DE1046931B - Ruebenrodegeraet - Google Patents
RuebenrodegeraetInfo
- Publication number
- DE1046931B DE1046931B DEST9784A DEST009784A DE1046931B DE 1046931 B DE1046931 B DE 1046931B DE ST9784 A DEST9784 A DE ST9784A DE ST009784 A DEST009784 A DE ST009784A DE 1046931 B DE1046931 B DE 1046931B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lifting tools
- cleaning drum
- travel
- sieve wheel
- beet harvester
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D25/00—Lifters for beet or like crops
- A01D25/02—Machines with rigid tools
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Roden von Rüben.
Es sind 'bereits derartige Geräte bekannt, die ein den Hebewerkzeugen benachbartes angetriebenes Siebrad
besitzen sowie eine Reinigungstrommel, die neben den Hebewerkzeugen mit quer oder annähernd quer
zur Fahrtrichtung liegender Achse angeordnet ist.
Bei den bekannten Ausführungen rollt die Reinigungstrommel jedoch als Rad auf dem Boden ab.
Ihre Umfangsgeschwindigkeit kann daher nicht höher sein als die Fahrgeschwindigkeit des Gerätes. Die
Reinigungswirkung der Trommel ist daher nur beschränkt, und die Trommel dient dabei mehr als Mittel
zur Aufwärtsförderung der Rüben als zur Reinigung. Für die eigentliche Reinigung ist bei dieser bekannten
Ausführung daher eine besondere Trommel vorgesehen.
Zudem liegt bei dieser bekannten Vorrichtung das Siebrad in einiger Entfernung hinter den Hebewerkzeugen
Sein Mittelpunkt liegt dabei etwa in der Mittellinie der Hebewerkzeuge und damit der der
Trommel abgewandte Teil seines Umfangs weit jenseits der in Fahrtrichtung liegenden Linie, die durch
die Spitze des der Trommel abgewandten Zinkens der Hebewerkzeuge geht.
Die von den Hebewerkzeugen auegehobenen Rüben fallen dabei größtenteils zunächst auf den Boden zurück
und müssen von hier auf das Siebrad in die Fördertrommel geworfen werden. Hierbei können
leicht Stauungen der Rüben auftreten. Es besteht auch die Gefahr, daß einzelne Rüben auf dem Boden
liegenbleiben.
Ziel der Erfindung ist es, ein Rübenrodegerät zu schaffen, bei dem die Rüben von den Hebewerkzeugen
unmittelbar auf das Siebrad gelangen und von hier in die seitlich davon angeordnete Reinigungstrommel
geführt werden.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß_ die Reinigungtrommel in an sich bekannter Weise
angetrieben ist und daß zwischen den Hebewerkzeugen und der Reinigungstrommel das Siebrad derart angeordnet
ist, daß die in Fahrtrichtung liegende, den Hebewerkzeugen benachbarte Tangente am Umfangskreis
des Siebrades zwischen der in Fahrtrichtung liegenden Linie durch die Spitze des der Reinigungstrommel abgewandten Zinkens der Hebewerkzeuge,
vorzugsweise zwischen der in Fahrtrichtung verlaufenden Mittellinie der Hebewerkzeuge einerseits und
der Reinigungstrommel andererseits liegt, wobei die Umlauf ebene des Siebrades von den Hebewerkzeugen
zum Innern der Reinigungstrommel ansteigt.
Hierdurch wird das Rübenerdegemisch von den Hebewerkzeugen aus in stetigem Fluß, ohne zunächst
seine Richtung wesentlich zu ändern, auf das Siebrad Rübenrodegerät
Anmelder:
Dipl.-Ing. Walter Stoll, Peine, Badstr. 17
Dipl.-Ing. Walter Stoll, Peine, Badstr. 17
Erich Reuter und Dipl.-Ing. Walter Stoll, Peine,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
übernommen, wodurch Stauungen vermieden werden. Anschließend wird das Rübenerdegemisch in seinem
Fluß um fast 180° abgelenkt, wodurch eine gute Auflockerung des Rübenerdegemisches und damit eine
gute Vorreinigung bereits mittels des Siebrades erzielt wird.
