[go: up one dir, main page]

DE903274C - Werkstueck-Aufnahme- und Teilvorrichtung - Google Patents

Werkstueck-Aufnahme- und Teilvorrichtung

Info

Publication number
DE903274C
DE903274C DEJ2737D DEJ0002737D DE903274C DE 903274 C DE903274 C DE 903274C DE J2737 D DEJ2737 D DE J2737D DE J0002737 D DEJ0002737 D DE J0002737D DE 903274 C DE903274 C DE 903274C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dividing device
segment
disc
clamping disc
compression spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ2737D
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Wagschal
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Messerschmitt Bolkow Blohm AG filed Critical Messerschmitt Bolkow Blohm AG
Priority to DEJ2737D priority Critical patent/DE903274C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE903274C publication Critical patent/DE903274C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/25Movable or adjustable work or tool supports
    • B23Q1/44Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms
    • B23Q1/50Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with rotating pairs only, the rotating pairs being the first two elements of the mechanism
    • B23Q1/52Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with rotating pairs only, the rotating pairs being the first two elements of the mechanism a single rotating pair
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q2701/00Members which are comprised in the general build-up of a form of the machine
    • B23Q2701/02Movable or adjustable work or tool supports for milling machines, their drive, control or guiding
    • B23Q2701/025Work-tables rotating around an axis vertical to the surface of the table; this kind of table comprising a divider, indexer or positioning means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

  • Werkstück-Aufnahme- und Teilvorrichtung Es sind schon seit langem Teilköpfe bekannt, die auf Fräsmaschinentische aufgesetzt werden, um in die aufgespannten Werkstücke in gleichmäßigen Abständen Zahnlücken, Nuten od, dgl. zu fräsen oder (auf anderen Maschinen) zu hohem. Ähnliche Teilköpfe werden auch in senkrechter Anordnung auf Bohrmaschinen verwendet, um Löcher in bestimmten Winkel abständen in das Werkstück zu bohren. Das Schwenken des Werkstückes wird dabei gewöhnlich durch Drehen der Teilscheibe von Hand vorgenommen, während das Sichern an einem feststehenden Teil der Vorrichtung durch Einsetzen eines sogenannten Indexstiftes in die mit Löchern in bestimmten Winkelabständen versehene Teilscheibe erfolgt.
  • Auch wenn es sich darum handelt, große und schwere Werkstücke in dieser Weise anzureißen oder zu bearbeiten, mit Bohrungen oder Ausfräsungen zu versehen, wurden bisher Teil- bzw.
  • Aufspannscheiben verwendet, die an ihrem Außendurchmesser oder an einer ihrer Planseiten mit in bestimmten Winkelabständen gebohrten Indexlöchern versehen waren und welche von Hand geschwenkt und durch ebenfalls mit der Hand betätigte, unter Federdruck stehende Indexbolzen gesichert wurden. Derartige Teil- und Aufspannvor- richtungen sind aber nur für bestimmte Winkelteilungen verwendbar, und da nur eine begrenzte Zahl von Indexlöchern eingebohrt werden kann, mußte sehr oft eine größere Anzahl von Teilscheiben mit untereinander verschiedenen Winkelteilungen auf Lager gehalten werden. Das Auswechseln und Bedienen erforderte unter diesen Umständen sehr viel Zeit, ganz abgesehen davon, daß auf diese Weise gleichzeitig viel Stahlmaterial immobilisiert wurde. Ferner sind drehbare Werkstückaufnahmetische an Werkzeugmaschinen bekannt, die durch eine Kombination hydraulischer und elektrischer Mittel periodisch weitergeschaltet werden. Für diese ist jedoch der Schaltweg unveränderlich festgelegt, und es besteht keine Mölglichkeit, ihn irgendwie zu verändern, vor allem, weil dazu bei derartigen Werkzeugmaschinen keine Notwendigkeit vorliegt.
