[go: up one dir, main page]

DE1044245B - Steuergeraet fuer eine elektrische Kupplung - Google Patents

Steuergeraet fuer eine elektrische Kupplung

Info

Publication number
DE1044245B
DE1044245B DEH28887A DEH0028887A DE1044245B DE 1044245 B DE1044245 B DE 1044245B DE H28887 A DEH28887 A DE H28887A DE H0028887 A DEH0028887 A DE H0028887A DE 1044245 B DE1044245 B DE 1044245B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
base
transmitter circuit
voltage
clutch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH28887A
Other languages
English (en)
Inventor
Ralph Louis Jaeschke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heenan and Froude Ltd
Original Assignee
Heenan and Froude Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heenan and Froude Ltd filed Critical Heenan and Froude Ltd
Publication of DE1044245B publication Critical patent/DE1044245B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P29/00Arrangements for regulating or controlling electric motors, appropriate for both AC and DC motors
    • H02P29/0016Control of angular speed of one shaft without controlling the prime mover
    • H02P29/0027Controlling a clutch between the prime mover and the load

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Direct Current Motors (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Steuergerät für eine elektrische Kupplung bestimmter Bauart. Diese elektrische Kupplung weist zwei Kupplungsteile auf, von welchen der eine keine Feldwicklung aufweist und von einem Motor mit einer feststehenden Geschwindigkeit angetrieben wird, während die Geschwindigkeit des anderen Kupplungsteiles abhängig von der Größe der Gleichstromerregung der auf diesen Teil aufgewickelten Feldstromwicklung und von der darauf ausgeübten Last ist.
Es sind elektrische Kupplungen bekannt, die einen Generator für die Lieferung der Gleichspannung enthalten, die von der Drehgeschwindigkeit der den Generator antreibenden Welle abhängig ist. Hierbei handelt es sich jedoch um Kupplungen, deren beide Teile bewickelt sind und deren Wirkung auf der Erzeugung eines dem Schlupf zwischen dem treibenden und getriebenen Teil entsprechenden Wechselstromes beruht, der nach Gleichrichtung zur Erregung des Polrades benutzt wird. Durch die Anordnung einer zusätzlichen, von einem der beiden Kupplungsteile angetriebenen Erregermaschine zur Speisung des Polrades wird dabei erstrebt, auch im unteren Drehzahlbereich ein erhöhtes Drehmoment zu übertragen. Abgesehen von der besonderen Aufgabenstellung und der relativ sperrigen Kupplung, deren Bauweise sich von der eingangs angegebenen Kupplungsart grundsätzlich unterscheidet, ist hierbei der Aufwand an Bestandteilen der Anordnung recht erheblich.
Ferner ist eine Anordnung zum Regeln elektromagnetischer Getriebe bekannt, bei der zwar ein Generator mit einem von der Kraftmaschine angetriebenen Anker und ein vom Generator gespeister, auf der anzutreibenden Welle angeordneter Motor verwendet werden, bei der jedoch der Bedienungshebel des Brennstoffreglers Bremsstellungen aufweist, in denen zwangläufig durch mechanische Rückführung der Erregerstromhauptregler in die Stellung für niedrige Drehzahlen gebracht wird und Bremswiderstände in den Läuferstromkreis des Motorteiles des Getriebes eingeschaltet werden. Abgesehen davon, daß der Zweck einer derartigen Anordnung, die keine Kupplung der eingangs angegebenen Bauart enthält, darin besteht, eine Erhöhung des Anlauf drehmomentes der Antriebsmaschine herbeizuführen und insbesondere einen getrennten Bremshebel zu ersparen, arbeitet die Anordnung infolge zahlreicher, zum Teil mechanisch miteinander verbundener Bestandteile relativ träge, wobei sie einen erheblichen Aufwand bedingt.
Es sind weiterhin elektronische Steuerungen für elektrische Kupplungen der eingangs angegebenen Art bekannt, bei denen zwar erstrebt wird, die Geschwindigkeit auf einem bestimmten Wert zu halten, wobei der Schutz gegen ein übermäßiges Drehmoment Steuergerät für eine elektrische Kupplung
Anmelder:
Heenan & Froude Limited,
Worcester Engineering Works,
Worcester (Großbritannien)
Vertreter: Dipl.-Ing. L. Härmer, Patentanwalt,
Berlin-Halensee, Katharinenstr. 21
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 1. Februar 1956
Ralph Louis Jaeschke, Kenosha, Wis. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
