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DE1045899B - Plattenbandfoerderer - Google Patents

Plattenbandfoerderer

Info

Publication number
DE1045899B
DE1045899B DEH26549A DEH0026549A DE1045899B DE 1045899 B DE1045899 B DE 1045899B DE H26549 A DEH26549 A DE H26549A DE H0026549 A DEH0026549 A DE H0026549A DE 1045899 B DE1045899 B DE 1045899B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plates
apron conveyor
apron
belt
conveyor according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH26549A
Other languages
English (en)
Inventor
Featherstone Bainbridge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HUWOOD MINING MACHINERY Ltd
Original Assignee
HUWOOD MINING MACHINERY Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HUWOOD MINING MACHINERY Ltd filed Critical HUWOOD MINING MACHINERY Ltd
Publication of DE1045899B publication Critical patent/DE1045899B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G17/00Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface
    • B65G17/02Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface comprising a load-carrying belt attached to or resting on the traction element
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G17/00Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface
    • B65G17/06Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface having a load-carrying surface formed by a series of interconnected, e.g. longitudinal, links, plates, or platforms
    • B65G17/067Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface having a load-carrying surface formed by a series of interconnected, e.g. longitudinal, links, plates, or platforms the load carrying surface being formed by plates or platforms attached to more than one traction element
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2201/00Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
    • B65G2201/04Bulk

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Plattenbandförderer Die Erfindung geht aus von einem Plattenbandförderer, bei dem an einem endlosen biegsamen Gurt aneinander metallene Querplatten befestigt sind, die an den Seiten des Bandes aufgebogen sind, so daß sich die Form eines Rinnenförderers ergibt.
  • Ziel der Erfindung ist eine verbesserte Bauart, die einen guten Umlauf des Bandes im Betrieb und verringertes Arbeitsgeräusch gewährleistet und sich vorteilhaft für lange Förderstrecken eignet.
  • Für den Antrieb des Plattenbandförderers nach der Erfindung werden an seinen Seiten angeordnete endlose Antriebsorgane in Gestalt von Seilen od. dgl. verwendet, die für den Antrieb von Förderbändern an sich bekannt sind. Während bei den bekannten Fördereinrichtungen die Seile mit den Seitenrändern des Fördergurtes verbunden sind, sieht die Erfindung eine unmittelbare Antriebsverbindung zwischen den ketten-oder seilartigen Antriebsorganen und den Bandplatten selbst vor, so daß der Gurt von Antriebskräften frei bleibt. Der Plattenbandförderer nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Platten mittels von ihren aufgebogenen Seiten seitlich nach auswärts gerichteter dachförmiger Fortsätze frei auf den seitlichen Antriebsorganen (Ketten oder Seilen) aufruhen.
  • Der Antrieb der das Fördergut tragenden Platten erfolgt also nicht auf dem Umweg über den endlosen Gurt, sondern auf kurzem Weg von den Antriebsketten oder -seilen zu den Platten, wodurch die erwähnten angestrebten Vorteile erreicht werden.
  • Für den Rücklauf ist das Band so angeordnet, daß es unter dem oberen oder fördernden Trum auf fest gelagerten Rädern oder Rollen zurückwandert. An dieser Stelle können die auswärts gerichteten Fortsätze der Platten dazu dienen, das rücklaufende Trum der endlosen Ketten oder Seile zu unterstützen und die Antriebsverbindung mit ihnen aufrechtzuerhalten.
  • Der Antrieb für diese Ketten oder Seile wird durch Treibkettenräder oder -rollen bewirkt, die im Falle von verhältnismäßig kurzen oder miftellangen Förderern innerhalb des einen Förderendes angeordnet sind.
  • Bei Förderern für lange Strecken, z. B. Förderer in Kohlengruben, können die Ketten oder Seile unterteilt sein, d. h., es können einzelne Ketten- oder Seileinheiten von verhältnismäßig geringer Länge an verschiedenen Stellen in Abständen längs des Förderers verwendet und für die Ketten oder Seile jeder Einheit eigene Treibkettenräder oder -rollen vorgesehen werden.