  • Die hinsichtlich des eigentlichen Teilvorganges bestehenden Schwierigkeiten sind nunmehr durch die Erfindung beseitigt worden. Der Gegenstand derselben stellt eine V\Terkstückaufnahme und Teilvorrichtung dar mit einer an dem Umfang der drehbar gelagerten Aufspannscheibe angreifenden Feststellvorrichtung und einem dieAufspannscheibe drehenden Elektromotor, die durch eine sich mit ersterer drehenden Kommandoscheibe in Verbindung mit einer feststehenden skalierten Kontaktscheibe so gesteuert werden, daß nach Betätigung eines Einschalters eine Drehung der Aufspannscheibe um einen Winkelbetrag (bis zu 36ob) erfolgt, der durch in die feststehende Skalenscheibe einzusetzende Kontaktstifte festlegbar ist.
  • Ein wichtiges Einzelmerkmal der Erfindung ist darin zu sehen, daß die Aufspannscheibe in der Raststellung durch ein in den gezahnten Umfang derselben eingreifendes, radial verschiebbares, unter Einwirkung eines elastischen Mittels, beispielsweise einer Druckfeder, stehendes Zahnsegment sowie ein in eine Schwalbenschwanznut der Aufspannscheibe eingreifendes. durch ein elastisches Mittel, beispielsweise eine Druckfeder, betätigtes KeilsegmeBtt gesichert wird.
  • In weiterer Ausbildung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, daß während des Schaltvorganges das Zahnsegment ebenso wie das Klemmelement durch Zugmagneten außer Eingriff gebracht werden und daß das Zahnsegment durch ein unter der Wirkung eines elastischen Mittels, beispielsweise einer Druckfeder. stehendes Streckgelenk in der ausgerückten Stellung gesichert wird.
  • Eine andere Einzelheit der Erfindung besteht darin, daß die zwischen Elektromotor und Feststellvorrichtung vorgesehenen Ubertragungselemente zwei durch Schaltstifte in der Skalenscheibe einschaltbare, unter dem Einfluß einer Doppelkupplung stehende Geschwindigkeiten aufweisen, wovon ein Teil durch ein elastisches Mittel, beispielsweise eine Zugfeder, und der andere Teil durch einen Zugmagneten betätigt wird.
  • In der Zeichnung ist eine zweckmäßige Ausfübrungsform des Erfindungsgegenstandes als Beispiel dargestellt. und zwar zeigt Abb. I einen Querschnitt durch den Gesamtmechanismus mit eingezeichnetem Schaltplan, Abb. 2 eine Seitenansicht von rechts gemäß Abb. I mit der Skalenscheibe, dem Kranz der Aufspannscheibe und dem Antriebsmotor.
  • Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, baut sich die Vorrichtung auf aus. einem Lagerbock I, der beispielsweise gegenüber dem Spindelkasten des Bohr- und Fräswerkes aufgestellt wird und in dem bei 2 und 3 die Welle 4 der Teilscheibe 5 gelagert ist. An der Teilscheibe wird das Werkstück W in bekannter Weise befestigt. Die Teilscheibe ist mit einem verzahnten Kranz 6 versehen, in den ein in dem Lagerbock radial zur Scheibe verschiebbares, in gleicher Weise verzahntes Segment 7 einfaßt, welches die Teilscheibe in der gewünschten Stellung festhält. Das Andrücken des Segments in die Verzahnung 6 geschieht durch eine Feder 8'.
  • Diese ist zwecks Verstellung des Spanndruckes auf einem schraubbaren Element 8a angeordnet. Nach erfolgter Feststellung der Scheibe wird diese außerdem noch durch eine Klemmvorrichtung gesichert, die weiter unten beschrieben wird. Das Zahnsegment wird während des Schaltvorganges durch ein unter der Wirkung einer Druckfeder ga stehendes Streckgelenk 9 in der ausgerückten Stellung gehalten, das vor jedem Festlegen der Teilscheibe durch den Zugmagneten 10 bzw. eine Gabel IOn wieder aus seiner Strecklage gezogen wird.
