[go: up one dir, main page]

DE1048976B - Loetoesenkontaktstreifen - Google Patents

Loetoesenkontaktstreifen

Info

Publication number
DE1048976B
DE1048976B DEK31937A DEK0031937A DE1048976B DE 1048976 B DE1048976 B DE 1048976B DE K31937 A DEK31937 A DE K31937A DE K0031937 A DEK0031937 A DE K0031937A DE 1048976 B DE1048976 B DE 1048976B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact spring
frame
contact
base
springs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK31937A
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Krone
Horst Forberg
Gerhard Weiss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krone KG
Original Assignee
Krone KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krone KG filed Critical Krone KG
Priority to DEK31937A priority Critical patent/DE1048976B/de
Publication of DE1048976B publication Critical patent/DE1048976B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/02Constructional details
    • H04Q1/14Distribution frames
    • H04Q1/142Terminal blocks for distribution frames
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/40Securing contact members in or to a base or case; Insulating of contact members
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/66Structural association with built-in electrical component
    • H01R13/70Structural association with built-in electrical component with built-in switch
    • H01R13/703Structural association with built-in electrical component with built-in switch operated by engagement or disengagement of coupling parts, e.g. dual-continuity coupling part

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Lötösenkontaktstreif en, der wenigstens einen in einer Halterung bzw. einem Sockel auswechselbar angeordneten Kontaktfedersatz enthält, dessen einzelne Kontaktfedern formschlüssig zwischen isolierenden Bauteilen festgehalten oder eingespannt sind,
Kontaktfedersätze in Lötösenkontaktstreifen und in anderen ähnlichen Geräten der Fernmeldetechnik bedingen eine ständige Überwachung ihrer Kontaktfedern, von deren einwandfreiem Arbeiten die Wirkungsweise des Gerätes abhängt. Trotz sorgfältiger Wahl des für die Federn der Kontaktfedersätze verwendeten Materials ist es nicht selten notwendig, solche Kontaktfedersätze zwecks Neueinstellung oder Ersatz von unbrauchbar gewordenen Kontaktfedern auszuwechseln. Bei den bisher üblichen Ausführungsformen der Kontaktfedersätze und ihrer Anordnung innerhalb des Gerätes macht ein Auswechseln der Kontaktfedersätze größere Schwierigkeiten; meist muß das Gerät außer Betrieb genommen werden, wenn ein Kontaktfedersatz ausgewechselt werden soll. Besonders unangenehm machen sich diese Schwierigkeiten bei Trennlötösenstreifen, Trennleisten oder Rangierleisten der Fernmeldetechnik bemerkbar, bei denen in einem Gerät eine größere Zahl von gleichartigen Kontaktfedersätzen angeordnet sind, die zu unterschiedlichen Fernsprechanschlüssen gehören. Durch die Auswechselung eines einzigen dieser Kontaktfedersätze werden oft sämtliche an das Gerät angeschlossenen Leitungen betroffen,
Die Erfindung hat den Zweck, einen auswechselbaren Kontaktfedersatz und seine Halterung in dem Gerät so auszubilden, daß er sich auf einfache Weise und ohne Störung des Betriebes der nicht betroffenen Teile des Gerätes auswechseln läßt; außerdem soll der gesamte Aufbau des Kontaktfedersatzes vereinfacht und verbessert werden. Der Kontaktfedersatz selbst muß sich leicht auseinandernehmen lassen, damit ein Auswechseln einzelner Kontaktfedern schnell durchgeführt werden kann; insbesondere sollen nur umständlich zu lösende Schraubverbindungen soweit wie möglich vermieden werden.
Deshalb wird ein Lötösenkontaktstreifen, der wenigstens einen in einer Halterung bzw. einem Sockel auswechselbar angeordneten Kontaktfedersatz enthält, dessen einzelne Kontaktfedern formschlüssig zwischen isolierenden Baixteilen festgehalten oder eingespannt sind, vorgeschlagen, bei dem erfindungsgemäß die isolierenden Bauteile aus einem in eine Ausnehmung bzw. einen Durchbruch der Halterung oder des Sockels einführbaren Rahmen und einem bis zu einem Anschlag in dem Rahmen in diesen eingeschobenen Einsatz bestehen, wobei die Federn des Kontaktfedersatzes zwischen den Seitenflächen des
Anmelder: Krone Kommanditgesellschaft, Berlin-Zehlendorf, GoerzalleeSll
Gustav Krone, Berlin-Dahlem,
Horst Forberg, Berlin-Zehlendorf,
und Gerhard Weiss, Berlin-Friedenau,
sind als Erfinder genannt worden
Einsatzes und den Innenflächen des Rahmens in den Abmessungen der Kontaktfedern angepaßten Ausnehmungen des Einsatzes oder des Rahmens durch Formschluß in an sich bekannter Weise gehalten werden und der Rahmen zusammen mit dem sich auf den Anschlag im Rahmen abstützenden Einsatz zwischen einer Schulter der Ausnehmung oder des Durchbruches der Halterung bzw. des Sockels, an der der eine von beiden Teilen anliegt, und einem mit der Halterung oder dem Sockel lösbar verbundenen, auf einer Druckfläche des anderen der beiden Teile aufliegenden Halteglied in der Ausnehmung oder dem Durchbruch festgelegt ist.