  • In manchen Fällen, besonders bei langen oder sehr langen Förderern wird in üblicher Weise das Gerüst des Förderers von einem Ende zum anderen in Abschnitte unterteilt, wobei besondere Endabschnitte die Endrollen oder Trommeln für das endlose Förderband tragen.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung wird auf die Zeichnungen hingewiesen. Die Fig. 1, 2 und 3 stellen aneinandergereiht eine Ausführungsform des Plattenbandförderers in Seitenansicht dar; Fig. 4 ist ein teilweise abgebrochener Grundriß dieser Ausführungsform; Fig. 5 zeigt einen Querschnitt des Förderers im Schnitt längs der Linie V-V der Fig. 1.; Fig. 6 ist ein Querschnitt des Plattenbandes in größerem Maßstab; Fig. 7 ist eine Teilansicht im Schnitt längs der Linien VII-VII von Fig. 6; Fig 8 zeigt einen schematischen Teilgrundriß einer Gurtkonstruktion mit der Befestigung der Platten und Fig. 9 eine schematische Seitenansicht einer anderen Ausführungsform des Förderers.
  • Wie in Fig. 1 bis 3 gezeigt, hat die erste Ausführungsform ein unterteiltes Traggerüst mit Endabschnitten 10, 11 und eine Reihe von Mittelabschnitten 12. Die Abschnitte werden beim Zusammenbau des Förderers bei 13 zusammengefügt, und die Endabschnitte tragen Rollen oder Trommeln 14 bzw. 15 für das Plattenband 16, das in Fig. 1 bis 3 schematisch dargestellt ist. Der Endabschnitt 10 bildet eine Abgabeeinheit des Förderers und der andere Endabschnitt 11 eine Aufnahmeeinheit oder auch eine Spannvorrichtung für das Plattenband, indem ihre Rolle oder Trommel 15 verstellbar ist. An die Endeinheit schließen sich Hilfsendeinheiten 17 bzw. 18 an zurn Antrieb der Ketten 19 für das Plattenband 16.
  • Diese Hilfseinheiten enthalten Kettenräder 20 für die Treibketten. Die eine Einheit am Abgabeende kann einen Motor 21 zum Antrieb der Ketten enthalten oder mit ihm in Verbindung stehen. Bei der Einheit am anderen Ende sind die Kettenräder für die Treibketten zum Nachspannen verstellbar.
  • Das Plattenband 16 besteht aus aneinander anschliesenden Metallplatten 22, die an biegsamen endlosen Gurten, im vorliegenden Fall drei nebeneinander mit geringem Seitenabstand, befestigt sind (s. Fig. 5 bis 8) Die Metaliplatten sind an den Seiten des Plattenbandes laochgebogen, so daß sie dem Plattenband eine trogartige Gestalt verleihen. Am oberen Teil enden diese aufwärts gebogenen Teile in auswärts gekehrte dachförmige Teile 24, die auf ihrer Unterseite mit Reibflächen25 versehen sind, wie z. B. durch eingepaßte Teile aus bremsbelagähnlichem, reibungshaftendem Material. Mittels der dachförmigen Endausbildungen ruhen die Platten 22 auf den Treibketten 19, von denen je eine auf jeder Seite des Förderers verläuft. Die entsprechenden Reibflächen 25 schaffen eine Antriebsverbindung zwischen den Treibketten und den Platten und ermöglichen, daß die Ketten das endlose Plattenband 16 bewegen, Die Metallplatten können an den biegsamen Gurten 23 in jeder geeigneten Weise befestigt werden. Sie sind quer über die Gurte gelegt und durch auf der anderen Seite liegende Gegenplatten 26 und durch Rundkopfbolzen 27 befestigt. Die letzteren sind durch die Platten und Gegenplatten und durch viereckige Unterlagscheiben 28 hindurchgesteckt, die eine etwas geringere Dicke haben als die Gurte und in den Zwischenräumen zwischen den Gurten und an den äußeren Rändern der Gurte angeordnet sind (s. Fig. 6 bis 8).
  • Auf diese Weise werden die Platten 22 an den Gurten 23 festgehalten, indem sie die Gurte einklemmen. Die Platten 22 sind zweckmäßig aus ineinandergreifenden Preßteilen 29 bzw. 30 zusammengesetzt (Fig. 6 und 7), die gegeneinander, wie in Fig. 7 gezeigt, in der Längsrichtung des Plattenbandes 16 versetzt sind, so daß sie einander überlappen und ein Durchsickern von Fördergut durch die Fugen zwischen den Platten verhindern.
