DE1050360B - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C9/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
- B61C9/08—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines
- B61C9/10—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines mechanical
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Description
DEUTSCHES
kl. 20 b 5/03
INTERNAT. KL. B 61 C
PATENTAMT
ANMELDETAG:
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
. AUSLEGESCHRIFT:
K 27045 II /20 b
8. OKTOBER 1955 12.FEBRUAR 1959
Die Erfindung bezieht sich auf einen Gelenkwellenantrieb für Schienentriebfahrzeuge, insbesondere
Schmalspur-Drehgestelldiesellokomotiven, mit dreiachsigen, über je ein Hauptgetriebe angetriebenen
Triebdrehgestellen und neben, der lotrechten. Längsmittelebene
angeordneten Kegelradachsgetrieben, von denen mindestens eines ein. Vorgelege aufweist, dessen
Antriebs- und Abtriebswelk zueinander seitlich versetzt sind.
Bei einem dieser bekannten Gelenkwellenantriebe ist das Hauptgetriebe unmittelbar im Drehgestellrahmen
gelagert und jeweils über nach oben geneigte Gelenkwellen mit dem Antriebmotor bzw. mit den
Vorgelegen der Achsgetriebe verbunden. Der Radstand der Drehgestelle ist verhältnismäßig groß. Da
insbesondere Schmalspurlokomotiven, um den· Wankwinkel
gering zu halten, mit einer verhältnismäßig harten Federung versehen werden, kann das im Drehgestellrahmen gelagerte Hauptgetriebe leicht Schaden
erleiden. Außerdem· sind infolge der vorgesehenen Gelenkwellenanordnung ein verhältnismäßig hoher
Schwerpunkt und ein großer Drehgestellachsstand vorgesehen, was gerade bei Sehmalspurschienentriebfahrzeügen
vermieden, werden muß.
Es ist zwar ein. Gelenkwellenantrieb für elektrische Lokomotiven bekannt., bei dem ein großer Achsstand
vermieden werden, kann, indem das Stirnradgetriebe der Motoren oberhalb des mittleren Radsatzes einer
dreiachsigen Achsantriebseinheit vorgesehen ist und die äußeren Radsätze über Gelenkwellenvorgelege und
Kegelradachsgetriebe angetrieben sind, während der mittlere Radsatz von den beiden äußeren. Radsätzen
angetrieben ist. Dabei ist jedoch ebenfalls das Getriebe .gemeinsam mit den Radsätzen im Rahmen, gelagert
und infolge der Übereinanderanordrmng von Achsgetriebe und- Stirnradgetriebe nur ein sehr hochliegender
Schwerpunkt zu erzielen, der noch höher liegt als 'bei den Schienenfahrzeugen gemäß diem-eingangs genannten, Gattungsbegriff.
Die Aufgabe der Erfindung liegt daher darin, den
Gelenkwellenantriefo gemäß dem Gattungsbegriff so zu verbessern, daß bei weitgehender Schonung des
Hauptgetriebes sowohl eine, geringe Bauhöhe,, d. h. ein niedriger Schwerpunkt, als auch eine kurze Baulänge
der Drehgestelle gewährleistet ist. 4S
Zur Lösung dieser Aufgabe wird die Kombination der nachstehenden, an sich bekannten Merkmale vorgeschlagen:
a) Die Kegelradachsgetriebe zweier Radsätze sind mit Vorgelegen versehen;
bj) das Hauptgetriebe ist mit seiner Ab'triebwelle symmetrisch zu zwei Radsätzen im Hauptrahmen
gelagert·;
Gelenkwellenantrieb für Schienentriebfahrzeuge, insbesondere Schmalspur-Drehgestelldiesellokomotiven
Anmelder:
Krauss-Maffei Aktiengesellschaft, München -Allach
Dipl.-Ing. Curt Lampe, Lochham bei München,
Georg Nürnberger f, Dipl.-Ing. Walter Kugler,
München,
und Dipl.-Ing. Heinz Künscher, München-Obermenzing, sind als Erfinder genannt worden
c) das Kegelradachsgetriebe des dritten. Radsatzes ist
über eine Gelenkwelle mit der Abtriebwellie des Vorgeleges eines benachbarten, Radsatzes verbunden;-
d) die Antriebwelle für jede Gelenkwelle ist gleich hoch oder tiefer angeordnet als die mit ihr' verbundene
angetriebene Welle.
Durch diese Lösung wird nicht nur eine vorteilhafte Lösung der Erfindungsaufgabe gewährleistet.