erreicht werden soll. Hierzu werden jedoch mit Quecksilberdampf bzw. mit Gas gefüllte, mit einem Heizfaden ausgestattete Elektronenröhren verwendet, die in der Praxis durchweg nicht unerhebliche Nachteile mit sich bringen. So erfordern beispielsweise sämtliehe mit Quecksilberdampf oder Gas gefüllte Röhren beim ersten Ein- bzw. Anschalten eine Anwärmperiode, bevor sie ihre Endfunktion verrichten können. Die dadurch entstehende Verzögerung kann beträchtliche Erschwerungen bzw. Verwicklungen bei dem jeweiligen Benutzer verursachen, wobei für die automatische Steuerung der Anwärmperiode ein zusätzlicher Stromkreis erforderlich ist. Weil eine derartige Elektronenröhre wiederum von der thermischen Emission abhängt, muß im Innern der Röhre ein Heizdraht vorgesehen werden, um die für die Wirkungsweise der Röhre unerläßlichen Voraussetzungen zu schaffen. Die Einführung dieses Heizelementes erhöht die Störanfälligkeit der Röhre, verursacht einen zusätzlichen Energieverbrauch und macht bei der Wärmestrahlung andere Bestandteile erforderlich. Im Hinblick darauf, daß die eigentliche Röhre von einem Glaskolben umgeben ist, sind mechanische Schäden leicht möglich. Dort, wo eine gedrungene Apparatebauart wichtig bzw. ausschlaggebend ist, sind die bekannten Röhren nicht raumsparend genug.
Demgegenüber schlägt die Erfindung für eine eingangs angegebene Kupplung ein Steuergerät von einer bestimmten Ausbildung vor. Als Steuergerät wird erfindungsgemäß ein Transistor mit einem Sammler,
«09 679/153
einem Sender und einem Sockel benutzt. Hierbei wird dem Transistor die Ausgangsenergie eines an sich bekannten Gleichstromgenerators zugeführt, der mit einer Geschwindigkeit proportional der Geschwindigkeit der abgehenden Welle der Kupplung angetrieben wird. ■ --------
Der Gleichstromgenerator ist von der elektrischen Kupplung getrennt und unabhängig davon. Er hat den Transistor-Gleichrichterkreis zu steuern. Dieser Kreis liefert die Erregung für die Kupplungsfeldwicklung, und der Wert dieser Erregung bestimmt das Drehmoment, welches übertragen wird. Hierbei wird der Generator mit einer Geschwindigkeit proportional der Geschwindigkeit der abgehenden Welle der Kupplung angetrieben. Da die Ausgangsenergie dieses Gleichstromgenerators dem Transistorkreis zugeführt wird, kann die Erregung für die Kupplungsfeldwicklung so geändert werden, daß bei zunehmender Last die Erregung größer wird, um auf diese Weise die Geschwindigkeit der abgehenden Welle konstant zu halten. Somit ist eine weitgehende Anpassung an die jeweils gewünschte Regelungsart bzw. an die jeweiligen Bedingungen möglich. Die neuartige Anwendung von Transistoren auf derartige Kupplungen hat eine Reihe von Vorteilen zur Folge, die z. B. darin bestehen, daß eine bei den bisher verwendeten Röhren erforderliche Anwärmperiode fortfällt, wodurch die Steuerung besonders exakt durchgeführt wird, daß infolge des Fehlens des Heizfadens praktisch keine Störanfälligkeit und kein zusätzlicher Energiebedarf sowie kein zusätzlicher, automatisch zu steuernder Stromkreis mit dem Heizelement vorhanden sind, wobei sich zugleich z. B. beträchtliche Raumersparnisse erzielen lassen.
In den Fig. 1 bis 3 sind einige verschiedene Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine schematische Schaltung der einen Ausführungsform der Erfindung.
Die elektromagnetische Kupplung CL weist ein Antriebsglied 1, welches von einem Elektromotor M angetrieben wird, und ein abgetriebenes Glied 3 auf, durch welches ein Drehmoment auf eine Welle .S1 übertragen wird. Es wird ein elektrisches Potential erzeugt, welches von der Drehgeschwindigkeit der Wellet1 abhängig ist. Der Generator G ist vorzugsweise ein Wechselstromgenerator mit einem permanenten Magneten. Die Stärke des Kupplungsmomentes zwischen den Gliedern 1 und 3 wird durch den Stromfluß in der Kupplungsfeldwicklung FC geändert.
