DE1051072B - Selbstsichernde Gewindemutter - Google Patents
Selbstsichernde GewindemutterInfo
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- DE1051072B DE1051072B DEH26978A DEH0026978A DE1051072B DE 1051072 B DE1051072 B DE 1051072B DE H26978 A DEH26978 A DE H26978A DE H0026978 A DEH0026978 A DE H0026978A DE 1051072 B DE1051072 B DE 1051072B
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B39/00—Locking of screws, bolts or nuts
- F16B39/22—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
- F16B39/28—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by special members on, or shape of, the nut or bolt
- F16B39/34—Locking by deformable inserts or like parts
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B39/00—Locking of screws, bolts or nuts
- F16B39/22—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
- F16B39/24—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by means of washers, spring washers, or resilient plates that lock against the object
- F16B39/26—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by means of washers, spring washers, or resilient plates that lock against the object with spring washers fastened to the nut or bolt-head
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMI
AN MELDETAG:
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
AUSGABE DER
PATENTSCHRIFT:
PATENTSCHRIFT:
kl. 47 a 13
INTERNAT. KL. F 06 b 7.MAI 1956
19. FEBRUAR 1959
6. AUGUST 1959
stimmt Oberein mit auslegeschrift
1051072 (H 26978 XII/47 a)
Gegenstand der Erfindung i»st eine selbstsichernde Gewindemutter, bei der ein federnder Gewindering in
Form eines durch einen Querschlitz unterbrochenen, offenen Ringkörpers, durch eine Haltenase gegen Relativdrehung
zum Mutternkörper beschränkt gesichert, in einer Ausdrehung des Mutternkörpers oberhalb der
festen Gewinidegänge so gelagert ist, daß sich der Auslauf des letzten Gewindeganges des Mutternkörpers
und der Einlauf des ersten Gewindeganges des Federringes unmittelbar einander anschließen. Der offene
Federring setzt an seinem am Schlitz liegenden Ende der relativen Drehbewegung des Gewindebolzens beim
Ein- und Ausschrauben bestimmte Widerstände entgegen, deren Verhältnis zueinander durch die Lage
des Schlitzes bestimmt ist. Aber selbst bei Anordnung des Querschlitzes neben der Haltenase an der im Einschraubsinne
des Gewindebolzens jenseits liegenden Seite, also in einer Lage für möglichst leichtes Einschrauben
und möglichst schweres Ausschrauben, ist naturgemäß die durch den Sicherungsring ausgeübte
Klemmwirkung beschränkt und nicht für alle Bedürfnisse ausreichend.
Will man darüber hinaus noch eine weitere und stärkere Sicherungswirkung gegen Herausschrauben
erzielen, so wird erfindungsgemäß auch der Haltering selbst noch zur Ausübung einer Klemmwirkung nicht
nur gegenüber dem Gewindebolzen, sondern auch gegenüber dem Mutternkörper herangezogen. Zu
diesem Zweck wird die Anordnung so getroffen, daß die Haltenase des Federringes an der im Einschraubsinne
des Gewindebolzens diesseits liegenden Seite mit keilförmiger Anlauffläche an dem an dieser Seite
entsprechend. keilförmig auslaufenden Schlitz des Mutternkörpers anliegt. Der Keil winkel der betreffenden
Seite der Haltenase und der entsprechenden Seite des mit gewissein, naturgemäß geringem Spiel ausgerüsteten
Schlitzes des Mutternkörpers wird dabei um so spitzer gehalten, je stärker die Klemmwirkung
beim Herausschrauben des Gewindebolzens sein soll.
Gegenüber den bekannten selbstsichernden Gewindemuttern mit der in einer radial verlaufenden
Ausnehmung.des Mutternkörpers liegenden Haltenase tritt also eine zusätzliche Klemmwirkung ein, die bei
steilem Keilwinkel noch gering ist, die aber bei all-. mäinlich flacher werdendem Keilwinkel so weit gesteigert
werden kann, daß ein Herausschrauben schließlich gar nicht mehr möglich ist. Da die der
keilförmigen Seite gegenüberliegende Seite der Nase und des zugehörigen Lagers im Mutternkörper aber
nach wie vor radiale Anlageflächen aufweisen, so erfährt das Einschrauben keinerlei Behinderung. Dagegen
läßt sich durch Abstimmung des Keilwinkels eine genaue Anpassung an die jeweils gewünschte
Siriherungs- und Bremswirkung erreichen. So kann
IO Selbstsichernde Gewindemutter
Patentiert für:
. Josef Holzer, Oberharmersbach (Kr. Wolfach)
Josef Holzer, Oberharmersbach (Kr. Wolf ach), ist als Erfinder genannt worden
also z. B. für eine gegebene Mutterngröße ein Satz von Sicherungsfederringen hergestellt werden, deren
einzelne Ringe sich durch abgestufte Keilwinkel an der Nase unterscheiden.
