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DE1048735B - Vorrichtung zur selbsttätigen Versorgung einer größeren Anzahl von Tieren, insbesondere Großvieh, mit Futter - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttätigen Versorgung einer größeren Anzahl von Tieren, insbesondere Großvieh, mit Futter

Info

Publication number
DE1048735B
DE1048735B DENDAT1048735D DE1048735DA DE1048735B DE 1048735 B DE1048735 B DE 1048735B DE NDAT1048735 D DENDAT1048735 D DE NDAT1048735D DE 1048735D A DE1048735D A DE 1048735DA DE 1048735 B DE1048735 B DE 1048735B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feed
animals
stage
cattle
stable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1048735D
Other languages
English (en)
Inventor
Morstein Eugen Steinbrenner (Kr. Crailsheim)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Publication of DE1048735B publication Critical patent/DE1048735B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K5/00Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
    • A01K5/02Automatic devices
    • A01K5/0208Automatic devices with conveyor belts or the like

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

geänderie— Unterlagen
AUSLEGESCHRIFT 1048 735
St 13317 III/45 h
ANMELDETAG. 31. DEZEMBER 1957
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHKIFT: 15. JANUAR 1959
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur selbsttätigen Versorgung einer größeren Anzahl Tiere, insbesondere von Großvieh, mit Futter bei größtmöglicher individueller Zuteilung für jedes Stück Vieh.
Bei einer bekannten selbsttätigen Futterverteilungsanlage für eine Vielzahl von Fütterungsstellen werden eine Anzahl von Meßbehältern, und zwar für je zwei Stück Vieh je einer nacheinander gefüllt und dann zu einer bestimmten Zeit gleichzeitig geleert. Die Füllung der im Stall unter der Decke angeordneten Behälter geschieht über einen gemeinsamen Aufgabeschacht und einen gemeinsamen Förderweg, der alle Meßbehälter miteinander verbindet. In einen gemeinsamen Aufgabeschacht, der für die Tiere in einer Hälfte des Stalles bestimmt ist, muß vor jedesmaliger Fütterung so lange Futter eingefüllt werden, bis alle angeschlossenen Meßbehälter gefüllt sind. Hier kann man annehmen, daß jedes Tier, wenn man voraussetzt, daß immer solche zwei von einem Meßbehälter versorgt werden, die fütterungsmäßig gleiche Mengen Futter benötigen, wenigstens mengenmäßig individuell versorgt werden kann.
Eine andere bekannte Füttervorrichtung, insbesondere für Pferde, sieht ebenfalls für je zwei Tiere einen gemeinsamen Fülltrichter vor, so daß immer zwei Pferde nicht nur mengenmäßig, sondern auch der Futterzusammensetzung nach, z. B. einem Gemisch aus Häcksel und Hafer, individuell versorgt werden könnten. Obwohl die bekannte Vorrichtung zwei Schwachstrommagnete aufweist, was auf das Vorhandensein von zwei Zellentrommeln und damit zwei Fülltrichtern hindeutet, ist das Problem der qualitativen Futterzuteilung bed mehreren, insbesondere einer Vielzahl von Tieren nicht gelöst. Vielmehr geht es dort lediglich um die Ausbildung einer Zellentrommel, die eine ähnliche Rolle spielt wie bei der vorher erwähnten Futterzuteilungsanlage ein Meßbehälter.
Die Erfindung aber hat sich die bisher vernachlässigte Aufgabe gestellt, nicht nur eine mengenmäßige, sondern vor allen Dingen eine qualitative Futterzuteilung zu ermöglichen, damit aus dem vorhandenen Viehbestand die höchstmögliche Leistung herausgeholt werden kann. So muß ζ. B. das eine Tier viel und das andere wenig Kraftfutter erhalten. Dem einen muß Häcksel als Futterzusatz gegeben werden, dem anderen nicht. Schließlich ist das eine Tier mit Heu und das andere mit irgendeinem anderen Futtermittel zu versorgen. Es sollen also die verschiedenartigsten Futterzusammenstellungen und -mischungen möglich sein.
Die vorher näher angeführte Aufgabe löst die Erfindung technisch dadurch, daß für alle Tiere auf dem Futter- oder Heuboden ein gemeinsamer Futterkasten vorgesehen ist, der sich in Längsrichtung des Stalles Vorrichtung zur selbsttätigen Versorgung einer größeren Anzahl von Tieren,
insbesondere Großvieh, mit Futter
Anmelder:
Eugen Steinbrenner,
Morstein (Kr. Crailsheim)
Eugen Steinbrenner, Morstein (Kr. Crailsheim),
ist als Erfinder genannt worden