Der Transistor T-I weist drei Elemente, einen einen Sammler C-I, einen Sender E-I und einen Sockel B-I1 auf. Die Transistorelemente sind in zwei Kreisen angeordnet. Der erste Kreis enthält den Sammler C-I, den Sender B-I, die Wicklung FC in Reihe mit der Gleichstromquelle 5 und die Leitungen 7j 9, 19. Der zweite Kreis ist zwischen den Sockel und den Sender geschaltet und dient zum Anlegen einer umkehrbaren, zusammengesetzten Gleichspannung an den Sockel und Sender. Die erste Komponente der zusammengesetzten Gleichspannung wird dadurch erzeugt, daß die Wechselspannung des Generators G über die Leitungen 11, 13 einem Halbwellengleichrichter zugeführt wird, welcher aus dem Gleichrichter R1 dem Kondensator 15 und dem Widerstand 17 besteht. Die zweite Komponente der zusammengesetzten Gleichspannung für den Sockel und den Sender wird über die Leitungen 19 und 21 zugeführt und über ein Potentiometer P-I der Batterie 5 entnommen. Die zweite Gleichspannungskomponente ist durch die Verschiebung des Potentiometerarmes einstellbar. Die Polaritäten der beiden Gleichspannungskomponenten der zusammengesetzten Gleichspannung für den Sockel und für den Sender sind derart entgegengesetzt, daß der Sockel vorgespannt werden kann, um in Abhängigkeit von den relativen Größen
■ der Spannungskomponente des Generators G und der Spannungskomponente, welche von der Einstellung des Potentiometers abhängig ist, die Richtung des Stromflusses durch den Sockel B-I umzukehren. Der
ίο Sockel-Sender-Kreis enthält einen Strombegrenzungswiderstand 23, um zu verhindern, daß ein übermäßig großer Strom im Kreis fließt.
Die Arbeitsweise ist wie folgt: Als Ausgangszustand wird angenommen, daß die WeIIe1S" sich nicht
dreht und der Motor M für den Antrieb des Antriebsgliedes 1 eingeschaltet wird. Durch die Einstellung des Armes des Potentiometers P-I auf den Mittelpunkt gemäß Darstellung der Fig. 1 erhält man eine Gleichspannung, die ungefähr die Hälfte der Span-
nung der Stromquelle 5 ist, am Sockel-Sender-Kreis, wobei der Sockel B-I zum Sender E-I eine negative Vorspannung hat. Es fließt Strom in dem Sockel-Sender-Kreis. Dadurch wird die Feldwicklung FC vollkommen erregt. Die Welle 6" und die Last L werden mit dem Motor M gekuppelt. Das angetriebene Glied 3 und die Welle 6" drehen sich. Erhöht sich ihre Winkelgeschwindigkeit, wird die vom Generator G erzeugte Gleichspannungskomponente größer. Da ihre Polarität entgegengesetzt der der Gleichspannungs-
komponente ist, welche durch den Arm des Potentiometers P-I eingestellt ist, wird die negative Vorspannung am Sockel B-I vermindert, bis ein gleichmäßiger Arbeitszustand besteht, wobei der Strom der Feldwicklung einen bestimmten Wert und die Geschwindigkeit einen entsprechenden Wert aufweist. Irgendeine Veränderung der Last wird auf den Sockel-Sender-Kreis als erhöhter oder verminderter Sockelstrom reflektiert. Dadurch wird die Stärke des Kupplungsmomentes entsprechend erhöht oder vermindert, um auf diese Weise automatisch die Drehgeschwindigkeit des angetriebenen Gliedes 3 und der Welle 5" im wesentlichen konstant auf dem vorher eingestellten Wert zu halten, der von der Einstellung des Potentiömeterarmes abhängig ist. Eine Veränderung der Geschwindigkeit der WeIIe1S" auf einen höheren oder niedrigeren Wert, welcher vorher eingestellt und dann gesteuert wird, wird nur durch eine entsprechende Einstellung des Potentiometerarmes erreicht.
Der Steuermechanismus der Fig. 2 gleicht dem der Fig. 1. Die prinzipiellen Unterschiede sind die Ver-. wendung einer zweiten Transistorstufe und die Einschaltung von zusätzlichen Strom-und Vorspannungsquellen. Der Sockel B-I der Transistorstufe, welche Strom für die Feldwicklung FC liefert, ist nicht mit der Gleichrichtereinheit verbunden, welche mit dem Generator G zusammengeschaltet ist, sondern mit einem Sammler C-2 eines Transistors T-2. Der Sockel B-I ist mit der negativen Klemme der Batterie 5 über den Lastwiderstand 25 und die Leitung 27 verbunden.
Der Sammler-Sender-Kreis der Transistorstufe T-2 enthält als zweite Strom- und Vorspannungsquelle die Batterie 29. Das Potentiometer P-I ist parallel zu der Batterie 29 und einer anderen Batterie 31, welche in Reihe hintereinanderliegen, geschaltet. Wie in Fig. 1 wird auch hier die Wechselspannung des Generators G gleichgerichtet. Die daraus entstehende Gleichspannungskomponente wird zusammen mit der Gleichspannungskomponente, deren Größe von der Einstellung des Potentiometerarmes abhängig ist, als eine umkehrbare, zusammengesetzte Gleichspannung, an
den Sockel-Sender-Kreis des Transistors T-2 angelegt.
