DE1050203B - - Google Patents
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- plane
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D53/00—Tractor-trailer combinations; Road trains
- B62D53/04—Tractor-trailer combinations; Road trains comprising a vehicle carrying an essential part of the other vehicle's load by having supporting means for the front or rear part of the other vehicle
- B62D53/08—Fifth wheel traction couplings
- B62D53/10—Fifth wheel traction couplings with means for preventing accidental uncoupling
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Body Suspensions (AREA)
Description
Es ist eine Sattelschlepperkupplunig bekannt mit einer am Schlepper gelagerten Pendelachse, die gleichzeitig
Drehungen um die Längs- und Querachse ermöglicht und die aus einer Welle besteht, an deren
Enden durch Kurbelwangen kugelförmige Lagerzapfen angebracht sind. Die Lagerzapfen sind hierbei so
angeordnet, daß die Kurbelwangen einen spitzen Winkel miteinander 'bilden. Bei einer Pendelbewegung
sind die Relativbewegungen der Lagerzapfen damit ungleich, so daß die Bewegung wenigstens eines Lagerzapfens
bei einer Bewegungsrichtung eine sehr große horizontale Komponente aufweist. Die Pendelbewegung
der Achse ist hierdurch mit einer starken Drehbewegung um die Hochachse verbunden. Bei der
beschriebenen Lagerzapfenbewegung weist der eine sehr geringe senkrechte Komponente auf, während
die des anderen praktisch Null ist. Hierdurch ist der erzielte Pendelausschlag zu gering, und er genügt
nicht den praktischen Anforderungen. Durch die beschriebene unsymmetrische Bewegung der Lagerzapfen
wandert bei der Pendelbewegung übrigens der Drehpunkt der Pendelachse nach außen. Es bildet sich
hierdurch, je nach Pendelausschlag, ein Hebelarm, an welchen die Torsionskraft des Anhängers angreift,
wodurch zusätzliche Verwindungskräfte in das Fahrgestell eingeleitet werden. Die Wirkung wird noch
durch die hohe Reibung in Verbindung mit der übermäßig großen Dämpfungswirkung verstärkt.
Diese Nachteile werden durch die Eirfindung dadurch beseitigt, daß die Kurbelwangen der Pendelachse
in einer Ebene liegen und entgegengesetzt gerichtet sind. Die Lagerzapfen liegen in weiterer Ausbildung
der Erfindung auf einer gemeinsamen Achse, die zur Wellenachse geneigt ist. Schließlich kann die
Achse zur Fahrzeugsymmetrieebene geneigt gelagert sein.
Durch diese neuartige Ausbildung erzielt man einen Pendelausschilag, der wesentlich größer ist als bei der
vorher beschriebenen bekannten Anordnung, so daß damit weitgehend den praktischen Forderungen Genüge
getan wird. Der Ausschlag ist mindestens doppelt so groß wie bisher. Ferner ist bei der Erfindung
die bei einer Pendelbewegung auftretende Drehbewegung um die Hochachse wesentlich geringer, sie ist
aber für eine Dämpfung der Pendelbewegung der Welle bzw. des Anhängers, wie es die Praxis gezeigt
hat, weitaus ausreichend. Schließlich kann ein Auswandern des Drehpunktes der Pendelachse nicht auftreten,
da eine symmetrische Bewegung der Lagerzapfen vorliegt.
In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zieigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Tankanhängerzuges mit einer Pendelachse gemäß der Erfindung,
Sattelschlepperkupplung
Anmelder:
Jost-Werke G.m.b.H., Neu-Isenburg
Jost-Werke G.m.b.H., Neu-Isenburg
Fig. 2 einen Schnitt durch den Tankauibau des Anhängers gemäß Fig. 1 nach der Linie II-II,
Fig. 3 eine andere Ausführungsform der Lagerung des Anhängerchassis auf einem Sattenschlepper unter
Verwendung einer Pendelachse,
ao Fig. 4 einen Teilquerschnitt durch das Chassis gemäß Fig. 3 nach der Linie IV-IV,
ao Fig. 4 einen Teilquerschnitt durch das Chassis gemäß Fig. 3 nach der Linie IV-IV,
Fig. 5 ein konstruktives Ausführungsbeispiel der Erfindung.
