DE1049878B - Klinkenschaltwerk zum selbsttätigen Einstellen der Höhe des jeweils obersten Bogens eines auf dem Stapeltisch einer Druckmaschine befindlichen Papierstapels - Google Patents
Klinkenschaltwerk zum selbsttätigen Einstellen der Höhe des jeweils obersten Bogens eines auf dem Stapeltisch einer Druckmaschine befindlichen PapierstapelsInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H1/00—Supports or magazines for piles from which articles are to be separated
- B65H1/08—Supports or magazines for piles from which articles are to be separated with means for advancing the articles to present the articles to the separating device
- B65H1/18—Supports or magazines for piles from which articles are to be separated with means for advancing the articles to present the articles to the separating device controlled by height of pile
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Klinkenschaltwerke zum selbsttätigen Einstellen der Höhe des jeweils
obersten Bogens eines beispielsweise auf dem Stapeltisch einer Druckmaschine befindlichen Papierstapels.
Bei den Anlegesystemen von Druckmaschinen ist es notwendig, daß sich der oberste Bogen eines Papierstapels,
der auf einem in seiner Höhe verstellbaren Stapeltisch lagert, stets in der erforderlichen Höhe zu
den Abnehmerelementen, wie Saugerstangen, Greifern u. dgl., befindet.
Um den Höhenverlust durch die jeweils vom Papierstapel von oben her abgenommenen Bogen auszugleichen,
muß daher der gesamte Papierstapel bzw. Stapeltisch, auf dem er lagert, entsprechend der
Bogenistärke in gewissen bzw. nach bestimmten Zeitabständen immer wieder gehoben werden. Zu diesem
Zweck wird bekannterweise bei jedem Arbeitstakt der Druckmaschine die Höhenlage des obersten Bogens
mit Hilfe einer Abtastvorrichtung geprüft und bei Bedarf eine Transportvorrichtung — in diesem Falle
die Verstellung des Stapeltisches, und zwar in der Höhe — in entsprechender Weise betätigt.
Infolge Verwendung von oftmals nur sehr geringen Bogenstärken waren die bisher bekanntgewordenen
Schaltvorrichtungen, deren Vorschubbewegungen über Schaltdaumen und Schaltrad auf die Gewindespindeln
der Stapeltische übertragen wurden, verhältnismäßig verzwickt, und immer wieder waren die Frontkante
des Zahnes am Schaltdaumen selbst und die der einzelnen Sperradzähne infolge des stetigen Aufeinanderschleifen«
einer starken und vorzeitigen Abnutzung unterworfen, so daß sie verhältnismäßig oft ausgewechselt
werden mußten.
Bei einer weiteren bekannten Vorrichtung zum Heben des Stapeltischcs, bei der ein taktmäßig auf- und
abgehender über ein Gestänge mit einem Schaltgetriebe verbundener Taster nach Abnahme einer bestimmten
Bogenzahl vom Papierstapel den Hub des Tisches einleitete, ist der durch ein einstellbares Gegengewicht
beeinflußbare Taster mit einem Winkelhebel fest verbunden, dessen auf einer Nockenscheibe aufliegender
einer Arm von dieser gesteuert wird, während der andere freie Arm gegen einen einstellbaren Anschlag
eines Schwinghebels stößt, dessen Nase über eine Klinke das Getriebe einschaltet.
Diese Konstruktion hat jedoch den bedeutsamen Nachteil, daß der Erfindungsgegenstand in seiner Ausführungsform
in vier einzelne Funktionselemente aufgeteilt ist, die untereinander nicht formschlüssig verbunden
sind und daher nur unter Einfluß von Gegengewicht, Einstellschraube, Knaggen und Sperrstift
einen eigentlichen Funktionsablauf ergeben.
Diese Art von Systemen bilden aber stets eine Quelle von Störanfälligkeit und Geräuschbildung, die
Klinkenschaltwerk
zum selbsttätigen Einstellen der Höhe
zum selbsttätigen Einstellen der Höhe
des jeweils obersten Bogens eines
auf dem Stapeltisch einer Druckmaschine
befindlichen Papierstapels
Anmelder:
Frankfurter Maschinenbau A. G.
vorm. Pokorny & Wittekind,
Frankfurt/M.-West 13, Solmsstr. 2-26
Frankfurt/M.-West 13, Solmsstr. 2-26
Rudolf Koller, Offenbach/M.,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
sich insbesondere durch Verschleiß der schlagartig aufeinander wirkenden Teile bemerkbar macht.
