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DE1051390B - Tragbares Messgeraet zur Bestimmung von Ladungsmengen und kleinen Stroemen - Google Patents

Tragbares Messgeraet zur Bestimmung von Ladungsmengen und kleinen Stroemen

Info

Publication number
DE1051390B
DE1051390B DED24192A DED0024192A DE1051390B DE 1051390 B DE1051390 B DE 1051390B DE D24192 A DED24192 A DE D24192A DE D0024192 A DED0024192 A DE D0024192A DE 1051390 B DE1051390 B DE 1051390B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
glow relay
measuring device
glow
portable measuring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED24192A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Zaubitzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Telekom AG
Original Assignee
Deutsche Telekom AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Telekom AG filed Critical Deutsche Telekom AG
Priority to DED24192A priority Critical patent/DE1051390B/de
Publication of DE1051390B publication Critical patent/DE1051390B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01TMEASUREMENT OF NUCLEAR OR X-RADIATION
    • G01T1/00Measuring X-radiation, gamma radiation, corpuscular radiation, or cosmic radiation
    • G01T1/16Measuring radiation intensity
    • G01T1/18Measuring radiation intensity with counting-tube arrangements, e.g. with Geiger counters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Measurement Of Radiation (AREA)

Description

  • Tragbares Meßgerät zur Bestimmung von Ladungsmengen und kleinen Strömen Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines tragbaren Gerätes zur Bestimmung von kleinen Ladungsmengen und Strömen. Derartige Geräte finden vielseitige Verwendung z. B. zur Messung großer Widerstände oder anderer physikalischer Größen, etwa Luftfeuchtigkeiten oder Lichtmengen, die mittelbar aus Widerständen oder Ladungsmengen bestimmt werden können. Insbesondere wird die Messung der Intensität radioaktiver Strahlungen meist auf die Messung kleiner Ströme oder Ladungsmengen zurückgeführt.
  • Die bekannten Meßverfahren, z. B. mit Elektrometer oder mittels ballistischer Methoden, also Verfahren, bei denen die Meßgrößen unmittelbar einem entsprechend empfindlichen Meßinstrument zugeführt werden, sind für tragbare Meßgeräte nicht geeignet oder liefern nur ungenaue Ergebnisse. Es sind daher andere Methoden bekanntgeworden, die durch An-- wendung von Verstärkern die Benutzung robusterer oder genauerer Anzeigeinstrumente ermöglichen. Derartige Geräte haben den Nachteil, daß die für ihren Betrieb benötigten Batterien eine große Gewichtsbelastung darstellen.
  • Strahlungsmeßgeräte mit Zählrohren lassen sich zwar mit geringerem Aufwand z. B. in der Weise aufbauen, daß die Zählrohrimpulse eine Zählvorrichtung über ein Glimmrelais steuern. Bei einer derartigen Meßanordnung können jedoch nur verhältnismäßig geringe Impulszahlen pro Zeiteinheit gezählt werden.
  • Das erfordert entweder lange Meßzeiten oder aber eine Beschränkung auf geringe Meßgenauigkeit Man ist daher dazu übergegangen, mittels der vom Strablungsindikator, z. B. einem Zählrohr, gelieferten Ladungsmengen einen Kondensator, der an der Zündelektrode eines Glimmrelais liegt, allmählich bis auf die Auslösespannung des Glimmrelais aufzuladen. Er wird sodann durch den Glimmstrom des Glimmrelais bis auf dessen Löschspannung entladen usw. Die Zahl der Entladungen wird dabei mittels eines z. B. elektromagnetischen Zählwerkes gezählt, dessen Wicklung vom Glimmrelaisstrom des Glimmrelais durchflossen wird. Derartige Meßanordnungen können ohne allzu aufwendige Untersetzerschaltungen verhältnismäßig hohe Impulszahlen pro Zeiteinheit messen und weisen daher schon bei kurzer Meßzeit mit entsprechend großen Zählrohren hohe Meßgenauigkeiten auf.