Darüber hinaus läßt sich auch eine Gelerikwellenara-Ordnung
erzielen., bei der sämtliche Gelenkwellen in Normalstellung der Lokomotive in Fahrzeuglängsrichtung
liegen und waagerecht angeordnet sein können. Außerdem lassen sich die Knickwinkel· der Gelenkwellen
beim Bogenlauf sehr klein halten, so da'ß der Gelenkwellenanttrieb gemäß der Erfindung, kinematisch
gesehen, sehr günstig ist. Ferner sind -weitgehend gleiche Teile verwendbar, so daß auch ■herstellungsmäßig
der Erfindüngsgegenstand vorteilhaft ist.'
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch jeweils für den Antrieb
eines dreiachsigen Triebdrehges.telles dargestellt. Es
zeigen
Abb. 1 und 2 in Ansicht und Draufsicht einen Gelenkwellenantrieb mit Vorgelegen an den Kegelradachsgetrieben
des mittleren Radsatzes und eines Enid1-radsatzes,
Abb. 3 und 4 in Ansicht und Draufsicht einen Gelenkwellenantrieb, dessen Vorgelege an den Kegel-
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3 4
radachsgetrieben der beiden Endradsätze vorgesehen eine Gelenkwelle 20 gekuppelt. Bei diesem Ausfüh-
sind, rungsbeispiel sind sämtliche Gelenkwellen waagerecht
Abb. 5 die Ansicht der Abtriebseite eines Kegel- und in Fahrtrichtung eingebaut, so daß weder die
radachsgetriebes mit Vorgelege für einen Gelenk- Drehbewegung des Drehgestells noch das lotrechte
wellenantrieb gemäß Abb. 1 und 2 und 5 Federspiel einen störenden Einfluß auf die Gleichför-
' Abb. 6 die Ansicht der Antriebseite eines Kegel- migkeit der Übertragung des Drehmomentes ausüben
radachsgetriebes mit Vorgelege für einen Gelenk- können. Im Bedarfsfälle, d. h. wenn ein noch niedrige-
wellenantrieb nach Abb. 3 und 4. rer Schwerpunkt erzielt werden soll, können die Ab-
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1, 2 und 5 triebwellen 16 und 27, die die Antriebwellen für die
ist eine Brennkraftmaschine, beispielsweise ein Diesel- io Gelenkwellen 24 bis 26 darstellen, auch tiefer als die
motor 1, fest im Hauptrahmen 2 einer Brennkraft- mit ihnen verbundenen angetriebenen Wellen 23, 15
lokomotive der Achsanordnung CC gelagert. Mit der und 28 angeordnet werden.
Kurbelwelle des ein Drehgestell antreibenden Diesel- Vorteilhaft ist dabei eine bekannte drehzapfenlose
motors 1 ist ein als hydraulisches, mechanisches oder Drehgestellführung zwischen den Drehgestellen und
hydraulisch-mechanisches Geschwindigkeitswechsel- 15 dem Hauptrahmen vorzusehen,
getriebe ausgebildetes Hauptgetriebe 3 über eine Ge- Dem zweiten Ausführungsbeispiel gemäß Abb. 3, 4
lenkwelle 4 und eine elastische Kupplung od. dgl. ver- und 6 ist ebenfalls eine Diesellokomotive der Achsbunden.