Die Umlaufrichtung des Siebrades ist dabei derart, daß der den Hebewerkzeugen benachbarte Teil seines
Umfangs sich relativ zu den Hebewerkzeugen in gleicher Richtung bewegt wie das von den Hebewerkzeugen
angehobene Rübenerdegemisch.
Um ein Herabfallen der Rüben vom Siebrad zu vermeiden,
wird das Sreibrad in an sich bekannter Weise am Umfang von Leitstäben umgeben, die von den
Hebewerkzeugen bzw. deren Haltearmen aus bis an oder vorzugsweise in die Reinigungstrommel führen.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Ausführung besteht darin, daß die Baulänge eines derartigen
Gerätes verhältnismäßig kurz ist. Es braucht praktisch nur so lang gebaut zu werden, wie es der
Durchmesser der Reinigungstrommel erfordert.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung wird auch zugleich eine ausreichende Förderung der Rüben zur
Seite hin erreicht, so daß besondere Elemente, die der Ouerförderung dienen, entbehrlich sind.
Bei einer anderen bekannten Ausführung ist neben den Hebewerkzeugen zwar auch ein Siebrad angeordnet,
das jedoch eine kegelförmige Gestalt aufweist und praktisch lediglich zur Förderung der Rüben nach
hinten dient. Für die Förderung zur Seite hin ist eine besondere, von oben auf die Rüben einwirkende Wurfgabaleinrichtung
erforderlich, bei der stets die Gefahr der Beschädigung der Rüben besteht.
Es sind auch andere Anordnungen bekannt, bei denen hinter den Hebewerkzeugen ein Siebrad angeordnet
ist, das ebenfalls lediglich zur Förderung der Rüben nach hinten dient, so daß auch hierbei ein besonderes
Ouerförderelement erforderlich ist.
Die Erfindung wird an Hand von Zeichnungen beispielsweise näher erläutert. Es zeigt
809 693/38
Fig. 1 in einer Ansicht von vorn die die Erfindung
betreffenden Teile des Rübenrodegerätes in ihrer Anordnung
zueinander und
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Anordnung nach Fig. 1.
Die Rodewerkzeuge 1 sind über einen Haltearm 2
mit dem Rahmen 3 des Rübenrodegerätes in bekannter Weise verbunden. Der Rahmen 3 ruht in bekannter
Weise auf Rädern, welche in der Abbildung der Übersichtlichkeit halber nicht gezeigt sind, und wird von
einem Zugfahrzeug in Richtung des Pfeiles 4. gezogen. Eine Reinigungstrommel 5 ist neben den Rodewerkzeugen
1, etwas nach hinten versetzt, so angeordnet, daß ihre durch das Zahnrad 6 angetriebene Achse 7
etwa horizontal und quer zur Fahrtrichtung liegt. Ein Siebrad 8, dessen Achse 9 in bekannter, nicht gezeigter
Weise angetrieben wird, ist seitlich hinter den Rübenrodewerkzeugen 1 zwischen diesen und der Reinigungstrommel angeordnet. Es ragt etwas in die Reinigungstrommel hinein, und seine Umlaufebene ist zur Red-
nigungstrommel zu angehoben. An der Welle 9 des Siebrades sind in bekannter Weise federnde Mitnehmerstäbe
12 dicht über dem Siebrad angeordnet. Am Haltearm 2 sind Leitstäbe 10 vorgesehen, welche
zum Auffangen des Rübenerdegemisches und gleichzeitigen Sieben desselben sowie zum Umleiten der
Rüben dienen. Die Enden der Leitstäbe folgen etwa dem Umfang des Siebrades und münden in der Reinigungstrommel.