Durch den eingeschobenen Einsatz sind die Federn des Kontaktfedersatzes unverschiebbar in dem Rahmen festgelegt; durch das mit der Halterung bzw. dem Sockel lösbar verbundene Halteglied werden der Rahmen und der Sockel in der Gebrauchslage des Kontaktfedersatzes fest zusammengehalten, so daß sich die Kontaktfedern nicht lösen können. Die Ausnehmung oder der Durchbruch in der Halterung bzw. dem Sockel legt zusammen mit der Schulter die räumliche Lage des Rahmens bzw. des Einsatzes und damit des gesamten Kontaktsatzes fest. Nach Lösen des Haltegliedes kann der gesamte Kontaktfedersatz ausgebaut werden.
Der aus Isolierstoff hergestellte Rahmen des Kontaktfedersatzes wird zweckmäßigerweise mit festem Sitz in die Ausnehmung oder den Durchbruch der Halterung bzw. des Sockels eingesetzt, wobei er durch seinen festen Sitz gewissermaßen »zentriert« wird. Er kann infolgedessen seine Lage gegenüber anderen Teilen des Gerätes auch bei stärkerer Erschütterung nicht verändern.
809 730/316
Für den Zusammenbau des Kontaktfedersatzes ■erweist es sich als nützlich, wenn der aus Isolierbzw. Preßstoff hergestellte Einsatz die den Abmessungen der Federn angepaßten Ausnehmungen enthält und mit den Federn in den an seiner Innenseite glatt S ausgeführten Rahmen eingepaßt (vorzugsweise eingepreßt) ist oder durch die Federung der konkav oder konvex durchgebogenen Kontaktfedern gehalten wird.
Durch das Einpassen bzw. Einpressen sitzt der Einsatz zusammen mit den Kontaktfedern fest in dem Rahmen, ohne daß besondere zusätzliche Befestigungsmittel, wie Schrauben, Niete od. dgl., erforderlich sind.
Bei elektrischen Geräten mit zahlreichen Kontaktfedersätzen, die in einer Reihe neben- oder hintereinander in einer gemeinsamen Halterung oder in *5 einem gemeinsamen Sockel angeordnet sind, kann man die Rahmen und die Einsätze dieser Kontaktfedersätze durch ein gemeinsames Halteglied oder mehrere solcher Halteglieder in den Ausnehmungen oder Durchbrüchen der Halterung bzw. des Sockels festlegen.
Anderseits ist es auch möglich, zwecks engerer Anordnung der einzelnen Kontaktfedersätze innerhalb einer gemeinsamen Halterung oder eines gemeinsamen Sockels zwei oder mehr elektrisch voneinander unabhängige Kontaktfedersätze mit einem gemeinsamen Rahmen auszustatten, der gegebenenfalls zwischen den Kontaktfedersätzen eine Trennwand enthält.
Die einzelnen Kontaktfedern eines oder mehrerer mit einem gemeinsamen Rahmen versehener Kontaktfedersätze werden zweckmäßigerweise an zwei einander gegenüberliegenden Seiten des Rahmens angeordnet und durch ein gemeinsames Einsatzstück festgelegt. Die Verwendung eines gemeinsamen Einsatzstückes für eine größere Anzahl von Kontaktfedern hat den Vorteil, daß der Zusammenbau des Kontaktfedersatzes sich wesentlich einfacher gestaltet, als wenn man jeder Kontaktfeder — oder jeder Gruppe von Kontaktfedern — je einen einzelnen Einsatz zuordnet.
Zur Verstärkung des Kontaktdruckes von Kontaktfedern werden häufig federnde Beilagen benutzt. Bei dem neuen Kontaktfedersatz gemäß der Erfindung können außer den Kontaktfedern grundsätzlich auch solche federnden Beilagen in die Ausnehmungen des Einsatzes eingelegt und — in gleicher Weise wie die Kontaktfedern — durch Formschluß gegen Längsverschiebung gegenüber dem Einsatz gesichert werden.
Diese Sicherung läßt sich dadurch erreichen, daß die vorzugsweise aus Federband hergestellten Kontaktfedern bzw. ihre federnden Beilagen mit Ausschnitten oder Vorsprüngen versehen sind, während in dem Einsatz den Ausschnitten oder Vorsprüngen entsprechende Vorsprünge oder Vertiefungen vorgesehen sind, in denen die Federkontakte bzw. ihre Beilagen mit ihren Ausschnitten oder Vorsprüngen unverschiebbar festgelegt sind.
Bei Kontaktfedersätzen mit an sich bekannten Kontaktfederpaaren, deren Kontaktfedern jeweils zusammenwirken, sollen gemäß einer weiteren Ausbildung des Erfindungsgegenstandes die paarweise zusammengehörenden Kontaktfedern in einem rechteckigen Rahmen an einander gegenüberliegenden Seiten des Einsatzes sitzen und in an sich bekannter Weise oberhalb derjenigen Stelle, an der sie mit ihren Kontaktstücken federnd aneinander anliegen, zur Aufnahme eines Trenn- oder Schaltsteckers auseinandergebogen sein.
Zur Erleichterung des Anschlusses von Leitungen an die Kontaktfedern legt man die Kontaktfedern in
einer derartigen Lage zwischen dem Einsatz und dem Rahmen fest, daß die Kontaktfedern beiderseits über den Einsatz des Rahmens herausragen; an ihren nicht mit Kontaktstücken versehenen Enden werden dann die Kontaktfedern mit Anschlußmitteln, vorzugsweise Lötösen, versehen.
