DE1046791B - Greifervorrichtung an einer Lademaschine fuer Kernreaktoren - Google Patents
Greifervorrichtung an einer Lademaschine fuer KernreaktorenInfo
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Description
DEUTSCHES
Zum Laden und Entladen heterogener Kernreaktoren, d. h. zum Ein- und Ausbringen des Kernbrennstoffes,
bedient man sich zumeist maschineller Einrichtungen in Gestalt von Lademaschinen. Diese sind
entweder außer- oder innerhalb des Reaktorgehäuses angeordnet. Sie werden ferngesteuert und besitzen
durchweg ausfahrbare Greifervorrichtungen, mit denen die Brennstoffelemente je nach dem vorliegenden Zweck
gehandhabt werden. Meist handelt es sich darum, frische Brennstoffelemente aus einem Vorratsraum im
die Kühlrohre des Reaktors einzusetzen oder ausgebrannte Brennstoffelemente daraus zu entfernen. Wenn
man bedenkt, daß dies auch während des Betriebes des Reaktors, also etwa bei strömendem Kühlmittel, geschehen
muß und daß dabei kleinste Störungen ernsthafte Folgen für die Betriebssicherheit haben können,
so wird klar, daß derartige Lademaschinen, insbesondere deren Gr ei fervor richtung, konstruktiv so einfach
wie möglich beschaffen sein müssen. Das gilt besonders für den Fall, daß die Lademaschine im Inneren
des Reaktargehäuses untergebracht ist. Ferner sollen auch die Mittel zur Kraftübertragung und
Steuerung der Greiferorgane einfach und betriebssicher sein.
Die Erfindung betrifft eine Greifervorrichtung für eine Reaktorlademaschine, die diesen Bedingungen genügt.
Sie gestattet, alle zum Auswechseln eines Brennstoffelementes notwendigen Arbeitsgriffe der Greiferorgane,
wie das- Greifen, Sichern und Entriegeln, unter Ausnutzung einfachster mechanischer Kraftwirkungen
und Bewegungsabläufe (Klemm- und Spreizwirkung) durchzuführen. Ihre Betätigungsglieder besitzen
keinerlei besondere Antriebsmittel. Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß die Betätigung aller
beim Auswechseln der Brennstoffelemente wirksam werdenden Organe, z. B. die Greif-, Sicherungs- und
Entriegelungsglieder, ausschließlich durch die Längsbewegung des Greiferarmes bewirkt wird und daß in
Anpassung daran die Greifglieder als Einrastorgane, das Sicherungsglied als Klemmorgan und das Entriegelungsglied
als Spannorgan ausgebildet ist.
Die Zeichnungen veranschaulichen einige schematisch
vereinfachte Ausführungsbeispiele; es zeigt
Fig. 1 den grundsätzlichen Aufbau der neuen Greifervorrichtung in der Seitenansicht für von innen
erfaßte Brennstoffelemente,
Fig. 2 die Greifervorrichtung nach Fig. 1 für von außen erfaßte Brennstoffelemente,
Fig. 3 eine Greifervorrichtung mit hydraulisch betätigtem Sicherungsglied,
Fig. 4 eine Gr ei fervor richtung mit Sicherungs- und
Entriegelungsglied als bauliche Einheit,
Fig. 5 das Sicherungsglied nach Fig. 4 mit abgewandelter Sperrvorrichtung,
Greifervorrichtimg an einer Lademaschine für Kernreaktoren
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Hans Kröpfl und Ludwig Ilgmeier, Erlangen,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
2'
Fig. 6 die Greifervorrichtung nach Fig. 4 mit Schlitzsperre und
Fig. 7 und 8 Waagerechtschnitte durch die Greifervorrichtung gemäß Fig. 6 nach den Linien VII-VII
bzw. VIII-VIII.