Die Herstellung der geschilderten seibstsichernden Gewindemuttern ist einfach und läßt sich mit Hilfe
der auch für die bisher verwendeten Sicherungsmuttern angewendeten Arbeitsschritte und Maschinen
ohne zusätzlichen Aufwand durchführen. Zweckmäßig ist an sich bekannter Weise der die Haltenase des
Federringes aufnehmende Schlitz nach der dem Gewindeteil des Mutternkörpers abgewandten Seite zu
in Achsrichtung offen, so daß der Federring von oben in die Ausdrehung der Mutter eingelegt werden kann.
Nach dem Einlegen des Federringes braucht dann nur in bei Sicherungsmuttern an sich bekannter Weise da?
über der Ausdrehung hochstehende Ende des Mutternkörpers nach innen auf den eingelegten Sicherungsring
zu einer Schulter umgebördelt zu werden, so daß der Ring gegen Herausfallen gesichert ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an
Hand der Zeichnung beschrieben. In dieser stellt dar Fig. 1 einen durch die Achse gelegten Mittelschnitt
durch eine selbstsichernde Mutter nach der Erfindung längs der Linie C-D der Fig. 2 und
Fig. 2 ein Schnittbild durch dieselbe Mutter in einer Ebene senkrecht zur Achse längs der Linie A-B der
Fig. 1.
Die Mutter ist in nicht aufgeschraubtem Zustand dargestellt. Der Mutternkörper 1 mit dem Innengewinde
2 enthält oberhalb der Gewindegänge eine Aussparung 3 zur Arfnähme eines offenen, d.h. durch
einen Querschlitz aufgeschnittenen Sicherungsringes 4 aus gehärtetem FederstaJhl. Dieser Sicherungering besitzt
ein Innengewinde 5, das mit dem Gewinde des Mutternkörpers zusammenpaßt.
Es sei angenommen, daß das Einschrauben des Gewindebolzens von unten mit Rechtsgewinde im Sinne
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des Pfeiles 6 erfolgt. Der Federring besitzt eine Nase 7, die in eine entsprechende Aussparung (Halteschlitz)
des Mutternkörpers eingreift. Gegen Herausfallen i-st der Federring durch umgebördelte Schultern
8 gesichert. Der aufgeschnittene Federring ist in nicht aufgeschraubtem Zustand der Mutter neben
seinem öffnungsschlitz etwas nach der Mittelachse zu zusammengebogen, so daß er beim Eintritt des Gewindebolzens
auf diesen einen gewissen federnden Druck nach innen ausübt. Wenn der Gewindebolzen
eingeschraubt ist, so nimmt auch der Gewindering kreisförmige Gestalt an.
Im allgemeinen wird man natürlich Wert darauf lögen, daß das Einschrauben nicht wesentlich erschwert
wird, daß dagegen dem Ausschrauben bzw. einem unbeabsichtigten Lösen ein stärkerer Widerstand entgegengesetzt
wird. Diese Wirkung wird in gewissem Umfang bereits durch die bekannte Anordnung des
federn/den freien Endes 11 des offenen Sicherungsringes in der Nachbarschaft der Nase erreicht, die sich
also unmittelbar an den Öffnungsschlitz anschließt.
