) 1953-07-06 1953-09-04 Sicherheitsskibindung

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DE (1) DE1051702B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2151529A5 (de) * 1971-09-01 1973-04-20 Durfort Raymond

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH251672A (de) * 1945-10-22 1947-11-15 Hvam Hjalmar Skibindung.
CH283087A (de) * 1950-06-06 1952-05-31 Gerber Sidney Ausklinkbare Skibindung.
DE1008161B (de) * 1952-03-25 1957-05-09 Hannes Marker Sicherheitsskibindung

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