Bei der Greifervoirrichtung nach Fig. 1 sind die Betätigungsglieder
am vorderen Ende des Graiferarmes 1 angebracht, welcher sowohl in der Längsrichtung ausgefahren
als auch in der Querrichtung geschwenkt werden kann (Pfeilrichtungen). Ausgenutzt im Sinne
der Erfindung wird aber nur die Längsbewegung, die ausschließlich die Betätigung aller beim Auswechseln
der Brennstoffelemente wirksam werdenden Organe, z. B. die Greif-, Sicherungs- und Entriegelungsglieder,
bewirkt. In Anpassung daran sind gemäß Fig. 1 die Greiferglieder 2 als klauenartige, gelenkig am Greiferkopf
3 gelagerte Einrasthebel und das Entriegelungsglied als Spannorgan in Gestalt des Spannringes 4
ausgebildet. Als Sicherungsglied im Sinne der Erfindung dient die Vorspannfeder 5.
In der in Fig·. 1 gezeigten Stellung steht die Greifervorrichtung
mit dem schematisch angedeuteten hohlzylindrischen Brennstoffelement 6 in Kupplungsverbindung.
Dabei sind die Nasen 7 der Greiferklauen 2 unter den Ringwulst 8 des Brennstoffelementes 6 eingerastet.
Die Einrastbewegung bewirkt die bereits erwähnte Vorspannfeder 5, die zugleich auch ein Ausklinken
der Greiferklauen 2 verhindert. Die Greiferklauen 2 tragen unten und oben Nocken 9, 10, die als
Arretierungspunkte für den Spannring 4 dienen. Darüber hinaus haben sie aber noch für die Feststellung
und Kontrolle der Eintauchtiefe des Greifers im Brennstoffelement Bedeutung, wie weiter unten noch
näher erläutert wird.
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Während die Kupplungsverbindung aus dar Vorwärtsbewegung
der Greifervorrichtung relativ einfach durch Einrasten der Greiferklauen zustande kommt
— der Spannring 4 liegt im Ruhezustand auf den Ansätzen 11 —, wird zur Entkupplung sowohl von der
Vorwärts- als auch von der Rückwärtsbewegung Gebrauch gemacht. Zur Erläuterung sei angenommen,
daß ein frisches Brennstoffelement mit Hilfe der Greifervorrichtung in ein entsprechendes Kühlrohr
des Reaktors hineingebracht worden sei und daß der Greifer in seine Ausgangsstellung zurückgefahren
werden soll.
Zunächst werden die Greiferklauen 2 über die Kupplungsstelluiig hinaus tiefer in den Kühlkanal des
Brennstoffelementes hineingefahren. Dabei legt sich der Spannring 4 auf den Ringwulst 8 des Brennstoffelementes
auf und schiebt sich entlang der Greiferklauen nach oben. Sobald er auf die über die lichte
Weite seiner inneren Ringnut hinausragenden oberen Nocken 10 aufläuft, übt er eine Spann-Wirkung (ahnlieh
wie das Spannfutter einer Bohrmaschine) auf die Greiferklauen aus. Diese bewegen sich aufeinander zu
und nehmen in der Entkupplungsstellung die gestrichelt eingezeichnete Lage ein. Alsdann kann der
Greifer aus dem Brennstoffelement herausgezogen werden.
Um den Spannring wieder in seine Ausgangsstellung zurückzubringen, besitzt die Lademaschine einen Anschlag
12, der den Spannring 4 löst, sobald dieser bei der Rückwärtsbewegung des Greifers gegen ihn anschlägt.
Mit fortschreitender Rückwärtsbewegung ; wird er, unter dem Anpreßdruck der sich entspannenden
Feder 5 stehend, allmählich bis auf die Ansätze 11 der Greiferklauen zurückgeschoben.
Es wurde bereits erwähnt, daß die Nocken 9,10 bei der Fixierung der Stellungsanzeige des Greifers Bedeutung
haben. Wählt man für das bloße Ein- und Ausfahren der pneumatisch oder hydraulisch betätigten
Greifervorrichtung einen Arbeitsdruck, der kleiner ist als der zur Überwindung der Klemmkräfte der
Nocken 9,10 notwendige Druck, so kennzeichnen die zur Überwindung der Nockenklemmkräfte erforderlichen
Druckerhöhungen die jeweilige Position des Greifers. Die Nocken sind also in ihrer Eigenschaft
als mechanische Elemente Arretierungspunkte und steuerungsteehnisch infolge ihrer Druckpunktwirkung
zugleich Fixpunkte für die Eintauchtiefe des Greifers.