Die Arbeitsweise der Ausführungsform der Fig. 2 entspricht grundsätzlich der der Ausführungsform der Fig. 1, wenn auch einige Unterschiede bestehen. Die zusammengesetzte, umkehrbare Gleichspannung für den Sockel-Sender-Kreis des Transistors T-I enthält gemäß Ausführungsform der Fig. 2 kein Potential, welches unmittelbar von der gleichgerichteten Ausgangsenergie G stammt, sondern ein Potential, welches am Widerstand 25 auftritt. Die Wirkungsweise ist die gleiche, aber der Steuerungsvorgang ist nicht unmittelbar abhängig von der Ausgangsenergie des Generators G, sondern mittelbar über den zweiten Transistor T-2. Erhöht sich bei der Ausführungsform der Fig. 2 die Geschwindigkeit des Generators G, so wird die Spannung am Sockel 5-2 negativer statt positiver, wie im Falle der Fig. 1. Dadurch wird der Leitwert des Sammler-Sender-Kreises vom Transistor T-2 erhöht. Der Stromfluß durch den Widerstand 25 wird größer. Die Vorspannung am Sockel B-I wird geändert. Der SiromfLuß im Sammler-Sender-Kreis des Transistors T-I und in der Wicklung FC wird vermindert. Der Vorteil der Ausführungsform der Fig. 2 ist, daß der Steuerstrom, der aus der zusammengesetzten Spannung entsteht, die durch den Generator G und das Potentiometer P-I erzeugt wird, infolge der Verstärkung durch die zweite Transistorstufe erheblich kleiner sein kann.
Die dritte Ausführungsform gemäß Fig. 3 entspricht der Fig. 2, mit der Ausnahme, daß zur Begrenzung des Drehmomentes ein dritter Transistor T-3 benutzt wird. Sein Sammler-Sender-Kreis ist parallel zu dem des zweiten Transistors T-2 geschaltet. Dem Sockel-Sender-Kreis des Transistors T-3 wird eine andere, umkehrbare, zusammengesetzte Gleichspannung zugeführt. Sie besteht aus einer Gleichspannungskomponente, die durch den Arm des Potentiometers P-2 eingestellt wird, welches zu dem Potentiometer P-I und zu den Batterien 29, 31 parallel geschaltet ist, und einer Gleichspannungskomponente, die dem Wechselstrom vom Motor M entspricht. Die eine der drei Phasen L-I, L-2, L-3 der Wechselstromquelle wird mit einem Stromtransformator TF gekoppelt, so daß über ihn und über eine Halbwellengleichrichtereinheit mit einem Kondensator 33, einem Widerstand 35 und einem Gleichrichter R-I die Erhöhung oder Abnahme des Motorstromes am Sockel-Sender-Kreis des Transistors T-3 zur Wirkung kommt.
Die Arbeitsweise der Ausführungsform der Fig. 3 entspricht der der Ausführungsform der Fig. 2 insoweit, als die Wellengeschwindigkeit auf einem bestimmten Wert zu halten ist. Bei der Ausführungsform der Fig. 3 hat man eine weitere Sicherheit dafür, daß bei Abnahme der Wellengeschwindigkeit infolge einer Laständerung, welche das Leistungsvermögen des Motors M übertrifft, der Strom in der Feldwicklung PC nur in dem Ausmaß der Leistungsfähigkeit des Motors M erhöht wird. Erreicht wird dies dadurch, daß die zusammengesetzte Gleichspannung aus der gleichgerichteten Wechselspannungskomponente vom Transformator TF und aus der Gleichspannungskomponente vom Potentiometer P-2 an dem Sockel-Sender-Kreis des Transistors T-3 angelegt wird. Eine Erhöhung der Last, welche durch die Kupplung CL mit dem Motor M gekuppelt ist, fordert von ihm die Abgabe eines erhöhten Drehmomentes. Dadurch benötigt der Motor M mehr Strom aus den Leitungen L-1, L-2, L-3. Die Stromerhöhung wird als höhere negative Vorspannung auf den Sockel 5-3' reflektiert. Der sich daraus ergebende Stromfluß im Sockel-Sender-Kreis des Transistors T-3 bewirkt eine Erhöhung des Stromflusses im Sammler-Sender-Kreis des Transistors T-3. Dadurch wird eine dritte Gleichspannungskomponente dem zusammengesetzten Potential am Sockel-Sender-Kreis des Transistors T-I zugefügt. Die dritte Spannungskomponente erhöht die positive Vorspannung am
ίο Sockel B-I. Dadurch wird die Kupplungskraft der Kupplung CL vermindert. Der Motor M kann über seine Leistungsfähigkeit hinaus nicht weiter belastet werden. Der Wert seiner Leistungsfähigkeit wird durch den Arm des Potentiometers P-2 eingestellt.
Die Steueranordnung gemäß der Erfindung ist für sämtliche Arten von elektromagnetischen Apparaten verwendbar, bei welchen die Stärke der Kupplung zwischen zwei Teilen vom Stromfluß in einer Feldwicklung abhängig ist. Es können Brems- und
so Dynamometereinrichtungen gemäß der Erfindung gesteuert werden. In einigen Fällen, z. B. bei bestimmten Bremsbeanspruchungen, kann es zweckmäßig sein, den Stromfluß durch die Feldwicklung in Abhängigkeit davon, daß die Wellengeschwindigkeit zunimmt,
as nicht zu vermindern, sondern zu erhöhen. Die elektromagnetische Kupplung, welche erfindungsgemäß gesteuert wird, kann auch eine Wirbelstromkupplung oder eine magnetische Kupplung, bei der ein Strömungsmittel benutzt wird, sein. Auch andere Einrichtungen können erfindungsgemäß gesteuert werden, die auf dem Prinzip beruhen, daß die mechanischen Antriebskräfte von elektrischen oder elektromagnetischen Kräften abhängig sind.