Die Anwendung der Erfindung bietet besondere Vorteile bei Geräten, in denen Reihen gleichartiger Kontaktfedersätze in einer gemeinsamen Halterung oder einem gemeinsamen Sockel angeordnet sind. Als Beispiele derartiger Geräte seien die oben bereits erwähnten Trennlötösenstreifen bzw. Rangierleisten der Fernmeldetechnik genannt. Die in diesen Geräten eng nebeneinander sitzenden Kontaktfedersätze haben paarweise einander gegenüberliegende Kontaktfedern; zwischen die Kontaktfedern können Trenn- oder Schaltstecker eingeführt werden, um an die Kontaktfedern angeschlossene Leitungen aufzutrennen oder mit beliebigen anderen Leitungen oder Einrichtungen zu verbinden.
Bei Trennlötösenstreifen oder Rangierleisten, die zum beliebigen Umschalten einer größeren Zahl von Fernmeldeleitungen bestimmt sind, empfiehlt es sich, jeder Leitung zwei Kontaktsätze zuzuteilen und zwecks Verringerung der Abmessungen des Streifens oder der Leiste Doppelkontaktfedersätze zu verwenden, die beide in einem gemeinsamen Rahmen angeordnet sind. Die beiden in einem gemeinsamen Rahmen vereinigten Kontaktfedersätze werden jeweils einer bestimmten, mehradrigen Fernmeldeleitung zugeordnet und ermöglichen eine unterbrechungsfreie Umschaltung bzw. ein besonders einfaches »Rangieren« der Fernmeldeleitungen.
Um auch beim Auswechseln eines solchen Doppelkontaktfedersatzes bestehende Verbindungen aufrechterhalten oder um ganz allgemein zusätzliche Verbindungen herstellen zu können, empfiehlt es sich, derartige Rangierleisten mit zusätzlichen Anschlüssen, vorzugsweise in Form von Schraubklemmen oder Steckbuchsen, zu versehen, die jeweils mit einer Kontaktfeder der Kontaktfedersätze verbunden und außen zugänglich in dem Sockel der Rangierleiste angeordnet sind. Über diese Anschlüsse kann man z. B. vor dem Auswechseln eines Kontaktfedersatzes diesen Kontaktfedersatz überbrücken, oder man kann auch einen überzähligen Kontaktfedersatz des Gerätes vorübergehend parallel zu dem auszuwechselnden Kontaktfedersatz schalten.
Den Sockel einer solchen Rangierleiste wird man zweckmäßig im Querschnitt trapezförmig ausbilden, wobei in dem obenliegenden langgestreckten Mittelteil des Sockels die Ausnehmungen oder Durchbrüche zur Aufnahme der Rahmen der Kontaktfedersätze und in den vorzugsweise treppenförmig abfallenden Seitenflächen des Sockels die Anschlüsse zur Vornahme der Umschaltungen übersichtlich angeordnet sind. Die Rahmen sämtlicher im Mittelteil des Rangierleistensockels sitzenden Kontaktfedersätze können dann durch den Rand einer gemeinsamen Schutzkappe, die mit dem Sockel lösbar verschraubt ist, in den Ausnehmungen oder Durchbrüchen einwandfrei festgehalten werden. Nach Lösen der Kappe läßt sich bequem jeder Doppelkontaktfedersatz für sich allein ausbauen; die vorzugsweise mit festem Sitz in ihren Ausnehmungen sitzenden benachbarten Kontaktfedersätze werden durch den Ausbau eines Kontaktfedersatzes in keiner Weise gestört, sie behalten auch ihre Lage unverändert bei.
Die im Querschnitt trapezförmige Ausbildung des Sockels einer Rangierleiste bringt den Vorteil, daß
man im Innenraum des Sockels sehr viel Platz für die übersichtliche Anordnung der Anschlußleitungen erhält. In diesen Innenraum ragen die Lötfahnen der Kontaktfedern und der auf den Treppenstufen des Sockels angeordneten Anschlüsse hinein. Gibt man dem Sockel an seiner Rückseite eine lösbare Abschlußoder Grundplatte, so können nach Lösen dieser Platte sämtliche Lötverbindungen übersichtlich und daher fehlerfrei durchgeführt werden.