Die Greifervorrichtung nach Fig. 2 stimmt im grundsätzlichen Aufbau mit derjenigen nach Fig. 1
überein. Sie ist für Brennstoffelemente vorgesehen, deren Ringwulst nach außen abgekröpft ist. Entsprechend
ist der Spannring von innen gegen die Greiferklauen gelegt. Die Bezugszeichen haben die
gleiche Bedeutung wie in Fig. 1.
Während bei den bisher beschriebenen Greifervorrichtungen Federn als Sicherungsglied benutzt sind,
ist bei der Greifervorrichtung gemäß Fig. 3 ein hydraulisch betätigtes Klemmorgan als Sicherung gegen
ein unerwünschtes Aushaken des Greifers vorgesehen.
Die rechte Hälfte der in Fig. 3 im Schnitt dargestellten Greifervorrichtung stellt das Klemmorgan in
der Sperrstellung dar. Es besteht aus einem federbelasteten, hydraulisch gesteuerten Kolben 13 mit
Kolbenstange 14 und aus den am vorderen Ende der Kolbenstange befestigten Sicherungsflügeln 15. Diese
liegen in der Sperrstellung von innen gegen die Greiferklauen 2 an. Die Sperrung kommt beim Anheben
des Brennstoffelementes dadurch zustande, daß der Hubdruck des Arbeitsmittels von unten gegen den
Kolben 13 wirkt und ihn gegen die Federkraft andrückt. Dabei schieben sich die Sicherungsflügel 15
hinter die Greiferklauen 2.
Es wurde schon zu Anfang angedeutet, daß die Sicherung der Kupplungsverbindung von Greifer und
Brennstoffelement besonders beim Brennstoffwechsel unter strömendem Kühlmittel notwendig ist. Beim
Auftrennen des Kühlkanals (durch Fortnehmen eines Brennstoffelementes) prallt nämlich der Kühlmittelstrom
gegen die Unterseite des Brennstoffelementes und lenkt es. unter Umständen aus der Halterung aus.
Es empfiehlt sich daher, den Greiferarm teleskopartig auszubilden und in einem Halterohr zu führen, in das
auch das auszuwechselnde Brennstoffelement hereingezogen wird. Dieses ist auf diese Weise jeder Rüttelbewegung
durch das Kühlmittel entzogen.
Während bei den Greifervorrichtungen nach den Fig. 1 bis 3 die Greiferklauen als gelenkig gelagerte
Rasthebel ausgebildet sind, sind sie bei der Greifervorrichtung gemäß Fig. 4 durch mehrfache Längsaufschlitzung
eines elastischen Rohres 16 und entsprechende klauenartige Ausgestaltung der so entstandenen
Rohrzungen 17 gebildet. Die Schlitzung ist so breit ausgeführt, daß genügend Spiel für ein
federndes Ein- und Ausbringen der Rohrzungen vorhanden ist. In der Kupplungsstellung dienen die Rohrschlitze
17 a oder eigens angebrachte Öffnungen zugleich als Durchtrittsöffnungen für das Kühlmittel.
Das Rohr 16 ist am oberen Ende mit dem Greiferarm 18 verbunden. Die Rohrzungen 17 besitzen unten
und oben die Nocken 19, 20, die als Arretierungs- und
Druckpunkte dienen. Während bei den bisher beschriebenen Greifervorrichtungen die Sicherungs- und Entriegelungsglieder
voneinander getrennt sind, sind sie hier zu einer baulichen Einheit zusammengefaßt. Das
Entriegelungsglied, also der Spannring 21, der hier unmittelbar auf dem Brennstoffelement 22 aufliegt,
besitzt einen durch zwei gegenüberliegende Schlitze hindurchgeführten Steg, an dem das Sicherungsglied
befestigt ist. Dieses besteht aus der Haltestange 23 und den. daran befestigten Sicherungsflügeln 24. Einer
von diesen trägt die Nase 25, welche beim Entkupplungsvorgang in die Durchbrechung 26 einrastet und
damit die Sperrung der Greiferklauen aufhebt. Im folgenden sei dieser Vorgang zusammen mit der
Wirkungsweise der Greifervorrichtung gemäß Fig. 4 erläutert:
Vor dem Einfahren des Greifers in das Brennstoffelement liegt der Spannring 21 auf den Nasen 27 der
Röhrzungen 17. Die Sicherungsflügel 24 ragen dann aus den Rohrzungen 17 heraus.
