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DE1051614B - Vorrichtung an Waelzfraesmaschinen zur selbsttaetigen Axialverschiebung der Fraesspindel - Google Patents

Vorrichtung an Waelzfraesmaschinen zur selbsttaetigen Axialverschiebung der Fraesspindel

Info

Publication number
DE1051614B
DE1051614B DEP10226A DEP0010226A DE1051614B DE 1051614 B DE1051614 B DE 1051614B DE P10226 A DEP10226 A DE P10226A DE P0010226 A DEP0010226 A DE P0010226A DE 1051614 B DE1051614 B DE 1051614B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
milling spindle
axial displacement
counter
spindle
milling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP10226A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Baumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HERMANN PFAUTER WAELZFRAESMASC
Original Assignee
HERMANN PFAUTER WAELZFRAESMASC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HERMANN PFAUTER WAELZFRAESMASC filed Critical HERMANN PFAUTER WAELZFRAESMASC
Priority to DEP10226A priority Critical patent/DE1051614B/de
Priority to DEP12531A priority patent/DE1098789B/de
Publication of DE1051614B publication Critical patent/DE1051614B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/12Other devices, e.g. tool holders; Checking devices for controlling workpieces in machines for manufacturing gear teeth
    • B23F23/1237Tool holders
    • B23F23/1243Hob holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description