Durch die erfindungsgemäße Ausrüstung der Haltenase 7 des Federringes an der im Einschraubsinne des
Gewindebolzens diesseits liegenden Seite mit einer keilförmigen Anlauffläche 12, der eine entsprechende
Anlauffläche des dort gleichfalls keilförmig auslaufenden Schlitzes des Mutternkörpers gegenüberliegt, läßt
sich nun eine sehr wesentliche und in weiten Grenzen sehr genau einstellbare zusätzliche Klemm- und
Bremswirkung erzielen, die sich dem Lösen der Mutter entgegenstellt. Beim Einschrauben des Mutternbolzens
im Sinne des Pfeiles 6 übt diese keilförmige Ausgestaltung keinen Einfluß aus, da die Reibung in den
Gewinidegängen die Nase 7 höchstens im Sinne einer Lösung der Verkeilung mitzunehmen sucht. Umgekehrt
bewirkt diese Reibung aber beim Herausschrauben des Gewindebolzens, daß an den Keilflächen eine
Klemmwirkung auftritt, die um so stärker ist, je spitzer der Keilwinkel ist. Durch entsprechende Bemessung
dieses W'inkels kann auch hier jede gewünschte Bremswirkung zwischen dem Wert 0, wie er bei radialen
Anlaufflächen der Nase vorliegt, bis zu solchen Werten erreicht werden, daß ein Lösen des einmal eingeschraubten
Bolzens infolge der entstehenden starken Klemm- und Keilwirkung beim Zurückdrehen nicht
mehr möglich ist. Es leuchtet ein, daß mit Hilfe entsprechender Zwischenkeilwinkel, die den verschiedenen
Sicherungsmuttern eines zusammengehörigen Sat^ zes erteilt werden können, sämtliche Zwischenwerte
an Sicherungs- und Bremswirkung erreicht werden können. Durch die gemeinsame Verwendung des geschlitzten
Klemmringes, bei dem die Bremswirkung beim Ein- und Ausschrauben schon durch die Winkelstellung
des öffnungS'Schl'itzes zur Nase eingestellt werden kann, und der zusätzlichen Keil-wirkung gemäß
der Erfindung läßt sich also der Widerstandsbereich beim Ein- und Ausschrauben in bisher nicht
erreichbarer Genauigkeit allen Erfordernissen aufs genaueste anpassen und durch Variieren der geschilderten
zwei Variablen auf jeden gewünschten zahlenmäßig festzulegenden Wert einstellen.
Claims (2)
1. Selb'S'tsichernde Gewindemutter, bei der ein federnder Gewindering in Form eines durch einen
Querschlitz unterbrochenen, offenen Ringkörpers, durch eine Haltenase gegen Relativdrehung zum
Mutternkörper beschränkt gesichert, in einer Ausdrehung des Mutternkörpers oberhalb der festen
Gewindegänge so gelagert ist, daß sich der Auslauf des letzten Gewindeganges des Mutternkörpers
und der Einlauf des ersten Gewindeganges des Federringes unmitttelbar einander anschließen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Haltenase (7) des Federringes an der im Einschraubsinne des Gewindebolzens
diesseits liegenden Seite mit keilförmiger Anlauffläche (12) an dem an dieser Seite entsprechend
keilförmig auslaufenden Schlitz des Mu'tternkörpers anliegt.
2. Sel'bstsichernde Gewindemutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Keilwinkel
der einen Seite der Haltenase und der entsprechenden Seite des mit Spiel ausgerüsteten
Schlitzes des Mutternkörpers um so spitzer ist, je stärker die Klemmwirkung beim Herausschrauben
des Gewindebolzens sein soll.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 255 329, 544 233;
schweizerische Patentschrift Nr. 144 649;
französische Patentschrift Nr. 877 871;
USA-Patentschrift Nr. 2 399 639.
Deutsche Patentschriften Nr. 255 329, 544 233;
schweizerische Patentschrift Nr. 144 649;
französische Patentschrift Nr. 877 871;
USA-Patentschrift Nr. 2 399 639.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 750/277 2. (909 573/109 7.59)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH26978A DE1051072B (de) | 1956-05-07 | 1956-05-07 | Selbstsichernde Gewindemutter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH26978A DE1051072B (de) | 1956-05-07 | 1956-05-07 | Selbstsichernde Gewindemutter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1051072B true DE1051072B (de) | 1959-02-19 |
Family
ID=7150443
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH26978A Pending DE1051072B (de) | 1956-05-07 | 1956-05-07 | Selbstsichernde Gewindemutter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1051072B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE255329C (de) * | ||||
| CH144649A (fr) * | 1930-01-21 | 1931-01-15 | Hausheer Henri | Ecrou indesserrable. |
| DE544233C (de) * | 1930-09-29 | 1932-02-15 | August Sundh | Schraubensicherung |
| FR877871A (fr) * | 1941-08-05 | 1943-01-05 | Frein d'écrou et écrou indesserable | |
| US2399639A (en) * | 1943-07-24 | 1946-05-07 | William D Kelly | Stop nut or the like |
-
1956
- 1956-05-07 DE DEH26978A patent/DE1051072B/de active Pending
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE255329C (de) * | ||||
| CH144649A (fr) * | 1930-01-21 | 1931-01-15 | Hausheer Henri | Ecrou indesserrable. |
| DE544233C (de) * | 1930-09-29 | 1932-02-15 | August Sundh | Schraubensicherung |
| FR877871A (fr) * | 1941-08-05 | 1943-01-05 | Frein d'écrou et écrou indesserable | |
| US2399639A (en) * | 1943-07-24 | 1946-05-07 | William D Kelly | Stop nut or the like |
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