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DE1045636B - Handwerkzeug zum Herstellen von nichtdurchgehenden Vierkantloechern in vorgebohrtem Holz - Google Patents

Handwerkzeug zum Herstellen von nichtdurchgehenden Vierkantloechern in vorgebohrtem Holz

Info

Publication number
DE1045636B
DE1045636B DEG10959A DEG0010959A DE1045636B DE 1045636 B DE1045636 B DE 1045636B DE G10959 A DEG10959 A DE G10959A DE G0010959 A DEG0010959 A DE G0010959A DE 1045636 B DE1045636 B DE 1045636B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chisel
wood
square
centering
tools
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG10959A
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Krolak
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRIEDRICH THYSSEN BERGBAU AG
Original Assignee
FRIEDRICH THYSSEN BERGBAU AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRIEDRICH THYSSEN BERGBAU AG filed Critical FRIEDRICH THYSSEN BERGBAU AG
Priority to DEG10959A priority Critical patent/DE1045636B/de
Publication of DE1045636B publication Critical patent/DE1045636B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F5/00Slotted or mortised work
    • B27F5/02Slotting or mortising machines tools therefor
    • B27F5/10Slotting or mortising machines tools therefor equipped with chisel cutters, e.g. hollow chisel cutters equipped with drills
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D3/00Hand chisels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Handwerkzeug zum Herstellen von nichtdurchgehenden Vierkantlöchern in vorgebohrtem Holz Es ist bekannt, zum Herstellen von nichtdurchgehenden Vierkantlöchern in vorgebohrtem Holz - dies sind insbesondere Vierkantlöcher für die Aufnahme der Vierkantköpfe von Schrauben, beispielsweise in den Spurlatten von Förderschächten - von Hand ein hohles Vierkantstemmeisen in das vorgebohrte Holz einzutreiben. Beim Eintreiben bildet sich in dem Stemmeisen ein Pfropfen, der beim Herausziehen des Stemmeisens an der Wurzel abreißt. Hierdurch entsteht am Grund des Vierkantloches ein ebener Absatz. Zum Entfernen des Pfropfens aus dem herausgezogenen Stemmeisen besitzt das Stemmeisen seitliche Aussparungen.
  • Bei der Herstellung des Vierkantloches werden in umständlicher Weise die Umrisse des Vierkantloches auf dem Holz angerissen, da das Vierkantloch im allgemeinen genau zentrisch zum Bohrloch liegen soll. Beim Schlagen kann das Stemmeisen zunächst seitlich so lange ausweichen, bis es sich in dem Holz führt. Das Stemmen verlangt also Geschicklichkeit. Das Herausziehen des Stemmeisens durch das übliche Lockerschlagen ist schwierig; abgesehen davon, daß die Lochkanten dabei aussplittern können. Ferner ist eine besondere Aufmerksamkeit erforderlich, bei einer Vielzahl unter sich gleicher Vierkantlöcher eine gleiche Tiefe der Löcher zu erzielen.
  • Die Erfindung bezweckt, ein Handwerkzeug zu schaffen, mit dem sich schnell, bequem und sicher eine Vielzahl von Vierkantlöchern gleicher Tiefe, vor allem in den Spurlatten von Förderschächten, herstellen läßt.
  • Gemäß der Erfindung besteht das Werkzeug in der Art eines Werkzeugsatzes aus drei bei einem Vierkantloch nicht gleichzeitig wirkenden Einzelwerkzeugen. Hiervon ist in der Reihenfolge der Verwendung das erste Einzelwerkzeug ein mit einem Zentrierdorn versehenes Zentrierstemmeisen. Das zweite Einzelwerkzeug ist das eigentliche, an sich bekannte Stemmeisen, das jedoch mit einer Tiefenbegrenzung versehen ist. Das dritte Einzelwerkzeug ist ein kraftvergrößernder Aushebehebel, der in die an sich bekannte, zum Entfernen des Pfropfens dienende Aussparung des Stemmeisens hineingesteckt werden kann.