  • Man kann diese Anordnungen daher auch zur Messung kleiner Strahlungsintensitäten benutzen. In solchen Fällen muß jedoch von dem Meßergebnis jeweils der Nulleffekt subtrahiert werden. Diese Notwendigkeit ist oft nicht nur lästig, sondern stellt eine Fehlerquelle dar, da sie eine Möglichkeit für das Auftreten von Rechenfehlern bietet.
  • Erfindungsgemäß wird dieser Mangel dadurch be seitigt, daß das elektromagnetische Zählwerk im Anodenkreis eines zweiten Glimmrelais liegt, welches mit einer der Impulsfrequenz des ersten Glimmrelais proportionalen Gleichspannung gesteuert wird, die ihrerseits mittels eines Gleichrichters und geeigneter Siebmittel aus den Impulsen des ersten Glimmrelais gewonnen wird, und daß der Prnportionalitätsfaktor für die der Impulsfrequenz des ersten Glimmrelais pmportionalen Gleichspannung zur Festlegung des Schwellwertes und somit bei Messungen radioaktiver Strahlungen zur Kompensation des Nulleffektes einstellbar ist.
  • Besonders geeignet hat sich das erfindungsgemäße Meßgerät für die Messung radioaktiver Strahlungen mittels Geiger Müller-Zählrohren erwiesen.
  • Die dabei am Zählrohr auftretenden Spannung verhältnisse sind in Abb. 1 dargestellt. Sie zeigt die Charakteristik eines Zählrohres. Beim Einschalten liegt an ihm die Betriebsspannung Ust und am Zündkondensator praktisch die Spannung Null. Erfolgen Zählrohrimpulse, so lädt sich der Zündkondensator bis auf die Spannung Uc ntax auf, und am Zählrohr verbleibt die Spannung UZmin = Ust - Umax. Durch die Zündung des Glimmrelais fällt die Spannung am Zündkondensator auf den Wert Um min und am Zählrohr liegt die Spannung Um,,,. Die Spannung am Zählrohr schwankt also nach erfolgter erster Zündung des Glimmrelais zwischen den beiden Werten UZmin und Um may Damit ein einwandfreies Arbeiten des Zählrohres gewährleistet ist, muß die Breite des Plateaus größer sein als die Differenz d Uc = Ucnaax - Umtn, und Um min muß noch innerhalb des Plateaus liegen.
  • Die erste Bedingung wird wegen der bekannten Eigenschaften von Glimmrelais an Zählrohren üblicher Plateaulängen immer erfüllt sein, die zweite ist durch passende Wahl der Betriebsspannung Ust ebenfalls zu erfüllen.
  • In Abb. 2 ist ein Schaltbild einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Meßgerätes dargestellt.
  • Die Wirkungsweise des Meßgerätes gemäß Abb. 2 ist folgende: Als einzige Stromquelle dient die Batterie 1, mit ihr wird ein an anderer Stelle vorgeschlagener mit zwei im Gegentakt geschalteten Transistoren bestückter Gleichspannungswandler betrieben. Dieser wird mittels des Schalters 2 und kurzzeitiges Tasten des Startschalters 3, der vorteilhaft mechanisch mit dem Schalter 2 gekuppelt ist, in Betrieb gesetzt. Dabei wird über den Widerstand 4 der beiden PNP Transistoren 5' (5") über die Trafowicklungen 6' und 7' (6" und 7") zu Schwingungen angestoßen, die durch die vorhandene Rückkopplung aufrechterhalten werden. Mittels des Regelwiderstandes 9 wird die Schwingleistung sowie der Wirkungsgrad des Gleichspannungswandlers auf den optimalen Wert eingestellt. Diese Schwinganordnung läßt sich, wie sich gezeigt hat, bereits bei einer Batteriespannung von etwa 1 Volt mit einem Wirkungsgrad von etwa 75 ovo betreiben. Die in der Sekundärwicklung 8 auftretende, herauftransformierte Spannung der erzeugten Schwingungen wird mittels der als Spannungsverdoppler geschalteten Gleichrichter 10', 10" und der Kondensatoren 11' und 11" in eine hohe Gleichspannung verwandelt und mittels des Widerstandes 13 und der Stabilisatorkette 12', 12" bis 12n stabilisiert. Die Gleichrichter 10' und 10" bestehen zweckmäßig aus Silicium- oder Germaniumdioden.
