DE1049411B - - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B7/00—Switches; Crossings
- E01B7/02—Tongues; Associated constructions
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B2202/00—Characteristics of moving parts of rail systems, e.g. switches, special frogs, tongues
- E01B2202/04—Nature of the support or bearing
- E01B2202/042—Sliding
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
Description
DEUTSCHES
Bei mehrteiligen Zungenvorrichtungtn wird die Zungenauflagcplatte üblicherweise an den beiderseitigen
Scliienen durch Yerschraubeii oder WvrschweiKen befestigt. Weder die ohnehin lösbaren Schraubverbindungen
noch die au sich nicht lösbaren Schweißverbindungen haben sich jedoch in den bisher üblichen
Ausführungen für alle Betriebsverhaltnisse als völlig zuverlässig erwiesen. Das mag bezüglich der letztgenannten
Verbindungsart im allgemeinen daran liegen, daß die z. B. als flache Zargen ausgebildeten,
in entsprechende Schlitze der Schienenstege hineinragenden Ansätze der Auflageplatte mit den Schienenstegen
nur durch linienförmige, nicht zusammenhängende Schweißnähte verbunden sind. Diese
Schweißnähte reißen offenbar infolge starker wechselnder Vertikalbeanspruohuingen, wodurch sich die
Zargen im Bereich der Schienenstegschlitze mit der Zeit lockern und anschließend eine völlige Zerstörung
der Zungenvorriohtung möglich ist.
DieErfindung geht deshalb von der Überlegung aus, in diesem Zusammenliang eine andere Schweißverbindung
zu schaffen, die den vorerwähnten Betriebsverhältiiisseu besser Reehmiiig trägt. Zu diesem Zweck
bedient sie sich der Lochschweißiuig, bei der ein aus Schwei !.!material bestellender Verbindungskörper ein
vorgesehenes Loch ganz oder teilweise ausfüllt. Derartige Schweißungen sind im Eisenbahnoberbau, z. B.
bei Scliicnenstoßverbindungen, zur Befestigung von Unterlagsplatten auf Schwellen, zum Einbau von \7ersteifungselemeiiten
in Hohlschwellen sowie bei Rillensehienenwriclien für die Verbindung der Zungenauflageplattc
mit den Sehieiienstegen angewendet worden.
Davon betrifft .nur dir letztgenaninte Ausführung das auch für die vorliegende Erfindung in Betracht kommende
besondere (iebiet, während bei den anderen bekannten Ausfühniingen schon deshalb vergleichbare
Verhältnisse nicht gegeben sind, weil dort im Gegensatz zu der Verbindung zwischen einer waagerechten
Zungenauflageplaite und senkrechten Schienenstegen immer parallel zueinander verlaufende Bauteile miteinander
verbunden werden. Es hat sich nun aber gezeigt, daß bei der bekannten Zungenvorrichtung mit
den dort in den Schienenstegen vorgeseheneu schlitzförmigen Aussparungen, in die das Schweißmateriai
nur mittels elektrischer Handschweißung eingebracht werden kann, noch keine einwandfreie Verbindung
erreichbar ist. Die ungenügende Sicherheit einer solchen Bauart ergibt sich schon aus der Tatsache,
daß im Zusammenhang damit der Hohlraum unterhalb der Zungenauflageplatte zur Unterstützung derselben
und damit zur Entlastung der Schweißstellen mit Beton. Stampfasphalt od. dgl. fest ausgefüllt werden sollte
und mußte. Damit ist auch der in vielen Fällen erwünschte und notwendige Einbau von Heizelementen
Geschweißte Zungenvorrichtung,
insbesondere für Rillenschienenweichen
insbesondere für Rillenschienenweichen
Anmelder:
Gutehoffnungshütte Sterkrade
Aktiengesellschaft,
Oberhausen (Rhld.), Lipperfeld 1
Gutehoffnungshütte Sterkrade
Aktiengesellschaft,
Oberhausen (Rhld.), Lipperfeld 1
Richard Zeiger, Oberhausen (Rhld.J-Osterfeld1
und Justus Kerz, Oberhausen (Rhld.J-Sterkrade1
sind als Erfinder genannt worden
und Justus Kerz, Oberhausen (Rhld.J-Sterkrade1
sind als Erfinder genannt worden
unterhalb der Zungenauflageplatte dort nicht mehr möglich.
