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DE1050530B - Belagbahn aus Polyvinylchlorid zum Aufkleben auf Fußböden, Wände od dgl - Google Patents

Belagbahn aus Polyvinylchlorid zum Aufkleben auf Fußböden, Wände od dgl

Info

Publication number
DE1050530B
DE1050530B DENDAT1050530D DE1050530DA DE1050530B DE 1050530 B DE1050530 B DE 1050530B DE NDAT1050530 D DENDAT1050530 D DE NDAT1050530D DE 1050530D A DE1050530D A DE 1050530DA DE 1050530 B DE1050530 B DE 1050530B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
polyvinyl chloride
floors
walls
covering sheet
sheet made
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1050530D
Other languages
English (en)
Inventor
Kelkheim Dr. Georg Schulz (Taunus)
Original Assignee
Farbwerke Hoechst Aktiengesellschaft vormals Meister Lucius & Brüning, Frankfurt/M
Publication date
Publication of DE1050530B publication Critical patent/DE1050530B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/002Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings made of webs, e.g. of fabrics, or wallpaper, used as coverings or linings
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06N7/00Flexible sheet materials not otherwise provided for, e.g. textile threads, filaments, yarns or tow, glued on macromolecular material
    • D06N7/0005Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface
    • D06N7/0028Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface characterised by colour effects, e.g. craquelé, reducing gloss