  • Die Betriebsspannung für das Glimmrelais 20 wird an der Stabilisatorkette abgegriffen und mit ihr der Kondensator 15 über den Widerstand 14 aufgeladen.
  • Vom Kondensator 15 aus wird die Betriebsspannung der Hilfselektrode H des Glimmrelais 20 über den Widerstand 16 und der Anode über die Wicklung des elektromagnetischen Zählwerkes 17 und einen Schutzwiderstand 19 zugeführt. Soll beispielsweise der Wert eines hohen Widerstandes 23 bestimmt werden, so wird der Zündkondensator 22 über den zu messenden Widerstand 23 und einen zweckmäßig vorhandenen Schutzwiderstand 24 je nach Größe des Widerstandes 23 mehr oder weniger schnell bis auf die Zündspannung des Glimmrelais 28 aufgeladen. Der Zündkondensator 22, der über einen Widerstand 29 an der Zündelektrode des Glimmrelais 28 liegt, wird durch seine Entladung bis auf dessen Löschspannung entladen. Dann erfolgt wieder die Aufladung über den zu messenden Widerstand 23 usw.
  • Gegebenenfalls, z. B. wenn verhältnismäßig niedrige Widerstände gemessen werden sollen, kann die genannte Bedingung durch Parallelschaltung eines geeigneten Widerstandes zum Zündkondensator22 erfüllt werden.
  • Das Glimmrelais 28 erhält seine Betriebsspannungen über die Widerstände 25 und 27 sowie den Kondensator 26. In seinem Kathodenkreis liegt ein veränderbarer Widerstand 30. Die an ihm auftretenden Spannungsstöße werden über den veränderbaren Widerstand 31 und den Gleichrichter 32 dem mit dem veränderbaren Widerstand 33 überbrückten Kondensator 34 zugeführt und laden diesen nach und nach auf, bis die Zündspannung des Glimmrelais 20 erreicht ist, worauf dann ein periodisches Laden und Entladen des Kondensators 34 erfolgt und wobei seine Entladungen mittels des elektromagnetischen Zähl- werkes 17 gezählt werden. Hierdurch kann erreicht werden, daß die Spannung am Kondensator 34 nur von einer bestimmten Zündfolge ab im Glimmrelais 28 den Wert der Zündspannung des Glimmrelais 20 überhaupt erreicht. Die Zündfolge im Glimmrelais 28, oberhalb derer die Zündspannung des Glimmrelais 20 am Kondensator 34 erreicht wird, kann mittels der veränderbaren Widerstände30, 31 und 33 in weiten Grenzen eingestellt werden.
  • Auf diese Weise erhält man einen wählbaren Schwellwert. Dieser Eigenschaft kommt bei Strahlungsmessungen eine besondere Bedeutung zu, denn sie ermöglicht auf besonders einfache Weise z. B. die Kompensation des Nulleffektes eines Zählrohres oder anderer Strahlungsindikatoren, indem der Schwellwert auf diesen Wert eingestellt wird. Auch das Überschreiten einer vorbestimmten Strahlungsintensität läßt sich in entsprechender Weise auf einfachem Wege messen oder anzeigen. Im zweiten Falle kann an Stelle des elektromagnetischen Zählers 17 ein Lautsprecher oder ein sonstiges Anzeige- oder Warngerät treten.
  • Um das erfindungsgemäße Meßgerät auf einwandfreie Funktion hin prüfen zu können, empfiehlt es sich, eine Möglichkeit vorzusehen, dem Zündkondensator 22 größere Kondensatoren parallel zu schalten.
