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DE1049828B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1049828B
DE1049828B DENDAT1049828D DE1049828DA DE1049828B DE 1049828 B DE1049828 B DE 1049828B DE NDAT1049828 D DENDAT1049828 D DE NDAT1049828D DE 1049828D A DE1049828D A DE 1049828DA DE 1049828 B DE1049828 B DE 1049828B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
throttle
valve seat
components
behind
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1049828D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1049828B publication Critical patent/DE1049828B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
    • F16K1/34Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
    • F16K1/36Valve members
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
    • F16K1/34Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
    • F16K1/42Valve seats
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G5/00Controlling superheat temperature
    • F22G5/12Controlling superheat temperature by attemperating the superheated steam, e.g. by injected water sprays
    • F22G5/123Water injection apparatus
    • F22G5/126Water injection apparatus in combination with steam-pressure reducing valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

DEUTSCHES
jcl,J2^ 4750
INTERNAT. KL. BOlf
PATENTAMT
S 38577 IVc/12e
ANMELDETAG: 6.APRIL1954
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UND AUSGABE DER AUSLEGESCHRIFT:
5. FEBRUAR 1959
In der Technik, vor allem in der Chemischen Industrie, gibt es eine Reihe von Verfahren, bei denen es sich darum handelt, eine flüssige und eine gasförmige Komponente oder zwei flüssige Komponenten derart zusammenzubringen, daß das Ergebnis eine gemischte Flüssigkeit, eine Lösung oder eine Emulsion ist. Die hierfür erforderliche Apparatur ist häufig recht umfangreich, um die nötige Homogenität des Endproduktes erzielen zu können. Unangenehm für die Herstellung der Apparatur ist vielfach auch die aggressive Wirkung der einen oder beider Komponenten, was die Anwendung von Sonderbaustoffen und damit einen erhöhten Kostenaufwand erforderlich macht.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Apparatur für 'die Herstellung solcher aus zwei oder mehr Komponenten bestehender Flüssigkeiten (Mischungen, Lösungen, Emulsionen) wesentlich zu vereinfachen und kleinere Geräte zu erhalten, ohne daß die Güte des · Endproduktes beeinträchtigt wird, dieses unter Um- ao ständen sogar verbessert wird. Infolge des kleineren Bauaufwandes gelingt es, die nicht vermeidbaren Sonderbaustoffe auf ein .möglichst kleines Maß zu verringern.
