DE1050004B - Kombiniertes Magnet- und Siebfilter - Google Patents
Kombiniertes Magnet- und SiebfilterInfo
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Classifications
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- B01D35/00—Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
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Description
■ In vielen Zweigen des Maschinenbaues, z. B. bei Motoren, Getrieben u. a., sind Filtrationen zur Erhaltung
eines störfreien 'Betriebes unerläßlich. Um im Flüssigkeitsstrom befindliche mechanische Verunreinigungen
zu entfernen, sind, seit langer Zeit Siebfilter der verschiedensten Bauarten bekannt. Da z.B. mit
der: ständig höheren Beanspruchung der Oberflächen, vor allem bei schnell l-aufenden Motoren und hochbelasteten
Getrieben, ein Abrieb erfolgt, der nicht nur den Verschleiß der geschmierten Teile bei erneuter
Durchspülung verstärkt, sondern auch eine schnelle Oxydation des Schmiermittels bzw. der Kühlflüssigkeit
bewirkt, sind, da der Abrieb vorwiegend aus ·'' Eisen besteht, magnetische Filter im modernen Maschinenbau
üblich. Derartige magnetische Filtereinleiten sind seit geraumer Zeit bekannt; sie haben
den Zweck, feinste Eisenpartikeln, die durch normale Siebfilter wegen ihrer großen Maschenweite nicht erfaßt
werden, aufzunehmen.
Es sind nun für diese Zwecke Kombinationen mechanisch und magnetisch wirkender Filterarten erforderlich.
Die mechanisch wirkenden Filter liegen dabei entweder um einen als Polschuhe ausgebildeten Weicheisenkäfig,
der nach der mechanischen Filterung die magnetische Reinigung bewirkt, oder gegebenenfalls
auch zwischen den Polschuhen eines oder mehrerer Magneten. Hinderlich ist bei allen bekannten Kombinationen
der relativ große Arbeitsaufwand, der zur Reinigung der beiden Filtersysteme benötigt wird, da
die Filter in ihrem Gesamtaufbau durch Schraubverbindungen zusammengehalten werden. Das Wiederzusammensetzen
derartiger Filter erfordert ebenfalls besondere Sorgfalt, damit die Lage aller Teile gewährleistet
bleibt, die für die Wirksamkeit des Filters ausschlaggebend isit. Das neu kombinierte, magnetisch
und mechanisch wirkende Filter vermeidet diese Nachteile dadurch, daß die Filterglocke aus einem Zylinder
unmagnetisierbaren Filtermaterials, vorzugsweise Sintermaterial, und a.us einem den Zylinder abdeckenden,
mit ihm verbundenen Teil magnetisierbaren Materials besteht und auf einer unteren magnetisierbaren
Halteplatte mittels des magnetischen Kraftfeldes festgehalten ist, das durch den Magneten über Polschuhe
mit den den letzteren benachbarten Platten gebildet ist. Neben dem Vorteil 'der erleichterten Montage besitzt
das neue Filter noch den Vorzug der einfacheren Herstellung seiner Einzelteile. Eine Reinigung kann
ungewöhnlich schnell erfolgen, da keine Schraubverbindungen od. dgl. zu lösen sind, wodurch auch die
Anwendung als Brennstoffilter große Vorteile bietet.
Die Zeichnung zeigt einen schematischen Aufbau eines Ausführungsbeispiels. Um einen vorzugsweise
permanentmagnetischen Kern 1 mit den Polschuhen 2 ist ein Käfig 3 vorzugsweise so angeordnet, daß die zu
Kombiniertes Magnet- und Siebfilter
Anmelder:
Philips Patentverwaltung G. m. b. H.,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Wolf gang Hett, Hamburg-Wandsbek,
ist' als Erfinder genannt worden
ist' als Erfinder genannt worden
reinigende Flüssigkeit gezwungen ist, die Stellen höchsten magnetischen Kraftdurchflusses zu durchlaufen. Das eigentliche Magnetfilter befindet sich auf
einer Grundplatte 4 aus magneti si erbarem Material, die durch Distanzstücke 5 auf einen für den freien
Abfluß des Öles günstigen Abstand gehalten wird. Der Boden 4 trägt außerdem einen rohrförmigen Körper 6,
welcher den Zweck hat, die Flüssigkeitsmenge, die durch 'den vorzugsweise aus _Sirjtermaterialp bestehenden
Korb 7 des mechanischen Filters hindurchtritt, von oben nach unten durch das Magnetfilter zu leiten.