Verschiedene Arten der Transistoren können benutzt werden. An die Stelle des Wechselstromgenerators G kann auch ein Gleichstromgenerator treten. In diesem Fall ist ein Gleichrichter nicht notwendig. An die Stelle der Batterien können auch Wechselstromquellen mit Gleichrichtern treten.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Steuergerät für eine elektrische Kupplung mit zwei Kupplungsteilen, von welchen der eine keine Feldwicklung aufweist und von einem Motor mit einer feststehenden Geschwindigkeit angetrieben wird, während die Geschwindigkeit des anderen Kupplungsteiles von der Gröiße der Gleichstromerregung der auf diesen Teil aufgewickelten Feldstromwicklung und von der darauf ausgeübten Last abhängig ist, gekennzeichnet durch einen Transistor (T-I) mit einem Sammler (C-I), einem Sender (E-I) und einem Sockel (B-V), wobei dem Transistor die Ausgangsenergie eines an sich bekannten Generators (G) zugeführt wird, der mit einer Geschwindigkeit proportional der Geschwindigkeit der abgehenden Welle (S) der Kupplung (CL) angetrieben wird.
2. Steuermechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Lieferung eines Teiles der zusammengesetzten Gleichspannung eine Gleichspannungsquelle benutzt wird, die zur Einstellung der Winkelgeschwindigkeit der Welle auf einen bestimmten Wert veränderbar ist.
3. Steuermechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er ein Mittel zur Lieferung einer anderen Gleichspannungskomponente in Abhängigkeit vom Drehmoment, welches durch die Kupplung übertragen wird, enthält, wodurch das von der Kupplung übertragene Drehmoment auf einen bestimmten Wert begrenzt wird.
4. Steuermechanismus für eine elektromagnetische Kupplung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Widerstand am Transistor in Verbindung mit einem zweiten Widerstand angeschaltet ist, der einen zweiten Sammler-Sender-Kreis, welcher den Widerstand und eine zweite Gleichspannungsquelle enthält, die in Reihe miteinander geschaltet sind, und einen zweiten Sockel-Sender-Kreis aufweist, der die zweite Gleichspannungsquelle enthält, welche in Reihe mit der anderen Gleichspannungsquelle entgegengesetzt dazu geschaltet ist, wodurch eine zusammengesetzte, umkehrbare Gleichspannung für den Sockel-Sender-Kreis des zweiten Transistors geliefert wird und somit der Stromfluß in der Feldwicklung auf die Winkelgeschwindigkeit der Welle anspricht.
5. Steuermechanismus nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Gleichspannungsquelle zur Einstellung der Drehgeschwindigkeit der Welle auf einen bestimmten Wert veränderbar ist.
6. Steuermechanismus nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß er ein Mittel zur Lieferung einer anderen Gleichspannungskomponente in Abhängigkeit vom Drehmoment, welches durch die Kupplung übertragen wird, wodurch das durch die Kupplung übertragene Drehmoment auf einen bestimmten Wert gehalten wird, an den Sockel-Sender-Kreis des ersten Transistors aufweist.
7. Steuermechanismus für eine elektromagnetische Kupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß er einen dritten Transistor mit einem Sammler-Sender-Kreis, welcher zum Sammler-Sender-Kreis des zweiten Transistors parallel geschaltet ist, mit einem Sockel-Sender-Kreis und einer zusammengesetzten Gleichspannungsquelle aufweist, die zur Lieferung der zweiten Gleichspannungskomponente dient, so daß eine zusammengesetzte, umkehrbare Gleichspannung für den Sockel-Sender-Kreis des dritten Transistors geliefert wird, wodurch der Strom in der Feldwicklung auf die Wellengeschwindigkeit unterhalb eines bestimmten maximalen Wertes der Drehmomentübertragung anspricht.
8. Steuermechanismus nach Anspruch7, dadurch gekennzeichnet, daß eine vierte Gleichspannungsquelle im Sockel-Sender-Kreis des dritten Transistors vorgesehen ist, welche veränderbar ist, um verschiedene bestimmte Drehmomentübertragungsgrenzen zu erhalten.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 675 223, 744 201;
USA.-Patentschriften Nr. 2 541 182, 2 277 284..
411122.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 8O9 67W153 11.58
DEH28887A 1956-02-01 1956-12-21 Steuergeraet fuer eine elektrische Kupplung Pending DE1044245B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US562695A US2850654A (en) 1956-02-01 1956-02-01 Control for electromagnetic coupling