  • Bei der Herstellung des Vierkantloches nicht gleichzeitig wirkende Werkzeuge eines Werkzeugsatzes zu verwenden ist an sich bei einem Maschinenwerkzeug bekannt. Hierbei ist ein Stemmeisen auf einem Bohrer geführt, der nach dem Bohren als Zentrierdorn dient. Jenes zweiteilige Maschinenwerkzeug ist allerdings nicht beim Arbeiten von Hand zu verwenden, weil die besonderen Arbeitsbedingungen einer Handbohrvorrichtung und eines mit einem Handhammer eintreibbaren Stemmeisens dies nicht zulassen.
  • In zweckmäßiger Ausführungsform der Einzelwerkzeuge kann bei dem ersteren Werkzeug, das heißt bei dem Zentrierstemmeisen, ein Vierkantstemmeisenkopf auf den Zentrierdorn bis zum Anschlag an einen Bund aufschiebbar sein, wobei der Zentrierdorn über den Bund hinaus als Schlagdorn verlängert ist.
  • Bei dem zweiten Werkzeug, das heißt bei dem eigentlichen Stemmeisen, können am Stemmeisenkopf seitlich Anschlagleisten angeordnet sein, deren Abstand von der Schneidkante des Stemmeisenkopfes gleich der gewollten Eintreibtiefe des Stemmeisens ist. Ferner können bei dem eigentlichen Stemmeisen die an sich bekannten, der Entfernung des Holzpfropfens dienenden seitlichen Aussparungen schaftseitig flachkeilartig derart begrenzt sein, daß die Keilschneide in der Querschnittsmitte des Stemmeisens liegt und ein zentrisches Angreifen des Aushebehebels ermöglicht.
  • Das dritte Werkzeug, das heißt der Aushebehebel, kann ein zweiarmiger, mit kurzem Lastarm versehener Hebel sein., der auf einem auf das Holz aufsetzbaren Stützfuß drehbar ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Als Einzelwerkzeuge eines Werkzeugsatzes zeigt Fig. 1 ein Zentrierstemmeisen in Ansicht, Fig. 2 das Zentrierstemmeisen nach Fig. 1 in Draufsicht, gemäß Pfeilrichtung II, Fig. 3 ein Vierkantstemmeisen in Ansicht, Fig. 4 einenLängsschnittdes Stemmeisens der Fig.3, nach Linie IV-IV, Fig. 5 eine Draufsicht auf das Stemmeisen der Fig. 3, in Pfeilrichtung V, Fig. 6 einen Aushebehebel mit Stützfuß in Ansicht. Auf einem mit einem Bund 1' versehenen Zentrierdorn 1 sitzt beweglich, aber eng geführt ein Vierkantstemmeisenkopf 2 eines Zentrierstemmeisens, der in bekannter Weise abgeschrägte Schneidkanten 3 besitzt. Der Zentrierdorn ist über den Bund 1' hinaus als Selilag<iorn 1" verlängert. Das Zentrierstemmeisen ist in der Reihenfolge der Anwendung der erste Teil eines dreiteiligen Werkzeugsatzes. Hierbei ist unter Werkdie Summe der Einzelwerkzeuge eines Hand= werkzeugs zum Herstellen von Vierkantlöchern in vorgebglirtem Holz verstanden.
  • Bei einem hohlen Vierkantstemmeisen als zweitem Teil des Werkzeugsatzes sind ein Schaft 4 und ein Stemmeisenkopf 7 aus einem Stück hergestellt. Der hopf 7 besitzt ebenfalls abgeschrägte Schneidkanten B. Er weist seitlich Anschlagleisten 9 auf, deren Abstand a von der Schneidkante gleich der gewollten Eintreibtiefe ist. In bekannter Weise sind zwei gegenüberliegende Seiten des Stemmeisens mit Aussparungen 5 versehen. Sie sind schaftseitig durch Schrägflächen begrenzt, von denen die Flächen 6 keilförmig zueinander liegen und in eine Keilschneide 6' auslaufen. Die Keilschneide liegt in der Querschnittsmitte des Werkzeuges.
  • Der dritte Teil des Werkzeugsatzes ist ein zweiarmiger Hebel mit einem langen Bedienungsarm 11 und einem kurzen Lastarm 12. Der Lastarm ist für den Eingriff in die Aussparung 5 des Stemmeisens gebogen und zugespitzt. Der Hebel ist an einem Stützfuß 10 angelenkt. Der Gelenkpunkt ist zur Veränderung des Hebelarmverhältnisses umsteckbar.