  • Es ist zweckmäßig, das Plattenband 16 aus aneinanderstoßenden Abschnitten herzustellen. Ein solcher Abschnitt ist (in der Mitte ausgebrochen) in Fig. 8 zusammen mit Teilstücken der anschließenden Abschnitte dargestellt. Jeder Abschnitt umfaßt drei Gurtstreifen, die mit den Buchstaben A, B und C bezeichnet sind, soweit der eine in Fig. 8 dargestellte Abschnitt in Betracht kommt. Die Gurtstreifen können von einer gewählten Einheitslänge sein und durch Gurtschlösser von bekannter Type (bestehend aus Drahthaken 31 und durch die ineinandergeschobenen Haken hindurchgesteckten Verbindungsstiften 32) miteinander verbunden sein, so daß nur eine geringe Verdickung der Gurte 23 an den Stoßstellen entsteht. Ein einziger Verbindungsstift 32 kann für alle Gurtstreifen bei jeder Stoß stelle zwischen den Bandabschnitten dienen. Bei dem Zusammenbau eines Bandabschnittes werden die Platten 22, die in strichpunktierten Linien in Fig. 8 dargestellt sind und, wie erwähnt, überlappte Preßteile 29, 30 haben, eine nach der anderen längs der drei Gurtstreifen A, B, C ausgelegt, wobei an jedem Ende der Streifen ein Raum von ungefähr einer halben Plattenbreite frei bleibt. Die Streifen werden einzeln an Ort und Stelle mittels der entsprechenden Gegenplat- ten 26, Bolzen 27 und Abstandscheiben 28 an den Platten 22 befestigt. Wenn in der angegebenen Weise eine Anzahl von Abschnitten hergestellt ist, kann ein endloses Plattenband 16 gebildet werden, wobei die Abschnitte mit den Enden aneinandergesetzt und Verl>indungsstifte 32 durch die benachbarten Befestigungshaken 31 gesteckt werden. Über jede Stoßstelle zwischen den Abschnitten werden die Preßteile 29, 30 einer einzelnen Platte 22 und eine Gegenplatte 26 angeschraubt. Wie ersichtlich, ermöglicht die Bauweise den Aufbau eines Plattenbandes von jeder gewünschten Länge aus verhältnismäßig kurzen Teillängen, wobei alle Stoßstellen zwischen den Teillängen vollkommen der Sicht entzogen sind und in keiner Berührung mit dem Fördergut stehen. Die Verteilung der zur Befestigung der Platten dienenden Bolzen27 und der Abstandscheiben 28 ist an Hand der Fig. 8 leicht zu ersehen. An den Stoßstellen zwischen den Bandabschnitten kann eine verlängerte Unterlagscheibenform 28 a mit Löchern für Bolzen 27 an jedem Ende an den Außenrändern der Abschnitte verwendet werden, um die Verbindungsstifte 32 zu halten.
  • Die Treibketten 19 haben geschlossene Kettenglieder und werden an ihrem oberen oder treibenden Trum in Zwischenräumen längs des Förderers von Leerrollen 33 unterstützt. Wie in Fig. 5 gezeigt, haben diese Rollen die Form von zwei in einem Abstand von ungefähr der Dicke eines Kettengliedes gehaltenen Scheiben, die bei 34 an den einander zugekehrten Umfangskanten abgeschrägt sind. Die waagerecht liegenden Kettenglieder ruhen auf den Scheiben und die vertikal stehenden greifen, unterstützt durch die Abschrägung, zwischen die Scheiben ein. Diese Kettenrollen 33 sind drehbar an entgegengesetzten Enden von im Traggerüst befestigten Querachsen 35 angeordnet und an der Außenseite des Rahmens z. B. durch die Seitenwangen 36 des Förderers (Fig. 5) und/oder besondere Schilde 37 (Fig. 1 bis 3) abgeschirmt. Wie ersichtlich, lçann das Plattenband 16 am treibenden oder oberen Trum fast über seine ganze Länge durch solche Rollen unterstützt werden.
  • Im unteren Trum wird das Plattenband in Abständen auf spulenähnlichen Rollen 38 abgestützt, die zwischen Böcken 39 gelagert sind. Die Kränze 40 dieser Rollen 38 enthalten geräuschdämpfendes Material z. B. Gummi, Die Metallplatten 22 laufen auf ihnen, wobei die Flanken der Platten an der Außenseite der Böcke 39 überhängen (Fig. 5). Die dachförmigen Teile 24 an diesen Flanken sind hier natürlich umgekehrt und unterstützen, wie aus der Zeichnung hervorgeht, das rücklaufende Trum der Treibketten, die in ihnen auf den erwähnten Reibflächen 25 ruhen und mit ihnen wandern.