In den beiden Fig. 1 und 2 ist ein Sattelschlepper mit einem Tankanhänger dargestellt, bei dem die
Längsachse des zwischen dem Anhänger und dem Schlepper befindlichen Kreuzgelenkes durch eine zur
Symmetrieebene des Fahrzeuges geneigte Pendelachse 1 gebildet wird, die sich am vorderen Ende des
Anhängers 2 befindet und an dem Anhängeraufbau selbst gelagert ist. Sie besteht aus einer Welle, an
deren beiden Enden einander entgegengesetzt gerichtete Lagerschenkel 3 und 4 befestigt sind, die Lagerzapfen
5 und 6 tragen, welche zur Wellenachse exzentrisch liegen. Beim Auftreten von Relativbewegungen
zwischen Anhänger und Schlepper um die Längsachse des Fahrzeuges ist dadurch eine Nachgiebigkeit in
dieser Richtung um die Längsachse gegeben, indem die Achse 1 auf Grund der beschriebenen Aufhängung
entsprechende Pendelbewegungen um die Längsachse ausführt. Normalerweise handelt es sich hierbei um
Bewegungen in einem geringen Drehwinkelbereich; treten größere Bewegungen auf, so wird man selbstverständlich
an den Lagerzapfen 5 und 6 und an den Befestigungspunkten der Schenkel 3 und 4 Kreuzgelenkverbindungen
vorsehen.
Bei dem Beispiel der Fig. 3 und 4 befindet sich die Pendelachse 1 auf dem Sattelschlepperdhassis 7, während
der Anhänger 8 mit Stützlaschen 9 über die Zapfen 5 der Schenkel 3 und 4 greift. Auch in diesem
Fall ist die Pendelachse geneigt zur Fahrzeugsymmetrieebene angeordnet.
Bei dem konstruktiven Ausführungsbeispiel der Fig. S liegt die Pendelachse senkrecht zur Fahrzeug-
809 748/2Ϊ6
Claims (3)
1. Sattelschilepperkupplung mit einer entweder am· Anhänger- oder · am Drehschemel bzw. am
Schlepper gelagerten Pendelachse, die gleichzeitig Drehungen um die Längs- und Querachse ermöglicht
und die aus., einer Welle besteht, an deren - Enden durch Kurbelwangen getragene Lagerzapfen
angebracht sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kujfoelwangen in einer Ebene liegen und entgegengesetzt gerichtet sind.
2. Sattelschlepperkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerzapfen auf
einer gemeinsamen Achse liegen, die zur Welienachs'e geneigt ist.
3. Sattelschlepperkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Pendelachse
zur Fahrzeugsymmetrieebene geneigt gelagert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 834 177;
USA.-Patentschriften Nr. 2 618 488, 1 380490.
Deutsche Patentschrift Nr. 834 177;
USA.-Patentschriften Nr. 2 618 488, 1 380490.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 748/286 1.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1050203B true DE1050203B (de) | 1959-02-05 |
Family
ID=590661
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1050203D Pending DE1050203B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1050203B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1185079B (de) * | 1961-02-18 | 1965-01-07 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Nach der Art von Sattelzuegen ausgebildetes Amphibienfahrzeug |
| DE2727298A1 (de) * | 1976-07-05 | 1978-01-19 | Fischer Ag Georg | Zweigelenk-sattelkupplung fuer sattelfahrzeuge |
-
0
- DE DENDAT1050203D patent/DE1050203B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1185079B (de) * | 1961-02-18 | 1965-01-07 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Nach der Art von Sattelzuegen ausgebildetes Amphibienfahrzeug |
| DE2727298A1 (de) * | 1976-07-05 | 1978-01-19 | Fischer Ag Georg | Zweigelenk-sattelkupplung fuer sattelfahrzeuge |
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