  • Das Herausschieben des Segments 7 aus der Verzahnung 6 geschieht durch einen in den Steuerstromkreis der Maschine eingeschalteten Zugmagneten 12, der vermittels einer Zahnstange 13, eines Zahnrades 14 und eines Nockens I5, die beide auf Welle I6 befestigt sind, auf eine seitlich an das Segment 7 angeordnete Rolle I7 einwirkt und so das Segment gegen den Druck der Feder 8 nach unten verschiebt, d. h. außer Eingriff bringt.
  • Die Zahnstange wird nach Ausschalten des Magneten durch eine Feder I8 in ihre Normalstellung zurückgezogen.
  • Um die Teilscheibe während der Bearbeitung des Werkstückes unnachgiebig festzuhalten, ist noch eine Klemmvorrichtung vorgesehen, die folgende Bauelemente aufweist: In dem in der Rückseite der Teilscheibe 5 befestigten Innenzahnkranz 20, der zum Schalten der Scheibe durch weiter unten beschriebene Mittel dient, ist eine schwalbenschwanzförmige Nut 2I eingearbeitet, in welche, wie aus Abb. I ersichtlich, ein mit entsprechenden Kegelflächen versehenes Segmentstück 22 einfaßt, dessen Schaft 23 bei 2qi und 2'5 in Querwänden des Lagerbockes I verschieblich gelagert ist. Der Schaft trägt einen Stellring 26, gegen den sich die Druckfeder 27 legt, welche das Segment in der Nut 21 festzieht. Das Lösen der Klemmung vor dem Weiterschalten der Teilscheibe geschieht durch einen weiteren, in den Kommandostromkreis der Vorrichtung eingeschalteten Zugmagneten 28, der mittels einer Zahnstange 29, eines Zahnrades 3,0 und'eines Exzenternockens 31, welch letztere beide Elemente auf der Welle 32 sitzen, auf die Rolle 33 wirkt, welche durch eine Aufnahme 34 an dem Schaft 23, befestigt ist. Die Zahnstange 29 des Zugmagneten 21S wird durch ein elastisches Mittel, beispielsweise eine Druckfeder 35, nach Abschalten des Magneten in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt.
  • Das Schalten der Teilscheibe erfolgt durch den Elektromotor40. Es ist eine langsameGeschwindigkeit für kurze Teilweg und eine schnellere für große Teilwege bzw. eine Kombination beider vorgesehen. In beiden Fällen treibt der Motor vermittels einer Schnecke 41 das auf der Welle 42 lose laufende Schneckenrad 4!3 an (Abb. I). Dieses besitzt auf beiden Seiten Kupplungsflächen 44 und 45, auf die eine Doppelkuppinug 46 und 47 wirkt, welche beispielsweise durch Hebel 918 49 und einen Zugmagneten 50 gegen den Druck eines elastischen Mittels, beispielsweise einer Druckfeder 51I, so verschoben werden kann, daß einmal die Flächen44 und 46 und das andere Mal die Flächen 45 und 47 gekuppelt sind. Die schnelle Teilgeschwindigkeit wird erzielt durch Kuppeln von 44 mit 46. Der I(raftfluß geht dann unmittelbar durch die Welle 42, die in geeigneter Weise in dem Lagerbock drehbar gelagert ist, und das darauf befestigte Ritzel 55 auf den Zahnkranz 20. Zur Erzielung der.langsamen Geschwindigkeit wird 47 und 415 gekuppelt.
  • Der Kraftfluß geht dann über das auf Welle 42 sitzende Ritzel 56 auf das große Zahnrad 5Q, welches auf Welle 58 angeordnet ist und weiter über das auf der gleichen Welle befindliche Ritzel 59 und das große Zahnrad 60, welches wieder auf Welle 42 befestigt ist, auf das Ritzel 55.
