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DE1049671B - Fliehkraftabscheider in Zyklonbauweise mit auswechselbaren Wandteilen aus verschleißfestem Werkstoff - Google Patents

Fliehkraftabscheider in Zyklonbauweise mit auswechselbaren Wandteilen aus verschleißfestem Werkstoff

Info

Publication number
DE1049671B
DE1049671B DENDAT1049671D DE1049671DA DE1049671B DE 1049671 B DE1049671 B DE 1049671B DE NDAT1049671 D DENDAT1049671 D DE NDAT1049671D DE 1049671D A DE1049671D A DE 1049671DA DE 1049671 B DE1049671 B DE 1049671B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wear
insert
cyclone
centrifugal separator
resistant material
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1049671D
Other languages
English (en)
Inventor
Bregenz Dr.-Ing. Otto Schmid (Österreich)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Publication of DE1049671B publication Critical patent/DE1049671B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04CAPPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
    • B04C5/00Apparatus in which the axial direction of the vortex is reversed
    • B04C5/08Vortex chamber constructions
    • B04C5/081Shapes or dimensions

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Cyclones (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Fliehkraftabscheider in Zyklonbauweise, der durch die Wirkung der Fliehkräfte spezifisch schwerere Bestandteile aus Gasen oder Flüssigkeiten abscheidet. Die allgemein bekannte Wirkung dieser Abscheider besteht darin, daß das zu reinigende Medium durch eine entsprechende Eintrittsleitvorrichtung, beispielsweise durch einen tangentialen Einlaßstutzen der Schleuderkammer oder eine axiale Drallvorrichtung im Schleuderkammerraum in rasch rotierende Bewegung versetzt wird. Infolge der Schwerkraft und einer etwa vorhandenen Sekundärströmung gelangen die Teilchen in den Sammelbehälter, der sich an die zylindrische, am unteren Ende in Richtung des Staubauslasses konisch verengte Schleuderkammer anschließt.
Als Folge der Rotationsbewegung der abzuscheidenden Bestandteile tritt an den Wänden der Schleuderkammer ein erheblicher Verschleiß auf, dem in besonderem Maße die Wandung des konischen unteren Teiles der Schleuderkammer unterliegt.
Es ist bereits bekannt, bei Fliehkraftabscheidern die dem Verschleiß in erhöhtem Maße ausgesetzten Teile der Kammerwände aus verschleißfestem Werkstoff herzustellen und auswechselbar anzuordnen oder auswechselbare verschleißfeste Einlagen vorzusehen, um die Lebensdauer besonders gefährdeter Wandungsteile zu verlängern und bei nur stellenweise hochgradiger Abnutzung einen Austausch des vollständigen Zyklonaggregates zu ersparen. Die bekannten Einrichtungen haben aber den Nachteil, daß im Reparaturfalle das Auswechseln der einzelnen verschleißfesten Wandteile sehr umständlich und zeitraubend ist, vor allem bei solchen Ausführungsformen, bei denen es hierzu des Ausbaues der gesamten Schleuderkammer bedarf.
Diese den bekannten Verschleißschutzeinrichtungen anhaftenden Nachteile werden bei erfindungsgemäßer Ausbildung des Zyklons vermieden. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß ein den konischen Teil der Schleuderkammer bildendes einteiliges ringförmiges Einsatzstück aus verschleißfestem Material von unten her in das Austragende des zylindrischen Zyklonmantels eingesteckt ist, Diese Anordnung des Verschleißschutzeinsatzes und seine einstückige Ausbildung bieten den Vorteil, daß er leicht auswechselbar ist und ohne Lösen von sonstigen Wandungsteilen oder Flanschverbindungen des zylindrischen Zyklonmantels in diesen eingebaut werden kann. Infolge der gegen Stöße und grobe Beschädigungen geschützten Unterbringung kann das Einsatzstück aus billigen Werkstoffen wie Flaschenglas, Porzellan und dgl. bestehen, die einerseits zwar verschleißfest, andererseits aber leicht zerbrechlich sind. Ebenso kann das Einsatzstück aus gesinterten Karbiden, Sintermetall, Hartguß oder ähnlichen Materialien bestehen, die schwer bearbeitbar
Fliehkraftabscheider in Zyklonbauweise mit auswechselbaren Wandteilen
aus verschleißfestem Werkstoff
Anmelder: Dr.-Ing. Otto Schmid, Bregenz (Österreich)
Vertreter: Dipl.-Ing. K. Umbrecht, Patentanwalt, Saarbrücken, Nassauer Str. 5
Dr.-Ing. Otto Schmid, Bregenz (Österreich), ist als Erfinder genannt worden
und in den meisten Fällen nicht schweißbar sind. Bei Verwendung derartiger Stoffe ist die Herstellung des Einsatzstückes als Gußteil zu empfehlen, welches infolge der einfachen Einbauweise und Befestigungsmöglichkeit keiner zusätzlichen spanabhebenden Bearbeitung bedarf.
