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DE1047726B - Kontinuierlich arbeitende Zentrifuge - Google Patents

Kontinuierlich arbeitende Zentrifuge

Info

Publication number
DE1047726B
DE1047726B DEN13935A DEN0013935A DE1047726B DE 1047726 B DE1047726 B DE 1047726B DE N13935 A DEN13935 A DE N13935A DE N0013935 A DEN0013935 A DE N0013935A DE 1047726 B DE1047726 B DE 1047726B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
partial surfaces
centrifuge according
centrifuge
drum
base plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN13935A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Nebel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GUENTER NEBEL
Original Assignee
GUENTER NEBEL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GUENTER NEBEL filed Critical GUENTER NEBEL
Publication of DE1047726B publication Critical patent/DE1047726B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B7/00Elements of centrifuges
    • B04B7/08Rotary bowls
    • B04B7/18Rotary bowls formed or coated with sieving or filtering elements

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Kontinuierlich arbeitende Zentrifuge Die Erfindung betrifft eine kontinuierlich arbeitende Zentrifuge. Unter den kontinuierlich arbeitenden Zentrifugen sind auch sogenannte Kegelzentrifugen bekannt, bei denen das Schleudergut am Boden einer kegelförmigen Siebschleudertrommel eingetragen wird und nach außen wandert, so daß es in entwässertem Zustand über den oberen Rand der Schleudertrommel ausgetragen wird. Der Kegelwinkel muß dabei so bemessen sein, daß die Reibung des Gutes. an: der Schleudertrommel gerade noch ausreicht, um das Herausfließen des Gutes zu verhindern. Das Gut wird dann dadurch aus der Trommel hinausgedrängt, daß ständig weiteres Gut am Boden der Schleudertrommel nachgefüllt wird. Derartige Zentrifugen sind insbesondere für die Bearbeitung hochviskoser Schleudermassen geeignet, bei denen die Schleudermasse nur einen dünnenFilm auf demTrommelmantel bilden darf.
  • Da aber die Viskosität und. die Reibungseigenschaften auch bei chemisch gleichartigem Schleudergut nicht immer ganz gleich sind, ließen. sich bisher solche Kegelzentrifugen nur dadurch verwenden, daß man ihre Drehzahl nach Bedarf änderte und die Menge des nachströmenden Füllgutes nach Bedarf regelte.
  • Es sind bereits Zentrifugenbauarten bekannt. hei denen die kegelförmige Schleudertrommel aus mehreren Siebflächen vieleckig zusammengesetzt ist, wobei die oberen Teilflächen auf der Außenseite mit Versteifungsrippen versehen sind. Es sind auch schon im Inneren der Schleudertrommiel Scheidewände angeordnet worden. Zum Aufhängen der Schleudertrommel wurden auch bereits schirmartige feste Gestänge vor--eschlagen.
  • Durch die Erfindung wird eine Kegelzentrifuge geschaffen, bei welcher der Neigungswinkel der Trommelwand einstellbar ist. Man kann eine solche Zentrifuge weitgehend den schwankenden Eigenschaften des Schleudergutes anpassen. Die Verstellbarkeit des Kegelwinkels wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die kegelförmige Sch:leudertrommiel aus mehreren Siebflächen vieleckig zusammengesetzt ist und diese Siebflächen in ihrer Neigung gegen die Trommelwelle einstellbar sind. Dabei ergeben sich Spalte zwischen den einzelnen ebenenTeilfläc'hen. Damit das Schleudergut nicht durch diese Spalte austreten kann, wird erfindungsgemäß jede der ebenen Teilflächen mit nach innen gerichteten Randleisten versehen. Das Schleudergut gleitet dann auf der ebenen Fläche nach außen und wird durch die Leisten an den Rändern geführt.
  • Die Teilflächen werden mit Scharnieren rings um einen Bodenteller angeordnet. Der Bodenteller kann eine kreisrunde oder kugelförmige Bodenfläche aufweisen und erst an seinem Außenrand, nämlich dort, wo die Scharniere für die Teilflächen angeordnet sind, in eine vieleckige Form übergehen. Das hat den Vorteil, daß sich beim Füllen das Schleudergut zunächst in dem kreisrunden bzw. kalbkugelförmigen Boden gleichmäßig verteilt und in einem gleichmäßig dicken Film bis an die Scharniere der Teilflächen fließt. Wenn der Bodenteller bereits in seiner Grundfläche vieleckig wäre, würde sich eine dickere Schicht des Füllgutes in den Ecken dieser Grundfläche ansammeln.