parallel zu den Futtertrögen erstreckt und durch eine den zu versorgenden Tieren entsprechende Anzähl von Querwänden unterteilt ist, so daß zu Beginn eines Tages jeder je einem Tier zugeteilte Futterkasten mit der diesem eigenen Futtermischung gefüllt werden kann, während die Böden der Futterkästen durch an sich bekannte endlose Förderrollbänder gebildet sind, die über zugehörige Ablauf schächte mit den entsprechenden Futtertrögen in Verbindung stehen und mit Hilfe eines an sich bekannten Zeitschaltwerkes zu zuvor festgelegten Zeiten durch einen gemeinsamen Antrieb, z. B. Motor, in Betrieb gesetzt werden.
Wesentlich ist bei der Erfindung, daß für jedes Tier ein eigener Fütterkasten und ein eigener Förderweg, bestehend aus einem Förderrollboden, der an sich bekannt ist, und aus einem Ablauf schacht, vorhanden ist. Die Zusammenlegung der einzelnen Kästen zu einem gemeinsamen Kasten mit einer entsprechenden Unterteilung nach der Anzahl der vorhandenen Tiere dient zur Einsparung von Seitenwänden, was insofern von Bedeutung ist, als jeder Kasten mindestens die Tagesration eines Tieres fassen sollte. Der Tierhalter füllt jeden Morgen die einzelnen Kästen mit der jedem Tier eigenen Futtermischung und Menge, um alsdann für die übrige Zeit des Tages einer anderen Beschäftigung nachgehen zu können.
Die nach der Erfindung vorgeschlagene Maßnahme der Unterteilung kann natürlich nicht nur bei einem Stall angewandt werden, in dem nur eine Reihe Tiere untergebracht ist, sondern genau so gut bei einem zweiteiligen Stall, indem nach einem besonderen Merkmal der Erfindung die Futterkästen und die zugehörigen Förderrollböden noch einmal in Bewegungsrichtung der Rollböden unterteilt sind, wobei die beiden Hälften jedes unterteilten Förderrollbodens in
entgegengesetzter Richtung zueinander angetrieben werden. Selbstverständlich muß darauf geachtet werden, daß die einzelnen Kästen genügend Futter für eine Tagesration aufnehmen können. Sie müssen daher unter Umständen höhere Wandungen erhalten.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Antrieb der Förderrollböden mit mehrstufigem, insbesondere zweistufigem untergesetztem Getriebe ausgerüstet, wobei eine Stufe für schnellen Gang und eine andere Stufe für langsamen Gang vorgesehen ist. Das ist notwendig zur Regelung des Futterablaufes. Wird z. B. in an sich bekannter Weise für zwei Tiere ein gemeinsamer AbI auf schacht verwendet, so wird zur Erzielung der doppelten Futtermenge der entsprechend schnellere Gang benutzt.
Der Einbau von Magnetfelder erzeugenden Mitteln in die Ablaufschächte verhindert, daß im Futter befindliche Fremdkörper wie Nägel oder Drahtstücke in die Tröge gelangen,.
Um auch von weiter entfernt liegenden Futterböden ao aus das Futter, insbesondere Heu, aber auch jedes andere Futtermittel, ohne große Mühen in die über dem Stall stehenden Futterkästen einfüllen zu können, wird nach einem besonderen Merkmal der Erfindung vorgeschlagen, das Futter durch ein an sich in der Landwirtschaft bekanntes Gebläse heranzuführen. Für diesen Fall hat es Vorteile, wenn alle einzelnen Kästen zu einem Futterkasten zusammengefaßt sind, da dann die Füllung der einzelnen Kästen schneller vonstatten gehen kann. Außerdem können Rohrleitungen eingespart werden.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt. Der Futterkasten 1 befindet sich in der Mitte des Heu- oder Futterbodens 2 und enthält gewissermaßen als untere Begrenzung sogenannte Rollböden 3; das sind mit Leisten 4 beschlagene stabile Stoffbänder, z. B. aus Sackleinwand. Die Breite dieser Bänder oder Rollböden, ist im Ausführungsbeispiel halb so groß, wie die Futtertröge 5 lang sind. Der ganze Futterkasten 1 ist durch senkrechte Trennwände 6 in Übereinstimmung mit der Anzahl der Futtertröge 5 in einzelne Futterkästen unterteilt. Die Rollböden 3 laufen über zwei Walzen 8 als endloses Band derart, daß der Einlauf der Ablauf schächte 9 frei bleibt. Der Einlauf oder die Mündung der Ablauf schächte ist mit Absperrklappen 14 versehen, die schließen, sobald die Futterförderung aufhört. Ferner sind in die Ablaufschächte Magnetfelder erzeugende Spulen 10 od. dgl. eingebaut, damit Eisenteile nicht in die Futtertröge gelangen können, sondern hier festgehalten werden. Der Motor 11 treibt über einen Keilriemen 12 das zweistufige Getriebe 13 an. Je zwei nebeneinanderliegende Rollböden 3 bewegen sich vermittels eines verschränkten Riemens 7', der die Walzen 8 miteinander verbindet, in zwei zueinander entgegengesetzten Richtungen, so daß auf beiden Seiten die gleiche Menge Kraftfutter abläuft. 15 stellt einen Sack Kraftfutter dar.
Das Getriebe 13 steht mittels des Riemens 16 mit einer der beiden Walzen 8 in Antriebsverbindung; es ist zweistufig. 17 bezeichnet den elektrischen Schalter mit der Schaltuhr.

