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DE1048127B - Tragvorrichtung fuer Akkordeons - Google Patents

Tragvorrichtung fuer Akkordeons

Info

Publication number
DE1048127B
DE1048127B DEH27041A DEH0027041A DE1048127B DE 1048127 B DE1048127 B DE 1048127B DE H27041 A DEH27041 A DE H27041A DE H0027041 A DEH0027041 A DE H0027041A DE 1048127 B DE1048127 B DE 1048127B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
accordion
accordions
instrument
hinge
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH27041A
Other languages
English (en)
Inventor
Joachim Hoppe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH27041A priority Critical patent/DE1048127B/de
Publication of DE1048127B publication Critical patent/DE1048127B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10GREPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
    • G10G5/00Supports for musical instruments
    • G10G5/005Supports for musical instruments while playing, e.g. cord, strap or harness

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description

  • Tragvorrichtung für Akkordeons Vorliegende Erfindung geht aus von Tragvorrichtungen für Akkordeons, bestehend aus einem die Brust des Spielers bedeckenden Vorderteil mit Halterungen für das Instrument und einer Tragriemenanordnung.
  • Eine solche Tragvorrichtung ist bereits bekannt. Dabei hat der Vorderteil die Gestalt einer halben Weste bzw. eines Westenvorderteils mit seitlichem Randteil. Hieraus ergeben sich folgende Nachteile: 1. Tragvorrichtungen dieser Art sind unvollständig, dabei kompliziert und kostspielig und somit auch für eine Serienherstellung ungeeignet, zumal sie fast für jeden Akkordeonisten maßangefertigt werden müssen.
  • 2. Diese Tragvorrichtungen können mit eingehängtem Akkordeon nicht unter geschlossenen Jacketts getragen werden, da das Instrument an zwei Punkten, nämlich oben und unten, eingehängt werden muß.
  • 3. Die Spielhaltung des eingehängten Instruments ist bei diesen Tragvorrichtungen nicht einwandfrei, da das Akkordeon nicht absolut seitenstabil hängt und das Gewicht namentlich schwerer Instrumente bei längerem Musizieren einen störenden Druck besonders auf Magen- und Nackengegend des Akkordeonisten ausübt.
  • 4. Das Ein- und Aushängen des Akkordeons ist umständlich und nimmt verhältnismäßig viel Zeit in Anspruch. Beim Berufsmusiker ist daher ein schnelles Wechseln während des Musizierens auf andersartige Instrumente nicht möglich.
  • 5. Wams- und westenartige Tragvorrichtungen sind zu warm, da sie fast den ganzen Oberkörper des Musizierenden bedecken. Sie wirken daher für einen Berufs-Akkordeonisten bei vielstündiger Arbeit in Lokalen strapazierend.
  • Gemäß vorliegender Erfindung werden die aufgeführten Nachteile dadurch beseitigt, daß der Vorderteil durch einen schmalen, etwa X-förmigen Brustschild aus hartem Aluminium oder entsprechendem Leichtmetall gebildet wird. Durch entsprechendes Anbiegen seiner Schenkel kann der Brustschild jeder Körperform genau zugepaßt werden. Die Trägergarnitur, bestehend aus Brustschild und daran befestigter Tragriemenanordnung, wird für die gesamte Dauer des Musizierens, auch ohne Akkordeon mit andersartigen Instrumenten, unter jedem geschlossenen Jackett, Bolero usw. äußerlich unsichtbar und kleiderschonend, dabei selbst für längere Spielzeit völlig beschwerdefrei getragen. Lediglich die vernickelte öffnung einer senkrecht verlaufenden, in die obere Mitte des Brustschildes eingenieteten Scheide ist als alleiniger Einhängepunkt für das Akkordeon bei abgenommenem Instrument im Jackettausschnitt sichtbar. An der hinteren oberen Rückwand des Akkordeon-Diskantteils ist eine Einhängevorrichtung befestigt. Das Akkordeon wird zum Einhängen in die Trägergarnitur ohne besondere Handhabungen einfach von hinten erfaßt, und der nach vorn und hinten bewegliche Scharnierschenkel der Einhängevorrichtung bis zum Aufsitz in die Scheidenöffnung des Brustschildes eingeführt. Das Akkordeon hängt somit fest und seitenstabil in einwandfreier Spielhaltung am Körper. Zur absoluten Kleider- und Balgschonung und zum angenehmeren Tragen des Akkordeons ist an der Rückseite desselben die Anbringung eines beiderseitig mit Stoff bezogenen Schaumgummipolsters notwendig.