  • Die elektrische Steuerung des Schaltvorganges geschieht durch eine auf Welle 4 befestigte Kommandoscheibe 65, welcher über Schleifringe 66, 67 und Kontaktkohlen 68, 69 normal gespannter Strom zugeführt wird. Außerdem weist diese Scheibe an ihrer äußeren Planseite drei Führungsnuten 70, 71, 72 auf, über denen federnde Kontakte So für die Gradeinteilung und 81 für den Schnell-Langsam-Gang stromführend befestigt sind (Abb. 2). Die Linie, auf welcher die Kontakte 80, 8I Kontakt geben, ist die ständige Ausgangsnulllinie. ueber der Kommandoscheibe, und zwar fest in einem Gehäuse des Lagerbockes angeordnet, befindet sich eine Einstellscheibe 75 mit der in 360° eingeteilten Skala 76. Jede Gradteilung ist mit einem Loch 77 zur Aufnahme eines Schaltstiftes 78 versehen, und zwar versetzt, um die Löcher nicht zu klein halten zu müssen.
  • Es sind daher drei Lochscheiben vorgesehen.
  • T)ie beiden äußeren für die eigentliche Gradeinstellung bzw. Schaltung, der innere für die Steuerung des langsamen und schnellen Ganges der Teilscheibe. Der Winkelbetrag, um den weiter geschaltet wird, kann durch einen sich mit Welle 4 drehenden Zeiger 92 an der Skala 76 abgelesen werden.
  • Der Schaltvorgang ist folgender: Die Teilscheibe soll sich beispielsweise um 100 weiterdrehen. Es wird zu diesem Zweck in die Skalenscheibe 75 bei 100 (je nachdem, in dem äußeren oder mittleren Kreis) ein Kontaktstift 78 eingesetzt. Zum Ingangsetzen der Vorrichtung wird sodann der Befehlsschalter (Wischkontakt) 812 betätigt (vgl. Schaltbild Abb. I). Dieser schließt den Steuerstromkreis für Schütz 1, welches den Zugmagneten 12 des Zahnsegments 7 betätigt. Durch Zahnstange I3, Zahnrad I4 und Nocken 15 wird infolgedessen das Zahnsegment 7 außer Eingriff gebracht und durch das Streckgelenk g in der ausgerückten Stellung gehalten. Dadurch wird gleichzeitig der am Segment befindliche Schalter 79 geschlossen (Abb. I), welcher über Schütz II die Festhaltung 212 der Scheibe lüftet. Damit wird der Haltestrom für Schütz 1 unterbrochen, und die Feder in drückt die Zahnstange I3. in die Ausgangsstellung zurück. Bei Auslösung der Festhaltung 22 und nach Abfallen des Schützes I schließen sich die Hilfskontakte 84, 8, wodurch der Steuerstromkreis für das Motorschütz III geschlossen wird und der Motor 40 anläuft. Parallel zur Schützspule III liegt ein Zeitrelais 86, welches nach Anlaufen des Motors sich in den auf die Schaltstifte 78 wirkenden Stromkreis einschaltet. Die Kommandoscheibe 65; dreht sich in der Pfeilrichtung (Abb. 2), bis der Kontakt 80 gegen den auf 100 stehenden Stift 78 gefahren ist, wodurch der Stromkreis über ein Relais 93 gegen Erde geschlossen wird. Hierdurch wird der Zugmagnet 10 betätigt, der das Streckgelenkg über den Totpunkt zurückzieht. Die Feder 8 drückt dann das Zahnsegment 7 in den Teilzahnkranz 6 ein. In diesem Moment werden alle Stromkreise unterbrochen, und zwar dadurch, daß sich Kontakt 79 (Abb. I) öffnet. Dadurch wird gleichzeitig die Festhaltung 22 blockiert, und die Scheibe steht in der gewünschten Stellung arbeitsbereit.
