DE1051686B - Nachgiebiges Presskissen zum Ausueben von Druck auf Schuhboeden - Google Patents
Nachgiebiges Presskissen zum Ausueben von Druck auf SchuhboedenInfo
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- DE1051686B DE1051686B DEU3892A DEU0003892A DE1051686B DE 1051686 B DE1051686 B DE 1051686B DE U3892 A DEU3892 A DE U3892A DE U0003892 A DEU0003892 A DE U0003892A DE 1051686 B DE1051686 B DE 1051686B
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D25/00—Devices for gluing shoe parts
- A43D25/06—Devices for gluing soles on shoe bottoms
- A43D25/10—Press-pads or other supports of shoe-gluing presses
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf in Preßkissengehäuse gelagerte nachgiebige Preßkissen, die insbesondere in
Schuhklebepressen Druck auf Schuhboden ausüben.
Eine Form von Preßkissen mit dazugehörigem Gehäuse, die sich bewährt hat, besitzt ein mehrteiliges
Gehäuse, dessen Teile mit Bezug aufeinander verstellt werden können, so daß dem Gehäuseboden und somit
dem auf dem Gehäuseboden aufsitzenden, aus einem nachgiebigen Baustoff bestehenden Kissen die dem zu
bearbeitenden Schuhboden entsprechende Form gegeben werden kann.
Leisten bzw. Schuhboden haben bekanntlich, der Absatzhöhe des Schuhes entsprechend, verschiedenartige
Sprengungen. Das eigentliche Preßkissen ruht dabei in seinem Gehäuse auf einem mit Wasser gefüllten
Unterkissen, das auf dem Gehäuseboden aufsitzt, und besteht aus einem Vorder-, einem Fersen-
und einem Gelenkteil, wobei der Gelenkteil wiederum aus mehreren Hartgummistücken besteht und eine in
Anpassung an den Schuhgelenkteil gekrümmte Oberfläche hat.
Mit Wasser gefüllte Unterkissen der vorerwähnten Art sind teuer. Ferner besteht die Gefahr, daß sie beim
Preßvorgang aufbrechen. Als Ersatz dafür hat man auch schon Unterkissen aus Gummi und Holz verwendet.
Jedoch besitzen diese nicht die Anpassungsfähigkeit des mit Wasser gefüllten Unterkissens, so
daß das Preßkissen sich dann nicht für einen Durchschnittsgebrauch eignet.
Die Erfindung schafft nun für mit Wasser gefüllte Unterkissen einen Ersatz, der wohl die Vorteile, jedoch
nicht die Nachteile dieser Kissenart aufweist. Für das erfindungsgemäß ausgebildete Preßkissen ist
vorgesehen, daß bei Verwendung von mehreren Gummiplatten, die dem Preßkissen als Unterlage dienen
und in ein mehrteiliges Gehäuse mit mehreren, in Anpassung an Schuhboden verschiedener Sprengung
verstellbaren Bodenteilen eingepaßt sind, diese Gummiplatten weich sind, wobei zwischen denselben
zum Verändern der Randanlage des Preßkissens am Schuhboden eine weitere Platte vorgesehen ist, die in
ihrem Vorderteil eine schuhsohlenähnliche Ausnehmung bekannter Art aufweist und mit den übrigen
weichen Gummiplatten beliebig ausgetauscht werden kann. Vorzugsweise ist die genannte Platte zusätzlich
zu der erwähnten Ausnehmung noch mit einem Schlitz versehen, der auf seinen beiden Seiten von Erhebungen
umgeben ist.
Der besondere Vorteil einer derartigen Preßkissenausbildung besteht darin, daß durch die erwähnte
Ausnehmung und den genannten, von Erhebungen umgebeneu Schlitz eine Öffnung geschaffen ist, in welche
!linein Teile der Platte bzw. der übrigen weichen Platten ausweichen können, so daß auf diese Weise das
Nachgiebiges Preßkissen zum Ausüben
von Druck auf Schuhboden
von Druck auf Schuhboden
Anmelder:
United Shoe Machinery Corporation,
Flemington, Ν. J. und Boston, Mass.
(V. St. A.)
United Shoe Machinery Corporation,
Flemington, Ν. J. und Boston, Mass.
