DE1049441B - - Google Patents
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- DE1049441B DE1049441B DENDAT1049441D DE1049441DA DE1049441B DE 1049441 B DE1049441 B DE 1049441B DE NDAT1049441 D DENDAT1049441 D DE NDAT1049441D DE 1049441D A DE1049441D A DE 1049441DA DE 1049441 B DE1049441 B DE 1049441B
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01P—WAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
- H01P1/00—Auxiliary devices
- H01P1/10—Auxiliary devices for switching or interrupting
- H01P1/12—Auxiliary devices for switching or interrupting by mechanical chopper
- H01P1/125—Coaxial switches
Landscapes
- Transmitters (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Sendeanordnung, vorzugsweise für sehr kurze elektromagnetische Wellen.
Der Ausfall eines Senders, beispielsweise im Zuge einer Vielkanal-Richtfunkverbindung, bringt den Ausfall
sämtlicher Nachrichtenkanäle mit sich. Daher bedarf die Betriebssicherheit eines derartigen Gerätes,
über das eine Vielzahl von gebündelten Kanälen läuft, besonderer . Aufmerksamkeit. Bei Trägerfrequenzsystemen,
die mit Übertragungsfrequenzen bis zu einigen Megahertz arbeiten, sind verschiedene Maßnahmen
zur Erhöhung der Betriebssicherheit bekannt, die auch einen sicheren Betrieb von Wechselstromtelegrafie
(WT) gewährleisten. Zum Beispiel werden zum Schutze gegen Röhrenausfall meist Parallelschaltungen
von Röhren benutzt, oder es sind Ersatzgeräte vorgesehen, die bei Ausfall des Betriebsgerätes
selbsttätig angeschaltet werden.
' Bei Sendern für sehr kurze elektromagnetische Wellen sind die bekannten Maßnahmen nicht anwendbar;
Eine Parallelschaltung von Röhren ist praktisch nicht möglich, da die Röhren meist einen wesentlichen
Teil der Netzwerkelemente darstellen, so daß sich die Übertragungseigenschaften bei Ausfall einer Röhre
ändern. Eine Umschaltung auf ein Ersatzgerät bietet insbesondere bei einstufigen selbsterregten Sendern,
wie sie in der Pulsmodulationstechnik üblich sind, größe Schwierigkeiten. Bei Verwendung eines Koaxiälschältexs
zur Umschaltung der Senderausgänge ist der Ersatzsender zunächst ohne reellen Abschlußwiderstand,
so daß er ein Undefiniertes Verhalten zeigt. Ein WT-sicherer Betrieb ist auf diese Weise
nicht möglich.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Sendeanordnung zu schaffen, die eine WT-sichere
Umschaltung von einem Betriebssender auf einen Ersatzsender ermöglicht, d. h., bei der Umschaltung soll
die Nachrichtenverbindung nicht unterbrochen werden.
Die Sendeanordnung gemäß der Erfindung besteht aus zwei Sendern, von denen wahlweise jeweils einer
auf einen gemeinsamen Verbraucher aufschaltbar ist; sie ist dadurch gekennzeichnet, daß an die Zuleitung
zum Verbraucher zwei Richtkoppler lose angekuppelt sind, .die an ihrem dem Verbraucher abgewandten
Ende reflexionsfrei mit dem Wellenwiderstand der Leitung abgeschlossen sind, und daß eine Umschalteinrichtung
vorgesehen ist, die wahlweise jeweils einen Sehderaüsgang an die Verbraucherzuleitung und den
anderen Senderausgang an den ihm zugeordneten Richtkoppler legt. Vorteilhaft wird das Ende der Verbraucherzuleitung
abstimmbar ausgebildet und eine solche Abstimmung gewählt, daß der Scheinwiderstand
des Leitungsendes am Punkt der Senderanschaltung möglichst groß gegenüber dem AVellenwiderstand
derVerbraucherzuleitung ist. Die über den Richtkoppler
Sendeanordnung
mit zwei wahlweise auf einen
Verbraucher aufschaltbaren Sendern
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Fritz Schiener, München,
ist als Erfinder genannt worden
auf den Verbraucher gelangende Hochfrequenzleistung wird zweckmäßig so bemessen, daß die Schwundreserve
des fernen Empfängers noch einen Empfang gewährleistet. Die Erfindung sieht weiter Mittel vor,
um die Umschalteinrichtung bei Unterschreitung eines bestimmten Schwellwertes der an den Verbraucher
abgegebenen Hochfrequenzleistung zu betätigen.