Das Hauptgetriebe 3 ist ebenfalls fest in dem anordnung CC zugrunde gelegt, bei der, wie im νοτ-gegenüber
den Drehgestellen weich abgefederten her beschriebenen Beispiel, sowohl der oder die An,-Hauptrahmen
2 gelagert. - 20 triebmotoren als auch die Hauptgetriebe 3 im Haupt-
Die drei Radsätze 5 bis 7 jedes Drehgestells· sind rahmen gelagert sind. Die Abtriebwelle 16 des
über irgendeine bekannte Achsführung, beispielsweise Hauptgetrie'bes 3 ist dabei symmetrisch zur lotrech-Achslenker
oder Gleitführungen, in den jeweiligen ten, gleichzeitig die Drehachse des Drehgestells aufDrehgestell
rahmen, 8 geführt, die eich auf den Achs- weisenden Querebene Y des Drehgestells oberhalb dies
lagern über Blatt-, Schrauben- oder Gummifedern ab- 35 mittleren Radsatzes 6 vorgesehen, der in diesem Falle
stützen. Die Federung ist je nach der Breite der mit einem: einfachen Kegelradachsgetriebe 10 ausge-Federbasis
mehr oder weniger hart ausgebildet. Jeder rüstet ist. Sowohl das Kegelradachsgetriebe 10 als
der drei Radsätze 5 bis- 7 jedes Drehgestells ist mit auch das Hauptgetriebe 3 sind gegenseitig soweit wie
einem von einem Gehäuse umschlossenen Kegelrad- möglich aus der lotrechten Längsmittelebene X herächsgetriebe
9 bis 11 versehen, dessen Tellerrad auf 30 ausgerückt, um eine größtmögliche Absenkung des
der Achswelle des Radsatzes 5 bis 7 und dessen Hauptrahmens 2 ohne die Gefahr des Zusammen-Ritzelwelle
außerhalb der lotrechten. Längsmittel- schlagens; von Haupt-und Kegelradachsgetriebe 3 und
ebene, jedoch in einer dazu parallelen Längsebene, an- 10 beim lotrechten, Federspiel befürchten zu müssen,
geordnet ist. Die Abtriebwell-e 16 des Hauptgetriebes 3 An die Stelle des Hauptgetriebes 3 kann ebensogut
ist dabei symmetrisch zur lotrechten Quermittelebene 35 das Zwischengetriebe 22 treten, dessen Abtriebwelle
des Drehgestells zwischen dem mittleren Radsatz 6 27 dann, die vorstehend beschriebene Lage der Ab-Tind
einem Endradsatz 5 vorgesehen, während in triebwelle 16 des Hauptgetriebes 3 einnimmt,
gleicher Weise zwischen dem anderen Endradsatz 7 Die beiden Endradsätze 5 und 7 sind mit Kegelradrund dem· mittleren Radsatz 6 ein Zwischengetriebe 22 achsgetriebeni 91 und 11 mit Vorgelegen 12 und 13 verim Drehgestellrahmen 8, z.B..ein zweirädriges Stirn- 4° sehen, die einander zugekehrt sind. Die Antriebwellen oder Schrägradgetriebe, gelagert ist. Die Abtriebwelle 15 und 28 der Vorgelege 12 und 13 sind gleichachsig 16 des Hauptgetriebes 3 und die Antriebwelle 23 des zur Abtriebwelle 16 des Hauptgetriebes 3 angeordnet Zwischengetriebes 22 stehen über eine mit ihren Ge- und mit dieser über Gelenkwellen 25 und 26 verbunlenken symmetrisch zur lotrechten Querebene Y lie- den. Die Abtriebwellen 14 und 21 der Vorgelege 12 gende und durch die Drehachse des Drehgestells hin- 45 und 13, d. h. die Ritzelwellen der Kegelradachsgedurchführ,ende Gelenkwelle 24 in Verbindung. Sym- triebe 9 und 11 der Endradsätze 5 und 7 hingegen1, metrisch zur lotrechten Quermittelebene des Zwischen- sind gleichachsig zur Ritzelwelle 19 des Kegelradgetriebes 22 ist auf jedem der beiden benachbarten achsgetriebes 10 des mittleren Radsatzes 6 vorgese-Radsätze 6 und 7 ein Kegelradachsgetriebe 10 und 11 hen, wobei letztere mit der Abtriebwelle 21 des ihr mit Vorgelege 12 und 13 vorgesehen1, die auf der dem 50 zugewandten Vorgeleges 13 durch eine Gelenkwelle 20 Zwischengetriebe 22 a'bgewandten Seite der Kegelrad- verbunden ist.
gleicher Weise zwischen dem anderen Endradsatz 7 Die beiden Endradsätze 5 und 7 sind mit Kegelradrund dem· mittleren Radsatz 6 ein Zwischengetriebe 22 achsgetriebeni 91 und 11 mit Vorgelegen 12 und 13 verim Drehgestellrahmen 8, z.B..ein zweirädriges Stirn- 4° sehen, die einander zugekehrt sind. Die Antriebwellen oder Schrägradgetriebe, gelagert ist. Die Abtriebwelle 15 und 28 der Vorgelege 12 und 13 sind gleichachsig 16 des Hauptgetriebes 3 und die Antriebwelle 23 des zur Abtriebwelle 16 des Hauptgetriebes 3 angeordnet Zwischengetriebes 22 stehen über eine mit ihren Ge- und mit dieser über Gelenkwellen 25 und 26 verbunlenken symmetrisch zur lotrechten Querebene Y lie- den. Die Abtriebwellen 14 und 21 der Vorgelege 12 gende und durch die Drehachse des Drehgestells hin- 45 und 13, d. h. die Ritzelwellen der Kegelradachsgedurchführ,ende Gelenkwelle 24 in Verbindung. Sym- triebe 9 und 11 der Endradsätze 5 und 7 hingegen1, metrisch zur lotrechten Quermittelebene des Zwischen- sind gleichachsig zur Ritzelwelle 19 des Kegelradgetriebes 22 ist auf jedem der beiden benachbarten achsgetriebes 10 des mittleren Radsatzes 6 vorgese-Radsätze 6 und 7 ein Kegelradachsgetriebe 10 und 11 hen, wobei letztere mit der Abtriebwelle 21 des ihr mit Vorgelege 12 und 13 vorgesehen1, die auf der dem 50 zugewandten Vorgeleges 13 durch eine Gelenkwelle 20 Zwischengetriebe 22 a'bgewandten Seite der Kegelrad- verbunden ist.