  • Vorrichtung an Wälzfräsmaschinen zur selbsttätigen Axialverschiebung der Frässpindel Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung an Wälzfräsmaschinen zur selbsttätigen Axialverschiebung der Frässpindel um einstellbare Strecken mittels eines Verschiebemotors und in Abhängigkeit vom Werkstückwechsel. Derartige Vorrichtungen haben den Zweck, infolge der axialen Verstellung des Wälzfräsers den Verschleiß über die ganze Fräserlänge gleichmäßig zu verteilen.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art wird jeweils nach der Bearbeitung eines Werkstückes beim Zurückgehen des Werkzeugschlittens selbsttätig ein hydraulischer Motor in Gang gesetzt, der absatzweise die Axialverschiebung der Frässpindel bewirkt. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, die Axialverschiebung nach einer bestimmten Anzahl von durch ein Zählwerk gezählten Werkstückwechseln vorzunehmen. An einem Zählwerk kann die bei jedem Werkstückwechsel gewünschte Anzahl von Axialverschiebungsschritten der Frässpindel eingestellt werden. Der Verschiebeantrieb wird dann nach der entsprechenden Zahl von Verschiebeschritten jeweils stillgesetzt.
  • Demgegenüber wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß zwei mittels elektrischer Impulse gesteuerte Zählwerke angeordnet sind, von denen das erste, die einzelnen Werkstückwechsel registrierende Zählwerk nach einer einstellbaren Anzahl von Wechseln den Verschiebemotor einschaltet und das zweite Zählwerk nach einer einstellbaren Anzahl von periodischen Bewegungen eines die Spindel verschiebenden Gliedes den Verschiebemotor ausschaltet. Auf diese Weise wird erreicht, daß - im Gegensatz zu der bekannten Vorrichtung - nicht nur der Betrag der jeweiligen Axialverschiebung des Wälzfräsers eingestellt werden kann, sondern daß man auch nach Wunsch bestimmen kann, nach wiev iel Werkstückwechseln eine solche Axialverschiebung erfolgen soll. Dies ist wichtig, weil die Werkstücke nach Werkstoff, Modul, Zähnezahl und Zahnbreite stark wechseln und daher die optimale Ausnutzung eines Wälzfräsers sehr davon abhängt, nach wieviel Werkstücken jeweils die Verschiebung vorgenommen wird.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung ergibt sich daraus, daß sie mit durch elektrische Impulse gesteuerten Zählwerken arbeitet. Derartige Zählwerke stellen auf dem Markt erhältliche, billige und zuverlässige Bauteile dar, so daß die unter Verwendung dieser Elemente geschaffene Vorrichtung zur Fräserverschiebung ebenfalls einfach und billig ist und sehr betriebssicher arbeitet, während die bekannten Bauarten wesentlich verwickeltere Lösungen darstellten.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist eine vom Ausschaltzähler auslösbare elektromagnetischeBremse für den axialen Vorschubantrieb der Frässpindel vorgesehen, durch die erreicht wird, daß im Augenblick: des Abschaltens des Vorschubmotors die angetriebenen Teile auch wirklich stillstehen, so daß genau der gewünschte Verschiebebetrag erreicht wird. Dies ist deswegen wichtig, weil die Fräserzähne genau auf Mitte der auszufräsenden Zahnlücken stehen müssen, wenn die Verzahnung genau werden soll, und weil etwaige Fehler sich mit der wachsenden Zahl der Verschiebungen addieren.
  • Weitere Merkmale, die sich z. B. auf die Sicherung gegen Verschieben der den Fräser tragenden Spindel über die zulässigen Grenzen hinaus sowie darauf beziehen, das die Abschaltung steuernde und damit den Verschiebebetrag bestimmende Element in derart veränderlichem Verhältnis zur Verschiebebewegung der Fräserspindel oder zur Drehzahl des Verschiebemotors anzutreiben, daß der gewünschte Verschiebebetrag stets mit ganzzahligen periodischen Bewegungen dieses Elements erreicht wird, ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung.
  • Die Einzelmerkmale lassen sich je für sich oder zu mehreren oder, soweit sinngemäß, sämtlich in Verbindung miteinander verwirklichen.
  • Fig. 1 ist ein schematisch vereinfacht gezeichneter waagerechter Schnitt durch eine erfindungsgemäß ausgebildete Verschiebeanordnung; Fig.2 ist ein zugehöriger senkrechter Teilschnitt. Die in Fig. 1 dargestellten Bauteile gehören einer ein Ganzes bildenden Fräseinheit an. Über eine Stirnradreihe, die die Räder 1 bis 4 umfaßt, wird eine Schneckenwelle 5 angetrieben, deren in der Zeichnung nicht sichtbare Schnecke das Schneckenrad 6 in Umdrehung versetzt. Dieses ist mittels eines in der Frässpindel 9 festen Keiles 7, der in eine Nut 8 des Schnekkenrades 6 hineinragt, mit der Frässpindel 9 drehfest, aber längsverschieblich verbunden. Über die Antriebskette 1 bis 5 wird also die Frässpindel 9 in Umdrehung versetzt. Die Frässpindel ist u. a. in dem im Gehäuse der Fräseinheit festen Teil 10 gelagert. Sie ist als Hohlwelle ausgebildet. Durch sie hindurch ist eine Spannstange 11 geführt, die von dem rechten Ende 12 der Frässpindel her angezogen werden kann und mit der der Konus 13 in die Spindel 9 gespannt wird, der sich in einen den Fräser 15 tragenden Dorn fortsetzt. Der Fräser ist gegen einen Bund 14 dieses Dornes mit stirnseitiger Mitnahme gehalten und der Dorn ist in dem im Gehäuse der Fräseinheit befestigten Teil 10' gelagert.
  • Von einem nicht gezeichneten besonderen Vorschubmotor aus kann die Schnecke 16 in Umdrehung versetzt werden, von der die Axialverschiebung der Fräserspindel 9 und damit des Fräsers 15 abgeleitet ist. Die Schnecke treibt ein Schneckenrad 17 an, das in einem wieder im Gehäuse der Fräseinheit festen Teil 10" gegen Axialverschiebung gehalten ist und auf einem Verschiebegewindestück 17" der Frässpindel 9 aufgeschraubt ist. Dieses Verschiebegewindestück 17" ist im Gehäuse 10" drehfest, aber axial verschiebbar gelagert und ist zwischen einer Absatzkante 9' der Frässpindel und einem auf der Frässpindel festen Anlaufring 9" gehalten, so daß es die Frässpindel bei einer axialen Verschiebung mitnimmt. Durch Drehung der Schnecke 16 wird somit die Frässpindel 9 und damit der Fräser 15 axial verschoben.