Beim Einfahren des Greifers in das Brennstoffelement setzt sich der Spannring 21 auf den Ringwulst
28 des Brennstoffelementes 22 auf, und zwar dann, wenn die Klauen der Rohrzungen bis auf die
Weite des Ringwulstdurchmessers zusammengepreßt sind. Hinter dem Ringwulst 28 rasten die Klauen sodann
ein und werden zugleich durch die relativ zu ihnen nach oben bewegten Sicherungsflügel 24 gegen
ein Ausklinken gesichert. Sobald sich der Spannring 21 auf den Nocken 19 aufgeschoben hat, ist der Kupplungsvorgang
beendet. Die dann eingenommene Stellung der Greifervorrichtung ist in Fig. 4 dargesteift.
Wie ersichtlich, kann der Greifer um das zwischen den Nasen 27 und dem Ringwulst 28 befindliche
Spiel auf und ab bewegt werden, ohne daß sich die Sicherung auflockern kann.
Zum Entkuppeln werden die Rohrzungen — wie bei den bisher beschriebenen Vorrichtungen — zunächst
tiefer in den Kühlkanal hineingeführt. Dazu ist infolge des Nockens 19 ein erhöhter Arbeitsdruck not-
wendig. Bei der Abwärtsbewegung schiebt sich der Spannring 21 an den Rohrzungen 17 nach oben und
preßt sie zusammen. Die Nase 25 des Sicherungsgliedes ist inzwischen in die Durchbrechung 26 eingerastet
und behindert die Entriegelung nicht. Mit dem Auflaufen des Spannringes 21 auf die oberen
Nocken 20 ist die tiefste Entkupplungsstellung erreicht. Dies ist steuerungstechnisdh daran zu erkennen,
daß sich der Greifer bei dem gerade eingestellten Arbeitsdruck nicht weiter in das Brennstoffelement
hineinfahren läßt. Nunmehr können die Greiferklauen aus dem Brennstoffelement herausgezogen werden.
Ein Anschlag (nicht dargestellt) streift den Spannring wieder von den oberen Nocken 20 ab, auf die Nasen 27
der Rohrzuingen 17 zurück, und der Greifer kann einen
neuen Arbeitsgang durchführen.
Man kann das beschriebene Sicherungsglied noch mannigfach abwandeln. So besitzt es bei der Anordnung
nach Fig. 5 keine Sicherungsflügel. Statt dessen sind diese an der Innenseite der Rohrzungen befestigt.
In der Verriegelungsstellung stützen sie sich gegen den am unteren Ende der Haltestange 23 befestigten
ellipsoidartigen Klemmkörper 29 ab.
Eine andere Lösung zeigt die Anordnung nach Fig. 6. Hier besitzt das Sicherungsglied vier Sieherungsflügel
31, von denen jeder in einen der beschriebenen Längsschlitze eingreift. In der eingezeichneten
Stellung befinden sich die Sicherungsflügel in Sperrstellung. Die Fig. 7 gibt hierzu die Schnittansicht
wieder.
In der Entkupplungsstellung befinden sich die Sperrflügel im verbreiterten Teil 30 der Rohrschlitze, so
daß sich die Rohrzungen um Schlitzesbreite zusammenpressen lassen. Die Schnittansicht hierzu zeigt Fig. 8.
Ferner empfiehlt sich bei allen Ausführungsformen, die Verbindung von Spannring und Sicherungsglied
elastisch auszuführen.