Durch die Erfindung wird nun die Abnutzung der genannten Schaltelemente nicht nur weitgehend vermieden,
sondern praktisch völlig ausgeschlossen, da der Schaltdaumen, der bei der bekannten Ausführung
in seiner Arbeitsstellung bisher immer mit seiner Frontkante arbeitete, nunmehr mit seiner vollen Fläche
jeweils in einem jeden Zahn des Schaltrades aufliegt.
Der Erfindungsgegenstand ist durch die unmaßstäblichen Abbildungen 1 bis 5 schematisch wiedergegeben,
und es bedeutet
Abb. 1 die Arbeitsstellung des Schaltsystems bei vom Papierstapel abgehobenem Tasterhebel..
Abb. 2 die Arbeitsstellung des Schaltwerkes im Augenblick des Artstoßes der Schaltklinke auf dem
Anschlag bei zu geringer Papierstapelhöhe auf dem Stapeltisch,
Abb. 3 die Arbeitsstellung nach dem Anstoßen der Schaltklinke bei zu geringer Höhe auf dem Papierstapel,
Abb. 4 eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnittes von Abb. 1,
Abb. 5 eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnittes
von Abb. 3.
Der Aufbau und die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes seien im folgenden erklärt:
Die in beliebiger Drehrichtung ständig umlaufende Kurven- oder Exzenterscheibe 1 bewegt den Hebel 2,
der drehbar auf der Schaltwelle 3 gelagert ist. Ferner
wird vom Hebel 2 über die Stange 4 eier Tasterhebel 5
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bewegt, der mit seiner Vorderkante abtastend den Papierstapel 6 berührt.
Auf dem Hebel 2 sind die Schaltklinke 7 beweglich, d. h. schwenkbar, und das Federlager 8 — tut den
Auigenbolzen 10 der Druckfeder 9 — fest angeordnet.
Vom Papierstapel 6 wird bei einem jeden Druckgang der hier nicht mit dargestellten Druckmaschine
mittels eines ebenfalls nicht dargestellten Saugersystems jeweils der oberste Bogen abgenommen, wobei
es erforderlich ist, daß der Tasterhebel 5 jedesmal vom Stapel abgehoben wird. Das Abheben selbst erfolgt
über die Stange 4, die ihrerseits durch die umlaufende Kurven- oder Exzenterscheibe 1 betätigt wird.
Solange auf dem Papierstapel 6 nun genügend Papier liegt, greift der Zahn 7' der Schaltklinke 7 nicht
in die Verzahnung 13' des Schaltrades 13 ein. In dieser Stellung liegen das Federlager 8, der Augenbolzen 10
für die Führung der Druckfeder 9 und der Drehpunkt des Schaltrades 13 in einer Flucht, und zwar auf der
Geraden 14 (s. Abb. 4).
Sobald sich nun die Kurven- oder Exzenterscheibe 1 so dreht, daß der Abstand zwischen ihr und der Rolle
11 ein Minimum wird, legt sich der Tasterhebel 5 auf den obersten Bogen des Papierstapels 6 auf (s. Abb. 3).
Solange die Höhe des Papierstapels 6 ausreichend ist, hebt sich die Rolle 11 von der Kurvenscheibe 1 ab.
Ist dagegen die Papierhöhe nicht mehr ausreichend, kann der freie Hebelarm des Tasterhebels 5 eine
größere Drehbewegung beschreiben, so daß die Schaltklinke 7 den am hier nicht dargestellten Maschinengestell
befestigten Anschlag 12 berührt. Das Gewicht des Hebels 2 (s. Abb. 2) hilft dabei, den Gelenkstift 10'
für den Augenbolzen 10 geringfügig aus seiner ursprünglichen Lage heraus zu bewegen, so daß das
labile Gleichgewicht, welches zwischen dem Federlager 8 und dem Drehpunkt 15 der Schaltklinke 7 bestanden
hat, aufgehoben wird und die Druckfeder 9 zur Entspannung kommt, so daß der Zahn 7' der
Schaltklinke 7 in Eingriff mit der Verzahnung 13' des Schaltrades 13 gelangt (s. Abb. 3 und 5).
In dieser Stellung befinden sich das Federlager 8, der Augenbolzen 10 für die Führung der Druckfeder 9
und der feste Drehpunkt 15 der Schaltklinke 7 nicht mehr auf der vorerwähnten gemeinsamen Geraden 14,
sondern auf einer nunmehr »geknickten« Linie 16 (s. Abb. 3 und 5).
