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DE1045916B - Anordnung zum Entgasen und Trocknen von OElen durch Separierung und Vakuumbehandlung - Google Patents

Anordnung zum Entgasen und Trocknen von OElen durch Separierung und Vakuumbehandlung

Info

Publication number
DE1045916B
DE1045916B DEA23985A DEA0023985A DE1045916B DE 1045916 B DE1045916 B DE 1045916B DE A23985 A DEA23985 A DE A23985A DE A0023985 A DEA0023985 A DE A0023985A DE 1045916 B DE1045916 B DE 1045916B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vacuum
centrifuge
line
container
oil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA23985A
Other languages
English (en)
Inventor
Stig Beskow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alfa Laval Holdings Amsterdam AB
Original Assignee
Separator AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Separator AB filed Critical Separator AB
Publication of DE1045916B publication Critical patent/DE1045916B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B15/00Other accessories for centrifuges
    • B04B15/08Other accessories for centrifuges for ventilating or producing a vacuum in the centrifuge
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B5/00Other centrifuges
    • B04B5/10Centrifuges combined with other apparatus, e.g. electrostatic separators; Sets or systems of several centrifuges
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G31/00Refining of hydrocarbon oils, in the absence of hydrogen, by methods not otherwise provided for
    • C10G31/10Refining of hydrocarbon oils, in the absence of hydrogen, by methods not otherwise provided for with the aid of centrifugal force
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
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    • Y10S494/00Imperforate bowl: centrifugal separators
    • Y10S494/90Imperforate bowl: centrifugal separators involving mixture containing one or more gases
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10S494/00Imperforate bowl: centrifugal separators
    • Y10S494/901Imperforate bowl: centrifugal separators involving mixture containing oil