(V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. A. Bohr, München 5,
Dr.-Ing. H. Fincke1 Berlin-Lichterfelde,
und Dipl.-Ing. H. Bohr, München 5, Müllerstr. 31,
Patentanwälte
Dr.-Ing. H. Fincke1 Berlin-Lichterfelde,
und Dipl.-Ing. H. Bohr, München 5, Müllerstr. 31,
Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 30. Juni 1955 ■
V. St. v. Amerika vom 30. Juni 1955 ■
Helge Gulbrandsen, Beverly, Mass. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
jeweils oberste Kissen dem Werkstück angepaßt und ein bestimmter gewünschter Betrag einer Anlage des
Preßkissens an den Randteil des Werkstückes erhalten wird, so wie er von Fall zu Fall unterschiedlich erforderlich
ist. Durch beliebiges Austauschen der verschiedenen Gummiplatten untereinander und mit der
genannten Platte mit Ausnehmung und Schlitz kann der Betrag der Anlage des Kissens insbesondere am
Randteil des Werkstückes beliebig verändert werden. Der größte Anlagebetrag wird offenbar dann erreicht,
wenn die mit Ausnehmung und Schlitz versehene Platte als Oberschicht angeordnet ist und auf der
Unterkissenoberseite liegt, wogegen der geringste Anlagebetrag dann erreicht wird, wenn die genannte ausgesparte
Platte die Bodenschicht an der Unterkissenunterseite darstellt. Es ist ohne weiteres möglich, für
die Anlagebeträge auch verschiedene Zwischenstufen zu erreichen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des Preßkissens in seinem Gehäuse, das zur besseren Darstellung des Kissens
teilweise weggebrochen ist, nebst eines auf das Preßkissen aufgesetzten Schuhes, und
Fig. 2 ein Schaubild der eine Unterlage für das Preßkissen bildenden Platten.
In Fig. 1 ist ein Gehäuse für das neuartige Preßkissen dargestellt. Dieses Gehäuse besteht, einem
Schuhboden entsprechend, aus einem Vorderteil 10,
809 767/59
Claims (2)
1. Nachgiebiges Preßkis;seh zum Ausüben von Druck auf Schuhboden mit mehreren, dem Preßkissen
als Unterlage dienenden Gummiplatten, die in ein mehrteiliges Gehäuse.mit mehreren, in Anpassung
an Schuhböden verschiedener Sprengung verstellbaren Bodenteilen eingepaßt sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Gummiplatten (20) weich sind und daß zwischen ihnen zum Verändern der
as Randanlage des Preßkissens' am Schuhboden eine weitere, in ihrem Vorderteil eine schuhsohlenähnliche
Ausnehmung (26) bekannter Art aufweisende Platte (24) beliebig austauschbar ist.
2. Preßkissen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Platte (24) außer ihrer
Ausnehmung (26) einen auf seinen beiden Seiten von Erhebungen (30) umgebenen Schlitz (28) aufweist
(Fig. 2).
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentsohriften Nr. 2 611 143, 2656 553,
670 481.
670 481.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
O 809 767/59 2.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1051686XA | 1955-06-30 | 1955-06-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1051686B true DE1051686B (de) | 1959-02-26 |
Family
ID=22304420
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU3892A Pending DE1051686B (de) | 1955-06-30 | 1956-05-07 | Nachgiebiges Presskissen zum Ausueben von Druck auf Schuhboeden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1051686B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2611143A (en) * | 1948-10-08 | 1952-09-23 | United Shoe Machinery Corp | Apparatus for applying pressure to shoe bottoms |
| US2656553A (en) * | 1949-06-25 | 1953-10-27 | United Shoe Machinery Corp | Pad box |
| US2670481A (en) * | 1949-05-24 | 1954-03-02 | United Shoe Machinery Corp | Shoe press |
-
1956
- 1956-05-07 DE DEU3892A patent/DE1051686B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2611143A (en) * | 1948-10-08 | 1952-09-23 | United Shoe Machinery Corp | Apparatus for applying pressure to shoe bottoms |
| US2670481A (en) * | 1949-05-24 | 1954-03-02 | United Shoe Machinery Corp | Shoe press |
| US2656553A (en) * | 1949-06-25 | 1953-10-27 | United Shoe Machinery Corp | Pad box |
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