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1044245B true DE1044245B (de) 1958-11-20

Family

ID=24247371

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH28887A Pending DE1044245B (de) 1956-02-01 1956-12-21 Steuergeraet fuer eine elektrische Kupplung

Country Status (4)

Country Link
US (1) US2850654A (de)
DE (1) DE1044245B (de)
FR (1) FR1169026A (de)
GB (1) GB804020A (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1097541B (de) * 1959-07-28 1961-01-19 Stromag Maschf Verfahren zur Erzielung einer geradlinigen horizontalen Schlupf-Drehmomenten-Kennlinie bei Elektromagnet-Schlupfkupplungen oder -bremsen in elektromotorischen Antrieben
DE1155680B (de) * 1961-07-28 1963-10-10 Bosch Gmbh Robert Steuereinrichtung fuer eine mit Hilfe eines Elektromagneten ein- und ausrueckbare Kupplung fuer Kraftfahrzeuge
DE1177732B (de) * 1961-10-14 1964-09-10 Elektromotoren Und Elek Sche A Elektrische Antriebseinrichtung, insbesondere fuer Naehmaschinen, mit Mitteln zum genauen Anhalten des Antriebs in vorausbestimmter Stellung
DE1178717B (de) 1958-06-20 1964-09-24 Renault Vorrichtung zum Steuern des selbsttaetigen Ein- und Ausrueckens einer elektromagnetisch betaetigten Kupplung fuer Kraftfahrzeuge
DE1210688B (de) * 1959-09-01 1966-02-10 Lucas Industries Ltd Elektrische Steuervorrichtung mit einem einen Elektromagneten steuernden Relais zum selbst-taetigen Schalten eines Geschwindigkeitswechsel-getriebes fuer Kraftfahrzeuge

