DE1050221B - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B45/00—Arrangements or adaptations of signalling or lighting devices
- B63B45/08—Arrangements or adaptations of signalling or lighting devices the devices being acoustic
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- G10K11/18—Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zum gerichteten Senden und Empfangen von Schallsignalen
im Wasser mit einem an der Schiffsaußenhaut vorgesehenen Koker und einem um eine in der
Ebene der Außenhaut liegende Achse ausklappbaren Teil als Verschluß dieses Kokers.
Es sind Vorrichtungen zum Schallempfang im Wasser bekannt, deren Empfänger verschwenkbar in
einem strömungsgünstig ausgebildeten Hüllkörper angeordnet ist. Dieser Hüllkörper ist unterhalb der
Wasserlinie an der Außenhaut des Schiffes vermittels eines Sohaftes starr befestigt. Im Schwenkbereich
des Empfängers ist er mit einem akustischen Fenster versehen. Da der Hüllkörper fest am Schiff
angebracht ist, stellt er bei hohen Geschwindigkeiten des Seefahrzeuges ein erhebliches Hemminis dar.
Außerdem dürfte die bekannte Vorrichtung kaum bei solchen Seefahrzeugen vorteilhaft sein, welche sich
vornehmlich in flachen Gewässern aufhalten.
Des weiteren sind Horizontallotvorrichtungen bekannt, bei denen ein schwertförmiges, mit mehreren
Sendern und Empfängern versehenes Tragorgan um eine horizontale Achse aus dem Schiffsrumpf herausklappbar
gelagert ist. Das Ausklappen dieses Tragorgans erfolgt mittels einer im Schiff untergebrachten
Ausfahrvorrichtung. Es ist in seiner eingeklappten Stellung derart angeordnet, daß es mit der Schiffsaußenihaut
abschließt. Solche Horizontallotverrichtungen haben den besonderen Vorteil, daß sie nur
eine äußerst geringe Bauhöhe des das Tragorgan in der eingeklappten Stellung beherbergenden Kokers
erfordern und somit nicht nur für Hochseeschiffe, sondern auch für kleinere Seefahrzeuge, insbesondere
Küsten- und Binnenschiffe, Verwendung finden können.
Nachteilig ist bei dieser bekannten Vorrichtung indessen, daß in der ausgeklappten Stellung des
Tragorgans eine große öffnung in der Schiffsaußenhaut klafft. Diese öffnung ist besonders dann hinderlich,
wenn die bekannte Vorrichtung bei Schiffen mit größeren Geschwindigkeiten Verwendung finden soll.
Es muß in einem solchen Fall der Koker besonders stabil ausgebildet werden, da er sonst durch den
Strömungsdruck sehr leicht beschädigt werden kann.
Der wesentliche Nachteil einer solchen in der Schiffsaußenhaut klaffenden öffnung ist jedoch, daß
sie Anlaß zu energieverzehrenden Wirbelbildungen und zu Geräuschen gibt. Diese Geräusche können dabei
so stark auftreten, daß eine Lotung nicht erfolgreich durchführbar ist.
Um die erwähnten Mängel zu beheben, ist erfindungsgemäß der ausklappbare Teil als schalenförmiger,
zum Schiffskörper hin offener, den Schwingerkopf als Hüllkörper umgebender Hohlkörper ausge-
Vorrichtung zum gerichteten Senden
und Empfangen von Schallsignalen
im Wasser
und Empfangen von Schallsignalen
im Wasser
Anmelder:
ELECTROACUSTIC G.m.b.H.,
Kiel, Westring 425/429
ELECTROACUSTIC G.m.b.H.,
Kiel, Westring 425/429
Walter Oldenburg und Johannes Hansen, Kiel,
sind als Erfinder genannt worden
bildet ist, dessen Querschnitt in der Ebene der Außenhaut in seiner aufgeklappten und eingeklappten
Stellung die Form und Größe der Kokeröffnung aufweist.
Der ausklappbare Teil kann beispielsweise als Träger der Sende- und Empfangsorgane ausgebildet
sein. Er kann aber auch sehr vorteilhaft als ein solcher ausklappbarer Hüllkörper ausgebildet sein, in
dem mehrere Sende- und Empfangsorgane untergebracht sind. Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform
ist der Hüllkörper strömungsgünstig ausgebildet.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Hüllkörper an einer horizontal verlaufenden
Hohlwelle befestigt, welche im Schiff drehbar gelagert ist und durch welche die Steuerorgane des um
zwei gekreuzte Achsen schwenkbaren Schwingers hindurchgeführt sind.
Die Erfindung wird nun im folgenden an Hand der Zeichnung durch ein Beispiel näher erläutert.
In den Fig. 1 und 2 ist ein ausklappbares Horizontallotgerät, von vorn und von der Seite gesehen, in
seiner ausgefahrenen Stellung dargestellt. Der Hüllkörper 1 dieses Horizontallotgerätes ist schalenförmig
ausgebildet und an seinem oberen Ende an einer horizontal verlaufenden Hohlwelle 2 fest angebracht.
Diese Hohlwelle ist in zwei Augenlagern, die an der Innenseite der Söhiffsaußenhaut befestigt sind, gelagert.
Die Augenlager sind in einem in Richtung auf das Schiffsinnere wasserdicht abgekleideten Raum,
dem sogenannten Koker 3, angeordnet, in welchem sich der Hüllkörper in seiner eingeplappten Stellung
befindet. Der Hüllkörper ist an seinem unteren Ende als halbkugelförmige Kalotte 4 ausgebildet. In dieser
Kalotte ist der um zwei senkrecht aufeinanderstellende Achsen verschwenkbare Schwinger 5 untergebracht.
809 748/49
Claims (5)
1. Vorrichtung zum gerichteten Senden und Empfangen von Schallsignalen im Wasser mit
einem an der SchifEsaußenhaut vorgesehenen Koker und einem um eine in der Ebene der
Außenhaut liegende Achse ausklappbaren Teil als Verschluß dieses Kokers, dadurch gekennzeichnet,
daß der ausklappbare Teil als schalenförmiger, zum Schiffskörper hin offener, den Schwingerkopf
als Hüllkörper umgebender Hohlkörper ausgebildet ist, dessen Querschnitte in der Ebene der
Außenhaut in seiner ausgeklappten und eingeklappten Stellung die Form und Größe der
Kokeröffnung aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ausklappbare Teil als
Träger der Sende- und Empfangsorgane ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hüllkörper strömungsgünstig
ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hüllkörper an einer horizontal
verlaufenden Hohlwelle befestigt ist, welche im Schiff drehbar gelagert ist und durch
welche die Steuerorgane des um zwei gekreuzte Achsen schwenkbaren Schwingers hindurchgeführt
sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hüllkörper (1) aus einem
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1050221B true DE1050221B (de) | 1959-02-05 |
Family
ID=590672
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1050221D Pending DE1050221B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1050221B (de) |
-
0
- DE DENDAT1050221D patent/DE1050221B/de active Pending
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