  • Soll nun die Teilung über einen größerenWinkelbetrag, z. B. 600, erfolgen, würde die Umdrehungsgeschwindigkeit von beispielsweise Vs Umdrehung pro Minute zu gering sein. Die Schaltung wird also zweckmäßig über den Schnellg,ang erfolgen. Das Anfahren und ein kurzer Weg vor dem Abschalten erfolgt jedoch zweckmäßig zur Überwindung der Schwungmassen vermittels des Langsamganges. Zu diesem Zweck wird also in den inneren Schaltkreis der Scheibe 755 bei etwa 2!0 ein Indexstift eingesetzt, mit dem sofort nach dem Anfahren der Kontakt 81 Verbindung bekommt. Hierdurch wird der Stromkreis über ein Fortschaitrelais 87 geschlossen. Der Magnet 88 zieht an und schaltet den Stern 89 um einen Zahn weiter. Dadurch wirkt einer der Nocken der Nockenscheibego auf den Quecksilberkontakt 9I, der das Schütz IV einschaltet. Dies wieder hat zur Folge, daß die Getriebekupplung44, 46 über den Zugmagneten so eingerückt wird. Bei etwa 515 bis 560 ist ein weiterer Kontaktstift 781 in die Scheibe 7-5 eingesetzt, gegen den kurz vor Beendigung seines Weges der Kontakt 8I führt. Dadurch erhält das Fortschaltrelais 88 einen zweiten Stromimpuls, der den Magneten 50 wieder abschaltet, so daß die Kupplung 44, 46 durch die Feder 51 getrennt und dafür Kupplung 45, 47, db. der langsame Gang der Teilscheibe, eingerückt wird. Die Abschaltung erfolgt wieder in der gleichen Weise, wie vordem beschrieben, d. h. ein bei 600 in einen der beiden äußeren Kreise der Schaltscheibe75 eingesetzter Indexstift 78 bekommt Kontakt mit einem der Federkontakte 8cis, worauf das Zahnsegment 7 momentan wieder zum Eingriff in den Zahnkranz 6 kommt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Werkstück-Aufnahme- und Teilvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß eine an dem Umfang einer drehbar gelagerten Aufspannscheibe (5) angreifende Feststellvorrichtung (7, 9, 22) und ein die Aufspannscheibe (5) drehender Elektromotor (alu) durch eine sich mit ersterer drehende Kommandoscheibe (65) in Verbindung mit einer feststehenden skalierten Kontaktscheibe (75) so gesteuert werden, daß nach Betätigung eines Einschalters (18au eine Drehung der Aufspannscheibe (5) um einen vermittels in die Kontaktscheibe (75) einzusetzender Kontaktstifte (78) festlegbaren Winkelbetrag (bis zu 3609) erfolgt.
  2. 2. Werkstück-Aufnahme- und Teilvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet. daß die Aufspannscheibe in der Raststellung durch ein in den gezahnten Umfang (6) derselben eingreifendes, radial verschiebbares, unter Einwirkung eines elastischen Mittels, beispielsweise einer Druckfeder (8), stehendes Zahnsegment (7) sowie ein in eine Schwalbenschwanznute (2I) der Aufspannscheibe (5) eingreifendes, durch ein elastisches Mittel, beispielsweise eine Druckfeder (27), betätigtes Keilsegment gesichert wird.
  3. 3. Werkstück-Aufnahme- und Teilvorrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß während des Schaltvorganges das Zahnsegment (7) ebenso wie das Klemmelement (22) durch Zugmagneten (I2 bzw. 28) außer Eingriff gebracht werden und daß das Zahnsegment (7) durch ein unter der Wirkung eines elastischen Mittels, beispielsweise einer Druckfeder (9a), stehendes Streckgelenk (g) in der ausgerückten Stellung gesichert wird.
