DE1044201B - Verfahren zur Herstellung einer gas- und fluessigkeitsdichten Durchfuehrung - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer gas- und fluessigkeitsdichten DurchfuehrungInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B17/00—Insulators or insulating bodies characterised by their form
- H01B17/26—Lead-in insulators; Lead-through insulators
- H01B17/30—Sealing
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- H01B17/305—Sealing of leads to lead-through insulators by embedding in glass or ceramic material
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Description
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PATENTAMTES
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer gas- und flüssigkeitsdichten Durchführung.
Es ist bereits bekannt, bei einer solchen Durchführung in die durchgehende Bohrung eines
einteiligen Isolierkörpers einen ohne Spiel in die Bohrung passenden Durchführungs"bolzen zu stecken,
ferner die Bohrung mit einer ringförmigen Aussparung zu versehen, die mit einer breiartigen Dichtungsmasse
aus schmelzbaren glasartigen Bestandteilen ausgefüllt ist, die beim Erhitzen schmilzt und
beim Abkühlen durch Erhärten die Abdichtung herbeiführt.
Gemäß der Erfindung wird -eine solche Durchführung durch folgende Verfahrens schritte hergestellt:
a) Die Aussparung im Mittelteil der Bohrung des Isolierkörpers wird zunächst mit der breiartigen
Dichtungsmasse durch Einspritzen, Eindrücken od. dgl. dieser Dichtungsmasse ausgefüllt.;
b) der Durchführungsbolzen wird dann durch die Bohrung des Isolierkörpers gesteckt, so daß seine Enden beidseitig aus dem Isolierkörper herausragen;
b) der Durchführungsbolzen wird dann durch die Bohrung des Isolierkörpers gesteckt, so daß seine Enden beidseitig aus dem Isolierkörper herausragen;
c) der Isolierkörper mit dem eingesteckten Bolzen wird anschließend so weit erhitzt, daß der schmelzbare
glasartige Bestandteil der Dichtungsmasse flüssig wird und dann "beim Abkühlen -des Isolierkörpers
und Wiedererhärten des ,glasartigen Bestandteiles dieser sowohl den Raum der Aussparung
als auch teilweise den geringen Zwischenraum zwischen Bohrung .und Bolzen abdichtend
ausfüllt.
Durch dieses Verfahren wird erreicht, .daß .bei seitlichen
Biegungen des X,eiters an den Stellen, an denen er aus der Durchführung herausragt, keine »Gefahr
eines "Springens oder Brechens der Dichtungsmasse vorhanden ist, weil die gesamte Beanspruchung von
den eng an dem Leiter anliegenden .Endteilen .des Isolierkörpers
aufgenommen wird. ferner wird verhindert,
daß in den beim Abkühlen der Dichtungsmasse
zwischen :dieser und dem Isolierkörper !entstehenden
kleinen leerenRaumEremxIkorpereindiiijqgen,
die elektrisch leitend sein können und die "Isolierung
beeinträchtigen. Dies kann -bei dem Erfindungsgegenstand nicht erfolgen, -weil Jbier die Aussparung ein
gewisses Stück von den Enden des Isolierkörpers entfernt liegt; auch "bietet die Form äes Isolierkörpers
eine Garantie dafür, daß während des Brennens -kein Bruch infolge von inneren Wärmes.pannungen auftreten
kann.
Die Zeichnung zeigt als Beispiel eine Ausführungsform der Erfindung, und zwar ist
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Durchführung ;eßtsprechend
der Erfindung;
Verfahren zur Herstellung einer gas-
und flüssigkeltsdichten Durchführung
und flüssigkeltsdichten Durchführung
Anmelder:
Worcester Royal Porcelain Company
Limited, Worcester (Großbritannien)
Limited, Worcester (Großbritannien)
Vertreter: Dr.-Ing. W. Stuhlmann, Bochum,
und Dx-Ing. B. Bloch, Berlin-Wilmersdorf,
Ballenstedfcer Str. 17, Patentanwälte
BeanSiprHctite Eriorität:
Großbritannien vom 26. März 1953
Thomas Wilmot Lmnn, Worcester (Großbritannien),
20
20
ist als Erfinder genannt worden
Fig· 2 ist ein Längsschnitt der Durchführung gemäß
Fig.l;
Fig. 3 .zeigt eine Art der Einführung des glasigen
Dichtungsstoffes in die innere Aussparung des Isolators.