In der Zeichnung sind vier Ausführungsbeispiele der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen Zyklon mit dem von unten her in den Zyklonmantel eingesteckten und durch einen Deckring festgehaltenen Einsatzstück,
Fig. 2 ein mit einem Bund versehenes zylindrisches Einsatzstück,
Fig. 3 einen trichterartig geformten Blechkörper als Einsatzstück mit Deckring und
Fig. 4 ein durch Bajonettverschluß im Zyklonmantel festgehaltenes zylindrisches Einsatzstück.
Die vom Zyklonmantel 1 umschlossene Schleuderkammer hat einen tangentialen Einlaßstutzen 2 und ein zentrales, axial gerichtetes Austrittsrohr 3 für das gereinigte Medium. In das untere Ende des zylindrischen Zyklonmantels ist das außen zylindrische und innen konische Einsatzstück 4 so eingesteckt, daß der Schleuderkammerraum in Richtung des Staubauslasses konisch verengt ist. Durch einen Deckring 5, der sich mittels einer Verschraubung 6 am Zyklonmantel festklemmen läßt, wird das Einsatzstück in seiner eingesteckten Lage gehalten und gesichert.
Zum Festlegen des Einsatzstücks kann es auch mit einem die Einstecktiefe begrenzenden Bund 9 versehen sein, der gegen den unteren Rand des Zyklonmantels anliegt (Fig. 2). Statt aus einem massiven Stück4 kann
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der Einsatz auch aus einem trichterartig geformten Blechkörper 4 cL bestehen, der in seiner Lage sowohl durch einen Bund 9 als auch durch einen anschraubbaren Deckring 5, 6 festgehalten wird (Fig. 3). Bei dem in Fig. 4 veranschaulichten weiteren Beispiel für die Halterung des Einsatzstückes ist als Befestigungsmittel ein sogenannter Bajonettverschluß vorgesehen. In diesem Falle ist auf der äußeren Umfangsfläche des Einsatzstückes ein radial vorstehender Zapfen 7 angeordnet, der in einen Winkelschlitz 8 des Zyklonmantels eingreift.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Fliehkraftabscheider in Zyklonbauweise mit zylindrischer, am unteren Ende in Richtung des Staubauslassets konisch verengter Schleuderkammer, wobei dem Verschleiß in erhöhtem Maße unterliegende Wandungsteile der Schleuderkammer aus verschleißfestem Werkstoff bestehen und auswechselbar sind, gekennzeichnet durch ein in das untere Ende des zylindrischen Zyklonmantels (1) einsteckbares, den konischen Teil der Schleuderkammer bildendes einteiliges ringförmiges Einsatzstück (4) aus verschleißfestem Material.
2. Fliehkraftabscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Einsatzstück ein trichterartig geformter Blechkörper (4a) dient.
3. Fliehkraftabscheider nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück (4, 4 a) im unteren Ende des Zyklonmantels (1) mittels eines Deckringes (5), eines Bundes (9) oder eines radial angeordneten Zapfens (7), der nach Art eines sogenannten Bajonettverschlusses in einen Winkelschlitz (8) des Zyklonmantels eingreift, festgehalten wird.
In Betracht gezogene Druckschriften·:
Deutsche Patentschriften Nr. 710 430, 866 898;
deutsche Patentanmeldung M 3488 III/50 e (bekanntgemacht am 18. 6. 1953);
schweizerische Patentschrift Nr. 284 063;
USA.-Patentschrift Nr. 912 686;
Werkzeitschrift der HOESCH Aktiengesellschaft, 17. Jahrg. (1941), Nr. 4.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809· 747/164 1.59
DENDAT1049671D Fliehkraftabscheider in Zyklonbauweise mit auswechselbaren Wandteilen aus verschleißfestem Werkstoff Pending DE1049671B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1049671B true DE1049671B (de) 1959-01-29

Family

ID=590246

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1049671D Pending DE1049671B (de) Fliehkraftabscheider in Zyklonbauweise mit auswechselbaren Wandteilen aus verschleißfestem Werkstoff

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DE (1) DE1049671B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3273320A (en) * 1963-07-15 1966-09-20 Exxon Research Engineering Co Cyclone separator for high temperature operations
DE3240723A1 (de) * 1982-11-04 1984-05-10 Elteka Kunststoff-Technik Gmbh, 7950 Biberach Hydrozyklon
DE9207991U1 (de) * 1992-06-13 1992-09-03 Eckert, Otto, 6970 Lauda-Königshofen Fliehkraftabscheider für ein Gas-Flüssigkeitsgemisch

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3273320A (en) * 1963-07-15 1966-09-20 Exxon Research Engineering Co Cyclone separator for high temperature operations
DE3240723A1 (de) * 1982-11-04 1984-05-10 Elteka Kunststoff-Technik Gmbh, 7950 Biberach Hydrozyklon
DE9207991U1 (de) * 1992-06-13 1992-09-03 Eckert, Otto, 6970 Lauda-Königshofen Fliehkraftabscheider für ein Gas-Flüssigkeitsgemisch

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