Beim Weiterdrehen der Kurvenscheibe 1 nimmt der sich nun im Eingriff befindliche Zahn T der Schaltklinke
7 das Schaltrad 13 mit und hebt dadurch in bekannter Weise, z. B. über ein Kegelradpaar nebst der
Gewindespindel 17 den Tisch mit dem daraufliegenden Papierstapel 6 um ein kleines Stück an. Dieser
Vorgang wiederholt sich so lange, bis der Papierstapel 6 seine erforderliche, d. h. ursprüngliche Höhe
wieder erreicht hat und der Tasterhebel 5 sich — wie bereits weiter vorn beschrieben — auf den Papierstapel
6 aufsetzt, ohne dabei mit der Unterkante der Schaltklinke den Anschlag 12 zu berühren.
Nach jedem Schaltvorgang gleitet der Zahn 7' der Schaltklinke 7 am Zahnrücken des nächstfolgenden
Zahnes 13' des Schaltrades 13 entlang und wird dadurch wieder in die Ausgangsstellung des labilen
Gleichgewichts gebracht.
Claims (4)
1. Klinkenschaltwerk zum selbsttätigen Einstellen der Höhe des jeweils obersten Bogen« eines
auf dem Stapeltisch einer Druckmaschine befindlichen Papierstapels mit an einem schwingend angetriebenen
Hebel schwenkbar gelagerter Schaltklinke, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (7)
in der ausgerückten Lage durch die Spannung einer Feder (9) in labilem Gleichgewicht gehalten
wird (s. Abb. 1 und 4).
2. Schaltwerk nach Anspruch 1, daduTch gekennzeichnet,
daß im Zustand des labilen Gleichgewichtes das Federwiderlager (8), der Federbolzen (10)
und der Drehpunkt (15) der Schaltklinke (7) auf einer gemeinsamen Geraden (14) liegen.
3. Schaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einrücken der Schaltklinke das
labile Gleichgewicht durch Anschlagen der Klinke an einen unbeweglich und ortsfest angeordneten
Anschlag (12) aufgehoben wird, wodurch das Federlager (8), der Federbolzen (10) und der Drehpunkt
(15) der Schaltklinke (7) auf einer »geknickten« Linie (16) liegen (s. Abb. 5), und sich die
Klinke in der Arbeitsstellung befindet.
4. Schaltwerk nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahn (7') der Schaltklinke
(7) nach jedem Schaltvorgang durch Entlanggleiten auf dem Rücken eines Zahnes (13' in
Abb. S) des Schaltrades (13) wieder in die labile Gleichgewichtslage auf der Geraden (14) zurückgeführt
wird (s. Abb. 4).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift TsTr. 506 554.
Deutsche Patentschrift TsTr. 506 554.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 748/10 1.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1049878B true DE1049878B (de) | 1959-02-05 |
Family
ID=590426
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1049878D Pending DE1049878B (de) | Klinkenschaltwerk zum selbsttätigen Einstellen der Höhe des jeweils obersten Bogens eines auf dem Stapeltisch einer Druckmaschine befindlichen Papierstapels |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1049878B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1197904B (de) * | 1963-02-14 | 1965-08-05 | Georg Spiess Dr Ing | Von Stapeltaster gesteuerter Antrieb fuer den schrittweisen Hub des Stapels in Bogenanlagevorrichtungen |
| DE1238491B (de) | 1964-03-09 | 1967-04-13 | Leipzig Veb Druckmasch Werke | Vorrichtung zum Nachheben des Stapeltisches eines Bogenanlegers |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE506554C (de) * | 1925-03-20 | 1930-09-09 | John Christie Palmer | Vorrichtung zum Heben des Stapeltisches |
-
0
- DE DENDAT1049878D patent/DE1049878B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE506554C (de) * | 1925-03-20 | 1930-09-09 | John Christie Palmer | Vorrichtung zum Heben des Stapeltisches |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1197904B (de) * | 1963-02-14 | 1965-08-05 | Georg Spiess Dr Ing | Von Stapeltaster gesteuerter Antrieb fuer den schrittweisen Hub des Stapels in Bogenanlagevorrichtungen |
| DE1238491B (de) | 1964-03-09 | 1967-04-13 | Leipzig Veb Druckmasch Werke | Vorrichtung zum Nachheben des Stapeltisches eines Bogenanlegers |
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