  • Damit das Schleudergut nicht in die Schlitze zwischen den Teilflächen eindringt, sind gemäß der Erfindung in dem Bodenteller nach innen gerichtete leistenartige Trennbleche überall dort angeordnet, wo zwei Teilflächen sich trennen. Durch diese Trennbleche wird der Film des Schleudergutes aufgeschnitten, damit er dann weiter, durch die Randleisten der Teilflächen geführt, in einzelnen Teilströmen nach außen wandert.
  • Der Winkel der einzelnen Teilflächen wird erfindungsgemäß dadurch eingestellt, daß diese an ihren freien Außenrändern durch Gestänge gehalten werden, die nach Art der Spreizen eines Schirmes an einer gemeinsamen, axial verschiebbaren Einstellhülse angelenkt sind, welche zur Trommelwelle konzentrisch liegt. Die Gestänge zum Halten der Teilflächen sind so gestaltet, daß je ein Stab der schirmartigen Spreizen an der Trennstelle zwischen zwei Teilflächen angeordnet ist und sich außen mit einem Gelenk in zwei Stäbe gabelt. Jeder dieser beiden Teilstäbe ist an seinem freien Ende an einer Ecke der beiden benachbarten Teilflächen angelenkt. Das Gestänge zum Halten der Teilflächen kann auch derart gestaltet sein, daß eine Stange die Teller in der Mitte des oberen Randes hält und an diesem Punkt gelenkig mit dem Teller verbunden ist. Das Schleudergut wird an diesem Haltepunkt durch Leitbleche von diesem abgelenkt.
  • Die Teilflächen bestehen zweckmäßigerweise aus je einem groben Sieb, auf dem ein Feinsieb liegt, wobei ersteres den Zweck hat, ein Festpressen des Feinsiebes auf den Teller zu verhindern und die Mutterlauge leicht abfließen zu lassen. Die Teilflächen können an der Außenseite mit Versteifungsrippen versehen sein.
  • Die sich ergebenden Zwischenräume zwischen den einzelnen Teilflächen können erfindungsgemäß mit einer Kappe aus einem nachgiebigen Werkstoff, z_ B. aus Perlontuch, Gummi oder einem dichten Metallgewebe, abgedeckt sein. Da sie biegsam und dehnbar ist, kann sie den verhältnismäßig geringen Änderungen der Spalte zwischen den einzelnen ebenen Teilflächen folgen.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Fig. 1 stellt einen schematischen Schnitt durch die Drehachse der Zentrifuge dar; Fig. 2 zeigt, von oben gesehen, den .einstellbaren Schleuderteller; Fig. 3 und 4 geben Einzelheiten der Konstruktion dieses Schleudertellers wieder.
  • Mit 1 ist der Bodenteller bezeichnet, der an seinem Boden kugelförmig ausgebildet ist und an seinem oberen Ende die Gestalt eines Sechsecks aufweist.
  • ahe seinem Außenrand sind sechs nach innen ragende 1 rippenförmige Trennbleche 2 angebracht. Die einzelnen Teilfläche 3 der Schleudertrommel sind mit Scharnieren 4 an dem Bodenteller 1 angeordnet. An der Außenseite sind die Teilflächen mit Versteifungsrippen 3a versehen. Am Außenrand werden die Teilflächen an jeder Ecke durch einen angelenkten Stab 5 gehalten. Je zwei dieser Stäbe sind in einem Gelenk 6 mit einem gemeinsamen Stab 7 verbunden, der mit einem Gelenk 8 an die Einstellhülse 9 angelenkt ist. Diese Hülse gleitet auf einer Haltesäule 10. Ein Endflansch 11 derHülse9 läuft in einer Vertiefung der Nabe 12 und ,wird in dieser Vertiefung durch einen auf die Nabe aufgeschraubten Ring 13 gehalten. An der Nabe 12 sitzt ein Handrad 14, das mit Gewinde auf der Haltesäule 10 geführt ist. Durch Drehen dieses Handrades werden die Nabe 12 und die Hülse 9 axial verschoben, so daß sich die Stäbe 7 und 5 mehr oder weniger spreizen und dadurch den Winkel der Teilflächen 3 verändern. Die einzelnenTeilflächen bestehen aus einem groben Sieb 15 und einem darauf liegenden Feinsieb 16. Sie weisen an beiden Seiten Randleisten 17 auf, um das Schleudergut seitlich zu führen. Notwendigerweise ist nur die innere Begrenzungskante jeder Teilfläche gerade, da sie mit einem Scharnier angelenkt ist. Die äußere Begrenzungslinie jeder Teilfläche ist jedoch so gebogen, daß die Teilflächen bei mittlerer Einstellung ungefähr eine gemeinsame Kegelfläche bilden. Dadurch wird die Zentrifugalkraft an allen Punkten des Außenrandes nahezu gleich, und das Schleudergut wird überall ungefähr gleichmäßig ausgeworfen.
  • Die Haltesäule 10 ist hohl und an ihrem unteren Ende mit einer Düse 18 versehen, die in den Füllkorb 1 hineintaucht.