Um die Einführung der Schalt- und Verbindungsstecker in die Kontaktfedersätze einer Rangierleiste nur in einer jeweils ganz bestimmten Stellung zu ermöglichen, hat man bisher in einer für sämtliche Kontaktfedersätze gemeinsamen Abdeckung Einschnitte oder Vorsprünge vorgesehen, denen entsprechende Vorsprünge oder Einschnitte an den Steckern zugeordnet sind. Nach Lösen der Abdeckung sind diese der Stellungssicherung dienenden Einschnitte oder Vorsprünge nicht mehr vorhanden, so daß — falls das Gerät in diesem Zustand überhaupt benutzt werden kann — ein Einführen von Schaltoder Verbindungssteckern in beliebiger Lage und damit das Entstehen von Fehlverbindungen möglich ist. Diese Möglichkeit soll bei der Rangierleiste gemäß der Erfindung dadurch ausgeschlossen werden, daß die Einschnitte oder Vorsprünge nicht nur an der Abdeckung der Kontaktfedersatzreihe, sondern auch an jedem Kontaktfedersatzrahmen vorgesehen werden. Die an dem Rahmen des Kontaktfedersatzes liegenden Einschnitte oder Vorsprünge bleiben wirksam, auch wenn zwecks Auswechselung eines einzelnen Kontaktfedersatzes die gemeinsame Abdeckung der Kontaktfedersätze entfernt worden ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt
Fig. 1 einen vereinfacht dargestellten, zum Einbau in ein elektrisches Gerät gemäß der Erfindung bestimmten Kontaktfedersatz in Seitenansicht, teilweise geschnitten,
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Kontaktfedersatz gemäß Fig. 1, längs der Schnittlinie II-II geschnitten,
Fig. 3 eine Aufsicht auf den Kontaktfedersatz gemäß Fig. 1, zur Hälfte geschnitten,
Fig. 4 einen Teillängsschnitt durch einen abweichend ausgeführten Kontaktsatz,
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform des Kontaktfedersatzes im Teillängsschnitt,
Fig. 6 eine Aufsicht auf eine Rangierleiste gemäß der Erfindung,
Fig. 7 eine Seitenansicht der Rangierleiste, teilweise längs der Schnittlinie VII-VII der Fig. 6 geschnitten,
Fig. 8 einen Querschnitt durch die Rangierleiste gemäß Fig. 6 mit eingesetzten Steckern im abgestuften Schnitt,
Fig. 9 eine Seitenansicht eines Doppelkontaktfedersatzes, teilweise aufgebrochen,
Fig. 10 eine Aufsicht auf den Doppelkontaktfedersatz gemäß Fig. 9,
Fig. 11 einen Querschnitt durch den Doppelkontaktfedersatz gemäß Fig. 9, längs der Schnittlinie XI-XI geschnitten.
Der in Fig. 1 dargestellte Kontaktfedersatz besteht aus dem im Querschnitt rechteckigen Preßstoffrahmen 1, dem in diesen Rahmen von unten her eingeschobenen Isolierstoffeinsatz 2 und den Kontaktfedern 3 a, 3b, 3 c und 3 d, die jeweils paarweise einander gegenüberliegen und in flache Ausnehmungen 4 des Einsatzes 2 eingelegt sind. Die Kontaktfedern 3 wer-
den in den Ausnehmungen 4 durch seitliche Vorsprünge 5 unverschiebbar festgelegt, die in entsprechende Ausschnitte 6 der Kontaktfedern 3 eingreifen. Der Zusammenbau des Kontaktfedersatzes erfolgt in der Weise, daß zunächst die Kontaktfedern 3 in die den Abmessungen der Kontaktfedern angepaßten Ausnehmungen 4 des Einsatzes 2 eingedrückt werden und anschließend der Einsatz 2 in den Rahmen 1 eingeschoben wird. Der Einsatz 2 legt sich dabei mit Seitenzonen 7 seiner Oberfläche an Anschläge 8 im Inneren des Rahmens 1 an. Durch die Anschläge 8 wird die Höhenlage des Einsatzes 2 gegenüber dem Rahmen 1 und damit auch die Höhenlage der Kontaktfedern 3 gegenüber diesem Rahmen festgelegt.
Der vollständige Kontaktsatz sitzt in einem Durchbruch 9 einer Halterung oder eines nur teilweise dargestellten Sockels 10 irgendeines elektrischen Gerätes, wobei seitliche Flächenzonen Il der Unterseite des Einsatzes 2 auf Schultern 12 des Sockels 10 aufliegen. Die Außenfläche 13 des Rahmens 1 sitzt in dem oberen Teil der Ausnehmung 9 des Sockels 10. Der an sich bereits durch seinen Sitz in dem oberen Teil der Ausnehmung 9 festgehaltene Rahmen 1 kann noch durch zusätzliche Halteglieder — z. B. die in Fig. 1 gestrichelt dargestellten Seitenlappen 14 und Schrauben 14a — an dem Sockel 10 festgelegt werden. Wenn mehrere Kontaktfedersätze nebeneinander in einem gemeinsamen Sockel sitzen, kann zum zusätzlichen Festlegen dieser Kontaktfedersätze auch eine gemeinsame Kappe verwendet werden, die mit ihrem Rand auf den Rahmen 1 der Kontaktfedersätze drückt und ihrerseits mit Schrauben an dem Sockel befestigt ist.
Aus den Fig. 2 und 3 ist die Anordnung der Kontaktfedern 3 in den Ausnehmungen 4 des Einsatzes 2 deutlich zu erkennen. Die flachen Ausnehmungen 4 sind genau der Breite und Stärke der blattförmigen Kontaktfedern 3 angepaßt, so daß diese Kontaktfedern 3 bei dem Einschieben des Einsatzes 2 in den Rahmen 1 nicht nur festgelegt, sondern auch eingespannt werden. An ihren oberen Enden sind die Kontaktfedern 3 gegeneinandergebogen. Sie tragen je ein aus Edelmetall bestehendes Kontaktstück 15, das in an sich bekannter Weise als Niet ausgebildet und in eine Bohrung der Kontaktfedern eingenietet ist. Oberhalb der Kontaktstücke 15 sind die Enden 16 der Federn lyraförmig gestaltet, damit ein von oben in den Kontaktsatz eingeführter Stecker die Federn leicht auseinanderdrücken und damit ihre elektrische Verbindung aufheben kann. An ihrem unteren Ende sind die Kontaktfedern 3 mit Lötösen 17 versehen, an die bewegliche Leitungsadern angelötet werden können, die zu (nicht dargestellten) festen Anschlüssen führen. Diese beweglichen Leitungsadern müssen so lang sein, daß sie ein Herausziehen des gesamten Kontaktsatzes aus dem Durchbruch 9 gestattet. An Stelle der Lötösen 17 könnten auch andere Anschlußmittel, z. B. Schraub- oder Steckkontakte, vorgesehen sein. Bei der Verwendung von Steckkontakten gestaltet sich die Auswechselung eines Kontaktfedersatzes besonders einfach.
