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DE1048435B - Vorrichtung zum freischwebenden Aufhangen von Vogelmsthohlcn in Abstand von einem Baumstamm - Google Patents

Vorrichtung zum freischwebenden Aufhangen von Vogelmsthohlcn in Abstand von einem Baumstamm

Info

Publication number
DE1048435B
DE1048435B DENDAT1048435D DE1048435DA DE1048435B DE 1048435 B DE1048435 B DE 1048435B DE NDAT1048435 D DENDAT1048435 D DE NDAT1048435D DE 1048435D A DE1048435D A DE 1048435DA DE 1048435 B DE1048435 B DE 1048435B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
tree trunk
hook
bent
stop bar
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1048435D
Other languages
English (en)
Inventor
Haubersbronn Karl Schwegler (Wurtt)
Original Assignee
Karl Schwegler u Sohne, Hau bersbronn (Wurtt)
Publication date
Publication of DE1048435B publication Critical patent/DE1048435B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K31/00Housing birds
    • A01K31/14Nest-boxes, e.g. for singing birds or the like

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

.<j..geanderte..iT Unterlagen
DEUTSCHES
kl. 45 h 31 /14
INTERNAT. KL. A Ol
PATENTAxMT
Sch 22172III/45 h
ANMELDETAG: 2 5. MAI 1957
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 8. J A N U A R 1 9 5 9
Es ist bekannt, Vogelnisthöhlen in Abstand von einem Baumstamm frei schwebend aufzuhängen, um einen völligen Schutz gegen Raubtiere, wie Katzen, Marder u. dgl., zu erzielen. Hierzu ist es notwendig, an dem Baumstamm eine weit ausladende Tragvorrichtung anzubringen. Bekannte, ganz aus Holz gefertigte Tragkonstruktionen sind sperrig und teuer. Eine andere Tragvorrichtung, die aus einem in den Baumstamm mit einem angespitzten Ende eintreibbaren Flachstab besteht, der an seinem freien Ende eine Rast zum Einhängen der Tragöse der Nisthöhle aufweist, hat den Nachteil, daß der verhältnismäßig starke Stab, um genügend festzusitzen, tief in das Holz des Baumes eingetrieben werden muß und dadurch der Baum unter Umständen erheblich verletzt wird.
Ferner ist für das frei schwebende Aufhängen von Gegenständen eine Tragvorrichtung bekanntgeworden, bei der ein von einer Anschlagleiste ausgehender Träger aus seinem freien Ende zu einem Spiralhaken gebogen ist, dessen inneres Hakenende aufwärts zeigt. Hierbei besteht der von der Anschlagleiste ausgehende Träger aus einem Flacheisen, das zum Hakenteil hin schräg aufwärts gerichtet ist. Zur Bildung des Spiralhakens ist das Flacheisen. nach unten und rückwärts abgebogen. Der quer zu seiner Flachseite belastete Flacheisenträger ist sehr ungünstig auf Biegung beansprucht. Er muß daher aus einem Flacheisen erheblicher Stärke hergestellt sein, wenn er eine größere Last tragen soll, wie etwa eine aus Holzzement gefertigte Vogelnisthöhle. Wenn die Tragöse des aufgehängten Gegenstandes über das innere aufwärts gerichtete Hakenende herausgleitet, so fällt der Gegenstand herunter wie bei jedem anders geformten Haken.
Bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Vorrichtung zum frei schwebenden Aufhängen von Nisthöhlen in Abstand von einem Baumstamm ist ebenfalls eine Tragvorrichtung verwendet, bei der ein von einer Anschlagleiste ausgehender Träger an seinem freien Ende zu einem Spiralhaken gebogen ist, dessen inneres Hakenende aufwärts zeigt. Erfindungsgemäß ist der Träger aus zwei Drahtschenkeln gebildet, die von zwei lotrecht übereinanderliegenden Stellen der am Baumstamm festgelegten Anschlagleiste ausgehen, konsolenartig nach vorn mit Vorzugsweise leichter Abwärtsneigung des oberen Schenkels zusammenlaufen und dann, seitlich nebeneinanderliegend, nach oben und rückwärts zu dem mit einem aufwärts gerichteten inneren Hakenende versehenen Spiralhaken gebogen sind.