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Abb.1 zeigt die Trägergarnitur am Körper des Akkordeonisten, angedeutet unter der Jacke desselben, mit der sichtbaren Scheidenöffnung F sowie die am Akkordeon befestigte Einhängevorrichtung Q mit dem in die Scheide einzuführenden beweglichen Scharnierschenkel SS; Abb. 2 zeigt die rohe Trägergarnitur, bestehend aus dem etwa X-förmigen Brustschild und der daran befestigten Tragriemenanordnung; Abb.3 zeigt die beiden zugeformten Eisenblechplatten, die über den entsprechenden Ausschnitt des Brustschildes genietet die Scheide zum Aufnehmen des Scharnierschenkels der Einhängevorrichtung ergeben; Abb. 4 zeigt eine Ansicht von oben auf den durch Anbiegen seiner Schenkel zugeformten Brustschild; Abb.5 und 6 zeigen zwei verschiedene auf dem Rücken verlaufende Tragriemenanordnungen; Abb. 7 zeigt die am Akkordeon zu befestigende Einhäng evorrichtung ; Abb. 8 zeigt einen Schnitt der Einhängevorrichtung von M nach N; Abb. 9 zeigt den an der Rückseite des Akkordeons befestigten Schoner.
  • Der Brustschild Abb. 2 besteht aus einem etwa 3 mm starken Leichtmetall. Zwischen seinen beiden oberen Schenkeln A 1 und A 2 ist ein der Größe des Scharnierschenkels S.S (Abb. 7) entsprechendes Stück herausgeschnitten, wie die gestrichelten Linien in Abb. 2 andeuten sollen. Zwei zugeformte Eisenblechplatten E 1 und E 2 (Abb. 3) mit vernickelten und polierten Flächen zueinandergekehrt, sind von beiden Seiten über diesen Ausschnitt (Abb: 2) genietet und ergeben damit einerseits die Scheide zum Aufnehmen des Scharnierschenkels SS, andrerseits die für den Brustschild erforderliche Stabilität. Eine Innenvernickelung der Scheide ist erforderlich, um ein besseres Gleiten und Sauberhalten des Scharnierschenkels SS zu gewährleisten. Aus diesem Grunde sind auch die beiden die inneren Seitenflächen der Scheide bildenden Kanten h (Abb. 2 und 4) mit vernickeltpoliertem dünnem Blech zu verkleiden. Der vordere halbkreisförmige Ansatz F 1 der Eisenblechplatte E 1 (Abb. 3) wird über die Linie Z abgebogen und ergibt mit dem hinteren unverändert bleibenden Ansatz F2die Scheidenöffnung F (Abb. 1). Auf der Biegekante Z (Abb. 2 und 4) ruht bei eingehängtem Akkordeon die Aufsatzkante Sk des Scharnierschenkels SS (Abb. 8) der am Akkordeon befestigten Einhängevorrichtung und somit das Gewicht des Instruments. Als Verlängerung der beiden nach oben ragenden Schenkel A 1 und A2 des Brustschildes sind jeweils ein breiter, weicher Lederriemen L (Abb. 2) befestigt. Diese Riemen können über Kreuz (Abb. 5) oder durch Querriemenverbindung in Form eines H oder eines Vierecks (Abb. 6) auf dem Rücken des Spielers verlaufen. An den Spitzen der beiden unteren Schenkel B 1 und B2 (Abb. 2 und 4) des Brustschildes sind mittels eines Nietes T jeweils eine Schnalle C befestigt, die die von oben kommenden Riemen in der Länge verstellbar schließen. Die fertige Trägergarnitur wird mit weißem Plastikmaterial bezogen und an allen dem Körper zugewandten Druckstellen mit Schaumgummi bzw. ähnlichem Polstermaterial abgepolstert, An der dem Körper zugewandten oberen Diskantseite des Akkordeons ist die Einhängevorrichtung (Abb. 7) angeschraubt. Ein Schnitt derselben von M nach N ist in Abb. 8 dargestellt. Die Einhängevorrichtung besteht aus der Halteplatte H mit linksschräg eingeschweißtem Scharnierblock SB und durch die Scharnierbolzenaugen P mittels Bolzen BO verbundenem Scharnierschenkel SS. Die schraffierten Flächen J (Abb. 8) stellen die Schweißnähte zwischen Scharnierblock und Halteplatte dar. Die Halteplatte H kann aus Gründen der Gewichtsersparnis an dem unteren nicht belasteten Teil durchbrochen sein. Sechs Bohrungen D (Abb. 7) in der Halteplatte H dienen zur Schraubenbefestigung an das Akkordeon. Abschluß des gleitenden Scharnierschenkelteils und Übergang zum Scharnierbolzenaugenteil des . Scharnierschenkels SS bildet die rechtwinklige AufsatzkanteSK (Abb.8). Der Parallelabstand zwischen gleitendem Schenkel SS und Halteplatte H (Abb. 8) muß etwa 8 mm betragen. Die Einhängevorrichtung ist ebenfalls aus Gründen der Sauberhaltung und des besseren Gleitens für den Scharnierschenkel SS in der Scheide vernickelt und poliert. Bei serienmäßiger Herstellung der Einhängevorrichtung empfiehlt es sich, dieselbe zweiteilig aus zähem, hartem Leichtmetall gießen und eloxieren zu lassen.
  • Um die gesamte Tragvorrichtung vollständig kleider- und balgschonend zu machen, wird an der dem Körper zugewandten Rückseite des Akkordeons ein entsprechend großer Schoner G (Abb. 9) aus etwa 10 mm starkem Schaumgummi befestigt. Um einem eventuellen Druck des Akkordeons oder der Tragvorrichtung auf die Magengegend des Spielers vorzubeugen, befindet sich am unteren Rand des Schoners zusätzlich- ein dicker, dem Körper zugewandter Schaumgummiwulst GW (Abb. 9). Der gesamte Schoner ist zur besseren Gleitung des Balges auf der dem Akkordeon zugewandten Seite mit einem glatten Stoff, z. B. Futterseide, auf der dem Körper zugewandten Seite mit Samt, um ein Blankwerden des Anzugs zu verhindern, überzogen. Die Anbringung des Schoners geschieht durch eine oben über den Scharnierblock geschobene, am Schoner befestigte Schlaufe R (Abb. 9) oder durch Bänder, unten ebenfalls durch am Schoner befestigte Bänder V, die an den am Akkordeon verbleibenden Riemenhaltern. festgeknüpft werden.