Sie sind, wie insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich ist, übereinander angeordnet, so .daß die
Rüben, solange sie von ihnen geleitet werden, nicht vom Siebrad fallen können und erst infolge der Fliehkraft
am Ende der Leitstäbe in die Reinigungstrommel gelangen. Hinter der Reinigungstrommel ist eine
rostähnliche Wanne 11 angeordnet, in welche die gereinigten Rüben aus dem Ende der Reinigungstrommel
fallen. In bekannter Weise (in den Zeichnungen nicht dargestellt) können die Rüben durch eine mit Zinken
versehene Kette in Fahrtrichtung nach vorn oder hinten während der Fahrt auf einen Sammelwagen
abgelegt werden.
Für die Unter an spräche wird Schutz nur im Zusammenhang mit dem Hauptanspruch begehrt.
Claims (6)
1. Rübenrodegerät mit Hebewerkzeugen, diesen benachbartem, angetriebenem Siebrad und einer
Reinigungstrommel, die neben den Hebewerkzeugen mit quer oder annähernd quer zur Fahrtrichtung
liegender Achse angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungstrommel (5) in
an sich bekannter Weise angetrieben ist und daß zwischen den Hebewerkzeugen (1, 1) und der
Reinigungstrommel (5) das Siebrad (8) derart angeordnet ist, daß die in Fahrtrichtung liegende,
den Hebewerkzeugen (Ij 1) benachbarte Tangente am Umfangskreis des Siebrades (8) zwischen der
in Fahrtrichtung liegenden Linie durch die Spitze des der Reinigungstrommel (5) abgewandten
Zinkens (1) der Hebewerkzeuge (I, I), vorzugsweise
zwischen der in Fahrtrichtung verlaufenden Mittellinie der Hebewerkzeuge (1, 1) einerseits
und der Reinigungstrommel (5) andererseits liegt, wobei die Umlaufebene des Siebrades (8) von den
Hebewerkzeugen (1, 1) zum Innern der Reinigungstrommel (5) ansteigt.
2. Rübenrodegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufrichtung des Siebrades
(8) derart ist, daß der den Hebewerkzeugen (1, V) benachbarte Teil seines Umfanges sich
relativ zu den Hebewerkzeugen (I, 1) in gleicher Richtung bewegt wie das von den Hebewerkzeugen
(1, 1) angehobene Rübenerdegemisch.
3. Rübenrodegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß von dem der Reinigungstrommel
(5) abgewandten Teil zu dem in Fahrtrichtung hinten liegenden Teil des Umfangs des Siebrades (8) diesem sich anpassende und anschließend
an oder insbesondere in die Reinigungstrommel (5) führende vorzugsweise am Haltearm
(2) für die Hebewerkzeuge (1, 1) angeschlossene feststehende Leitstäbe (10) vorgesehen sind.
4. Rübenrodegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle des Siebrades
(8) in bekannter Weise federnde Mitnehmer (12) angeordnet sind.
5. Rübenrodegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der den Rodewerkzeugen
(1) abgekehrten Seite der Reinigungstrommel (5) eine in Fahrtrichtung fördernde Transporteinrichtung für die aus der Reinigungstrommel
fallenden Rüben vorgesehen ist.
6. Rübenrodegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der den Rodewerkzeugen
(1) abgekehrten Seite der Reinigungstrommel (5) ein Sammelbehälter zum Sammeln und Ablegen der Rüben vorgesehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 829 072;
französische Zusatzpatentschrift Nr. 39 105;
französische Patentschriften Nr. 947 776, 1 001117; USA.-Patentschrift Nr. 2 537 118.