Die Fig. 4 zeigt, daß man — abweichend von der Ausführung gemäß den Fig. 1, 2 und 3 — den Einsatz 2' auch von oben her in den Rahmen 1' einschieben kann. Bei dieser Ausführungsform des Kontaktsatzes stützt sich der Rahmen V auf die Schulter 12 des Sockels 10 ab, während die Halteglieder zur Festlegung des gesamten Kontaktsatzes in dem Sockel 10 ihrerseits auf den Einsatz 2' drücken. Ein weiterer Unterschied dieser Kontaktsatzausführung besteht darin, daß die unteren Enden der Kontaktfedern 3
auch teilweise in Ausnehmungen des Rahmens 1' liegen können, die in dem den Anschlag 8 des Rahmens Γ bildenden umlaufenden Innenvorsprung 8' vorgesehen sind. Bei dieser Ausführungsform sitzt der Rahmen V ebenfalls mit festem Sitz in dem oberen, erweiterten Teil der Ausnehmung 9. Das Halteglied ist als Rand 18 einer Kappe dargestellt, die mit einem innen umlaufenden Randflansch 19 auf die Oberseite des Einsatzes 2 drückt.
Die Ausführungsform des Kontaktfedersatzes gemäß Fig. 5 unterscheidet sich von der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 3 im wesentlichen dadurch, daß auf den Außenflächen des Rahmens 1, die in den oberen Teil des Durchbruches 9 eingreifen, besondere schmale Druckrippen 20 vorgesehen sind, die wegen ihrer geringen Breite leicht verformt werden können und daher auch bei geringen Abweichungen in den Abmessungen des Durchbruches 9 und des Rahmens 1 einen festen Sitz des Rahmens in dem Durchbruch gewährleisten. Ähnliche Druckrippen können auch an der Innenwand des Rahmens oder der Außenfläche des Einsatzes 2 vorgesehen sein, um auch hier stets einen von Maßtoleranzen weitgehend unabhängigen Festsitz des Einsatzes in dem Rahmen zu erreichen.
Die Ausbildung des oberen Teiles des Rahmens 1 richtet sich nach den jeweiligen Erfordernissen; der Rahmen kann z. B. mit Absätzen oder äußeren Lappen versehen sein, an denen die Halteglieder angreifen; er kann aber auch — wenn der Einsatz 2 von unten her iii den Rahmen eingeführt wird — in seinem oberen Teil als Abdeckkappe ausgebildet sein, die nur einen Schlitz für das Einführen eines Steckers enthält.
Die schematischen Darstellungen von Kontaktfedersätzen gemäß den Fig. 1 bis 5 lassen ferner erkennen, daß die beiden Kunststoff-Preßteile, nämlich der Rahmen 1 und der Einsatz 2, die außer den Kontaktfedern 3 zur Herstellung des vollständigen Kontaktfedersatzes benutzt werden, sich auf sehr einfache Art in einer gewöhnlichen zweiteiligen Preßform herstellen lassen, besondere Schieber, die die Form verteuern, sind nicht erforderlich. Der Ausbau des vollständigen Kontaktfedersatzes kann dadurch erleichtert werden, daß man an dem Rahmen 1 Handhaben anpreßt, hinter die man mit den Fingern oder mit einem einfachen Werkzeug greifen kann, um den Rahmen und damit den Kontaktfedersatz zu lösen.
Um einen ausgebauten Kontaktsatz in seine Bestandteile zu zerlegen, genügt es z. B. bei dem Kontaktsatz gemäß den Fig. 1 bis 3 von der Oberseite des Rahmens 1 einen Druck auf den Einsatz 2 auszuüben. Ist der Einsatz aus dem Rahmen 1 herausgeschoben, so liegen auch sämtliche Kontaktfedern 3 frei, so daß sie sofort ausgewechselt werden können. Nach der Auswechselung einer Kontaktfeder und dem erneuten Einschieben des Einsatzes 2 in den Rahmen 1 ist der Kontaktfedersatz sofort wieder einbaufertig.
In allen denjenigen Fällen, in denen Stecker in den Kontaktfedersatz eingeführt werden sollen, bei denen es darauf ankommt, daß der Stecker nur in einer bestimmten Lage in den Kontaktfedersatz eingeführt werden kann, läßt sich diese Lagensicherung dadurch erreichen, daß man in oder an dem oberen Randteil des Rahmens Ausschnitte oder Vorsprünge vorsieht, denen entsprechende Vorsprünge oder Nuten in dem Profil des Steckers entsprechen. In der Fig. 5 sind beispielsweise zwei Ausschnitte 21 a und 21 b im oberen Rahmenrand dargestellt. Die entsprechende Ausbildung des Steckers ergibt sich aus der Lage und Form dieser Ausschnitte von selbst.
In welcher Weise die oben ausführlich beschriebenen Kontaktfedersätze in ein elektrisches Gerät eingebaut werden, ergibt sich aus den Fig. 6 bis 11, in denen als Ausführungsbeispiel eine in Fernsprechanlagen zu benutzende Rangierleiste und einer ihrer Kontaktsätze dargestellt ist.