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

DEUTSCHES
Es ist bekannt, Bahnen-oder Folien aus Polyvinylchlorid als Fußboden- und Wandbelag zu verwenden. Derartige Beläge werden auf eine Unterlage, z. B. Beton, Holz, Verputz od. dgl., aufgeklebt. Die Aufklebung geschieht mit Hilfe spezieller Lösungsmittel 5 für Polyvinylchlorid, wie Tetrahydrofuran und Chlorkohlenwasserstoffen. Derartige Lösungsmittel sind mit mancherlei Nachteilen behaftet. Beim Verlegen der mit dem Klebstoff versehenen Polyvinylchloridbahnen ist besondere Aufmerksamkeit auf die physiologische Wirkung der Lösungsmittel zu legen. Da unter den bei der Verlegung obwaltenden praktischen Bedingungen (z. B. im Haushalt oder in Räumen auf Baustellen) eine mechanische Absaugung kaum oder nicht durchzuführen ist, ist die Schwierigkeit der Auwendung klar. Des weiteren bringt die schlechte Verdunstungsmöglichkeit des Lösungsmittels nach der Verlegung eine unerwünschte Quellung des Polyvinylchloridmaterials selbst und damit Längen-, Dicken-, Breitenänderungen des Belages. Als Begleiterscheinungen treten Blasen- und Faltenbildungen auf, die zu häufigen Reparaturen Anlaß geben.
Es ist ferner bekannt, Platten und Bahnen aus natürlichem oder Kunstkork oder auch Jutegewebe mit einer pastenartigen Masse aus Polyvinylchlorid und einem Weichmachungsmittel, z. B. Dioctylphthalat, zu beschichten und durch Wärmeeinwirkung zu gelatinieren. Die freie Kork- oder Juteseite läßt sich dann mit beliebigen Klebmitteln auf der Unterlage befestigen. Es lassen sich auf diese Weise aber nur Polyvinylchloridschichten in begrenzter Stärke herstellen, während es oft in der Technik wünschenswert ist, derartige Beläge in beliebiger Stärke herzustellen.
Die Erfindung vermeidet die Nachteile der bekannten bahnenförmigen Beläge aus Polyvinylchlorid, die auf Fußböden, Wände od. dgl. aufgeklebt werden. Erfkidungsgemäß weist die Belagbahin zur Erhöhung ihrer Haftfähigkeit auf der Unterlage an ihrer Unterseite eine durch Hitze und bzw. oder Druck (Pressen) aufgebrachte Zwischenschicht aus körnigen, anorganischen Stoffen, wie Quarzsand, auf.
Die Belagbahn gemäß der Erfindung hat den großen Vorteil, daß die zum Kleben der Bahn auf die Unterlage verwendeten Dispersionen keinerlei gesundheitsschädliche Wirkungen haben und keine Qucllung des Belages hervorrufen. Das Aufbringen der die Haftfähigkeit erhöhenden Zwischenschicht kann in verschiedenartiger Weise erfolgen. Es können für die Zwischenschicht Sande verschiedener Körnung verwendet werden. Die Zwischenschicht läßt sich vorteilhaft in die Polyvinylchloridbahn durch Wärmeeinwirkung einpressen, so daß eine innige Verbindung zwischen der Polyvinylchloridbahn und der anorganischen Zwischenschicht eintritt. Die Ausführung der Belagbahn aus Polyvinylchlorid
zum Aufkleben auf Fußböden,
Wände od. dgl.
Anmelder:
Farbwerke Hoechst Aktiengesellschaft
vormals Meister Lucius & Brüning,
Frankfurt/M., Brüningstr. 45
Dr. Georg Schulz, Kelkheim (Taunus),
ist als Erfinder genannt worden
beschriebenen Maßnahmen richtet sich je nach der Einrichtung des betreffenden Betriebes, der sich mit der Herstellung derartiger Beläge für Fußböden oder Wände befaßt. Es ist jedenfalls ein die Technik ungemein bereichernder Fortschritt, daß die wegen ihrer Elastizität und Abrjebfestigkeit gut für Fußböden oder Wämde verwendbaren Polyvinylchloridbahnen nunmehr in hygienisch und technisch einwandfreier Weise an Ort und Stelle von geschultem oder sogar ungeschultem Personal verlegt werden können. Die Bahnen können auch als plattenförmige Gebilde verlegt werden. "~ "
Für die Verklebung der erfindungsgemäß mit einer anorganischen Zwischenschicht ausgebildeten Polyvinylchloridbahn auf Fußböden, Wände od. dgl. sind an sich bekannte wäßrige Dispersionen aus beispielsweise Polyvinylacetat, polymeren Acrylverbindungen, Polyvinylpropionat, Natur- oder Kunstkautschuk geeignet.
Die für die Beläge zu verwendenden Polyvinylchloridbahnenkönnen je nach dem Verwendungszweck beliebig dick gewählt werden.
Die Technik wird dadurch, daß keinerlei Lösungsmittel für das Aufbringen der Zwischenschicht auf die Polyvinylchloridbahn benötigt werden, außerordentlich bereichert. Das Aufbringen der Zwischenschicht ist, wie aus dem folgenden Beispiel hervorgeht, außerordentlich leicht durchzuführen. Gegenüber der bekannten. Verwendung von Gummi-Kork-Mischungen zur Herstellung von zur Verklebung geeigneten Zwischenschichten ist hervorzuheben, daß sich die körnigen, anorganischen Materialien weit besser in die Polyvinylchloridbahn einpressen. Hierdurch wird eine größere Haftfähigkeit der Bahn erreicht.
809 749/185
Beispiel
Eine den Kalander noch warm verlassende 3 mm starke Polyvinylchloridbahn wird aus einem Sieb mit Quarzsand in der Korngröße von 0,2 bis 0,6 mm bestreut, dann erneut zwischen warmen Walzen gepreßt. Der nach dem Abkühlen nicht haftende Sand wird abgebürstet. Die so vorbereitete Bahn kann mit den üblichen Dispersionsklebstoffen, z. B. auf Basis von Polyvinylacetat, gegebenenfalls nach Zusatz von Weichmachungsmitteln, wie Dibutylphthalat, auf eine Unterlage aufgeklebt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Belagbahn aus Polyvinylchlorid zum Aufkleben auf Fußböden, Wände od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung ihrer Haftfähigkeit auf der Unterlage die Belagbahn an ihrer Unterseite eine durch Hitze und bzw. oder Druck (Pressen) aufgebrachte Zwischenschicht aus körnigen, anorganischen Stoffen, wie Quarzsand, aufweist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 850 227;
    Auszüge
    deutscher Patentanmeldungen, Bd. III Chemie, S. 358, Patentanmeldung S 147705 IVc/39b;
    Lüttgen, »DieTechnologie der Klebstoffe«, 1953, S. 149;
    Kunststoffe, 1953, S. 307;
    Kunststoffe — Plastics, .1954/1955, S. 107.
DENDAT1050530D Belagbahn aus Polyvinylchlorid zum Aufkleben auf Fußböden, Wände od dgl Pending DE1050530B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1050530B true DE1050530B (de) 1959-02-12

Family

ID=590907

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1050530D Pending DE1050530B (de) Belagbahn aus Polyvinylchlorid zum Aufkleben auf Fußböden, Wände od dgl

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1050530B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1208664B (de) * 1959-11-07 1966-01-05 Neodon Werk Helmut Sallinger Verfahren zum Versiegeln von Fussboeden mit einem organische Poymerisate als Bindemittel enthaltenden Lack

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1208664B (de) * 1959-11-07 1966-01-05 Neodon Werk Helmut Sallinger Verfahren zum Versiegeln von Fussboeden mit einem organische Poymerisate als Bindemittel enthaltenden Lack

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