Families Citing this family (22)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3112418A (en) * 1958-06-20 1963-11-26 Renault Devices for gradually establishing an electric current, notably for controlling electromagnetic clutches
US3061748A (en) * 1959-10-12 1962-10-30 Bliss E W Co Variable speed drive means
US3073977A (en) * 1959-10-19 1963-01-15 Eaton Mfg Co Transistorized magnetic amplifier control for electromagnetic coupling
FR1254451A (fr) * 1960-01-11 1961-02-24 Normacem Sa Machine électrique tournante autorégulatrice
US3173041A (en) * 1960-01-15 1965-03-09 Pye Ltd Control circuit for electromagnetic couplings
US3114850A (en) * 1960-02-18 1963-12-17 Allis Louis Co Electric clutch reel drive arrangement
US3179863A (en) * 1960-05-31 1965-04-20 Emerson Electric Co Tension control system using a high slip motor driven variable ratio transmission
GB942680A (en) * 1960-11-18 1963-11-27 Pye Ltd Speed control system
US3218493A (en) * 1961-01-10 1965-11-16 Necchi Spa Device comprising a dynamo and an electromagnetic clutch for regulating the speed of a driven shaft
DE1257947B (de) * 1961-03-29 1968-01-04 Siemens Ag Schaltung zur schnellen Entregung und Erregung eines Elektromagneten
DE1265840B (de) * 1961-04-01 1968-04-11 Prec Mecanique Labinal Antriebsanordnung zur Konstanthaltung der Drehzahl einer Abtriebswelle bei stark schwankender Drehzahl einer Antriebswelle mit einer Schlupfkupplung zwischen diesen Wellen
US3097606A (en) * 1961-10-20 1963-07-16 Weil Pump Company Water booster system
US3150304A (en) * 1962-01-22 1964-09-22 Honeywell Regulator Co Follow-up control apparatus for motor
US3131636A (en) * 1962-06-08 1964-05-05 Western Electric Co Liquid transferring system
US3473638A (en) * 1965-12-02 1969-10-21 Gen Motors Corp Transmission with constant speed electric clutch
US3509394A (en) * 1967-01-11 1970-04-28 Gen Electric Electromagnetic clutch control
US3489238A (en) * 1967-03-20 1970-01-13 Le Roy W Kruckman Drive means for load-handling vehicles
DE1763645B2 (de) * 1968-07-09 1972-06-22 Quick Rotan Becker & Notz KG, 6100 Darmstadt Solldrehzahl-stellgleid fuer kupplungsmorotantrieb
GB1230119A (de) * 1968-11-07 1971-04-28
US4250983A (en) * 1979-07-11 1981-02-17 Handke Kenneth E Clutch apparatus and control
US4520909A (en) * 1981-12-16 1985-06-04 Brewer Carl T Clutch actuator
US5346370A (en) * 1993-11-08 1994-09-13 Graco Inc. Portable pumping system with generator powered clutch assembly

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE675223C (de) * 1937-10-29 1939-05-03 Werner Roediger Loesbarer Briefumschlagverschluss fuer Drucksachen
US2277284A (en) * 1941-06-28 1942-03-24 Martin P Winther Electrical governor
DE744201C (de) * 1939-12-21 1944-01-12 Siemens Ag Elektromagnetische Kupplung
US2411122A (en) * 1944-01-26 1946-11-12 Martin P Winther Electrical coupling control apparatus
US2541182A (en) * 1949-05-13 1951-02-13 Martin P Winther Electronic control circuit for an inductive load

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2748299A (en) * 1953-06-19 1956-05-29 Allis Louis Co Automatic torque controller

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE675223C (de) * 1937-10-29 1939-05-03 Werner Roediger Loesbarer Briefumschlagverschluss fuer Drucksachen
DE744201C (de) * 1939-12-21 1944-01-12 Siemens Ag Elektromagnetische Kupplung
US2277284A (en) * 1941-06-28 1942-03-24 Martin P Winther Electrical governor
US2411122A (en) * 1944-01-26 1946-11-12 Martin P Winther Electrical coupling control apparatus
US2541182A (en) * 1949-05-13 1951-02-13 Martin P Winther Electronic control circuit for an inductive load