Die so gestaltete Aufhängevorrichtung kann an dem Baum durch zwei einfache Nägel befestigt werden, die oberhalb und unterhalb der Anschlußstellen der Drahtschenkel durch Löcher der Anschlagleiste hin-Vorrichtung zum frei schwebenden
Aufhängen von Vogelnisthöhlen
in Abstand von einem Baumstamm
Anmelder:
Karl Schwegler u. Söhne,
Haubersbronn (Württ.)
Karl Sch wegler, Haubersbronn (Württ.),
ist als Erfinder genannt worden
durchgesteckt sind. Die aus zwei übereinanderliegenden Drahtschenkeln bestehende Konsole verhält sich ähnlich wie ein hochkant gestellter Flacheisenträger und ist in hohem Maße biegungssteif. Da ihre Höhe nach hinten in Richtung vom Lastangriff weg zunimmt, bildet sie ungefähr einen Träger mit gleicher Biegungsbeanspruchung. Unter diesen Bedingungen kann die Drahtkonsole mit erheblich kleinerem Materialeinsatz ausgeführt werden als der bekannte Flacheisenträger. Dadurch, daß der Spiralhaken nach oben und rückwärts gebogen ist, kann die aufgehängte Nisthöhle nicht herunterfallen, wenn ihre Tragöse über das innere aufwärts gerichtete Hakenende herausgleitet. Die Tragöse setzt sich in diesem Fall auf dem äußeren Hakenbogen ab, und sie kann auch nicht nach rückwärts gegen den Baumstamm hin abgleiten, wenn, wie das bevorzugt der Fall sein soll, der obere Drahtschenkel leicht zum Hakenende hin abwärts neigt.
Die Drahtkonsole ist vorzugsweise aus einem einzigen Drahtstück hergestellt, das an dem Hakenende haarnadelförmig umgebogen ist. Das Befestigen der beiden Drahtschenkel an der bevorzugt als Holzleiste ausgebildeten Anschlagleiste kann ohne zusätzliches Befestigungsmaterial erfolgen, indem die beiden Drahtschenkel durch vorzugsweise mit Beschlagblechen bewehrte Bohrungen der Holzleiste hindurchgesteckt und ihre Enden an der Rückseite der Holzleiste rechtwinklig in Nuten der Holzleiste hineingebogen sind.
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die an einem Baum frei schwebend aufgehängte Vogelnisthöhle,
Fig. 2 die Tragvorrichtung in etwa halber natürlicher Größe in Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 3 eine Rückenansicht der Anschlagleiste.
809 728/14
Eine aus Holz bestehende flache Leiste 1 hat in der Nähe ihrer Enden durch ihre Breitseiten hindurchgehende Bohrungen 2, durch die Nägel 3 zum Anschlagen an dem Baumstamm hindurchgesteckt werden. Die Nagellöcher 2 sind an der Vorderseite der Anschlagleiste durch Beschlagbleche 4 bewehrt, die in ihren Ecken durch Nägel 5 befestigt sind (Fig. 3). Zwischen den beiden Nagellöchern 2 sind in der Anschlagleiste 1 in der gleichen Ebene von vorn nach hinten durchgehende Löcher 6 vorgesehen, durch die die Enden von Drahtschenkeln 7 hindurchgesteckt sind. Die Löcher 6 sind durch die gleichen Beschlagbleche 4 wie die Nagellöcher 2 bewehrt. Im Bereich der Löcher 6 hat die Anschlagleiste 1 an ihrer Rückseite in Querrichtung verlaufende Nuten 8, in die die Enden T der Drahtschenkel 7 rechtwinklig hineingebogen sind (Fig. 2 und 3). Die beiden Drahtschenkel 7 laufen in Richtung von der Anschlagleiste 1 weg konsolenartig zusammen und sind dann, seitlich nebeneinanderliegend, gemeinsam zu einem nach oben und rückwärts gerichteten Spiralhaken 9 gebogen, der ein nach oben gerichtetes inneres Hakenende 9' aufweist. Die Drahtkonsole ist beim Ausführungsbeispiel aus einem einzigen Drahtstück hergestellt, das an dem Hakenende 9'haarnadelförmig umgebogen ist (Fig. 2). Die Drahtschenkel 7 können trotz Fehlens von Befestigungsmitteln in den Bohrungen 6 der Anschlagleiste sich nicht verschieben, da sie in den Löchern 6 in einem spitzen Winkel zueinander liegen und miteinander starr verbunden sind.