Der in der Zeichnung dargestellte Durchführungsisolator
tesiteht .aus .einem länglichen liörper 10 von
dem üblichen !kreisiöjnaigein Querschnitt, dessen Länge
etwa ..drei- .bis viermal .so groJß -ist .als cder <duT.chschnittüobe
äußere Durchmesser. Diese Äbmesstmgfön
haben .sich für yerhältoisrnäßig !kleine Isol-atgmea -mit
einer Gesamtlänge sxm -.etw/a 11 mim als brauöhbar
er,wiesen, die für einen Leiter von <e£wa 1,-5 tnm
bestimmt sind. Der Körper 10 'kaum -aus irgendeinem
keramischen Werkstoff hear-gesieUt wenden, z. E. mts
einem ikeramischen Werkstoff auf AMmmwxngrandlqge,
imd vo.r diem Brennen wird -er .entweder während
des -ersten Preß- und ;F©rrErwBirgaBges., der (die äußere
Gestalt .des jKärpers -.festliegt, =ader ^pater teak, .einer in
der Achsrichtung verkaufenden J3QhEUoig.ll versehen,
deren Durchmesser .etw.a .einem Drittel desjenigen des
äußeren Durchmessers des ivör-perg ,enfepjäehit. Gewöhnlich
iahen .Leiter »ad Bohrung ikrefeförtmgen
Querschnitt.
Der D.urchmeser -der ©oh-EUßg wird hauptsächlich
durch den Durchmesser des Leitungsdrahtes ©der der Stange 12 bestimmt, die sich durch die Bohrung
erstreckt. Die Erfindung ist aber nicht auf die angegebenen,Abmessungen oder Verhältnisse beschränkt. Es ist
zweckmäßig und praktisch zufriedenstellend, die
«09 679/226
erforderliche Isolation und die Stärke und Wirksamkeit der Abdichtung für einen großen Bereich elektrischer
Ausrüstungen einzurichten.
Zwischen den Enden, vorzugsweise etwa in der Mitte, wird vor dem Brennen des Körpers eine ringförmige
oder ähnlich gestaltete Aussparung 13 in der Bohrung hergestellt, und dies geschieht mit Hilfe eines
Dorns mit radial vorspringenden, zurückziehbaren Schneiden oder Formwerkzeugen, der in die Bohrung
eingeführt wird. Nach einer Drehung zum Zweck der Bildung der ringförmigen Aussparung werden die
Schneiden zurückgezogen und der Dorn in axialer Richtung aus der Bohrung herausgenommen. Die radialen
Abmessungen der Aussparung können in der Größe von 0,7 bis 0,1 des Durchmessers der Bohrung
sein, und ihre Länge kann etwa ein Zwölftel bis die Hälfte der Bohrungslänge betragen.
Die radiale Abmessung der ringförmigen Aussparung ist, wie insbesondere aus Fig. 2 zu ersehen ist,
an dem einen Ende größer als an dem anderen, und die oben angegebene Abmessung für die radiale Ausdehnung
der Aussparung bezieht sich auf den mittleren Durchmesser.
Der Isolatorkörper wird in bekannter Weise verfestigt und die äußere Fläche glasiert. Gegebenenfalls
kann auch die innere Fläche der Bohrung einschließlich der Oberfläche der Aussparung glasiert werden.
Der nächste Schritt ist die Einführung einer Dichtungsmasse in die Aussparung, deren hauptsächlicher Bestandteil
Glas oder ein ähnlicher glasartiger Werkstoff ist. Dieser Bestandteil kann in Pulverform oder
Kornform sein, und das Ganze wird durch Beimischung eines geeigneten Bindemittels, z. B. Zellulose,
plastisch oder geschmeidig gemacht. Diese Masse wird vorzugsweise in der schematisch in Fig. 3 gezeigten
Weise eingeführt, indem das eine Ende der Bohrung durch eine Stange oder einen Kolben 14 abgeschlossen
wird, der bis zu dem benachbarten Ende der Aussparung reicht, und in das andere Ende der Bohrung
eine Düse oder ein mit Auslaßöffnungen versehenes Paßstück 15 eingesetzt wird, das an eine Einspritzvorrichtung
angeschlossen ist. Die Düse oder das Paßstück erstreckt sich bis zu dem anderen Ende der
Aussparung, so daß diese mit der Masse gefüllt werden kann. Der Endteil der Düse kann rohrförmig
sein und so weit in den Körper des Isolators eingeführt werden, daß er in der Aussparung liegt,
worauf die Masse durch die Löcher 16 ausgestoßen wird, so daß sie nur den ringförmigen Teil und nicht
denjenigen Teil der Bohrung ausfüllt, der durch den Leitungsdraht oder die Leitungsstange eingenommen
werden soll. Wenn die Düse ebenso wie der Verschlußkolben zurückgezogen ist, wird der Leiter in die
richtige -Lage gebracht, so daß er sich durch die Bohrung hindurch erstreckt und an den beiden Enden
so weit herausragt, daß er mit einem Stromkreis elektrisch verbunden werden kann. Das Ganze wird alsdann
auf eine Temperatur erhitzt, bei der das Glas oder der sonstige glasige Bestandteil flüssig wird und
bei Wiedererhärtung eine glasartige Verbindung zwischen dem Leiter und der inneren Fläche der Bohrung
herstellt, wie bei 17 angedeutet ist.
