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DE1050842B - - Google Patents

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Publication number
DE1050842B
DE1050842B DENDAT1050842D DE1050842DA DE1050842B DE 1050842 B DE1050842 B DE 1050842B DE NDAT1050842 D DENDAT1050842 D DE NDAT1050842D DE 1050842D A DE1050842D A DE 1050842DA DE 1050842 B DE1050842 B DE 1050842B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channel
pulse
channels
sum
incoming
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1050842D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1050842B publication Critical patent/DE1050842B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J3/00Time-division multiplex systems
    • H04J3/02Details
    • H04J3/08Intermediate station arrangements, e.g. for branching, for tapping-off

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Time-Division Multiplex Systems (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Anordnung für die Abzweigung und die Einführung von Impulskanälen in Anlagen der Zeitmultiplexübertragung, bei welcher an der Abzweigstelle ein Summenkanal ausgesendet wird, der aus ankommenden und neu eingeführten Einzelkanälen besteht.
Es ist bekannt, derartige Einrichtungen in Relaisstationen drahtloser Richtverbindungen anzuordnen. An solchen Zwischenstationen besteht vielfach die Aufgabe, einzelne Nachrichtenkanäle eines ankommenden Summenkanals abzuzweigen und an deren Stelle neue Nachrichtenkanäle in den abgehenden Summenkanal einzufügen. In bekannter Weise wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die zur Abzweigung vorgesehenen Kanäle an der Relaisstelle demoduliert und ausgeblendet werden. Die Ausblendeeinrichtung ist der Demodulationseinrichtung nachgeordnet. Aus dem Synchronimpuls des ankommenden Summenkanals werden Impulse abgeleitet, die eine entgegengesetzte Polarität aufweisen und deren Phasenlage an Laufzeitgliedern verändert wird. Die Phasenänderung ist dabei so gewählt, daß die Abzweigimpulse unterdrückt werden. In dem Summenkanal entstehen somit Impulslücken, wobei die noch vorhandenen Impulse der übrigen Nachrichtenkanäle nicht mehr äquiclistant sind. Es besteht nun die Möglichkeit, die ausgeschiedenen Impulse durch neue Impulse mit gleicher Phasenlage und neuem Modulationsinhalt zu ersetzen. Bei bekannten Anlagen werden aus dem Synchronimpuls des ankommenden Summenkanals neue Impulsfolgen mit der Frequenz der ausgeschiedenen Impulse abgeleitet und durch die zugeführten niederfrequenten Nachrichten moduliert. Die neugebildeten Nachrichtenkanäle bilden die Ergänzung des abgehenden Summenkanals, dessen Impulsfrequenz mit derjenigen des ankommenden S um ineηkana 1 s übereinstimmt.
Diese bekannte Einrichtung hat den Nachteil, daß die Impulse der Abzweigkanäle nicht ausgeschieden, sondern in Röhren-Koinzidenzschaltungen lediglich unterdrückt werden. Daraus ergeben sich ,Störeinflüsse für die Nachbarkanäle, wenn die Betriebswerte der Röhren vom Sollwert abweichen. Ferner kann bei Ausfall des ankommenden Summenimpulses oder einer Koinzidenzschaltung der Betrieb einer Abzweigstelle nicht aufrechterhalten werden.
Diese Nachteile werden vermieden, indem er fin dungsgemäß eine Trennstufe vorhanden ist, die aus dem ankommenden Summenkanal die Synchronisierimpulse ableitet, daß ferner ein Verteiler vorhanden ist, der die ankommenden Kanalimpulsfolgen auf die Einzelkatiäle verteilt, daß ein Impulsgenerator vorgesehen ist, der eine neue, zunächst umuodulierte Summenimpulsfolge erzeugt, die in Frequenz und Anordnung für die Abzweigung
und die Einführung von Impulskanälen
in Anlagen der Zeitmultiplexübertragung
Anmelder:
Telefunken G.m.b.H.,
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Dipl.-Ing. Helmut Oberbeck, Backnang (Württ.),
ist als Erfinder genannt worden
2
Phase durch den abgezweigten Synchronisierimpuls synchronisiert wird und aus der ein neuer Synchronisierimpuls abgeleitet und einem neuen Summenkanal zugeführt wird und aus der die Kanalimpulse abgezweigt und auf neue Einzelkanäle verteilt werden, daß den neuen Einzelkanälen Modulationscinrichtungen zugeordnet sind, durch die ausgewählte Einzelkanalimpulsfolgen moduliert werden, und daß Durch-Schalteeinrichtungen vorgesehen sind, durch die ausgewählte Einzelkanalimpulsfolgen des ankommenden Sumrnenkanals und ausgewählte Einzelkanalimpulsfolgen der neuen Kanäle. derart zusammengeschaltct werden, daß eine neue Summeiikanalimpulsfolge entsteht, deren Frequenz gleich der Frequenz der Summenimpulsfolgc des ankommenden Summenkanals ist.
Diese Maßnahme bietet die Möglichkeit, sämtliche Nachrichtenkanäle des ankommenden Summenkanals durch neu eingeführte Nachrichtenkanäle zu ersetzen. Eine Unterdrückung der abgezweigten Nachrichtenkanäle ist dabei nicht erforderlich, da die Möglichkeit besteht, die empfangenen und die neu eingeführten Impulse in beliebiger Weise zu mischen. Die. Erzengung eines vollständigen neuen Summeiikanals an der Abzweigstelle, hat ferner den Vorteil, bei Ausfall des ankommenden Summenkanals diesen vollständig zu ersetzen.
An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungsbei-5« spiel der Erfindung beschrieben.
Der ankommende Summenkanal S1 wird der Demodulationszentrale Z1 und der Trennstufe T zugeführt. Der als Dappelimpuls ausgebildete Synchronimpuls wird in der Trennstufc T mit Hilfe einer
809 750/354

