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DE1046326B - Bitumenemulsionen aus Bitumen, Wasser und einem Feststoff als Bindemittel fuer das Stueckigmachen von feinkoernigen oder schlammfoermigen Erzen u. dgl. - Google Patents

Bitumenemulsionen aus Bitumen, Wasser und einem Feststoff als Bindemittel fuer das Stueckigmachen von feinkoernigen oder schlammfoermigen Erzen u. dgl.

Info

Publication number
DE1046326B
DE1046326B DEG10603A DEG0010603A DE1046326B DE 1046326 B DE1046326 B DE 1046326B DE G10603 A DEG10603 A DE G10603A DE G0010603 A DEG0010603 A DE G0010603A DE 1046326 B DE1046326 B DE 1046326B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bitumen
grained
fine
water
solid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG10603A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Franz Eisenhut
Dipl-Ing Viktor Gobiet
Dr Rer Nat Adolf Siegl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gelsenkirchener Bergwerks AG
Original Assignee
Gelsenkirchener Bergwerks AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gelsenkirchener Bergwerks AG filed Critical Gelsenkirchener Bergwerks AG
Priority to DEG10603A priority Critical patent/DE1046326B/de
Publication of DE1046326B publication Critical patent/DE1046326B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/14Agglomerating; Briquetting; Binding; Granulating
    • C22B1/24Binding; Briquetting ; Granulating
    • C22B1/2406Binding; Briquetting ; Granulating pelletizing
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L95/00Compositions of bituminous materials, e.g. asphalt, tar, pitch
    • C08L95/005Aqueous compositions, e.g. emulsions
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/14Agglomerating; Briquetting; Binding; Granulating
    • C22B1/24Binding; Briquetting ; Granulating