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178717B (de) 1958-06-20 1964-09-24 Renault Vorrichtung zum Steuern des selbsttaetigen Ein- und Ausrueckens einer elektromagnetisch betaetigten Kupplung fuer Kraftfahrzeuge
DE1097541B (de) * 1959-07-28 1961-01-19 Stromag Maschf Verfahren zur Erzielung einer geradlinigen horizontalen Schlupf-Drehmomenten-Kennlinie bei Elektromagnet-Schlupfkupplungen oder -bremsen in elektromotorischen Antrieben
DE1210688B (de) * 1959-09-01 1966-02-10 Lucas Industries Ltd Elektrische Steuervorrichtung mit einem einen Elektromagneten steuernden Relais zum selbst-taetigen Schalten eines Geschwindigkeitswechsel-getriebes fuer Kraftfahrzeuge
DE1155680B (de) * 1961-07-28 1963-10-10 Bosch Gmbh Robert Steuereinrichtung fuer eine mit Hilfe eines Elektromagneten ein- und ausrueckbare Kupplung fuer Kraftfahrzeuge
DE1177732B (de) * 1961-10-14 1964-09-10 Elektromotoren Und Elek Sche A Elektrische Antriebseinrichtung, insbesondere fuer Naehmaschinen, mit Mitteln zum genauen Anhalten des Antriebs in vorausbestimmter Stellung

Also Published As

Publication number Publication date
GB804020A (en) 1958-11-05
FR1169026A (fr) 1958-12-19
US2850654A (en) 1958-09-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1044245B (de) Steuergeraet fuer eine elektrische Kupplung
WO2001028065A1 (de) Vorrichtung zur unterbrechungsfreien stromversorgung mit einer elektrischen maschine und einem schwungrad
DE1117204B (de) Antriebseinrichtung mit einer konstanten Ausgangsdrehzahl bei wechselnder Eingangsdrehzahl, vorzugsweise fuer einen Wechselstromgenerator mit konstanter Frequenz
DE2546877C2 (de) Steueranordnung zum Gegenstrombremsen eines thyristor-gesteuerten Gleichstrom-Traktionsmotors
EP0486765B1 (de) Windkraftmaschine
DE3146806C2 (de)
DE654663C (de) Elektrisches Getriebe
DE707048C (de) Schwungmassenanlasser fuer Brennkraftmaschinen
DE860653C (de) Elektrischer Umformersatz fuer ein Wechsel- oder Drehstrom-Windkraftwerk gleichbleibender Periodenzahl
DE2820119C2 (de) Gleichstrommotor kleiner Leistung mit einem Umschalter für den Betrieb mit mindestens zwei verschiedenen Drehzahlen.
DE673223C (de) Anordnung zum Regeln elektrodynamischer Getriebe
DE509273C (de) Elektrisches Getriebe, insbesondere fuer Fahrzeugantrieb
DE602342C (de) Schleppwindenantrieb
DE386044C (de) Selbsttaetige Regelungs- und Bremseinrichtung durch Stromrueckgewinnung von Bahnmotoren
DE649594C (de) Verfahren zur lastunabhaengigen Drehzahleinstellung bei Drehstromasynchronmotoren
DE502803C (de) Schaltung fuer elektromechanische Getriebe mit zwei als Generator und Motor wirkenden Gleichstrommaschinen
DE1016808B (de) Elektromotorischer Antrieb
DE890983C (de) Aus einem Elektromotor und einer Fliehkraftkupplung bestehende Antriebsgruppe
AT228343B (de) Einrichtung zur Regelung der Drehzahl einer angetriebenen Welle
DE179524C (de)
DE661755C (de) Einrichtung zur annaehernden Konstanthaltung der Leistungsabgabe einer Generatormetadyne
DE758824C (de) Verfahren und Anlage zur elektromechanischen Kraftuebertragung, insbesondere fuer Motorfahrzeuge
DE760343C (de) Anordnung zur elektrischen Regelung der Antriebsmaschinen mehrerer parallel arbeitender Stromerzeuger
DE722169C (de) Durch Fliehkraftenergie gesteuerte Buerstenbruecken-Verstelleinrichtung fuer Drehstrom-Kommutatormotoren
DE695688C (de) Einrichtung zur Ferneinstellung von Geschuetzen oder anderen schweren Gegenstaenden