Claims (4)

reflektierenden Laufzeitkette ausgeschieden und über eine Phasenvergleichsstufe Ph der Modulationszentrale Z2 zugeführt. In dieser wird in Abhängigkeit vom Synchronimpuls eine Impulsfolge erzeugt, deren Impulsfrequenz mit der Frequenz des ankommenden Summenkanals S1 übereinstimmt. Aus der Modulationszentrale Z2 wird eine VergleichsspannungF abgeleitet, durch welche in der Phasenvergleichsstufe Ph eine Regelspannung U (φ) entsteht. Diese Regelspannung synchronisiert die neue Impulsfolge mit dem abgeleiteten Synchronimpuls. In der DemodulationszentraleZt erfolgt die Aufteilung des Sumrnenkanals in die fünf Einzelkanäle I bis V. Diese werden den Demodulationsstufen D1 bis Dv zugeleitet, in welchen die einzelnen Nachrichtenkanäle demoduliert werden. An den Demodulationsstufen Di bis Dv sind die demodulierten Nachrichtenkanäle NPd abgezweigt. Falls ein abgezweigter Kanal nicht weiter ausgesendet wird, ist dieser mit einem der Abschlußwiderstände R1 bis Ry verbunden. Soll einer der Kanäle I bis V weiterhin ausgesendet werden, so bewirkt einer der Kontakte a bis e die Durchschaltung des Kanals zum abgehenden Summenkanal S2. In der Demodulationszentrale Z2 wird aus der neu gebildeten Impulsfolge ein Impuls abgeleitet und in der Synchronisierstufe Sy in einen Doppelimpuls umgeformt. Dieser dient als Synchronimpuls für den abgehenden Summenkanal S2. Die übrigen aus der Demodulationszentrale Z2 hervorgehenden Impulse werden auf die fünf Einzelkanäle I' bis V verteilt, in denen die Modulatoren M1 bis Mv angeordnet sind. Diese sind ferner mit den Klemmen NFm verbunden, über welche weitere Nachrichtenkanäle in den ausgesendeten Summenkanal eingefügt werden. Die Einfügung der einzelnen Kanäle erfolgt durch die Kontakte a' bis e . Im Punkt m werden die von der Empfangsseite zugeführten und die neu eingefügten Nachrichtenkanäle gemischt. Es entsteht der neue Summenkanal S2, dessen höchste Impulsfrequenz mit der Frequenz des ankommenden Summenkanals S1 übereinstimmt. Der Summenkanal S2 kann wahlweise aus den ankommenden oder neu eingefügten Einzelkanälen zusammengesetzt werden. Die Art der Zusammensetzung ergibt sich durch den Schaltzustand der Kontakte a bis e und a' bis e . Wenn beispielsweise der Kanal I abgezweigt wird, so kann der in der Zeitfolge entsprechende Kanal Γ zum abgehenden Summenkanal S2 durchgcschaltet sein. In diesem Falle wird der abgezweigte Kanal I durch den neu eingeführten Kanal I' ersetzt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Kanal I abzuzweigen und gleichzeitig durch den abgehenden Summenkanal S2 auszusenden. Der Kanal I wird dann bei Kontakt a durchgeschaltet, und der Kanal Γ bleibt durch den Kontakt a' gesperrt. Der abgehende Summenkanal kann in beliebiger Weise aus den Einzelkanälen der ankommenden oder der neu einzuführenden Kanalgruppe zusammengesetzt werden. Dabei besteht die Bedingung, daß die in der Zeitfolge entsprechenden Kanäle, wie ζ. Β. I und Γ, nicht gleichzeitig zum abgehenden Summenkanal S2 durchgeschaltet sind. In der Zeichnung sind die Kanäle so durchgeschaltet, daß der Summenkanal S2 aus den Einzelkanälen I', II, III, IV und V gebildet wird. Die Durchschaltung der Kanäle kann durch elektronische oder elektromechanische Mittel erfolgen. Die in der Zeitfolge entsprechenden Kanäle wie z. B. I und Γ können dabei gleichzeitig geschaltet, a', und gesperrt, a, werden. Patentansprüche:
1. Anordnung für die Abzweigung und die Einführung von Impulskanälen in Anlagen der Zeitmultiplexübertragung, bei welcher an der Abzweigstelle ein Summenkanal ausgesendet wird, der aus ankommenden und neu eingeführten Einzelkanälen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß eine Trennstufe (7") vorhanden ist, die aus dem ankommenden Summenkanal die Synchronisierimpulse ableitet, daß ferner ein Verteiler (Z1) vorhanden ist, der die ankommenden Kanalimpulsfolgen auf die Einzelkanäle (I bis V) verteilt, daß ein Impulsgenerator vorgesehen ist, der eine neue, zunächst unmodulierte Summenimpulsfolge erzeugt, die in Frequenz und Phase_durch den abgezweigten Synchronisierimpuls synchronisiert wird und aus der ein neuer Synchronisierimpuls abgeleitet und einem neuen Summenkanal (S2) zugeführt wird und aus der die Kanalimpulse abgezweigt und auf neue Einzelkanäle (I' bis V) verteilt werden, daß den neuen Einzelkanälen (I' bis V) Modulationseinrichtungen (M1 bis Aiv) zugeordnet sind, durch die ausgewählte Einzelkanalimpulsfolgen moduliert werden, und daß Durchschalteeinrichtungen vorgesehen sind, durch die ausgewählte Einzelkanalimpulsfolgen des ankommenden Surnmenkanals und ausgewählte Einzelkanalimpulsfolgen der neuen Kanäle derart zusammengeschaltet werden, daß eine neue Summenkanalimpulsfolge entsteht, deren Frequenz gleich der Frequenz der Summenimpulsfolge des ankommenden Summenkanals (S1) ist,
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Einzelkanälen des ankommenden Summenkanals (S1) an der Abzweigstelle Demodulationseinrichtungen (D1 . . . Dv) zugeordnet sind.
3. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchschaltung durch elektromechanische oder elektronische Mittel erfolgt.
4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelkanäle des ankommenden Summenkanals (S1)1 welche nicht zu dem abgehenden Summenkanal (S2) durchgeschaltet sind; mit Abschlußwiderständen (Ri. . . Riv) verbunden werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 750/354 2. 59
DENDAT1050842D Pending DE1050842B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1050842B true DE1050842B (de) 1959-02-19

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1050842D Pending DE1050842B (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE1050842B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1231319B (de) * 1960-12-01 1966-12-29 Western Electric Co UEbertragungssystem mit mehreren UEbertragungs-strecken fuer impulsfoermige Informationssignale

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1231319B (de) * 1960-12-01 1966-12-29 Western Electric Co UEbertragungssystem mit mehreren UEbertragungs-strecken fuer impulsfoermige Informationssignale

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