  • Der Bodenteller 1 sitzt fest auf der Trommelwelle 19, welche in Lagern 20 gelagert ist. Der Lagerkörper 21, welcher diese beiden Lager 20 trägt, ruht mit Gummipuffern 22 auf einer Grundplatte 23. Die Welle 19 wird durch eine Keilriemenscheibe 24 angetrieben.
  • Die abgeschleuderte Mutterlauge wird in dem Gehäuse 25 aufgefangen und durch Ablaufstutzen 26 abgeleitet. Das abgeschleuderte Trockengut wird über den Rand 27 -ausgetragen und fällt in das Fanggehäuse 28, aus dem es durch die unteren Öffnungen 29 auf eine Transportvorrichtung gelangt. Die Haltesäule 10 ist mit einem Flansch 30 über Gummiunterlagen. 31 an der Brücke 32 des Zentrifugengestedls 33 befestigt. Sie kann also geringfügige Abweichungen der Zentrifugenwelle 19 mitmachen.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kontinuierlich arbeitende Zentrifuge, bei der das Schleudergut am Boden einer kegelförmigen Siebschleudertrommel eingetragen wird und nach oben und außen an den Rand der Trommel wandert, während es entwässert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die kegelförmige Schleudertrommel aus mehreren Siebflächen (3) vieleckig zusammengesetzt ist und daß diese Siebflächen in ihrer Neigung gegen die Trommelwelle (19) einstellbar sind.
  2. 2. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der ebenen Teilflächen (3) mit nach innen gerichteten Randleisten (17) versehen ist.
  3. 3. Zentrifuge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilflächen (3) gelenkig, z. B. mit Scharnieren (4), rings um einen Bodenteller (1) angeordnet sind, der eine kreisrunde ebene oder kugelförmige Bodenfläche aufweist und sich nach den Scharnieren zu erweitert, indem die Form in ein Vieleck übergeht.
  4. 4. Zentrifuge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stellen, an denen zwei Teilflächen (3) aneinanderstoßen, in dem Bodenteller (1) nach innen gerichtete leistenartige Trennbleche (2) angeordnet sind, welche das Füllgut vom Bodenteller auf die einzelnen Teilflächen (3) leiten.
  5. 5. Zentrifuge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilflächen (3) an ihren freien Außenrändern durch Gestänge (5, 6, 7) gehalten werden, die an einer gemeinsamen, axial verschiebbaren, zur Trommelwelle konzentrischen Einstellhülse (9) angelenkt sind.
  6. 6. Zentrifuge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ebenen Teilflächen (3) auf der Außenseite mit Versteifungsrippen (3 a) versehen sind.
  7. 7. Zentrifuge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellhülse (9) auf einer zur Trommelwelle konzentrischen Haltesäule (10) geführt ist, welche einen Zuführungskanal (18) für das Schleudergut aufweist und bis in den Füllkorb (1) hineinragt. B.
  8. Zentrifuge nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellhülse (9) auf der Haltesäule (10) durch ein mit Gewinde außen auf der Haltesäule geführtes Handrad (14) axial verschiebbar ist.
  9. 9. Zentrifuge nach ,einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenräume zwischen den ebenen Teilflächen (3) durch eine Kappe aus einem nachgiebigen Werkstoff abgedeckt sind.
DEN13935A 1956-09-27 1957-07-25 Kontinuierlich arbeitende Zentrifuge Pending DE1047726B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1047726X 1956-09-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1047726B true DE1047726B (de) 1958-12-24

Family

ID=3684638

Family Applications (1)

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DEN13935A Pending DE1047726B (de) 1956-09-27 1957-07-25 Kontinuierlich arbeitende Zentrifuge

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DE (1) DE1047726B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0031111B1 (de) * 1979-12-21 1983-08-24 BUCKAU - WALTHER Aktiengesellschaft Kontinuierlich arbeitende Zentrifuge
EP0785031A3 (de) * 1996-01-18 1998-04-08 D & C Limited Konische Filterzentrifuge
EP1777014A1 (de) * 2005-10-22 2007-04-25 Hydac International GmbH Filtervorrichtung

Cited By (4)

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DE102005050763A1 (de) * 2005-10-22 2007-04-26 Hydac International Gmbh Filtervorrichtung

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