Vor und nach dieser Arbeit können ein oder beide Enden des Leiters so umgeformt werden, daß flache
Enden 18 entstehen mit Löchern, die größer sein können als die Bohrung.
Der größte Teil des Glases oder des sonstigen glasigen Stoffes bleibt in der Aussparung zurück, aber
eine gewisse Menge davon läuft an der Bohrung entlang nach den Enden und füllt die Zwischenräume und
Lücken zwischen dem Leiter und den betreffenden Teilen der Bohrung aus, die unvermeidbar sind, um
einen genügenden Spielraum für das bequeme Einfügen des Leiters zu bilden.
Der Leiter 12 kann aus einer Nickel-Kobalt-Stahl-Legierung
bestehen, wie sie im Handel zu haben ist.
Der Isolatorkörper kann an seiner Außenfläche einen in der Längsrichtung verjüngten Sitz 19 aufweisen,
auf den dicht eine mit einem Flansch versehene Hülse 20, vorzugsweise aus Metall, aufgeschoben
wird. Die Hülse kann an den Rand einer Öffnung eines aus Metall bestehenden oder mit Metall
bekleideten Gehäuses angelötet, werden.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung einer gas- und flüssigkeitsdichten Durchführung, bei der in die
durchgehende Bohrung eines einteiligen, im Mittelteil der Bohrung mit einer Aussparung versehenen
Isolierkörpers ein ohne Spiel in die Bohrung passender Durchführungsbolzen gesteckt wird
und darin durch eine breiartige Dichtungsmasse mit schmelzbarem glasartigem Bestandteil, der beim
Erhitzen schmilzt und beim Abkühlen durch Erhärten die Abdichtung herbeiführt, befestigt
wird, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte :
a) Die Aussparung (13) im Mittelteil der Bohrung des Isolierkörpers (10) wird zunächst mit der
breiartigen Dichtungsmasse durch Einspritzen, Eindrücken od. dgl. dieser Dichtungsmasse
ausgefüllt;
b) der Durchführungsbolzen (12) wird dann durch die Bohrung des Isolierkörpers (10)
gesteckt, so daß seine Enden beidseitig aus dem Isolierkörper herausragen;
c) der Isolierkörper mit dem eingesteckten Bolzen wird anschließend so weit erhitzt, daß der
schmelzbare glasartige Bestandteil der Dichtungsmasse flüssig wird und dann beim Abkühlen
des Isolierkörpers und Wiedererhärten des glasartigen Bestandteiles dieser sowohl den
Raum der Aussparung als auch teilweise den geringen Zwischenraum zwischen Bohrung und
Bolzen abdichtend ausfüllt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einbringen der Dichtungsmasse
durch einen Injektor mit einer Düse (15,16) erfolgt, deren Außendurohmesser dem Bohrungsdurchmesser
des Isolierkörpers (10) entspricht, während der von der Düse nicht ausgefüllte Teil der
Bohrung durch eine Abschlußvorrichtung (14) vollkommen ausgefüllt wird (Fig. 3).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 757 279, 816 863;
USA-Patentschriften Nr. 2 235 325, 2255184,
305150;
Deutsche Patentschriften Nr. 757 279, 816 863;
USA-Patentschriften Nr. 2 235 325, 2255184,
305150;
französische Patentschrift Nr. 636 199;
schweizerische Patentschriften Nr. 290729, 225 240.
schweizerische Patentschriften Nr. 290729, 225 240.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1044201X | 1953-03-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1044201B true DE1044201B (de) | 1958-11-20 |
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ID=10870070
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW13517A Pending DE1044201B (de) | 1953-03-26 | 1954-03-17 | Verfahren zur Herstellung einer gas- und fluessigkeitsdichten Durchfuehrung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1044201B (de) |
Citations (8)
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-
1954
- 1954-03-17 DE DEW13517A patent/DE1044201B/de active Pending
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| CH225240A (de) * | 1960-04-02 | 1943-01-15 | Bosch Gmbh Robert | Keramischer Isolierkörper mit einer durch ihn hindurchgeführten Elektrode. |
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