Die Rangierleiste gemäß den Fig. 6 bis 8 soll in Fernsprech-Amtsanlagen Verwendung finden, um mittels geeigneter Trennstecker, Anschlußstecker oder
ίο Schaltsteckersätzen ein beliebiges Umschalten von Teilnehmerleitungen bzw. ihr Verbinden mit Dienststellen, Meßplätzen usw. durchzuführen^
Bei den bisher bekannten Rangierleisten oder Trennsteckverteilern für Fernsprechanlagen ist jeder Teilnehmerleitung meist nur ein für drei oder vier Adern bestimmter Kontaktfedersatz zugeordnet, an dem das Trennen, Verbinden oder Abgreifen der Leitungen durch entsprechend ausgebildete Stecker erfolgt, die zwecks Umschaltens der Leitungen gegebenenfalls mit besonderen Abgreifkontakten oder beweglichen mehradrigen Leitungen versehen bzw. mit anderen Schaltsteckern verbunden sind.
Diese bekannten Trennsteckverteiler sind nicht immer für die im praktischen Betrieb auftretenden Anforderungen ausreichend, da Umschaltungen häufig nicht ohne eine vorübergehende Unterbrechung der Leitungen durchzuführen sind. Derartige Unterbrechungen der Leitungen werden bei der neuen Rangierleiste durch die Verwendung von zwei Kontaktfedersätzen je Anschlußleitüng vermieden.
Die neue Rängierleiste hat ein zweiteiliges Gehäuse, das aus einem beiderseits stufenförmig abfallenden Sockel 22 und einer diesen Sockel 22 tragenden und einen inneren Hohlraum 23 des Sockels abschließenden Grundplatte 24 besteht. In der Mitte des Sockels 22 sind Doppelkontäktfedersätze 25 angeordnet, die grundsätzlich ähnlich ausgeführt sind wie die in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Einfachkontaktfedersätze. Jeder dieser Doppelkontäktfedersätze 25 besteht (vgl.
die Fig. 9 bis 11) aus einem langgestreckten Rahmen 26, einem von unten in den Rahmen 26 einschiebbaren Einsatz 27 und zwölf Kontalrtfedern 28, die jeweils paarweise einander gegenüberliegen und federnd aneinandergedrückt werden. Jeweils drei zu einer dreiadrigen Leitung gehörende Kontaktfederpaare sind in einer gemeinsamen Kammer 29 des Rahmens 26 zusammengefaßt. Die beiden Kammern 29 sind durch mittlere Trennwände 29 a. gegeneinander abgegrenzt. Die Rahmen 26 der Doppelkontaktf edersätze 25 sind in Ausnehmungen 30 des Sockels 22 mit Paßsitz eingedrückt, wodurch gleichzeitig der Einsatz 27 in dem Rahmen 26 festgehalten wird.
Über den dicht nebeneinander angeordneten Doppelkontaktfedersätzen 25 sitzt eine Schutzkappe 31, deren Rand 32 auf lappenartige seitliche Vorsprünge 33, der der Rahmen 26 drückt. Die Kappe 31 ist durch vier Schrauben 34 mit dem Sockel 22 verschraubt und bildet eine zusätzliche Sicherung gegen das Lösen der Doppelkontäktfedersätze 25.
In den Stufen des Sockels 22 sind Anschlußkontaktschrauben 35 a, 35 b und 35 c untergebracht, deren Muttern. 36 a, 36 b und 36 c in schachtartigen Ausnehmungen 37 und zwischen den inneren Flächen U-förmig gebogener Kontaktbügel 38 geführt sind. Vor jeder Anschlußkontaktschraube 35, sitzt eine mit -konischen Einführungsöffnungen 39 für die Anschlußleitungen versehene Ei-nführungsleiste.
Die Grundplatte 24 ist mit gekröpften Halteschienen 40 verschraubt, mit denen die Rangierleiste in einem Verteilergestell od. dgl, befestigt werden kann.