Die beschriebene Tragvorrichtung wird in der aus Fig. 1 und 2 ersichtlichen Weise bei lotrecht gestellter Anschlagleiste 1 mit Hilfe der Nägel 3 an dem Baumstamm B befestigt. Die Vogelnisthöhle 10 ist mit in ihrem Dach befestigten ösen 11 an einem Draht 12 aufgehängt, der zum Einhängen in die Tragvorrichtung in eine geschlossene öse 13 endet. Die öse 13 wird von oben her über den Spiralhaken 9 gebracht und dann unter Führen an dem äußeren Hakenbogen in einer in Fig. 2 durch eine strichpunktierte Linie 14 angedeuteten Bahn über das innere Hakenende 9' eingelegt. Der Durchgangsspalt zwischen dem inneren ,.; Hakenende 9' und dem äußeren Hakenbogen ist zweck-1 mäßig so bemessen, daß der Draht der Aufhängeöse 13 gerade noch hindurchbewegt werden kann. Hierdurch ist die Tragöse 13 der frei schwebend aufgehängten Nisthöhle gegen Herausspringen gesichert. Sollte je einmal die Tragöse über das innere Hakenende 9' herausgleiten, so kann die Nisthöhle trotzdem nicht herunterfallen, da sie dann immer noch durch den äußeren Hakenbogen des Spiralhakens gegen Abgleiten gesichert ist. Zum Ein- und Aushängen der Tragöse 13 vom Boden aus kann man sich einer an sich bekannten Hilfseinrichtung bedienen, die, wie es in Fig. 2 angedeutet ist, aus einer an einer Stange 15 befestigten Gabel 16 besteht, deren Schenkelenden für die Aufnahme des Drahtes der Tragöse offene Mäuler bilden.
An Stelle der in Fig. 1 mit einem Spitzdach versehenen Vogelnisthöhle kann auch eine solche mit einem Flachdach treten.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum frei schwebenden Aufhängen von Vogelnisthöhlen in Abstand von einem Baumstamm unter Verwendung eines an seinem freien Ende mit einem ein aufwärts gerichtetes Ende aufweisenden Spiralhaken versehenen Trägers, der von einer Anschlagleiste ausgeht, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger durch zwei Drahtschenkel (7) gebildet ist, die von zwei lotrecht übereinanderliegenden Stellen der an dem Baumstamm festgelegten Anschlagleiste (1) ausgehen, konsolenartig nach vorn mit vorzugsweise leichter Abwärtsneigung des oberen Schenkels zusammenlaufen und dann, seitlich nebeneinanderliegend, nach oben und rückwärts zu dem mit einem aufwärts gerichteten inneren Hakenende (9') versehenen Spiralhaken (9) gebogen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtkonsole (7, 7) aus einem einzigen Drahtstück hergestellt sind, das an dem Hakenende (9') haarnadelförmig umgebogen ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Drahtschenkel (7) durch mit Beschlagblechen (14) bewehrte Bohrungen (6) einer die Anschlagleiste bildenden Holzleiste (1) hindurchgesteckt und ihre Enden (7') an der Rückseite der Holzleiste rechtwinklig in Nuten (8) der Holzleiste hineingebogen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 460 945;
schweizerische Patentschrift Nr. 131 991 ;
britische Patentschrift Nr. 562 939;
USA.-Patentschriften Nr. 2 334 700, 2 506 110.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 728/14 12.58
DENDAT1048435D Vorrichtung zum freischwebenden Aufhangen von Vogelmsthohlcn in Abstand von einem Baumstamm Pending DE1048435B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1048435B true DE1048435B (de) 1959-01-08

Family

ID=589625

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1048435D Pending DE1048435B (de) Vorrichtung zum freischwebenden Aufhangen von Vogelmsthohlcn in Abstand von einem Baumstamm

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1048435B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1165928B (de) 1961-11-07 1964-03-19 Knut Sassmannshausen Freipendelnd aufgehaengte Vogel-Nisthoehle

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1165928B (de) 1961-11-07 1964-03-19 Knut Sassmannshausen Freipendelnd aufgehaengte Vogel-Nisthoehle

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