Claims (5)

P A T E N T A N S P R C C H E :
1. Vorrichtung zur selbsttätigen Versorgung einer größeren Anzahl von Tieren, insbesondere von Großvieh, mit Futter, dadurch gekennzeichnet, daß für alle Tiere über dem Stall (2) ein gemeinsamer Futterkasten (1) vorgesehen ist, der sich in Längsrichtung des Stalles parallel zu den Futtertrögen (5) erstreckt und durch eine den zu versorgenden Stück Vieh (18, 19) entsprechende Anzahl von Querwänden unterteilt ist, während die Böden der Futterkästen (1) durch an sich bekannte endlose Förderrollbänder (3) gebildet sind, die über zugehörige Ablaufschächte (9) mit den entsprechenden Futtertrögen (5) in Verbindung stehen und mit Hilfe eines an sich bekannten Zeitschaltwerkes (17) durch einen gemeinsamen Antrieb, z. B. Motor (H), in Betrieb gesetzt werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung der Futtertröge (5) zu beiden Seiten des Mittelganges des Stalles, d. h. bei zweiteiligem Stall die Futterkästen (1) und die zugehörigen Förderrollböden (3) noch einmal in Bewegungsrichtung der Rollböden unterteilt sind, wobei die beiden Hälften jedes unterteilten Förderrollbodens (3) in entgegengesetzter Richtung zueinander angetrieben werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (11) der Förderrollböden (5) mit mehrstufigem, insbesondere zweistufigem untersetztem Getriebe (13) ausgerüstet ist, wobei eine Stufe für schnellen Gang und eine andere Stufe für langsamen Gang vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablaufschächte (9) unter der Kontrolle von Magnetfelder erzeugenden Spulen (10) od. dgl. stehen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fördergebläse vorgesehen ist zur Füllung der Futterkästen (1).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 259211, 550 729;
österreichische Patentschrift Nr. 179 441;
USA.-Patentschriften Nr. 2 660 289, 2 700 479.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©> 809 729/32 1.59
DENDAT1048735D Vorrichtung zur selbsttätigen Versorgung einer größeren Anzahl von Tieren, insbesondere Großvieh, mit Futter Pending DE1048735B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1048735B true DE1048735B (de) 1959-01-15

Family

ID=589862

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1048735D Pending DE1048735B (de) Vorrichtung zur selbsttätigen Versorgung einer größeren Anzahl von Tieren, insbesondere Großvieh, mit Futter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1048735B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1200055B (de) 1963-06-11 1965-09-02 Josef Gail Automatische Fuetterungseinrichtung fuer Tiere
US3673749A (en) * 1970-05-19 1972-07-04 Julian H Allen Aircraft storage hangar

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1200055B (de) 1963-06-11 1965-09-02 Josef Gail Automatische Fuetterungseinrichtung fuer Tiere
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