Claims (3)

ία Für den festen Anschluß der ankommenden und abgehenden Leitungen sind besondere, auf der Unterseite der Grundplatte 24 liegende Anschlußleisten 41 vorgesehen, von denen aus Lötanschlüsse 42 in den Innenraum 23 des Sockels 22 hineinragen. Zum Trennen oder Weiterverbinden der an die Kontaktfedern 28 der Doppelkontaktfedersätze 25 angeschlossenen Leitungen dienen Trennstecker 43 bzw. Verbindungsstecker 44;, wobei die letzteren über Verbindungsleitungen 45 -mit weiteren Schaltsteckern 46 verbunden sind, die-: für Rangierzweoke benutzt werden. ; Während die Trenristecker 43 lediglich durch ihr Eingreifen die Kontaktfedern 28 auseinanderdrücken und so eine Unterbrechung oder Trennung der Leitung bewirken (vgl. den Trennstecker 43 in Fig. 7), sind die Schaltstecker 44 mit Federkontakten 47 versehen, die vor dem Trennen der Kontaktfedern 28 eine Verbindung mit diesen Kontaktfedern herstellen, so daß bei einem »Rangieren« der Leitungen zunächst die »Rangierverbindung« hergestellt und dann erst die bestehende Verbindung unterbrochen wird. Die Verwendung von Doppelkontaktfedersätzen 25 macht es — im Gegensatz zu Trennsteckverteilern mit nur einem Kontaktfedersatz je Leitung — möglieh, sowohl die ankommenden Leitungen in beliebiger Weise umzuschalten, als auch die weiterführenden Verbindungen — wiederum für sich und unabhängig von den ihnen zugeordneten ankommenden Leitungen — mit anderen Leitungen bzw. Einrichtungen zu verbinden. Wie bereits vorher erwähnt, besteht der Hauptzweck der vorliegenden Erfindung darin, die vollständigen Kontaktfedersätze leicht auswechselbar zu machen und die Kontaktfedersätze sowie ihre Halterungen derart auszubilden, daß sich die Kontaktfedersätze ohne wesentliche Störung des Betriebes einzeln ausbauen und leicht überprüfen bzw. wieder instand setzen lassen. Bei der Rangierleiste gemäß den Fig. 6 bis 8 bedingt zwar der Ausbau eines Doppelkontaktfedersatzes 25 noch das vorherige Abnehmen der Schutzkappe 31 und damit das Ziehen der Trennstecker 43 bzw. der Schaltstecker 44. Es ist jedoch auch ohne weiteres möglich, an Stelle dieser Kappe lediglich Randleisten zum Festhalten der Kontaktfedersätze zu benutzen, die gelöst und abgenommen werden können, ohne vorher die Stecker ziehen zu müssen. In einem solchen Fall kann der Rahmen 26 durch entsprechende Ausbildung seines Oberteiles die Aufgaben der getrennten Schutzkappe 31 selbst übernehmen, soweit diese die Führung der Stecker betreffen. Wesentlich ist dabei, daß auch nach Lösen eines besonderen Haltegliedes die Kontaktfedersätze bzw. Doppelkontaktfedersätze fest in dem Sockel 22 sitzen und einwandfrei in ihm festgehalten werden. Um einen derartigen Festsitz des Rahmens 26 zu sichern (vgl. Fig. 9 bis 11), ist dieser Rahmen 26 in seinem unteren Teil eingezogen und an den Außenwänden des eingezogenen Teiles mit dünnen, niedrigen Druckrippen 48 versehen. Beim Einsetzen des Rahmens 26 in die den Abmessungen seines Unterteiles angepaßte Ausnehmung 30 im flachen Oberteil des abgestuften Sockels 22 sorgen diese Druckrippen 48 für den einwandfreien festen Sitz des Rahmens 26 in der Ausnehmung 30. Die seitlich vorspringenden Lappen 33 des Rahmens 26 greifen dabei in den Maßen dieser Lappen angepaßte Vertiefungen 49 des Sockels 22 ein und bilden so eine zusätzliche Lagesicherung des Doppelkontaktfedersatzes 25 gegenüber dem Sockel 22. Zur Erhöhung des Kontaktfeder druckes der ,Kontaktfedern 28 sind zusätzliche Beilagfedern 50, 51 vorgesehen, die in den gleichen Ausnehmungen des Einsatzes 27 liegen wie die Kontaktfedern 28. Durch das feste Einpressen des Einsatzes 27 in den Rahmen 26 und eine entsprechende Bemessung der Tiefe der die Federn aufnehmenden Ausnehmungen ergibt sich auch für die Beilagfedern 50 und 51 eine feste Einspannung. Die Verbindung zwischen dem Doppelkontaktfedersatz 25 und dem Sockel 22 der Rangierleiste ist bei Herstellung beider Teile aus PreßstofE ohne größeren Aufwand möglich, da bekanntlich Teile aus Isolierpreßstoff ausreichende Maßgenauigkeit haben. Der Rahmen 26 des Doppelkontaktfedersatzes: 25 weist in seinem oberen Randteil Aussparungen 52 und auf, die sich durch ihre Lage in bezug auf die beiden Kontaktfedergruppen des Doppelkontaktfedersatzes unterscheiden. Durch entsprechende Ausbildung der zum Trennen, Schalten oder Rangieren benutzten Stecker — die mit Vorsprüngen oder Nuten versehen werden, "deren Abmessungen und Lage den Abmessungen und der Lage der Aussparungen 52 bzw. entsprechen — ist die Gewähr dafür gegeben, daß nur jeweils die »richtigen« Stecker in die einzelnen Kontaktfedersätze eingeführt werden können. Als zusätzliche Sicherung gegen die Verwendung »falscher« Stecker sind auch in den Durchbrüchen 54 der Schutzkappe 31 seitliche Ausschnitte 55 bzw. 56 vorgesehen, die dem gleichen Zweck dienen. Patentansprüche:
1. Lötösenkontaktstreifen, der wenigstens einen in einer Halterung bzw. einem Sockel auswechselbar angeordneten Kontaktfedersatz enthält, dessen einzelne Kontaktfedern formschlüssig zwischen isolierenden Bauteilen festgehalten oder eingespannt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die isolierenden Bauteile desselben aus einem in eine Ausnehmung bzw. einen Durchbruch (9) der Halterung oder des Sockels (10) einführbaren Rahmen (1) und einem bis zu einem Anschlag (8) in dem Rahmen (1) in diesen eingeschobenen Einsatz (2) bestehen, wobei die Federn (3) des Kontaktfedersatzes zwischen den Seitenflächen (7) des Einsatzes (2) und den Innenflächen des Rahmens (1) in den Abmessungen der Kontaktfedern (3) angepaßten Ausnehmungen (4) des Einsatzes (2) oder des Rahmens (1) durch Formschluß in an sich bekannter Weise gehalten werden, und daß der Rahmen (1) zusammen mit dem sich auf den Anschlag (8) im Rahmen (1) abstützenden Einsatz (2) zwischen einer Schulter (12) der Ausnehmung oder des Durchbruches (9) der Halterung bzw. des Sockels (10), an der der eine von beiden Teilen anliegt, und einem mit der Halterung oder dem Sockel (10) lösbar verbundenen, auf einer Druckfläche des anderen der beiden Teile aufliegenden Halteglied (14) in der Ausnehmung oder dem Durchbruch (9) festgelegt ist.
2. Lötösenkontaktstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sein aus Isolierstoff gepreßter Rahmen (1) in die Ausnehmung oder den Durchbruch (9) der Halterung bzw. des Sockels (10) mit festem Sitz eingesetzt ist.
3. Lötösenkontaktstreifen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sein Rahmen (1) durch ein oder mehrere Halteglieder (14, 14 a) in den Ausnehmungen oder Durchbrüchen (9) der Halterung bzw. des Sockels (10) festgelegt ist.
809 730/316
DEK31937A 1957-05-13 1957-05-13 Loetoesenkontaktstreifen Pending DE1048976B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK31937A DE1048976B (de) 1957-05-13 1957-05-13 Loetoesenkontaktstreifen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK31937A DE1048976B (de) 1957-05-13 1957-05-13 Loetoesenkontaktstreifen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1048976B true DE1048976B (de) 1959-01-22

Family

ID=7219309

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK31937A Pending DE1048976B (de) 1957-05-13 1957-05-13 Loetoesenkontaktstreifen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1048976B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3643210A (en) * 1969-05-22 1972-02-15 Teizo Fujita Relay socket
US3702457A (en) * 1970-04-15 1972-11-07 Teizo Fujita Relay socket
DE3838403A1 (de) * 1988-11-12 1990-05-17 Asea Brown Boveri Elektronisches geraet mit mindestens einem anschlussfeld

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE211120C (de) *
DE625594C (de) * 1933-02-07 1936-02-12 Telefunken Gmbh Traeger fuer dauernde elektrische Leitungsverbindungen, insbesondere Loetanschluesse
DE692074C (de) * 1937-11-17 1940-06-12 Dietz & Ritter G M B H Dr Elektrische Kontaktleiste
US2233107A (en) * 1939-05-17 1941-02-25 Bell Telephone Labor Inc Wire guide and terminal connector

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE211120C (de) *
DE625594C (de) * 1933-02-07 1936-02-12 Telefunken Gmbh Traeger fuer dauernde elektrische Leitungsverbindungen, insbesondere Loetanschluesse
DE692074C (de) * 1937-11-17 1940-06-12 Dietz & Ritter G M B H Dr Elektrische Kontaktleiste
US2233107A (en) * 1939-05-17 1941-02-25 Bell Telephone Labor Inc Wire guide and terminal connector

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3643210A (en) * 1969-05-22 1972-02-15 Teizo Fujita Relay socket
US3702457A (en) * 1970-04-15 1972-11-07 Teizo Fujita Relay socket
DE3838403A1 (de) * 1988-11-12 1990-05-17 Asea Brown Boveri Elektronisches geraet mit mindestens einem anschlussfeld

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1965289A1 (de) Vorrichtung zur Verbindung von elektrischen Leitungsadern
DE4231244C2 (de) Elektrische Anschlußklemme, insbesondere Reihenklemme
DE3146913C2 (de) Querverbinder
DE69509861T2 (de) Modulare elektrische Vorrichtung
DE1540642A1 (de) Elektrische Verbindungsklemme
EP1856709B1 (de) Elektromechanisches schaltgerät
DE1025035B (de) Verfahren zum Herstellen einer loesbaren elektrischen Verbindung zwischen einem Leiter und einem Klemmteil unter Verwendung eines federnden Verbinders sowie Montagewerkzeug zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE2748065A1 (de) Steckeranordnung und befestigungsmittel sowie gehaeuse hierfuer
EP0133152A1 (de) Anordnung zum Anschluss von Hilfsleitungen an ein Schaltgerät oder eine Schaltgerätekombination
DE1048976B (de) Loetoesenkontaktstreifen
DE2732963A1 (de) Schuetz
DE2518832C3 (de) Kontaktsegment für Trenn- und Anschlußleisten
DE2952132B1 (de) Abschaltbare elektrische Einbau-Sicherungssockel für mit Endkontaktkappen versehene Sicherungseinsätze und trennbare Nulleiterkontakten
DE3149329C2 (de) Montagefuß für Schaltanlagen-Reihenklemmen, Schaltanlagen-Reihengehäuse und dgl.
DE2802643A1 (de) Steckverbinder
DE2440048C3 (de) Fehlerstrom-Schutzschalter
DE2304639B2 (de) Fassungsanordnung für elektrische Steckerkupplungen
DE2814334A1 (de) Elektrischer stecker, sowie verfahren und werkzeug zum zusammenfuegen dieses steckers mit einer schaltungsplatte
DE1095917B (de) Kontaktfedersatz fuer elektrische Geraete
DE1151579B (de) Elektrische Steckverbindung
DE1615704C3 (de) Elektrisches Installationsgerät
DE3022488C2 (de)
DE484375C (de) Roehrenfassung mit in ihr angeordneten Kopplungselementen
DE7920512U1 (de) Anordnung zum Anschließen elektrischer Leiter
DE4005924C1 (en) Telecommunications system plug connector socket - has plug receiving area with grooves along both sides of its floor and ceiling