Deutsche Patentschrift Nr. 829 072;
französische Zusatzpatentschrift Nr. 39 105;
französische Patentschriften Nr. 947 776, 1 001117; USA.-Patentschrift Nr. 2 537 118.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 699/38 12.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST9784A DE1046931B (de) | 1955-04-21 | 1955-04-21 | Ruebenrodegeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST9784A DE1046931B (de) | 1955-04-21 | 1955-04-21 | Ruebenrodegeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1046931B true DE1046931B (de) | 1958-12-18 |
Family
ID=7454874
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST9784A Pending DE1046931B (de) | 1955-04-21 | 1955-04-21 | Ruebenrodegeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1046931B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR39105E (fr) * | 1930-03-21 | 1931-09-03 | Caby Marcq Et Cie Soc | Machine à arracher, décolleter et nettoyer les betteraves, la chicorée et autres plantes analogues |
| US2537118A (en) * | 1946-12-13 | 1951-01-09 | Andersen Anders Karl Kristian | Beet harvesting machine |
| DE829072C (de) * | 1949-04-27 | 1952-01-21 | Kleine Franz Maschf | Ruebenerntemaschine |
| FR1001117A (fr) * | 1949-06-18 | 1952-02-20 | Arracheur-décolleteur de betteraves |
-
1955
- 1955-04-21 DE DEST9784A patent/DE1046931B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR39105E (fr) * | 1930-03-21 | 1931-09-03 | Caby Marcq Et Cie Soc | Machine à arracher, décolleter et nettoyer les betteraves, la chicorée et autres plantes analogues |
| US2537118A (en) * | 1946-12-13 | 1951-01-09 | Andersen Anders Karl Kristian | Beet harvesting machine |
| DE829072C (de) * | 1949-04-27 | 1952-01-21 | Kleine Franz Maschf | Ruebenerntemaschine |
| FR1001117A (fr) * | 1949-06-18 | 1952-02-20 | Arracheur-décolleteur de betteraves |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3115107A1 (de) | Aufladevorrichtung | |
| DE2647264C2 (de) | Mehrreihige Rübenerntemaschine | |
| DE1217676B (de) | Vorrichtung zum Aufsammeln von Steinen od. dgl. vom Erdboden | |
| DE2616514A1 (de) | Ruebenaufnehmer mit aufnahme- und reinigungsteil und einem ladeteil | |
| DE2303052B2 (de) | Erntemaschine, insbesondere Mähdrescher | |
| DE1046931B (de) | Ruebenrodegeraet | |
| DE863144C (de) | Vorrichtung zum Herausraufen von Bohnenbueschen aus dem Erdreich und zu deren Zufuehren zu einer Bohnenpflueckmaschine | |
| EP0187164A2 (de) | Rübenerntemaschine | |
| DE2749558B2 (de) | Kartoffel-Sammelerntemaschine | |
| EP0418985B1 (de) | Erntewagen, insbesondere für Zwiebel-, Knollen- oder Wurzelgewächse, wie Zuckerrüben | |
| DE2647282A1 (de) | Mehrreihige ruebenerntemaschine | |
| DE917706C (de) | Getreideerntemaschine zum Drusch vom stehenden Halm | |
| DE2443609C3 (de) | ||
| DE819012C (de) | Maschine zum Roden von Kartoffeln | |
| DE813908C (de) | Maschine zum Ernten von Zuckerrueben | |
| AT211596B (de) | Siebrad an Hackfruchterntemaschinen, insbesondere an Rübenrodern | |
| AT212618B (de) | Maschine zur Rübenernte | |
| DE731936C (de) | Kartoffelerntemaschine mit zwei Wurfwerken | |
| DE880080C (de) | Kartoffelerntemaschine | |
| DE892390C (de) | Schleuderradroder zum Roden von Rueben, Kartoffeln od. dgl. | |
| DE2054585C (de) | Schneidvorrichtung fur Maiserntema schinen | |
| DE902917C (de) | Schleuderradroder | |
| AT223863B (de) | Rübenköpfvorrichtung, insbesondere an Rübenvollerntemaschinen | |
| DE2501658A1 (de) | Maschine zum aufnehmen und reinigen von zuckerrueben | |
| DE1054767B (de) | Ruebenernte- und -reinigungsmaschine |