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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Entgasen und Trocknen von ölen durch Separierung und Vakuumbehandlung und geht von einer bekannten Einrichtung für diesen Zweck aus, die zur Behandlung von Transformatorenöl bestimmt ist und zu der eine Zentrifuge gehört, deren Auffangkammer für die ausgeschleuderte Flüssigkeit gegen die Außenluft abgedichtet ist und in dichter Verbindung mit einem luftdichten Behälter steht, dessen Oberteil mit einer Vakuumpumpe verbunden ist. Bei der bekannten Einrichtung dient jedoch eine Rohrleitung einerseits als Auslaß für das abgetrennte Öl aus der genannten Auffangkammer zu dem Vakuumbehälter und andererseits dazu, die Kammer auf dem Weg über den Vakuumbehälter unter Vakuum zu halten.
Es sind auch bereits Einrichtungen zum Separieren schäumender Flüssigkeiten mit einer Zentrifuge bekannt, bei denen mindestens ein Teil der Auffangkammern für die zentrifugierte Flüssigkeit gegen die Außenluft abgedichtet ist und eine Leitung den von Flüssigkeit freien Teil aus der Zentrifuge abführt sowie die zentrifugierte Flüssigkeit (ganz oder zum Teil) unterhalb der Luftabführung abgeleitet wird.
Der Zweck der Ölzentrifugierung ist, das Öl von Schlamm und freiem Wasser zu befreien, und die Vakuumbehandlung dient dazu, das Öl von Gasen, vor allem von Luft, und auch von Wasser zu befreien, das in ihm gelöst oder so fein verteilt ist, daß es nicht durch eine Schleudertrennung entfernbar ist. Ein hauptsächliches Anwendungsgebiet der Erfindung ist die Behandlung von Transformatorenöl im Hinblick auf seine Durchschlagfestigkeit. Die Gase werden entfernt, und das Wasser wird wirkungsvoll verdampft in der evakuierten Sammelkammer der Zentrifuge, in der das Öl bei dem in der Kammer herrschenden Unterdruck und bei einer Temperatur über dem Siedepunkt des Wassers aus der Zentrifugentrommel in Form eines Nebels aus mikroskopisch kleinen Öltröpfchen ausgetragen wird, wodurch die Oberfläche je Volumeinheit Öl sehr groß ist. Zur Gewährleistung einer schnellen und vollkommenen Entgasung und Trocknung des Öles bei einer Temperatur, die so niedrig und im Hinblick auf eine Oxydation so harmlos wie möglich ist, ist es wichtig, in der Auffangkammer das höchstmögliche Vakuum zu halten; aus diesem Grund weist die Rohrleitung von der Zentrifuge zum Vakuumbehälter einen großen Querschnitt auf und mündet im Vakuumbehälter oberhalb des Ölstandes.
Das Gas und der Dampf, die während der Vakuumzentrifugierung frei werden, bewirken ein Schäumen des Öles; dieser Schaum füllt in einem großen Ausmaß die Rohrleitung zwischen der Auffangkammer und dem Vakuumbehälter und verhindert das Entstehen eines ausreichenden Vakuums in der Auffangkammer. Die Anordnung zum Entgasen und Trocknen von ölen durch. Separierung
und Vakuumbehandlung
Anmelder:
Aktiebolaget Separator, Stockholm
Vertreter: E. Kipp und Dipl.-Ing. F. Baumbach,
Patentanwälte, Hamburg 1, Glockengießerwall 2-4
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 23. Dezember 1954
Stig Beskow, Bromma (Schweden),
ist als Erfinder genannt worden
Entgasung und Wasserverdampfung setzen sich in einem gewissen Grad auch in der Rohrleitung und im Vakuumbehälter fort, und es bildet sich über dem Ölstand im Behälter eine Schaumschicht aus, welche die Evakuierung der Rohrleitung und der Zentrifuge erschweren kann. Es muß daher der Höhenunterschied zwischen der Öffnung der Rohrleitung und dem Ölstand im Behälter groß sein; dadurch wird das Volumen des Öles im Vakuumbehälter klein und die Haltezeit kurz, und die Zentrifuge muß außerdem in bezug auf den Vakuumbehälter höher stehen, als wenn die Rohrleitung dicht oberhalb oder sogar unterhalb des Ölstandes münden könnte. Ein anderer Nachteil ist der, daß der in der Zentrifuge verflüchtigte Dampf zusammen mit dem öl austritt, wodurch die Gefahr einer Wiedervermischung des Öles mit Kondenswasser droht.
Die Erfindung bewirkt eine Verbesserung der beschriebenen Einrichtung durch die Vereinigung folgender Maßnahmen: Der von Flüssigkeit freie Teil der Auffangkammer der Zentrifuge ist durch eine Leitung unmittelbar oder mittelbar mit einer Vakuumpumpe verbunden; der Oberteil des Behälters steht mit der Vakuumpumpe in Verbindung; eine Leitung für die zentrifugierte Flüssigkeit geht von der Auffangkammer aus und mündet in den Vakuumbehälter unterhalb seiner Verbindung mit der Vakuumpumpe.
Die Vakuumleitung der Auffangkammer kann entweder unmittelbar zur Vakuumpumpe führen oder mit der Vakuumleitung des Behälters verbunden sein oder
S09 697/220
aber in den oberen Teil des Vakuumbehälters einmünden, so daß die Auffangkammer dadurch unter Vakuum gesetzt wird.
Die Tatsache, daß die Auffangkammer der Zentrifuge mit getrennten Leitungen zur Flüssigkeitsableitung und zur Evakuierung versehen ist, ermöglicht es, die Vakuumleitung vollkommen schaum- und flüssigkeitsfrei zu halten, so daß das von der Vakuumpumpe erzeugte Vakuum in vollem Umfang in der Auffangkammer aufrechterhalten werden kann.