  • Die die Treibkettenräder 20 tragenden Hilfsendeinheiten 17, 18 sind unter dem oberen Trum des Plattenbandes 16 angeordnet, wo es an jedem Ende schräg zu den Gurtrollen oder Trommeln 14, 15 in den Hauptendeinheiten ansteigt (Fig. 1 und 3). Die Treibketten 19 steigen nicht mit dem oberen Trum des Plattenbandes an den Enden an, sondern verlaufen waagerecht zu ihren Kettenrädern 20, und es besteht im Bereich der Fördererenden keine Berührung des Plattenbandes 16 mit den Ketten. Wo das obere Bandtrum an den Enden ansteigt und so von den Ketten 19 nicht gestützt wird, können in Abständen zylindrische Leerrollen 41 angeordnet werden, auf denen das Plattenband zu den Gurtrollen oder Trommeln 14, 15 läuft oder von diesen abläuft. Die Kettenräder 20 an Spannende des Fördei'ers werden zweckmäßig unabhängig voneinander verstellbar ausgeführt.
  • Es ist ersichtlich, daß die Anbringung der Metallplatten 22 an einer biegsamen Gurtkonstruktion, die über Endrollen oder Trommeln 14, 15 läuft und dazwischen mittels der Platten auf den Ketten 19 im wesentlichen ohne Relativbewegung zwischen beiden abgestützt wird, bei dem Lauf des Plattenbandes 16 das Geräusch an seinem arbeitenden Trum verringern wird. Auch das untere Bandtrum wird in geräuschvermindernder Weise von den Leerrollen 38 unterstützt.
  • Das Gewicht des auf dem Plattenband beförderten Gutes hat die Wirkung, die dachförmigen Teile 24 der Metallplatten und ihre Reibflächen 25 auf die Treibketten 19 nieder zu drücken, so daß jede einzelne Platte von den Ketten getrieben wird. Die Ketten erteilen den Metallplatten auch einen gewissen Antrieb auf dem rücklaufenden Trum des Bandes. Umgekehrt stützen in diesem Trum die dachförmigen Teile die Ketten und verringern dadurch das von diesen Teilen herrührende Geräusch auf ihrem Rückweg. Außerdem neigt das Plattenband nicht dazu, in seinem arbeitenden Trum von den tragenden Ketten abzuwandern.
  • Es ist nicht wesentlich, daß das Plattenband 16 zu den Gurtrollen 14, 15 an jedem Ende des Förderers ansteigt, weil es auch so angeordnet sein kann, daß es durchweg in gleicher Höhe verläuft.
  • Entsprechend der in Fig. 9 gezeigten Ausführungsform, die für verhältnismäßig lange Förderer bestimmt ist, wie man sie in Kohlengruben antrifft, werden zwei Treibkettensysteme verwendet, deren Treibketten mit 19a, 19b bezeichnet sind und die jedes über eine ausgewählte Teillänge des Förderers arbeiten. Die Anordnung kann so getroffen sein, daß die Ketten jedes Systems im oberen Bandtrum über ein Dutzend Tragrollen, z. B. wie die obengenannten Rollen 33, laufen.
  • Die Ketten 19 a, 19 b werden zu Treib- und Umkehrkettenrädern 20a geführt, deren Durchmesser kleiner ist als der Abstand zwischen dem oberen und unteren Bandtrum, wobei für jedes System ein Antriebsmotor vorzusehen ist. Es können natürlich auch mehr als zwei Treibsysteme von der angegebenen Art benötigt werden, um besonderen Umständen Genüge zu leisten. Mit einer Reihe von zwei oder mehreren Systemen dieser Art, die an ausgewählten Stellen entlang der Länge des Förderers angeordnet sind, ist ein wirksamer Antrieb des Förderbandes trotz ausgedehnter Länge desselben möglich. Förderer von dieser Bauart finden daher vorteilhaft Anwendung an langen geneigten Kohlestößen und langen geneigten Strecken in Bergwerken.
  • Es ist auch ersichtlich, daß andere Ausführungsformen möglich sind, ohne daß der Rahmen der Erfindung verlassen wird. Zum Beispiel können an Stelle cier Ketten für den Lauf des Förderbandes endlose Drahtseile benutzt werden. In geeigneten Fällen kann die Anzahl der in der endlosen biegsamen Gurtkonstruktion enthaltenen Einzelgurte 23 kleiner oder größer als drei sein. Zum Beispiel kann in einem kleinen Förderer ein einziger Gurt verwendet werden, an den die Platten in ähnlicher Weise angeklemmt sind, wie es für drei Gurte beschrieben wurde, nur mit dem Unterschied, daß die Klemmbolzen 27 nur an jeder Seite des einen Gurtes vorhanden sind. Des weiteren können die Metallplatten, wenn es gewünscht wird, statt einander am Boden des Bandtroges zu iiberlappen, mit Scharnieren in der Art von Klavierscharnieren aneinandergelenkt sein. Statt an den Enden des Förderers gesonderte Haupt- und Hilfsendeinheiten, wie 10, 17 und 11, 18, zu verwenden, können diese auch zu einzigen Einheiten kombiniert werden.