  4. 4. Werkstück-Aufnahme- und Teilvorrichtung nach Anspruch I oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen Elektromotor (4,0) und Feststellvorrichtung (7, 9, 22) vorgesehenen Übertragungselemente zwei durch Schaltstifte (8I) in der Skalenscheibe (75) einschaltbare, unter dem Einfluß einer Doppelkupplung (44, 46 und 45, 47) stehende Geschwindigkeiten aufweisen, wovon ein Teil (44, 46) durch ein elastisches Mittel, beispielsweise eine Zugfeder (gI). und der andere Teil (45, 47) durch einen Zugmagneten (50) betätigt wird.
DEJ2737D 1944-01-14 1944-01-14 Werkstueck-Aufnahme- und Teilvorrichtung Expired DE903274C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ2737D DE903274C (de) 1944-01-14 1944-01-14 Werkstueck-Aufnahme- und Teilvorrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ2737D DE903274C (de) 1944-01-14 1944-01-14 Werkstueck-Aufnahme- und Teilvorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE903274C true DE903274C (de) 1954-02-04

Family

ID=7197936

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ2737D Expired DE903274C (de) 1944-01-14 1944-01-14 Werkstueck-Aufnahme- und Teilvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE903274C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2551250A1 (de) Werkzeugmaschine und fraeswerkzeug zum bearbeiten der zapfen einer kurbelwelle nach dem wirbelverfahren
EP0022145A1 (de) Einrichtung an Werkzeugmaschinen
DE1918962A1 (de) Fraesmaschine zum Bearbeiten gezahnter Werkstuecke,z.B. zum Abfasen der Zahnkanten oder -enden an Zahnraedern
DE903274C (de) Werkstueck-Aufnahme- und Teilvorrichtung
DE2339190B2 (de) Vorschubantrieb für Werkzeugquerschlitten an Werkzeugmaschinen, insbesondere an Mehrspindel-Drehautomaten
DE1752536A1 (de) Rundteiltisch fuer Werkzeugmaschinen
DE743796C (de) Vorrichtung zur Vorschubbegrenzung fuer den Schlitten einer Werkzeugmaschine
DE317153C (de)
DE3703848C2 (de)
DE2122691B2 (de) Stelleinrichtung, insbesondere zum Einstellen des Vorschubweges von Werkzeugträgern bei Werkzeugmaschinen
DE620429C (de) Horizontales Bohr- und Fraeswerk
DE935291C (de) Maschine zum Herstellen tiefer Ausnehmungen in Werkstuecken, insbesondere tiefer Schlitze in Pleuelstangen
DE182329C (de)
DE961047C (de) Gewindebohrmaschine
DE444225C (de) Maschine zum Schleifen von Zahnraedern mit einer nach dem Abwaelzprinzip arbeitenden Abrichtvorrichtung fuer die Schleifscheibe
DE1552785C3 (de) Vorrichtung zum Axialverschieben der Frässpindel einer Walzfrasmaschine
DE2332173A1 (de) Transfer-werkzeugmaschine mit mehreren drehbaren spannfuttern fuer die werkstuecke
DE289413C (de)
DE649624C (de) Einrichtung zum unabhaengigen Einstellen von Grad, Minuten, Sekunden und Teilen derselben an der Mantelflaeche eines um seine Achse drehbaren Zylinders
DE969883C (de) Drehbank
DE1602943C (de) Drehautomat mit Mehrspindelapparat
DE602930C (de) Vorrichtung zur Bearbeitung von Walzen, insbesondere von Kaliberwalzen fuer Pilgerschrittwalzwerke
DE404320C (de) Schaltvorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe, z. B. fuer die Arbeitsspindel von Fraesmaschinen, Drehbaenken, Bohrwerken u. dgl.
DE701685C (de) nverzahnungen nach dem Abwaelzverfahren
DE1107040B (de) Raederwechselgetriebe mit drei zyklisch vertauschbaren Umsteckraedern auf drei Wellen, insbesondere fuer feinmechanische Geraete, vorzugsweise Oszillographen