Für die Schaffung einer wirklich brauchbaren, mit Hilfe aluminothermischer oder autogener Lochschweißung
hergestellten Zungenvorrichtung, die den vorkommenden betrieblichen Beanspruchungen auch
ohne Entlastungsmaßnahmen im vorerwähnten Sinne gewachsen ist, muß also ein anderer, neuer Weg gefunden
werden. Dazu bedarf es nicht nur geeigneter Rauniformen bezüglich des Schweißgutes, sondern
auch geeigneter Maßnahmen zur einwandfreien Durchführung der betreffenden Schweißverbindungen. Demgemäß
besteht die Erfindung als Kombination mehrerer bestimmter Merkmale darin, daß die Auflageplatte
entweder unmittelbar durah das die im Durchmesser etwa der Auflageplaüenstärke entsprechenden zylindrischen
oder nach außen konisch sich erweiternden Löcher in den Stegen voll ausfüllende Schweißgut
oder mittelbar über an ihr sitzende, im Durchmesser schwächer als die Löcher gehaltene Zapfen durch das
den Ringraum zwischen diesen und der Lochwandung ausfüllende Schweißgul mit den Schienenstegen verschweißt
ist. gegebenenfalls unter Bildung nietkopfförniiger oder -ähnlicher Köpfe an der Slegaußenseite,
und daß zwecks Wärmeflußdämmung im Bereich der AnsclnveißstelIen in der Auflageplatte Langlöcher
und gegebenenfalls an der Stegaußenseite Ringnuten vorgesehen sind.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in drei Ausführungsformen beispielsweise dargestellt.
Die Fig. 1 und 2 zeigen in einem vertikalen bzw. horizontalen Schnitt die erste Ausführung, bei der dir
Zungenauflageplatte 1 an ihren beiden Längsseiten am nach innen vorspringenden Leisten 2. 3 der Kahr
809 747/109
Claims (1)
- schiene 4 bzw. der Beischiene 5 gelagert ist. Unmittelbar über diesen Leisten befinden sich in den Schienenstegen in bestimmten Längsabständen zylindrische Löcher 6, 7 und vor denselben in der Auflageplatte Langlöcher 8. Die Löcher 6, 7 l>eider Schieneaistege sind mit Schweißgut ausgefüllt, das an der Außenseite der Schienenstege nietkopfförmige Köpfe 9, 10 bildet. Diese Verbindungen werden durch aluminothermische Gießschweißung hergestellt, indem, wie an sich bekannt, bei um 90° seitlich verkanteter Lage der Zungenplatte und der Schienen das flüssige Thermiteisen in die eingeformten Befestigungsstellen gegossen wird und sich dort an den entsprechend vorgewärmten Berührungsflächen mit der Auflageplatte und dem betreffenden Schieneneteg fest verbindet.Die Langlöcher 8 sollen einen gewissen Wärmestau in der Auflageplatte 1 im Bereich der Anschweißstellen bewirken, um dort besser die für eine aluminothermische Schweißung erforderliche Temperatur zu erreichen und zu halten. An der Außenseite der Schienenstege sind, ebenfalls zur Wärmeflußdämmung, am Umfang der Köpfe 9, 10 des Schweißgutes Ringnuten 11 vorgesehen, wobei auch dort auf EThaltung einer ausreichenden Festigkeit zu achten ist.Die Fig. 3 und 4 zeigen in gleicher Weise die zweite Ausführung. In diesem Falle sind an beiden Längsseiten der Auflageplatte 12 zylindrische Zapfen 13, 14 angebracht, welche in die größeren Steglöcher 15, 16 der Schienen 17, 18 hineinragen und von dem wieder durch aluminothermische Gießschweißung in der vorstehend erläuterten Art eingebrachten Schweißgut umgeben sind. Dieses Schweißgut füllt hierbei den Ringraum zwischen den Zapfen 13, 14 der Auflageplatte 12 und der Lochwandung in den Stegen der Fahrschieiie 17 und der Beischiene 18 aus. An der Stegaußenseite bildet das Schweißgut wieder nietkopfförmige Köpfe 19, 20. Desgleichen sind, wie bei der ersten Ausführung, zur Wärmeflußdämmung in der Auflageplatte Langlöcher 21 und an der Außenseite der Sobienenstege Ringnuten 22 vorgesehen.Die Fig. 5 und 6 zeigen in gleicher Weise die dritte Ausführung. Hier wird die Befestigung der Auflageplatte 23 an den beiderseitigen Schienen 24, 25 zum Unterschied von den beiden anderen Ausführungen im Wege der autogenen Auftragsschweißung hergestellt, wobei das Schweißgut 26, 27 nach außen konisch er-weiterte Löcher 28. 