  • Von der Drehung des Vorschubmotors ist außer der Drehung der Schnecke 16 auch diejenige einer Welle 18 abgeleitet, die mit der Welle der Schnecke 16 über Wechselräder20, 21 in bestimmtem einstellbarem Drehzahlv erhältnis gekuppelt ist. Auf der Welle 18 sitzt an geeigneter Stelle ein Nocken 19, der auf den Schaltstift 25 eines elektrischen Ausschaltzählwerkes 26 einwirkt. An geeigneter Stelle der Maschine ist ein weiteres elektrisches Zählwerk 27 angebracht, das durch beim Wechseln der Werkstücke gegebene Impulse betätigt wird. Schließlich sind noch Endschalter 28 und 29 an der Fräseinheit angebracht, die mit einem auf der Frässpindel 9 aufgesetzten Schaltring 30 zusammenwirken.
  • Die Wirkungsweise ist folgende. Bei jedem Wechsel des Werkstückes erhält das Zählwerk 27 durch eine beliebige geeignete kontaktgebende Einrichtung einen elektrischen Impuls. Nach einer einstellbaren Anzahl von solchen Impulsen, die z. B. zwischen 1 und 50 liegen kann, betätigt das Zählwerk 27 seinerseits eine Kontaktgebevorrichtung, mit der der in der Zeichnung nicht dargestellte Verschiebemotor für die Axialverschiebung der Frässpindel und damit des Fräsers eingeschaltet und zugleich eine elektromagnetisch steuerbare Bremse für die die Axialverschiebung bewirkenden Teile freigegeben wird. Die elektromagnetische Bremseinrichtung, die an sich bekannter Art sein kann, ist in der Zeichnung ebenfalls nicht dargestellt.
  • Der Vorschubmotor treibt über das aus der Schnecke 18' und dem Schneckenrad 18" bestehende Schneckengetriebe, das z. B. ein Übersetzungsverhältnis von 2 :49 haben kann, die Welle 18 und über die Wechselräder 20 und 21 sowie Schnecke 16 das Schneckenrad 17, das als Axialvorschubspindelmutter wirkt, und verschiebt somit über das Verschiebegewindestück 17' die Frässpindel in axialer Richtung.
  • Der Nocken 19, welcher sich mit Welle 18 dreht, gibt bei jeder Umdrehung über den Stift 25 dem elektrischen Zählwerk 26 einen elektrischen Impuls. Nach einer voreingestellten Anzahl solcher Impulse schaltet das Zählwerk 26 wieder über eine Kontaktgebeeinrichtung den Vorschubmotor für die Schnecke 16 ab, so daß die Axialverschiebung aufhört. Zugleich mit dem Ausschalten des Vorschubmotors wird die nicht gezeichnete elektromagnetische Bremse eingeschaltet, damit die bewegten Teile sofort stillstehen. Das Zählwerk 26 dient zur Bestimmung der Verschiebegröße je nach Modul des Werkstückes.
  • Der größte Verschiebeweg der Frässpindel und damit des Fräsers beträgt beispielsweise 40 mm. Damit die Maschine gegen eine Verschiebung über die damit gegebenen Grenzen hinaus gesichert wird, sind die Endschalter 28 und 29 angeordnet, die im Stromkreis für den Antriebsmotor der Maschine hintereinander liegen. Wenn der Schaltring 30 der Frässpindel 9 auf den einen oder anderen der beiden Endschalter einwirkt, ist der Stromkreis unterbrochen. Der die größte Verschiebung begrenzende Endschalter ist derart geschaltet, daß die Maschine nicht wieder eingeschaltet werden kann, solange sich die Teile in der der größten Verschiebung der Frässpindel entsprechenden Stellung befinden.
  • Zur weiteren Sicherung ist gegebenenfalls eine kurz vor Erreichen der Endstellung selbsttätig, vorzugsweise mittels elektrischer Kontakte auslösbare Signaleinrichtung vorgesehen, z. B. optischer Art, also eine Signallampe.
  • Für einen bestimmten Modul kann sich der Verschiebebetrag noch entsprechend der Spannutenzahl ändern. Dies läßt sich dadurch regeln, daß in der Antriebskette vom Vorschubmotor bis zur Schnecke 16 hinter das während der Axialverschiebung des Fräsers periodisch bewegte Element, von dem die Impulse für das Abschaltzählwerk gesteuert und damit der Verschiebebetrag bestimmt wird, bei dem beschriebenen Beispiel also hinter der Welle 18 mit dem Nocken 19, Mittei zur Änderung der Bewegungsgeschwindigkeit, z. B. der Umlaufzahl des bewegten Elements im Verhältnis zur Geschwindigkeit der Axialverschiebung oder zur Drehzahl des Verschiebemotors eingeschaltet werden. Bei dem gezeichneten Beispiel sind diese Mittel die Räder 20, 21, die als Wechselräder ausgebildet sind. Es wird errechnet und tabellarisch niedergelegt, welches Übersetzungsverhältnis notwendig ist, damit der gewünschte Verschiebebetrag bei einer ganzen Zahl von Umdrehungen der Nockenwelle 18 erreicht wird. Die dieser Übersetzung entsprechenden Wechselräder werden :dann aufgesteckt. Für den praktischen Gebrauch wird eine entsprechende Wechselrad-Tabelle aufgestellt, .die auf Fräsermodul, Nutenzahl des Fräsers und Verschiebebetrag Rücksicht nimmt und aus der abgelesen werden kann, welche Wechselräder jeweils zu wählen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung an Wälzfräsmaschinen zur selbsttätigen Axialverschiebung der Frässpindel um einstellbare Strecken mittels eines Verschiebemotors und in Abhängigkeit vom Werkstückwechsei, gekennzeichnet durch zwei mittels elektrischer Impulse gesteuerter Zählwerke (27, 26), von denen das erste, die einzelnen Werkstückwechsel registrierende Zählwerk (27) nach einer einstellbaren Anzahl von Wechseln den. Verschiebemotor einschaltet und das zweite Zählwerk (26) nach einer einstellbaren Anzahl von periodischen Bewegungen eines die Spindel :(9) verschiebenden Gliedes (18) den Verschiebemotor ausschaltet. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine vom Ausschaltzähler (26) auslösbare elektromagnetische Bremse für den axialen Vorschubantrieb der Frässpindel (9). 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet, durch elektrische Endschalter (28, 29) für die Axialverschiebung der Frässpindel (9). 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, gekennzeichnet durch einen Unterbrechungsschalter im Speisestromkreis des Maschinenantriebes, der bei Erreichen der Verschiebungsgrenze wirksam wird. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, gekennzeichnet durch ein Wechselgetriebe (20, 21) zum Antrieb des die Frässpindel (9) verschiebenden Gliedes (17).
DEP10226A 1953-08-01 1953-08-01 Vorrichtung an Waelzfraesmaschinen zur selbsttaetigen Axialverschiebung der Fraesspindel Pending DE1051614B (de)

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