Der besondere Vorzug dieser Sendeanordnung besteht darin, daß der mit dem Richtkoppler verbundene Ersatzsender betriebsmäßig richtig abgeschlossen ist und eingeschaltet werden kann, solange der Betriebssender noch läuft, da die beiden Sender so weit entkoppelt sind, daß sie sich gegenseitig nicht beeinflussen.
Der besondere Vorzug dieser Sendeanordnung besteht darin, daß der mit dem Richtkoppler verbundene Ersatzsender betriebsmäßig richtig abgeschlossen ist und eingeschaltet werden kann, solange der Betriebssender noch läuft, da die beiden Sender so weit entkoppelt sind, daß sie sich gegenseitig nicht beeinflussen.
Die Erfindung soll an Hand der Zeichnungen näher erläutert werden. Fig. 1 zeigt rein schematisch ein
Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar ist eine Sendeanordnung für ein Pulsphasenmodulationssystem
zugrunde gelegt. Es sind zwei Sender 1 und V vorgesehen, deren Ausgangsleitungen 13 und 13' mit zwei
Umschaltekontakten 2 und 2' verbunden sind. An die Zuleitung 5 zur gemeinsamen Antenne 6 sind zwei
Richtkoppler 3 und 3' angeschaltet, die an ihrem der Antenne abgewandten Ende reflexionsfrei mit dem
Wellenwiderstand derLeitung4 bzw. 4' abgeschlossen sind. Über die Umschaltkontakte 2 bzw. 2' wird
jeweils der eine Sender an die Antennenzuleitung und der andere Sender an den ihm zugeordneten Richtkoppler
gelegt. Das Ende der Antennenzuleitung ist, beispielsweise durch einen Kurzschlußkolben 7, abstimmbar
ausgebildet, und zwar wird die Abstimmung derart vorgenommen, daß der Scheinwiderstand des
Leitungsendes am Punkt der Senderanschaltung 8
809 747/329
Claims (5)
1. Sendeanordnung, vorzugsweise für sehr kurze elektromagnetische Wellen, bestehend aus zwei
Sendern, von denen wahlweise jeweils einer auf einen gemeinsamen Verbraucher aufschaltbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß an die Zuleitung zum Verbraucher zwei Richtkoppler lose angekoppelt
sind, die an ihrem dem Verbraucher abgewandten Ende reflexionsfrei mit dem Wellenwiderstand der
Leitung abgeschlossen sind, und daß eine Umschalteinrichtung vorgesehen ist, die wahlweise
jeweils einen Senderausgang an die Verbraucherzuleitung und den anderen Senderausgang an den
ihm zugeordneten Richtkoppler legt.
2. Sendeanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Verbraucherzuleitung abstimmbar ausgebildet ist.
3. Sendeanordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine solche Abstimmung des Leitungsendes, daß sein Scheinwiderstand am Punkt
der Senderanschaltung möglichst groß gegenüber dem Wellenwiderstand der Verbraucherzuleitung
ist.
4. Sendeanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
über den Richtkoppler auf den Verbaucher gelan-
gende Hochfrequenzleistung so bemessen ist, daß die Schwundreserve des fernen Empfängers noch
einen Empfang gewährleistet.
5. Sendeanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel
vorgesehen sind, um die Umschalteinrichtung bei Unterschreitung eines bestimmten Schwellwertes
der an den Verbraucher abgegebenen Hochfrequenzleistung zu betätigen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
& 809 747/32» 1.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1049441B true DE1049441B (de) | 1959-01-29 |
Family
ID=590064
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1049441D Pending DE1049441B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1049441B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1132350B (de) * | 1959-03-31 | 1962-06-28 | Siemens Ag | Einrichtung fuer Mehrspurmagnettongeraete |
| EP0104485A3 (en) * | 1982-09-02 | 1985-07-17 | Siemens Aktiengesellschaft | Information transmission system |
-
0
- DE DENDAT1049441D patent/DE1049441B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1132350B (de) * | 1959-03-31 | 1962-06-28 | Siemens Ag | Einrichtung fuer Mehrspurmagnettongeraete |
| EP0104485A3 (en) * | 1982-09-02 | 1985-07-17 | Siemens Aktiengesellschaft | Information transmission system |
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