DE1047501B - Druckwerk mit Zahnstangenantrieb - Google Patents
Druckwerk mit ZahnstangenantriebInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F13/00—Common details of rotary presses or machines
- B41F13/008—Mechanical features of drives, e.g. gears, clutches
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
- Druckwerk mit Zahnstangenantrieb Es ist bereits bekannt, bei Druckwerken für Kontrollvorrichtungen, Registrierkassen und Buchungsmaschinen, zum Antrieb der Druck- und Papiertransporteinrichtungen Hebel-, Kurven- oder Zahnradantriebe zu verwenden. In einem Falle ist auch die Verwendung einer Zahnstange in Verbindung mit einem Freilauf zur Durchführung des Papiertransportes bekanntgeworden. Die bisher bekanntgewordenen Einrichtungen dieser Art haben infolge der hohen Anzahl der Glieder zwischen dem durch die Hauptwelle erfolgenden Antrieb und dem Abtrieb an der Funktionsstelle durch Summierung der Einzelspiele der Übertragungsglieder ein unerwünschtes Gesamtspiel. Dieses Gesamtspiel wird bei Registrierkassen deshalb besonders groß, weil in der Regel der Motor und die Hauptwelle in dem hinteren unteren Teil der Kasse - vom Bediener aus gesehen - liegen und weil es üblich ist, sämtliche Funktionen von dieser Hauptwelle durch parallel arbeitende Hebel-und Räderketten bis zu den äußersten vorn- und obenliegenden Funktionsstellen abzuleiten. Jede dieser Ilebel- und Räderketten hat bis zur Funktionsstelle ganz erhebliche Spiele, die mit ihren Plus- und Minusstellungen im Gesamtdiagramm aller Funktionen ihre Berücksichtigung finden müssen, damit keine Blockierungen oder Funktionsüberschneidungen entstehen. Eine der bekanntgewordenen Ausführungsformen bedient sich, wie schon erwähnt, zur Durchführung des Papiertransportes einer Zahnstange, die vom Druckstempelgetriebe mitgenommen wird, eines mit dieser Zahnstange kämmenden Zahnrades mit Freilaufvorrichtung und in der Folge der Glieder nach diesem Freilauf weiterer spielerzeugender Zahnräder bzw. Kegelräder zum Antrieb der Transportwalze des Papiertransportbandes. Besonders durch die Anordnung von Kegelrädern nach der Freilaufvorrichtung treten die obenerwähnten Funktionsüberschneidungen und Schleuderungen auf. Sie werden bei den bekanntgewordenen Ausführungsformen dadurch gefördert, daß keine Sicherungen für die Anfangs- und Endlage der Funktionsglieder vorgesehen sind. Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, diesen Übelstand grundlegend durch besondere einfache und zweckmäßig angeordnete Maschinenelemente zu beseitigen. Es wird davon abgesehen, für jede Funktion von der Hauptwelle aus eine besondere Hebelkette vorzusehen. Zur Erlangung einer besonders einfachen und gedrängten Bauart wird jeweils für mehrere aufeinanderfolgende Funktionen ein Zentralglied vorgesehen, von dem aus auf kürzestem Wege mit nahezu spielfrei arbeitenden Mitteln die obenerwähnten Funktionen abgeleitet werden. Es können so die im Gesamtdiagramm vor-g e Sehenen Funktionen zeitlich kürzer aufeinanderfolgen, die Geschwindigkeit der einzelnen Funktionen kann heraufgesetzt, die Laufzeit des Gerätes kann verkürzt und die Sicherheit der Funktionen erhöht werden.
- In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens dargestellt. Es zeigt Abb. 1 einen Kurbelantrieb mit Winkelhebel, Zahnstangen und Freilaufeinrichtung, Abb.2 einen Schnitt des Druckwerkes mit Zahnstange und Freilaufeinrichtung, Abb.3 eine Zahnstange und Freilaufeinrichtung und Transportrad, Abb. 4 eine Scheckrolle und Freilaufeinrichtung mit Transportrad.
- Von einem Elektromotor wird in üblicher Weise über ein Schneckenrad- und Zahnradgetriebe eine Hauptwelle2 (Abb.1) mittels einer nicht dargestellten Eintourenkupplung jeweils pro Gerätbetätigung eine Umdrehung gedreht.
- An dieser Drehung nimmt die an einem Ende der Wellet befestigte Kurbella (Abb.1) teil, die über den Zapfen 14a, die Druckstange 14 (Abb. 1), über den um den Bolzen 3 a drehbaren Winkelhebel 3 und über die mit einem Maul, das den Zapfen4 umschließt, versehene Kuppelstange 5 und einen Bolzen 5 a der Zahnstange 1 eine hin- und hergehende Bewegung erteilt.
- Diese Zahnstange 1 dient somit als Zentralglied für an sich bekannte Gliederantriebe mehrerer aufeinanderfolgender Funktionen; sie wird durch die in der Seitenwand 35 (Abb. 1) befestigten Führungsstifte 32, 33, 34 parallel geführt.