  • Vorteile der beschriebenen Tragvorrichtung für Akkordeons: 1. Absolute Kleider -und Balgschonung bei gleichzeitiger Verwendung des Schoners aus stoffbezogenem Schaumgummi.
  • 2. Das Akkordeon kann zum und nach dem Spielen blitzschnell eingehängt bzw. abgenommen werden.
  • 3. Seitenstabiler, wackelfreier Sitz des eingehängten Akkordeons in stehender oder sitzender Spielhaltung. 4. Besseres Aussehen des Spielers durch das Fehlen der einschnürenden sichtbaren üblichen Riemenhalterung.
  • 5. Weniger schnelle Ermüdung des Akkordeonisten selbst bei schwersten Instrumenten durch äußerst druckvermindernde, bestmöglichste, da unter jeder Jacke unsichtbar anzubringende Abpolsterung der Trägergarnitur.
  • 6. Die Trägergarnitur, bedingt durch Konstruktion und geringes Gewicht, hängt für die gesamte Dauer des Musizierens völlig locker und beschwerdefrei am Körper des Musikers: Bei eingehängtem Akkordeon bewirkt das Gewicht desselben einen festen, unmittelbar mit dem Körper des Spielers verbundenen Sitz.
  • 7. Neben der Tragvorrichtung kann das Akkordeon jederzeit mit der üblichen normalen Riemenschaltung gespielt werden. Die Halter hierfür verbleiben oben und unten am Instrument.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Tragvorrichtungen für Akkordeons, bestehend aus einem die Brust des Spielers bedeckenden Vorderteil mit Halterungen für das Instrument und einer Tragriemenanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorderteil durch einen etwa X-förmigen Brustschild gebildet wird, der aus hartem Aluminiumblech besteht und mit Plastikmaterial überzogen ist, und daß die Halterungen für das Instrument aus einer am Brustschild angeordneten senkrechten Scheide besteht, in die eine am Instrument befestigte Einhängevorrichtung einführbar ist.
  2. 2. Tragvorrichtung für Akkordeons nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die über dem Rücken des Spielers verlaufenden Riemen der Trägergarnitur entweder sich kreuzen (Abb.5) oder parallel geführt, durch Querriemen verbunden, die Form eines H oder eines Vierecks bilden (Abb. 6).
  3. 3. Tragvorrichtung für Akkordeons nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die am Akkordeon angeordnete Einhängevorrichtung (Abb. 7, 8) aus einer Halteplatte (H) mit linksschräg eingeschweißtem Scharnierblock (SB) und. daran mittels Bolzen (BO) verbundenem Scharnierschenkel (SS) besteht, wobei der Übergang vom in die Scheide gleitenden Teil des Scharnierschenkels zum Scharnierbolzenaugenteil desselben durch eine rechtwinklige Aufsatzkante (SK in Abb.8) gebildet wird.
  4. 4. Tragvorrichtung für Akkordeons nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß am rückwärtigen Diskantteil des Akkordeons ein der Größe des Instruments entsprechender, unten an der dem Körper zugewandten Seite mit einen Wulst versehener, beidseitig mit Stoff bezogener Schoner aus Schaumgummi mittels Bänder oder Bänder und Schlaufe (R, Il in Abb. 9) befestigt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 737 175.
DEH27041A 1956-05-14 1956-05-14 Tragvorrichtung fuer Akkordeons Pending DE1048127B (de)

Priority Applications (1)

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DEH27041A DE1048127B (de) 1956-05-14 1956-05-14 Tragvorrichtung fuer Akkordeons

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DEH27041A DE1048127B (de) 1956-05-14 1956-05-14 Tragvorrichtung fuer Akkordeons

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1048127B true DE1048127B (de) 1958-12-31

Family

ID=7150470

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH27041A Pending DE1048127B (de) 1956-05-14 1956-05-14 Tragvorrichtung fuer Akkordeons

Country Status (1)

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DE (1) DE1048127B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE737175C (de) * 1940-12-13 1943-07-08 Karl Oschatz Wamsartige Tragvorrichtung fuer Handharmoniken beim Spielen des Instrumentes

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE737175C (de) * 1940-12-13 1943-07-08 Karl Oschatz Wamsartige Tragvorrichtung fuer Handharmoniken beim Spielen des Instrumentes

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