Wenn die Vakuumleitung der Auffangkammer mit dem Vakuumbehälter oder dessen Vakuumleitung verbunden ist, so ist darauf zu achten, daß bei der Behandlung eines zu trocknenden Transformatorenöles kein durch Abkühlung in der Vakuumleitung von der Auffangkammer gebildetes Kondenswasser in den Vakuumbehälter gelangt, da hierdurch der schon im Öl erreichte Trocknungsgrad verschlechtert wird. Zu diesem Zweck ist in der Vakuumleitung von der Auffangkammer ein Kondensatabscheider vorzusehen. In Abänderung hierzu kann die Vakuumleitung vom Behälter in die Vakuumleitung der Zentrifuge mittels eines abwärts auf diese Leitung gerichteten Teilstücks einmünden. Es ist auch zweckmäßig, eine Wärmeisolation um die Vakuumleitung von der Auffangkammer zur Verhinderung von Kondensatbildung vorzusehen. Vor allem ist es ratsam, die Ölleitung von der Zentrifuge zum Vakuumbehälter mit einer Wärmeisolation zu versehen, um das während des Durchströmens des Öles durch diese Leitung verdampfte Wasser am Kondensieren an der Wand der Leitung, am Hineinströmen in den Vakuumbehälter und an der Verschlechterung des schon erreichten Trocknungsgrades zu hindern. Aus dem gleichen Grund ist es auch zweckmäßig, den Vakuumbehälter mit einer Wärmeisolation auszustatten, und zwar besonders den Teil, der sich über dem Ölstand befindet.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispieles in ihren Einzelheiten näher erläutert, das in der Zeichnung veranschaulicht ist, deren
Fig. 1 einen lotrechten Schnitt durch eine für den Zweck der Erfindung geeignete Zentrifuge und deren
Fig. 2 einen schematischen Plan der Anordnung nach der Erfindung darstellt. Das Ausführungsbeispiel bezieht sich auf die Behandlung von Transfortnatorenöl.
In Fig. 1 ist der Öleinlaß zur Zentrifuge mit 1 bezeichnet. Das aus der Trommel 2 ausgetragene zentrifugierte Öl wird in einer Auffangkammer 3 aufgefangen, in deren unterem Teil das öl 4 gesammelt wird. Dieses strömt durch einen Auslaß 5 ab, der in der Zeichnung teilweise die Einlaßleitung 1 verdeckt. Im Oberteil der Auffangkammer befindet sich ein Anschlußstück 6 für die Leitung zur Vakuumpumpe. Alle Leitungen zu und von der Zentrifuge sind hermetisch abgedichtet ebenso wie das gesamte Gestell 7 der Zentrifuge, wodurch die Auffangkammer 3 vollständig gegen die Außenluft abgeschlossen ist.
In Fig. 2 ist die Zentrifuge mit 8, ihr Öleinlaß mit 9 und ihr Ölauslaß mit 10 bezeichnet. Der letztere führt zu einem Vakuumbehälter 11 und mündet in diesen entweder oberhalb oder unterhalb des Flüssigkeitsstandes 12, der in an sich bekannter Weise durch eine Regelvorrichtung für das durch die Leitung 13 abgepumpte Öl in der richtigen Höhe gehalten wird. Von der Zentrifuge führt eine Leitung 14 zu einer Vakuumpumpe. Der Behälter 11 ist durch eine Leitung 15 mit der Leitung 14 verbunden. Zur Verhinderung von Kondensateinbrüchen aus der Leitung 14 in den Behälter ist die Leitung 15 in der dargestellten Weise mit einer zunächst aufsteigenden Verbindungsleitung im Abzweigpunkt versehen.
Falls das Öl viel Gas und/oder Feuchtigkeit enthält und daher während der Vakuumbehandlung stark schäumt, ist es ratsam, den Ölstand 12 unter die Einmündung der Leitung 10 in den Vakuumbehälter 11 abzusenken, so daß das öl frei schäumen und hierdurch das zu entfernende Gas und den Dampf abgeben kann. In anderen Fällen ist es vorzuziehen, den Stand 12 oberhalb der Einmündung der Leitung 10 festzulegen, um dem öl die längstmögliche Haltezeit zu geben und ihm die höchstmögliche Trocknung im Behälter zu gewähren.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Anordnung zum Entgasen und Trocknen von Ölen durch Separierung und Vakuumbehandlung mit einer Zentrifuge, deren Auffangkammer für die zentrifugierte Flüssigkeit gegen die Außenluft abgedichtet ist und in luftdichter Verbindung mit einem geschlossenen Behälter steht, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale: Der von Flüssigkeit freie Teil der Auffangkammer (3) der Zentrifuge (8) ist durch eine Leitung (14) unmittelbar oder mittelbar mit einer Vakuumpumpe verbunden; der Oberteil des Behälters (11) steht mit der Vakuumpumpe in Verbindung; eine Leitung (10) für die zentrifugierte Flüssigkeit geht von der Auffangkammer aus und mündet in den Vakuumbehälter (11) unterhalb seiner Verbindung (15) mit der Vakuumpumpe.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vakuumbehälter (11) und die Zentrifuge (8) durch eine gemeinsame Leitung mit der Vakuumpumpe verbunden sind, die mit einer Vorrichtung versehen ist, welche in der Vakuumleitung von der Zentrifuge vorhandenes Kondenswasser am Eintritt in den Vakuumbehälter hindert.
3. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsleitung (10) zwischen der Zentrifuge (8) und dem Vakuumbehälter (11) mit einer Wärmeisolation versehen ist.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände des Vakuumbehälters (11) vollständig oder teilweise mit einer Wärmeisolation versehen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 894 826;
schweizerische Patentschrift Nr. 197 932.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© «OS 697/220 11.5S
DEA23985A 1954-12-23 1955-12-19 Anordnung zum Entgasen und Trocknen von OElen durch Separierung und Vakuumbehandlung Pending DE1045916B (de)

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US2790598A (en) 1957-04-30

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