achsgetriebe 10 und 11 angeordnet sind, um möglichst Auch bei dieser Gelenkwellenanordnung liegen
lange Gelenkwellen 25 und 26 zwischen der Abtrieb- wiederum sämtliche Gelenkwellen 20, 25 und 26
welle 27 des Zwischengetriebes 22 und der jeweiligen waagerecht und in Fahrzeuglängsrichtung, wobei
Antriebwelle 15 und 28 der beiden, Vorgelege 12 und 55 auch hier wieder, um· eine besonders geringe Bauhöhe
13 zu erzielen. Die beiden Kegelradachsgetriebe 10 zu erzielen, die Abtriebwelle 16 des Hauptgetriebes 3
und 11 mit Vorgelege 12 und 13 sind unter sich gleich tiefer als die Antriebwellen 15 und 28 der Vorgelege
ausgebildet und derart angeordnet, daß ihre Antrieb- 12 und 13 der Achsgetriebe 9 und 11 angeordnet sein
wellen 15 und1 28 gleichachsig zur Abtriebwelle 27 des können. Der bauliche Aufwand ist auf ein Minimum
Zwischengetriebes 22·, vorzugsweise in der lotrechten 60 verringert. Die Gelenkwellenanordnung ist insbeson-Längsmittelebene
der Lokomotive, liegen, während derefurTypenreihenm.it auswechselbaren D rehgesteldie
Abtriebwellen 14 und 21 der Vorgelege 12 und 13·, len geeignet, d. h. für Lokomotiven mit wahlweise
d. h. die Ritzelwellen der Kegelradachsgetriebe 10 verwendbaren zwei- oder dreiachsigen, Drehgestellen,
und 11, außerhalb der lotrechten Längsmittelebene Vorteilhaft findet auch bei diesem Gelenkwellenvvorgesehen
sind. In der gleichen waagerechten und 65 antrieb eine bekannte Drehgestellführung ohne zentraiotrechiten
Längsebene, wie die Abtrieb- oder Ritzel- len Drehzapfen Verwendung.
welle 14 des Kegelradachsgetriebes 10 des mittleren . Es ist für die Erfindung nicht wesentlich, ob- die
Radsatzes 6, ist auch die mit 19 bezeichnete des zwei- Lokomotive einen oder mehrere Antriebmotoren auf-
ten Endradsatzes 5 gelagert und mit der Abtriebwelle weist. Es ist lediglich notwendig, daß zwischen den
14 des Vorgeleges· 12 des mittleren Radsatzes 6 durch 70 Endradsätzen jedes angetriebenen Drehgestelles ein
fest im Ha-uptrahmen gelagertes Haupt- und Zwischengetriebe
mit erfindungsgemäß angeordneter Abtriebwelle vorgesehen ist, von, der aus der Antrieb des
Drehgestells, d. h. seiner Achs- bzw. seines Zwischengetriebes, erfolgt. Dem Kegelradsätzen der Achsgetriebe
kann im Bedarfsfalle auch noch ein Stirnradgetriebe nachgeschaltet sein.
Die Ansprüche 2 bis 6 sind reine Unteransprüche und gelten nur in Verbindung mit dem Hauptanspruch.