Die Erfindung bedient sich hierbei eines Ventils, das in ähnlicher Forrn bereits für die Zwecke der Heißdampfkühlung und zur Herstellung von Brenngasgemischen vorgeschlagen wurde. Bei diesen Ventilen wird innerhalb des Ventilgehäuses Dampf mit Wasser oder Luft mit Brennstoff gemischt, so daß als Ergebnis Dampf niedrigeren Druckes und niedrigerer Temperatur oder ein Gasluftgemisch entsteht. Eine solche bekannte Einrichtung zur Heißdampfkühlung durch Wassereinspritzung in Dampf anlagen ist mit einer derartigen Zuführung des Einspritzwassers innerhalb des Druckminderventils versehen, daß das Wasser durch den mit großer Geschwindigkeit strömenden Dampf mitgerissen und fein verteilt wird, wobei es gleichzeitig durch die dem Dampf entzogene E-Uberhitzungswärme verdampft wird. Die Zuführung ^erfolgt dabei in unmittelbarer Nähe des gesteuerten Ventil^uerschnittes, wobei, in das Ventilgehäuse Kanäle zur Zuführung eingegossen sind. Eine besonders hohe Wirkung läßt sich dann hervorrufen, wenn die Vereinigung des Einspritzwassers mit dem Heißdampf an einer Stelle innerhalb des Ventils erfolgt, an der die Strömungsgeschwindigkeit des Dampfes besonders groß ist und die Zuströmgeschwindigkeit des Wassers übertrifft.
Von einer solchen Bauform macht die Erfindung Gebrauch. Die Erfindung besteht darin, daß bei einer Einrichtung zur Herstellung homogener Stoffgemische aus mehreren Komponenten, von denen mindestens eine flüssig ist, die Komponenten innerhalb ejne^,^
Einrichtung zur Herstellung
homogener Stoffgemisdie aus mehreren Komponenten
Anmelder:
Siemens-Sdiuckertwerke Aktiengesellschaft, Berlin und Erlangen, Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Dr.-Ing. Werner Pontow, Erlangen, ist als Erfinder genannt worden
Ventils in der Weise zusammengebracht werden, daß die Vereinigung an einer Stelle innerhab des Ventils erfolgt, an der die Strömungsgeschwindigkeit der Hauptkomponente größer ist als ihre Zuströmgeschwindigkeit zum Ventil.
Die Anwendung einer Bauform, wie sie sich für Anlagen zur Heißdampfkühlung vielfach bewährt hat, für andersartige Aufgaben der Verfahrenstechnik im Sinne der eingangs geschilderten Aufgabenstellung bedeutet gegenüber den bisher gebräuchlichen Apparaturen zur Herstellung homogener Zwei- oder Mehrkomponentenflüssigkeiten,, wie Mischungen, Lösungen, Emulsionen od. dgl:, einen nicht unerheblichen Vorteil durch Einsparung aufwendiger Apparaturen und Verbesserung des Ergebnisses, eine Homogenität von hoher Vervollkommnung zu erzielen. Ganz abgesehen davon ist auch äußerlich insofern ein Unterschied erkennbar, als beim Heißdampfkühler das Endprodukt gas- bzw. dampfförmig ist, während die Einrichtung nach der Erfindung als Endprodukt eine Flüssigkeit aus mehreren Komponenten liefert.
Beispielsweise beruht die Herstellung einer homogenen Zweikomponentenflüssigkeit auf der feinen Verteilung der einen in der anderen Komponente. In dem Ventil tritt eine Umsetzung von Druck in Geschwindigkeit ein, d.h. eine Energieumsetzung. Die feinste Verteilung wird man erhalten, wenn man die eine Komponente der anderen an einer Stelle zuführt, an der diese Energieumsetzung gleichzeitig zur feinen Verteilung der einen Komponente in der anderen ausgenutzt werden kann. Das wird im allgemeinen nicht die Stelle größter Geschwindigkeit sein, sondern eine .Zpne davor.
809 748/399