29 in den Schienenstegen ausfüllt und aus den Stegen mit einer linsenkopfförmigen Wölbung etwas herausragt. Dadurch ergeben sich auch ohne Anlage des Schweiß-gutes gegen die Außenseifen der Schienenstege \'erg1cichs\veise große Kerührungsfiächen mit denselben, während die YVr bindung mit der Auflageplatte wie bei der ersten Ausführung an den die Schienensteglöcher nach innen abdeckenden Kreisflächen der Plattenläiigsseiten eiίο folgt. Zur Wärmeflußdämmung sind in diesem Kalle nur die Langlöcher 30 in der Auflageplatte im Iirreicb der Anschweißsteilen vorgesehen, während eine einsprechende Maßnahme im Bereich der Schieiieiistcge wegen der laufenden Wärmezuführung durch die Schweißbrenner nicht notwendig ist.Fat ι· ν τ a.ν s ph υ cn: Geschweißte Zungenvorrichtung, insbesondere für Rillenschienenweichen, mit einer an ihren Längsseiten gegen die Fa'hrschiene und die Beischiene abgestützten und mit den Stegen dieser Schiaien durch aluminothermische oder autogene Lochschweißung verbundenen Auflageplatte für die Weichenzunge, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageplatte (1; 12; 23) entweder unmittelbar durch das die im Durohmesser etwa der Auflageplatten stärke entsprechenden zylindrischen oder nach außen konisch sich erweiternden Löcher (6, 7; 28, 29) in den Stegen voll ausfüllende Sdrweißgut oder mittelbar über an ihr sitzende, im Durchmesser schwächer als die Löcher (15, 16) gehaltene Zapfen (13, 14) durch das den Ringraum zwischen diesen und der Lochwandung ausfüllende Schweißgut mit den Schienenstegen verschweißt ist, ge- gebenenfalls unter Bildung nietkopfförmiger oder -ähnlicher Köpfe (9, 10; 19, 20) an der Stegaußenseite, und daß zwecks Wärmeflußdämmung im Bereich der Anschweißsteilen in der Auflageplatte Langlöcher (8; 21; 30) und gegebenenfalls an der Stegaußenseite Ringnuten (11; 22) vorgesehen sind.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 482 683, 582 452, 667 955, 668 972, 807 694;britische Patentschrift Nr. 226 369.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1049411B true DE1049411B (de) | 1959-01-29 |
Family
ID=590043
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1049411D Pending DE1049411B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1049411B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1242663B (de) | 1962-10-13 | 1967-06-22 | Gutehoffnungshuette Sterkrade | Geschweisstes Vignol-Herzstueck |
| FR2952655A1 (fr) * | 2009-11-19 | 2011-05-20 | Vossloh Cogifer | Dispositif de fixation d'un rail contre-aiguille a un appareil de voie, tel qu'un bloc de demi-aiguillage compose d'un assemblage de rails et autres profiles |
| EP3505678A1 (de) * | 2016-04-21 | 2019-07-03 | IFTEC GmbH & Co. KG | Zungenvorrichtung und schienenweiche |
-
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- DE DENDAT1049411D patent/DE1049411B/de active Pending
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1242663B (de) | 1962-10-13 | 1967-06-22 | Gutehoffnungshuette Sterkrade | Geschweisstes Vignol-Herzstueck |
| FR2952655A1 (fr) * | 2009-11-19 | 2011-05-20 | Vossloh Cogifer | Dispositif de fixation d'un rail contre-aiguille a un appareil de voie, tel qu'un bloc de demi-aiguillage compose d'un assemblage de rails et autres profiles |
| EP2333153A1 (de) * | 2009-11-19 | 2011-06-15 | Vossloh Cogifer (Société Anonyme) | Fixierungsvorrichtung für eine Backenschiene an einer Gleisweiche |
| EP3505678A1 (de) * | 2016-04-21 | 2019-07-03 | IFTEC GmbH & Co. KG | Zungenvorrichtung und schienenweiche |
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