  • Auf diese Weise kann an Stelle des zu messenden Widerstandes ein entsprechend der Vergrößerung des Zündkondensators kleinerer genau bekannter Prüfwiderstand eingeschaltet und die richtige Anzeige des Gerätes nachgeprüft werden. Diese Maßnahme ist bedeutsam, weil ein anderenfalls erforderlicher hoher Prüfwiderstand schwer mit der erforderlichen Konstanz hergestellt werden kann.
  • Weiterhin läßt sich der Meßbereich des Gerätes durch die Parallelschaltung von Kondensatoren zum Zündlondensator erweitern.
  • Sieht man ferner von außen zugängliche Anschlüsse für die mittels der Stabilisatoren 12', 12" usw. konstant gehaltene(n) Spannung(en) vor, so kann man diese Spannung(en) zusätzlich noch dazu benutzen, Elektrometer od. dgl. aufzuladen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. Tragbares Meßgerät zur Bestimmung voll Ladungsmengen und kleinen Strömen, insbesondere für die Messung der Intensität radioaktiver Strahlungen, bei dem mit der zu bestimmenden Ladungsmenge ein an der Zündelektrode eines Glimmrelais liegender Zündkondensator, bis auf die Auslösespannung des Glimmrelais aufgeladen, durch den Glimmstrom bis auf die Löschspannung des Glimmrelais entladen wird usw., die Zahl der Entladungen mittels eines elektromagnetischen Zählwerkes gezählt wird und die Anzahl der Entladungen pro, Zeiteinheit als Maß für die zu messende Größe dient, dadurch gekennzeichnet, daß das elektromagnetische Zählwerk im Anodenkreis eines zweiten Glimmrelais liegt, welches mit einer der Impulsfrequenz des ersten Glimmrelais proportionalen Gleichspannung gesteuert wird, die ihrerseits mittels eines Gleichrichters und geeignet ter Siebmittel aus den Impulsen des ersten Glimmrelais gewonnen wird, und daß der Proportionalitätsfaktor für die der Impulsfrequenz des ersten Glimmrelais proportionalen Gleichspannung zur Festlegung des Schwellwertes und somit bei Messungen radioaktiver Strahlungen zur Kompenstation des Nulleffelftes einstellbar ist.
  2. 2. Tragbares Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Geigerzählrohres als Strahlungsindikator die Betriebsspannung für das Geigerzählrohr um den Betrag der Löschspannung des ersten Glimmrelais höher gewählt wird als die gewünschte Arbeitsspannung des Geigerzählrohres.
  3. 3. Tragbares Meßgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßbereich durch stufenweises Parallelschalten von Zusatzkondensatoren zum Zündkondensator vergrößert wird.
  4. 4. Tragbares Meßgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein an Stelle des Meßobjektes einzuschaltender, genau bekannter Widerstand vorgesehen ist, der gleichzeitig mit einem dem Zündkondensator parallel zu legenden Zusatzkondensator einschaltbar ist.
  5. 5. Tragbares Meßgerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß von außen zugängliche Anschlüsse für die im Gerät vorhandenen stabilisierten Betriebsspannungen vorgesehen sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 692 315; französische Patentschrift Nr. 1 041 082; Zeitschrift: Proceedings of the IEE, Part B, 103, März 1956, S. 497 bis 504.
DED24192A 1956-11-03 1956-11-03 Tragbares Messgeraet zur Bestimmung von Ladungsmengen und kleinen Stroemen Pending DE1051390B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1041082A (fr) * 1950-08-12 1953-10-20 Système de mesure d'impulsions de courte durée et de répétition rapide
DE1692315U (de) * 1954-09-16 1955-02-03 Deutsche Bundespost Anordnung fuer strahlungsschalter.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1041082A (fr) * 1950-08-12 1953-10-20 Système de mesure d'impulsions de courte durée et de répétition rapide
DE1692315U (de) * 1954-09-16 1955-02-03 Deutsche Bundespost Anordnung fuer strahlungsschalter.

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