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Bitumenemulsionen aus Bitumen, Wasser und einem Feststoff als Bindemittel für das Stückigmachen von feinkörnigen oder schlarninförmigen Erzen u. dgl.
  • Die Verwendung von Emulsionen aus bituminösen Stoffen, wie 5 teinkohlenteerpech', B raunkoblenteerpech u. a. m., als Bindemittel für das Stückigmachen von Erzen. Erz-Kohle-Gemischen, feinkörnigem Kalk od. dgl., ist an sich bekannt.
  • So ist bereits versucht worden, Braunkohlenteeröl, dessen kohäsive EClebe- und Bindewirkung gegenüber den Teilchen des zu brikettierenden Stoffes jedoch gering ist, für diesen Zweck einzusetzen, oder es werden alkalische Seifen aus Harzen oder anderen Materialien in Form wässeriger Emulsionen verwendet.
  • Für die erfolgreiche Durchführung der meisten bisher bekannten Verfahren für das Stückigmachen ist die Verwendung eines vorgetrockneten, wasserfreien Grundmaterials unerläßliche Voraussetzung.
  • Vielfach wird auch die Anwendung hoher Drücke in der Brikettpresse verlangt, um standfeste, beständige Formkörper zu erhalten.
  • Die Erfindung schlägt als Bindemittel für das Stückigmachen von feinkörnigen oder schlammförmigen Erzen, Erz-Kohle-Gemischen, feinkörnigem I(alk bzw. Kalksteinsand oder Gemischen solcher Stoffe die Verwendung einer Bitumenemulsion aus Bitumen, Wasser und einem Feststoff mit der Maßgabe vor, daß das zu verwendende Bitumen eine Penetration von 280 bis 320 hei 250 C und einen Erweichungspunkt nach Ring und Kugel von 27 bis 370 C aufweist und daß neben Wasser ein feinkörniger Feststoff, wie Kaolin, als Emulgator zur Herstellung der Emulsion dient.
  • Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Bindemittels besteht darin, daß zur Verarbeitung feuchte bzw. angefeuchtete Grundmaterialien eingesetzt werden können.
  • Ein weiterer Vorzug des neuen Bindemittels besteht darin, daß das Vorwärmen der Grundstoffe unterlassen werden kann, wenn eine Pralltellermühle bekannter Bauart zur Anwendung gelangt. Hierbei können die Grundstoffe auch in grobkorniger Form vorliegen, da sie beim Durchgang durch die Pralltellermühle gleichzeitig gemahlen und mit der Bitumenemulsion gemischt werden, Diese Mischung muß nicht unbedingt in der Pralltellermühle vorgenommen werden. Es genügt auch, wenn die Emulsion in die feinkörnigen Grundstoffe vor dem Eintrag in die Mühle durch Zulaufenlassen oder Eindüsen und mit gleichzeitigem oder nachfolgendem Vermischen eingeführt wird.
  • Die ausreichend gemahlene und fertig gemischte Masse kann in an sich bekannter Weise stückig gemacht werden, z. B. indem die Masse einer Brikettpresse oder einer Strangpresse, je nach der Konsistenz der Masse, übergeben wird. Man kann die Masse aber auch in einer Abrolltrommel oder auf einem Abroll- teller zur Granalien formen. Das richtet sich ganz nach dem Wassergehalt, der gewünschten Stückgröße und der späteren Verwendung. Wenn die Stücke feucht verhüttet, z. B. geröstet werden, ist der Reduktionsgrad höher als bei der Pelletisierung nur mit Wasser.
  • Auch kann man Erze mit hohem C O2-Gehalt auf diese Weise stückig machen, die anschließend geröstet werden können.
  • Zur Veranschaulichung sind nachstehend zwei Beispiele angeführt, ohne daß damit eine Beg.renzung der Erfindung verbunden ist: Beispiel 1 3 Gewichtsprozent Koksabrieb (Körnung bis 2 mm) werden mit 20 Gewichtsprozent Kalksteinsand (Körnung bis 2 mm), 30 Gewichtsprozent Spateisenstein (Körnung bis 2 mm), 39 Gewichtsprozent Gichtstaub und 8 Gewichtsprozent einer flüssigen Bitumenemulsion, aus 40 Gewichtsprozent Bitumen B 300 mit einer Penetration von 280 bis 320 bei 250 C und einem Erweichungspunkt nach Ring und Kugel von 27 bis 370 C, 40 Gewichtsprozent Wasser und 200/0 eines feinkörnigen Feststoffes, z. B. Koalin, bestehend, gemischt. Die Mischung wird dann einer Brikettpresse zugeführt. Die Stücke sind nach dem Trocknen oder auch feucht verhüttbar.
  • Beispiel 2 35 Gewichtsprozent Lignit (Körnung bis 50 mm), 10 Gewichtsprozent gelöschter Kalk, 25 Gewichtsprozent Brauneisenstein (Körnung 20mm), 20 Gewichtsprozent Eisenerz-Flotationskonzentrat werden mit 7 Gewichtsprozent einer Bitumenemulsion, Zusammensetzung wie im Beispiel 1, und 3 Gewichtsprozent Braunkohlenteeröl einer Pralltellermühle zugeführt. Die Zuführung von Wasser erübrigt sich, da der gelöschte Kalk und das Flotationskonzentrat genügend wasserhaltig sind. Mahlen und Mischen erfolgen gleichzeitig in der Pralltellermühle. Das fertige Gemisch wird anschließend geschwelt oder verkokt, so daß ein fester Erzkoks entsteht, der im Hochofen verhüttbar ist. Die beim Schwelen oder Verkoken anfallenden Öle können bei der Anfertigung dieses Erzkokses an Stelle von Braunkohlenteeröl Verwendung finden.
  • In allen Fällen lassen sich die gemäß der Erfindung stückig gemachten Produkte je nach dem Verwendungszweck rösten, sintern oder sogar unmittelbar verhütten, gegebenenfalls nach vorhergchendem Schwelen. Das Sintern kann z. B. auf einem Sinterband vorgenommen werden.
  • Die Emulsion kann bereits vorher einem oder mehreren Partnern oder dem gesamten Gemisch zugeführt werden.
  • Die Erfindung gestattet, den Anfall an Stäuben in der Hüttenindustrie, z. B. Gichtstaub, feinkörnigen Kiesabbrand, Flotationsschlämme aller Art, die in trockenem oder feuchtem Zustand anfallen, zu verarbeiten.
  • PATENThNSPROCHE.
  • 1. Bitumenemulsionen aus Bitumen, Wasser und einem Feststoff als Bindemittel für das Stückigmachen von feinkörnigen oder schlammförmigen Erzen, Erz-Kohle-Gemischen, feinkörnigem Kalk bzw. Kalksteinsand od. dgl. oder aus Gemischen solche Stoffe, dadurch gekennzeichnet, daß das zu verwendende Bitumen eine Penetration von 280 bis 320 bei 250 C und einem Erweichungspunkt nach Ring und Kugel von 27 bis 370 C aufweist und daß neben Wasser ein feinkörniger Feststoff, wie Kaolin, zur Herstellung der Emulsion dient.

Claims (1)

  1. 2. Verwendung von Bitumenemulsionen nach Anspruch 1 zur Herstellung von Erzkoksbriketts.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 277 093, 147 312, 132097; USA. -Patentschrift Nr. 2 576 566; H. Abraham und E. Brühl, »Asphalt und verwandte Stoffe«, Halle 1939, S. 2;17.
DEG10603A 1952-12-27 1952-12-27 Bitumenemulsionen aus Bitumen, Wasser und einem Feststoff als Bindemittel fuer das Stueckigmachen von feinkoernigen oder schlammfoermigen Erzen u. dgl. Pending DE1046326B (de)

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DEG10603A DE1046326B (de) 1952-12-27 1952-12-27 Bitumenemulsionen aus Bitumen, Wasser und einem Feststoff als Bindemittel fuer das Stueckigmachen von feinkoernigen oder schlammfoermigen Erzen u. dgl.

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Publications (1)

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DE1046326B true DE1046326B (de) 1958-12-11

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ID=7119356

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2361742A1 (de) * 1972-12-12 1974-06-20 Des Sous Produits Siderurgique Verfahren und anlage zur rueckgewinnung von metallhaltigem abfall bei der eisenverhuettung

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE132097C (de) *
DE277093C (de) *
DE147312A (de) *
US2576566A (en) * 1948-08-16 1951-11-27 G And W H Corson Inc Agglomerated body and the method of preparing same

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