Claims (6)
1. Gelenkwellenan-trieb für Schienentriebfahrzeuge,
insbesondere Schmalspur-Drehgestelldiesellokomotiven,
mit dreiachsigen, über je ein Hauptgetriebe angetriebenen Triebdrehgestellen und
neben der lotrechten Längsmittelebene angeordneten Kegelradachsgetrieben, von denen mindestens
eines ein Vorgelege aufweist, dessen. Antrieb- und Abtriebwelle zueinander seitlich versetzt sind, gekennzeichnet
durch die Kombination folgender an sich bekannter Merkmale:
a) die Kegelradachsgetriebe (10 und 11 bzw. 9 und 11) zweier Radsätze (6 und 7 bzw. 5 und
7) sind mit Vorgelegen (12 und 13) versehen;
b) das Hauptgetriebe (3) ist mit seiner Abtriebwelle (16) symmetrisch zu zwei Radsätzen (5
und 6 bzw. 5 und 7) im Hauptrahmen (2) gelagert ;
c) das Kegelradachsgetriebe (9 bzw. 10) des dritten Radsatzes· (5 bzw. 6) ist über eine Gelenkwelle
(20) mit der Abtriebwelle (14 bzw. 21) des, Vorgeleges (12 bzw. 13) eines benachbarten
Radsatzes (6 bzw. 7) verbunden;
d) die Antriebswelle (14, 16, 21, 27) für jede Gelenkwelle
(20, 24, 25, 26) ist gleich hoch oder tiefer angeordnet als die mit ihr verbundene
angetriebene Welle (15, 19, 23, 28).
2. Gelenkwellenantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorgelege (12 und
13) der beiden Kegelradachsgetriebe (10 und 11 bzw. 9 und 11) in gleicher Entfernung von der
zwischen ihren zugehörigen Radsätzen (6 und 7 bzw. 5 und 7) verlaufenden, lotrechten Quermittelebene
angeordnet sind.
3. Gelenkwellenantrieb mach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebwelle
(16 bzw. 27) des Haupt- oder Zwischengetriebes (3 bzw. 22) etwa in der gleichen, lotrechten Längsebene
wie die Antriebwelle (15 bzw. 28) jedes Vorgeleges (12 bzw. 13) angeordnet ist.
4. Gelenkwellenantrieb nach Anspruch 1 bis 3
mit einem dem Hauptgetriebe unter Zwischen-. schaltung einer Gelenkwelle angeschlossenen Zwischengetriebe,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischengetriebe (22) im Drehgestellrahmen (8) symmetrisch zu der zwischen zwei benachbarten
und mit Vorgelegen (12 und 13) versehenen Kegelradachsgetrieben (10 und 11) verlaufenden
lotrechten Quermittelebene angeordnet und seine Antriebwelle (23) die gleiche Entfernung von der
die Drehachse des Drehgestelles aufnehmenden lotrechten Quermittelebene (F) wie die Abtriebwelle
(16) des Hauptgetriebes (3) aufweist.
5. Geknkwellenantrieb nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebwelle (16
bzw. 27) des Haupt- oder Zwischengetriebes (3 bzw. 22) symmetrisch zur lotrechten Quermittelebene
(F) des Drehgestelles oberhalb des mittleren Radsatzes (6) und seitlich zu dessen Kegelradachsgetriebe
versetzt angeordnet ist, wobei diie beiden der Abtriebwelle benachbarten Radsätze
(5 und 7) mit Kegelradachsgetrieben (9· und 11) mit Vorgelegen (12 und 13) versehen sind.
6. Gelenkwellenantrieb nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß «amtliche Gelenkwellen
(17, 20, 24, 25 und, 26) im Normalzustand des Fahrzeuges waagerecht und in Fahrtrichtung
angeordnet sind.
In, Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 641 289, 745 369, 412, 898 761;
Deutsche Patentschriften Nr. 641 289, 745 369, 412, 898 761;
deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 677 611,1 693 513;
französische Patentschrift Nr. 843 317;
»Glasers Annalen«, Juni 1955, S. 200;
»Technische Rundschau«, Mai 1955, S. 5.
»Glasers Annalen«, Juni 1955, S. 200;
»Technische Rundschau«, Mai 1955, S. 5.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 74V160 2.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1050360B true DE1050360B (de) | 1959-02-12 |
Family
ID=590786
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1050360D Pending DE1050360B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1050360B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1172290B (de) * | 1960-04-25 | 1964-06-18 | Krauss Maffei Ag | Antriebsuebertragung fuer Drehgestelle einer dieselhydraulischen Lokomotive |
-
0
- DE DENDAT1050360D patent/DE1050360B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1172290B (de) * | 1960-04-25 | 1964-06-18 | Krauss Maffei Ag | Antriebsuebertragung fuer Drehgestelle einer dieselhydraulischen Lokomotive |
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