  • Die entlang des Förderers angeordneten Lauf- oder Leerrollen für die Unterstützung der Ketten oder Seile und des Plattenbandes können selbstverständlich von selbstschmierender Bauart sein.
  • PATEXTANSPBtlCHE: 1. Plattenbandförderer mit in endloser Reihe an einem endlosen biegsamen Gurt befestigten, an den Seiten des Förderers aufgebogenen Metallplatten und an seinen Seiten angeordneten endlosen Antriebsorganen in Gestalt von Seilen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Metallplatten (22) mittels von deren aufgebogenen Seiten seitlich nach auswärts gerichteter dachförmiger Fortsätze (24) frei auf den seitlichen Antriebsorganen (Ketten oder Seilen 19) aufruhen.

Claims (1)

  1. 2. Plattenbandförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Plattenband (16) mit dem rücklaufenden Trum unter dem oberen oder fördernden Trum auf fest gelagerten, die endlose Reihe der Platten (22) berührenden Rädern oder Rollen (38) zurückwandert, wobei die dachförmigen Fortsätze (24) der Platten das rücklaufende Trum der Antriebsorgane (19) unterstützen und die Antriebsverbindung mit ihnen aufrechterhalten.
    3. Plattenbandförderer nach Anspruch 1 oder 2 für lange Förderstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Ketten- oder Seileinheiten (19 a, 19 b) von verhältnismäßig kurzer Länge in Abständen entlang des Förderers angeordnet und für die Ketten oder Seile jeder Einheit besondere Antriebskettenräder oder -rollen (20a) vorgesehen sind.
    4. Plattenbandförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß unter den Platten (22) nebeneinander in geringen seitlichen Abständen mehrere Gurte (23) angeordnet sind und daß die Platten durch auf der abgekehrten Fläche der Gurte aufliegende Gegenplatten (26) und durch die Platten und Gegenplatten durchdringende Bolzen (27) in den Zwischenräumen zwischen den Gurten unter Verwendung von Abstandscheiben (28) von geringerer Dicke als der der Gurte befestigt sind.
    5. Plattenbandförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit einander überlappenden Platten, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (22) aus ineinanderpassenden Preßteilen (29, 30) bestehen, die in der Längsrichtung des Plattenbundes (16) gegeneinander versetzt sind, um die Überlappung herzustellen.
    6. Plattenbandförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Plattenband (16) zu einer vollständigen endlosen Förderlänge aus aneinanderstoßenden Längsabschnitten zusammengesetzt ist, die aus biegsamen Gurten (A, B, C) mit sie bedeckenden, jedoch die Gurtenden auf einen Teil einer Plattenbreite frei lassenden Länge bestehen, und daß über den frei liegenden Teilen der aneinanderstoßenden Gurtenden eine sie gemeinsam überdeckende weitere Platte (22) befestigt ist.
    7. Plattenbandförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die als Treibketten mit geschlossenen Gliedern ausgebildeten, zur Bewegung des Bandes dienenden endlosen Antriebsorgane (19) im fördernden Trum in Abständen von zweikränzigen Rollen (33) getragen werden, deren Kränze (34) axialen Abstand von ungefähr der Dicke eines Kettengliedes haben.
    8. Plattenbandförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (38) für das rücklaufende Trum des Plattenbandes (16) aus geräuschdämpfendem Werkstoff hergestellte Umfangsteile (AB)) haben.
    9. Plattenbandförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die dachförmigen Fortsätze (24) der Platten die end- losen Antriebselemente (19) mit an ihnen angebrachten Reibungsbelägen (25) berühren.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 933 920, 818 753, 815467, 384764, 352226, 179623; französische Patentschrift Nr. 1 023 543; britische Patentschrift Nr. 108 936.
DEH26549A 1955-03-16 1956-03-16 Plattenbandfoerderer Pending DE1045899B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DEH26549A Pending DE1045899B (de) 1955-03-16 1956-03-16 Plattenbandfoerderer

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