  • Zum Herstellen eines Vierkantansatzes in einem Schraubenloch wird der Zentrierdorn 1 des ersten Teiles des Werkzeugansatzes in das Loch eingeführt. Der Vierkantstemmeisenkopf 2 schiebt sich dabei an den Bund 1'. Durch einen kräftigen Hammerschlag auf den Schlagdorn 1" dringt der Stemmeisenkopf so weit in das Holz ein, daß darin deutlich prismatische Flächen erkennbar sind, die dem nächsten Teil des Werkzeugsatzes eine sichere Führung geben. Der Stemmeisenkopf 7 wird so weit in das Holz eingetrieben, bis die Anschlagleisten 9 mit der Oberfläche des Holzes in Berührung kommen und ein weiteres Eintreiben verhindern. Damit ist die gewollte Tiefe a des Loches erreicht. In dem Vierkantstemmeisenkopf 7 hat sich dabei dasherausgeschnittene Holz als Pfropfen eingepreßt. Alsdann steckt man den dritten Teil des ZA'erkzeugsatzes mit dem Lastarm 12 in die Aussparung 5 unter die Keilschneide 6', setzt den Stützfuß 10 auf die Oberfläche des Holzes auf und zieht mit großer Kraftübersetzung den Vierkantstemmeisenkopf 7 aus dem Holz heraus. Hierbei reißt der im Inneren des Stemmeisenkopfes sitzende Holzpfropfen an der Wurzel ab. Die Abrißfläche ist eben, jedoch ziemlich rauh. Das ist unwesentlich, weil sich die Tragfläche des Vierkantkopfes der später in das Loch hineingesteckten Schraube fest daraufpreßt.
  • Das Herstellen von nichtdurchgehenden Vierkantlöchern in großer Zahl, wie es bei der Spurlattenbefestigung eines Förderschachtes der Fall ist, erfordert mit dem beschriebenen Werkzeug keine besondere Geschicklichkeit.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Handwerkzeug zum Herstellen von nichtdurchgehenden, unter sich gleichen Vierkantlöchern in vorgebohrtem Holz mittels eines hohlen Vierkantstemmeisens, in dem sich beim Eintreiben in das Holz ein Pfropfen bildet, der beim Herausziehen des Stemmeisens an der Wurzel abgerissen wird, insbesondere Handwerkzeug zum Herstellen von für die Aufnahme der Vierkantköpfe von Schrauben dienenden Vierkantlöchern in den Spurlatten von Förderschächten, dadurch gekennzeichnet, daß es in der Art eines Werkzeugsatzes aus drei bei einem Vierkantloch nicht gleichzeitig wirkenden Einzelwerkzeugen besteht, von denen in der Reihenfolge der Verwendung das erste ein mit einem Zentrierdorn versehenes Zentrierstemmeisen (Fig.1), das zweite das eigentliche Stemmeisen (Fig. 3) ist, wobei dasselbe mit einer Tiefenbegrenzung versehen ist, und das dritte Einzelwerkzeug ein kraftvergrößernder Aushebehebel (Fig. 6) ist, wobei der Aushebehebel in die an sich bekannte, zum Entfernen des Pfropfens dienende Aussparung des Stemmeisens hineingesteckt werden kann.
  2. 2. Handwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem Zentrierstemmeisen ein Vierkantstemmeisenkopf (2) auf den Zentrierdorn (1) bis zum Anschlag an einen Bund (1') aufschiebbar und der Zentrierdorn über den: Bund hinaus als Schlagdorn (1") verlängert ist.
  3. 3. Handwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem eigentlichen Stemmeisen am Stemmeisenkopf (7) seitlich Anschlagleisten (9) angeordnet sind, deren Abstand (a) von der Schneidkante des Stemmeisenkopfes gleich der gewollten Eintreibtiefe des Stemmeisens ist.
  4. 4. Handwerkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an sich bekannte seitliche Aussparungen (5) für die Entfernung des Holzpfropfens schaftseitig flachkeilartig derart begrenzt sind, daß die Keilschneide (6') in der Ouerschnittsmitte des Stemmeisens liegt und ein zentrisches Angreifen des Aushebehebels (11, 12) ermöglicht.
  5. 5. Handwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Aushebehebel ein zweiarmiger Hebel (11, 12) mit kurzem Lastarm (12) ist und auf einem Stützfuß (10) drehbar ist, der auf das Holz aufgesetzt werden kann. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Zeitschrift »The Wood-Worker«, März 1952, S. @0; _ Katalog der Fa. Greenlee Tool Co., Rockford, Illinois, Werkzeuge 10`1-H, 101-B, 100-B (Mortising Tools, Hollow Chisels).
DEG10959A 1953-02-13 1953-02-13 Handwerkzeug zum Herstellen von nichtdurchgehenden Vierkantloechern in vorgebohrtem Holz Pending DE1045636B (de)

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DE1045636B true DE1045636B (de) 1958-12-04

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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