Claims (2)

' "Bei einem1 bekannten Dampfumformventil der beschriebenen Art wird das .Einspritzwasser so zugeführt, daß sich diese Verhältnisse ergeben. Bei dem bekannten Dampfumformventil schließt sich an den Ventilsitz,eine Drosselzone an, wobei die Zuführungskanäle für das Kühlwasser so angebracht sind, daß die Zuführung des Einspritzwassers hinter dem Ventilsitz, aber vor. der Drosselzone e.rfolgt. Unter Ausnutzung der sich hierdurch ergebenden Wirkungen zur Bildung von homogenen Stoffgemisehen aus mehreren Komponenten gemäß der Erfindung kann daher ebenfalls von einer solchen Anordnung, Gebrauch gemacht werden. Dementsprechend kann man bei einer Einrichtung mit einem Ventil, an dessen Ventilsitz sich eine Drosselzone anschließt, dafür Sorge tragen, daß die Zuführung der Nebenkomponenten hinter dem Ventilsitz, aber vor der Drosselzone erfolgt. Ein Ausführungsbeispiel eines Ventils gemäß der Erfindung ist in der Figur dargestellt. Es soll sich um die Herstellung einer wäßrigen Emulsion aus Wasser und einem öl handeln. 1 ist das Ventilgehäuse, 2 die Ventilspindel, 3 der Ventilkörper mit der Sitzfläche 4, der die Gegenfläche 5 des Ventilsitzes im Steg zugeordnet ist. Man wird im allgemeinen in dem Ventilsteg einen besonderen Ventilsitzkörper einbauen, doch wurde dies der Einfachheit halber nicht dargestellt. An den Ventilkörper 3 ist der Drosselkonus 6 angesetzt, der in den kegelförmigen Drosselkanal 7 hineinragt. 8 ist ein mit einer Zuführung in Verbindung stehender Ringkanal, der durch Bohrungen 9 mit der Zone' zwischen der Ventilsitzfläche 5 und- dem Drosselkanal 7 verbunden ist. Durch das Ventil soll Wasser strömen, während ^iber den Ringkanal 8 und die Bohrungen 9 das zu emulgierende öl zugeführt wird. Diese Ausführung ist unter dem bereits erläuterten Gesichtspunkt entworfen, die Energieumsetzung im Ventil gleichzeitig zur feinen Verteilung des Öles im Wasser auszunutzen. ' Der'Vorgang ist folgender: Vor und hinter dem Ventilsitz 4, 5 herrschen verschiedene Drücke. Die Größe des Abströmdruckes ist abhängig davon, wieweit der Drosselkonus 6 in den Drosselkanal 7 hineinragt. Je größer bei gleichbleibender Durchsatzmenge ti t''der;DrQSselspäJt ist, um so geringer ist die Drosselung, und umgekehrt. Im Drosselkanal 7 herrscht also die· größte Geschwindigkeit, d.h., das Druckgefälle zwischen Zuströmdruck und Abströmdruck ist voll in ■ Geschwindigkeit umgesetzt. Die Bohrungen 9 münden jedoch hinter dem Ventilsitz 4, 5 bereits vor der Drosselzone, also dort, wo die Energieumsetzung erst beginnt. Das unter dem ίο gegebenen Druck zugeführte öl wird also vom Wasserstrom mitgerissen und in der eigentlichen Drosselzone bzw. auf dem Weg zu ihr fein verteilt, so daß hinter dieser eine homogene Emulsion vorhanden ist. Es werden daher innerhalb des Ventils zwei Flüssigkeitskomponenten zu einer Emulsion vereinigt. Entsprechend verläuft der Vorgang, wenn eine der beiden Komponenten gasförmig ist. Auch hierbei kommt es zu feiner Verteilung des Gases in der Flüssigkeit und zu einer homogenen Lösung (z. B. Chlor, ao Wasser) oder Verbindung. Die Anordnung kann auch bei mehr als zwei Komponenten verwendet werden, sofern die bauliche Möglichkeit besteht, zwei dieser Komponenten hinter dem Ventilsitz zuzuführen. Patentansprüche:
1. Einrichtung zur Herstellung homogener Stoffgemische aus mehreren Komponenten, von denen mindestens eine flüssig ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponenten innerhalb eines Ventils ih der Weise zusammengebracht werden, daß die Vereinigung an einer Stelle innerhalb des Ventils erfolgt, an der die Strömungsgeschwindigkeit der Hauptkomponente größer ist als ihre Zuströmgeschwindigkeit zum Ventil.
2. Einrichtung nach Anspruch 1 mit einem Ventil·, an dessen Ventilsitz sich eine Drosselzone anschließt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung der Nebenkomppnenten hinter dem Ventilsitz, aber vor der Drossel zone erfolgt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 869 076, 905 019.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT1049828D Pending DE1049828B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1049828B true DE1049828B (de) 1959-02-05

Family

ID=590386

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1049828D Pending DE1049828B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1049828B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3728946A1 (de) * 1987-08-29 1989-03-09 Bran & Luebbe Homogenisiervorrichtung
WO2020193702A1 (de) * 2019-03-28 2020-10-01 Welland & Tuxhorn AG Ventileinrichtung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3728946A1 (de) * 1987-08-29 1989-03-09 Bran & Luebbe Homogenisiervorrichtung
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