Aus den Schnittansidhten der Fig. 7 und 8 geht noch eine weitere Eigenart der Konstruktion des Sicherungsgliedes
hervor. Wie ersichtlich, nimmt nämlich das Sicherungsorgan nur einen äußerst geringen Teil
des Strömungsquerschnittes für das Kühlmittel ein. Dieses kühlt daher auch in der Kupplungsstellung des
Greifers das gefaßte Brennstoffelement ausreichend.
Claims (9)
1. Greifervorrichtung an einer Kernreaktorlademaschine
mit einem ausfahrbaren Greiferarm, an dessen vorderem Ende Betätigungsorgane zur
maschinellen Handhabung von Brennstoffelementen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die
Betätigung aller beim Auswechseln der Brennstoffelemente wirksam werdenden Organe, z. B. die
Greif-, Sicherungs- und Entriegelungsglieder, ausschließlich
durch die Längsbewegung des Greiferarmes (1) bewirkt wird und daß in Anpassung daran die Greiferglieder als Einrastorgane (2,17),
das Sicherungsglied als Klemmorgan (15, 24) und das Entriegelungsglied als Spannorgan (4, 21)
ausgebildet ist.
2. Greif ervorrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferklauen als Rasthebel
(2) ausgebildet, am Greiferkopf (3) gelenkig gelagert und federgefesselt sind.
3. Greifervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferklauen aus den
durch mehrfache Aufschlitzung eines Rohres (16) gebildeten halbschalenförmigen Zungen (17) bestehen,
die klauenartige Nasen (27) tragen und deren Federungsvermögen auf der Elastizität des
Rohrmaterials beruht.
4. Greifervorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferklauen
unten und oben Nocken (9, 10 bzw. 19, 20) besitzen, die im Zusammenwirken mit dem Entriegelungsglied
(4,21) bei längs bewegtem Greiferarm (1) die Entriegelung der Kupplungsverbindung
von Greifervorrichtung und Brennstoffelement bewirken und die in ihrer Eigenschaft als Druckpunkte
jeweils einen unterschiedlichen Hubdruck erforderlich machen und somit die Eintauchtiefe
der Greifervorrichtung im Brennstoffelement fixieren.
5. Greifervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Entriegelungsglied die
Gestalt eines die Greiferklauen lose umfassenden oder von diesen umschlossenen Spannringes (4,21)
aufweist, der beim Entkupplungsvorgang auf die oberen Nocken (10, 20) aufläuft und dadurch
— wie ein Klemmfutter wirkend — die Greiferklauen (2,17) aus der Kupplungsstellung herausbewegt.
6. Greifervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungsglied (15, 24)
aus einer in der Greiferachse verschiebbaren und von den Greiferklauen (2,17) umgebenen Haltestange
(14, 23) mit Sicherungsflügeln (15, 24) besteht, die sich in der Kupplungsstellung der
Greifervorrichtung gegen die Greiferklauen (2,17) legen.
7. Greifervoarrichtung nach den Ansprüchen 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungsglied
(15,24) von dem zur Betätigung des Greiferarmes vorzugsweise verwendeten pneumatischen
oder flüssigen Druckmittel gesteuert wird, derart, daß es beim Einleiten der Greiferhubbewegung
in die Verriegelungsstellung geht.
8. Greifervorrichtung nach den Ansprüchen 3, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungsglied
(15, 24) mit dem. Spannring (4, 21) zu einer baulichen Einheit zusammengefaßt ist, indem
ersteres zentral an einem durch mindestens zwei gegenüberliegende Schlitze (17a) hindurchgeführten
Steg des Spannringes befestigt ist und somit auch an dessen Bewegung teilnimmt.
9. Greifervorrichtung nach den Ansprüchen 1, 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungsglied
aus einer in der Greiferachse verschiebbaren und von den Greiferklauen (2,17) umgebenen
Haltestange (14, 23) mit Sicherungsflügeln (15, 24) besteht, die in den Rohrschlitzen
(17 σ·) geführt sind und die in der Entkupplungsstellung im verbreiterten Teil (30) der Schlitze
stehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1046791B (de) |
Cited By (7)
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1957
- 1957-06-25 DE DES54009A patent/DE1046791B/de active Pending
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