- Mit dieser Zahnstange befinden sich im ständigen Eingriff zwei Zahnräder 6 und 7 (Abb. 2, Schnitt A-B), die sich um die Zapfen 25 und 24 drehen. Jedes dieser Zahnräder 6, 7 ist in bekannter Weise mit einer Freilaufeinrichtung versehen, die mittels zweier an Scheiben 26 und 27 befestigten Schaltklinken 8, 9, 8a, 9 a (Abb. 1, Schnitt C-D, und Abb. 2, Schnitt A-B, und Abb. 3) so mit den Scheiben 23 und 19 gekoppelt sind, daß bei der Rechtsbewegung der Zahnstange 1 die auf dem Bolzen 25 gelagerte Scheibe 23 eine Linksdrehung und beim Rückwärtsgang der Zahnstange 1 die auf dem Bolzen 24 gelagerte Scheibe 19 eine Rechtsdrehung ausführt, während die Scheibe 19 infolge der Freilaufeinrichtung beim Rechtsgang der Zahnstange 1 und die Scheibe 23 beim Linksgang der Zahnstange in der Rechtslage verbleiben. Die Ruhelage beider Scheiben 19, 23 ist durch die Klinken 10 und 11, die unter der Einwirkung der Feder 13 (Abb. 1 und 2) stehen und um den Zapfen 12 drehbar angeordnet sind, gesichert.
- Der Antrieb des Druckhammers erfolgt in nicht gezeigter bekannter Weise über die Scheibe 23 mit bei 49 gelagerter Rolle 48, der Papiertransport über die Scheibe 19 mit Transportrad 61. In Abb. 4 ist der Papiertransport in Verbindung mit der schon beschriebenen Freilaufeinrichtung 27, g a, 8 a gezeigt, der durch federbelastete 22 gerändelte Triebrädchen 18 und 61 erfolgt. Das Transporträdchen 61 ist unmittelbar mit der Abtriebshohlwelle des Freilaufes verbunden. Es arbeitet also spielfrei. Erfordert die Handhabung des Gerätes eine Abstellung der Druckvorgänge und des Papiertransportes, so kann durch Verstellung des Hebels 15 (Abb. 1) die Zahnstange 1 vorn Winkelhebel 3 und die Andruckrolle 18 vom Papiertransporträdchen 61 gelöst werden. Der Druck-und Papiertransportabstellhebel 15 ist auf dem Bolzen 36 drehbar gelagert, er hat einen Arm 15a zur Betätigung des Kuppelhebels 5 und einen Arm 15 b zur Abstellung des Andruckhebels 17, die über die Rolle 21 und den Nocken 15 c am Arm 15 b des Hebels 15 erfolgt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Druckwerk für Registrierkassen und rechnende Buchungsmaschinen mit Hebel-Zahnstangen-und Zahnrad-Freilaufantrieb für die Belegstreifenförderung und Bedruckung des Beleges und mit einem zentralen Antriebsglied für Druckhammer und Streifenantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß von der als gemeinsames Antriebsglied vorgesehenen Zahnstange (1) die Antriebsbewegung für die Druckhämmer und für die Streifenförderung in verschiedenen Hubrichtungen der Zahnstange abnehmbar ist, wobei über das Freilaufrad (6) und die zugehörige Scheibe (23) mittels eines an sich bekannten Druckhammerantriebes der Abdruck und über das Freilaufrad (7) in bekannter Weise mittels einer gezahnten Scheibe (61) mit Andruckrolle (18) der Papiervorschub nacheinander bewirkbar sind.
- 2. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Klinken (10, 11), die beide eine gemeinsame Achse (12) besitzen und von einer gemeinsamen Feder (13) in der wirksamen Lage gehalten werden, die Anfangs- und Endlage der Antriebsmittel (23, 19) für die beiden Druckvorgänge und den Papiertransport sichern.
- 3. Druckwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Zahnstange (1) von einer Kurbel (2) über einen Winkelhebel (3) und einen Kuppelbolzen (4) erfolgt und daß für den Fall der Druck- und Papiertransportabstellung ein Entkuppeln der Zahnstange .durch Ausschwenken eines Abstellhebels (15) bewirkbar ist, durch den der Kuppelhebel (5) mittels des Armes (15a) und der Andruckhebel (17) durch den Nocken (15c) am Arm (15b) außer Wirklage bringbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 53 561, 601167.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV8345A DE1047501B (de) | 1955-01-18 | 1955-01-18 | Druckwerk mit Zahnstangenantrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV8345A DE1047501B (de) | 1955-01-18 | 1955-01-18 | Druckwerk mit Zahnstangenantrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1047501B true DE1047501B (de) | 1958-12-24 |
Family
ID=7572244
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV8345A Pending DE1047501B (de) | 1955-01-18 | 1955-01-18 | Druckwerk mit Zahnstangenantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1047501B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE53561A (de) | 1890-01-18 | F. PUPLAT in Berlin C., Grenadierstrafse 13 | Kon trolvorrichtung für Kassen und Büreaus | |
| DE601167C (de) * | 1931-08-20 | 1934-08-09 | Siemens & Halske Akt Ges | Registrierkasse |
-
1955
- 1955-01-18 DE DEV8345A patent/DE1047501B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE53561A (de) | 1890-01-18 | F. PUPLAT in Berlin C., Grenadierstrafse 13 | Kon trolvorrichtung für Kassen und Büreaus | |
| DE601167C (de) * | 1931-08-20 | 1934-08-09 | Siemens & Halske Akt Ges | Registrierkasse |
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