Der Siebkorb, der das Magnetfilter umgibt, besteht in
seinem zylindrischen Teil aus mmiagne^ischern Material
und besitzt einen Oberteil 8 aus _magnetischem Material, der ebenfalls als'r THXfefkörper, vorzugsweise
auj__Sjn!texrjiateriaLl2est6hend, ausgebildet sein kann.
Der nichtmagnetische zylindrische Filterteil 7 faßt in eine Nut der Bodenplatte 4, so daß hier ein guter
Flüssigkeitsabschluß gewährleistet ist und gleichzeitig so viel Spielraum gegeben wird, daß stets ein sicherer
Anzug des oberen Teiles 8 des Siebkorbes erfolgen kann. Das ganze kombinierte Filter kann an einem
Knebel 9 aus seinem Gehäuse herausgezogen werden. Durch Drehen der Knebelschraube 9 erfolgt dann zunächst
eine Loslösung des aus 7 und 8 bestehenden Siebkorbes von der Polplatte 2, d. h., der Siebkorb
kann, nachdem ein entsprechend großer Luftspalt zwischen der Polplatte 2 und dem magnetischen Teil
des Siebkorbes 8 durch Drehen der Knebelschraube 9 hervorgerufen wurde, leicht abgezogen: werden. Als
nächste Reinigungsoperation kann jetzt das eigentliche Magnetfilter 1, 2, 3 an der Knebelschraube 9 von
der Bodenplatte 4 abgezogen und somit gereinigt werdeni. Sowohl zur Montage als auch zur Demontage ist
also kein Lösen irgendwelcher Schrauben, oder anderer
Verbindungen erforderlich.
Gegebenenfalls kann der magnetisch beeinflußbare Teil· 8 des Siebkorbes ebenfalls aus Sintermaterial be-
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stehen, wodurch dieGesamtwirkung.des Filters erhöht wird. Als Sintermaterial für den unmagnetischen Teil
des Siebkorbes empfehlen sich Messing, Aluminium oder ihre entsprechenden Oxyde, während für den
magnetisierbaren Teil Weicheisen bzw. die geeigneteren Verbindungen mit diesem Material zu wählen
sind. Auch zur Filtration geeignete Kunststoffe, keramisches Material od. dgl. können mit Vorteil Verwendung
finden.
Statt der im, Ausführungsbeispiel, beschriebenen Trennvorrichtung zwecks Verminderung des durch
das Magnetfeld bewirkten Zusammenhalts von mechanischem und magnetischem Filter könnte auch eine
Hebelvorrichtung vorgesehen sein, durch die der Siebkorb vom Magnetfilter abdrückbar ist.
Claims (5)
1. Kombiniertes, magnetisch und mechanisch wirkendes Filter mit Weicheisenkäfig, dadurch ge-■kennzeichnet,
daß die Filterglocke aus einem Zylinder unmagnetisierbaren Filtermaterials (7), vorzugsweise
Sintermaterial, und aus einem den Zylinder abdeckenden, mit ihm verbundenen Teil (8)
magnetisierbaren Materials besteht und auf einer unteren, magnetisierbaren Halteplatte (4) mittels.
des magnetischen Kraftfeldes festgehalten ist, das durch den Magneten (1) über Polschuhe (2) mit
den den letzteren benachbarten Platten (4, 8) gebildet ist.
2. Kombiniertes Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetisch beeinflußbare
und der unmagnetische Vorfilterteil aus Sinterwerkstoffen bestehen.
3. Kombiniertes, Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der unmagnetische Vorfilterteil
aus Keramik besteht.
4. Kombiniertes Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der unmagnetisohe Vorfilterteil
aus Kunststoff besteht.
5. Filter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die hebelartig wirkende Schraube (9), bei deren
Anziehen die Platte (8) von der Platte (4) getrennt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentanmeldung A 16281 VI/23c (bekanntgemacht am 12. 11. 1953);
Deutsche Patentanmeldung A 16281 VI/23c (bekanntgemacht am 12. 11. 1953);
britische Patentschriften Nr. 715 728, 676 487, 175;
Werbeschrift der Firma Chemaperm, Bork (Westfalen) vom Januar 1952, S. 17, 21, 23, linke Spalte.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE844709X | 1956-10-01 |
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| DE1050004B true DE1050004B (de) | 1959-02-05 |
Family
ID=6774589
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| DENDAT1050004D Pending DE1050004B (de) | 1956-10-01 | Kombiniertes Magnet- und Siebfilter |
Country Status (3)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2937745A1 (de) * | 1978-10-02 | 1980-04-10 | Berg Gunnar | Reinigungsfilter fuer treibstoff |
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1957
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- 1957-09-30 FR FR1183592D patent/FR1183592A/fr not_active Expired
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